Wie wichtig ist Kopfarbeit für den Hund?

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    Hallo,


    ich frage mich wie wichtig geistige Auslastung für Hunde allgemein ist und welche Auswirkungen es haben kann.


    Bei Casper merke ich direkt, wenn er länger geistig nicht ausgelastet wurde, dass er gerne Vögel, Schmetterlinge und Hasen jagen möchte. Wird er regelmäßig geistig ausgelastet, interessiert es ihn gar nicht. Er schaut hin, wieder weg und geht einfach weiter.


    Wie ist es bei euren Hunden? Welche Auswirkungen bemerkt ihr?

  • Gleiches Spiel. Wenn sie geistig ein paar Tage wirklich gar nicht gefordert wird, interessiert sie sich viel mehr für Jagdobjekte und sucht sich auch gerne mal andere Ventile wie z. B. Hunde anpöbeln. Zuhause ist sie dann zwar nicht unbedingt unruhig, weil körperliche Auslastung immer stattfindet, aber man merkt sie ist nicht wirklich müde, sondern döst nur so halb vor sich hin. Oft fängt sie dann auch nach einer gewissen Zeit wieder vermehrt an, sich zu knabbern und belecken.

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  • Das kann man doch pauschal gar nicht beantworten, da es völlig verschiedene Hundetypen/Rassen gibt und außerdem jeder Hund noch ein Individuum mit unterschiedlich ausgeprägter Intelligenz ist.


    Von daher: Es gibt Hunde, die brauchen die geistige Beschäftigung wie die Luft zum Atmen - und es gibt Hunde, die laufen einfach nebenher und denen reicht das. Beim Menschen ja auch nicht anders - manche sind gern geistig gefordert und anderen reicht (platt ausgedrückt) Essen-Trinken-Fernseher-Sozialkontakt zum Glücklichsein.

  • Bei uns merke ich besonders dass die beiden Pudelchen mich wieder spannender finden.

    Besonders wenn ich Spuren lege oder Dinge verstecke schweißt uns das total zusammen.

    Sie finden mich dann total großartig und belohnen mich mit viel mehr Aufmerksamkeit blushing-dog-face

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • ich glaube das es jedem Hund, egal welcher Rasse, gut tut auch mal geistig gefordert zu werden.
    Dazu kommt noch der Aspekt das man etwas mit dem Hund gemeinsam macht.

    Vielleicht menschlich gedacht, aber Hunde die nie geistig ausgelastet werden stelle ich mir sehr "verdummt" und "stumpf" vor. Wie bei Menschen auch.

  • Die Kooperationsbereitschaft / die Aufmerksamkeit / der Gehorsam insgesamt ist besser, wenn ich zwischendurch auch mal Aufgaben stelle, die ihnen Spaß machen.


    Und das ist genau der Knackpunkt: Meinen Hunden macht Nasenarbeit richtig, richtig viel Spaß. Da sind sie gerne mit dabei. Mit der Großen habe ich früher auch mal versucht, zu clickern und zu tricksen, das hat nicht so wahnsinnig gut funktioniert. Also kann man nicht generell sagen: Kopfarbeit ist super. Es muss auch zum Hund passen. Dann ist es eine superschöne Sache, an der Hund und Halter Spaß haben und die gut für's Team ist.

    "Es gibt immer Querulanten, die mit Statistiken irgendwas beweisen wollen. 14 Prozent aller Leute wissen das."

  • Klar gibt es verschiedene Typen.

    Aber bisschen was für die Birne tut jedem Hund gut.


    Ich erlebe einige Hunde mit denen nie etwas gemacht wurde als recht stumpf, auch haben sie oft keine Ideen selbst Probleme zu lösen.

    Auch wirken sie für mich früher alt.:ka:


    Einige suchen sich dann ja auch allein "nette" Beschäftigtigungen:ugly:

  • Wie lange macht ihr denn etwas für den Kopf am Tage?

    Bei Spaziergängen habe ich eigentlich immer Dummies mit, so dass es ungefähr ein- bis dreimal unterwegs was zum Suchen und Apportieren gibt. Wir nutzen verschiedene Suchobjekte und machen dabei unterschiedliche Übungen, so dass es auch mal schwieriger und mal einfacher ist.


    Der große Hund macht außerdem normalerweise einmal in der Woche Mantrailing, der kleine Hund kriegt ein- bis zweimal die Woche eine Fährte zum Arbeiten.


    Mehr ist das bei uns nicht. Und trotzdem merkt man es sofort, wenn man mal zwei, drei Spaziergänge einfach nur rumgelatscht ist, dass sich die Hunde wieder mehr ihren anderen Hobbies widmen. :pfeif:

    "Es gibt immer Querulanten, die mit Statistiken irgendwas beweisen wollen. 14 Prozent aller Leute wissen das."

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