Kranker Hund kann nicht mit zur Arbeit - Was tun?

  • Hallo zusammen,

    Newton ist krank (Hotspot). Daher möchte ich ihn eigentlich nicht mit zur Schule nehmen. Ich sehe, dass er Ruhe braucht. Schon gestern, als der Hotspot noch nicht diagnostiziert war, war er schlapp und wollte dort (in der Schule) nicht so richtig.

    Nun war ich gestern Abend mit ihm notfallmäßig in der Tierklinik. Er bekommt jetzt Antibiotikum und ich muss eben die Entzündung sauber halten und versorgen.

    Das Problem ist nun, dass ich ausgerechnet diese Woche meine lange Woche habe und so, wenn ich Newton zuhause lassen würde, er acht Stunden und länger zuhause wäre. Urlaub nehmen kann ich mir als Lehrerin selbstverständlich nicht. Krank machen möchte ich auch nicht. Es ist Halbjahresende, die Noten müssen gemacht werden. Geht nicht.

    Nun meine Frage an euch: Habt ihr Ideen, was ich machen könnte. Eine professionelle Betreuung nimmt ihn mir so nicht. Ihn (heute) acht Stunden und morgen 10 Stunden alleine lassen kommt auch nicht in die Tüte. Einen Partner der einspringt, habe ich nicht.

    Bin für jeden Tipp dankbar!

    Heute werde ich ihn mit zur Schule nehmen und ihn im Auto schlafen lassen und in den Pausen mit ihm rausgehen. Anders geht es jetzt leider aufgrund der Kurzfristigkeit nicht. :(

    Grüße und danke,
    Rafaela

  • Ein HotSpot ist eigentlich kein Weltuntergang.
    Ich würde ihn mitnehmen, ihm ein ruhiges Eck zuweisen und die Schüler anweisen, ihn diese Woche in Ruhe zu lassen und gut. =)

    Würde ich auch so machen und ihn dann ins Auto bringen, falls es ihm wirklich zuviel wird.
    Zuhause würde er ja auch nur herumliegen und schlafen - zumindest sollte das so sein.
    Allerdings würde ich ihm im Auto evtl. einen Mantel überziehen, denn die nächsten Tage soll es ja recht kalt werden.

  • Kann mich da nur anschließen.
    Ich würde ihn mitnehmen und den Schülern sagen, daß er Ruhe braucht. Nur wenn es Newton wirklich zu viel wird, würde ich ihn ins Auto bringen.
    Wäre er bei dir, könntest du außerdem auch besser ein Auge darauf haben, daß er nicht leckt und er würde schön warm liegen.
    Gute Besserung deinem Patienten.

  • Ich finde, Du kannst richtig froh sein, dass Newtons erste Erkrankung jetzt ein einfacher HotSpot (mal abgesehen davon, dass ich auf den Hund jetzt ein extra Auge hätte, wenn der wegen eines HotSpots doch so stark beeinträchtigt ist) ist.

    Was würdest Du machen, wenn er einen heftigen Magen-Darm-Infekt hätte?
    Ich würde sagen: mach Dich dringend an den Plan "Krankheit des Hundes".

  • Ich würde auch für den Fall der Fälle noch jemanden ins Boot holen, der sich im Krankheitsfall kümmern könnte.

    Hot Spot ist jetzt erst mal kein Drama, aber eine Pension oder jemand mit Hund als Betreuer würde da wegen der Ansteckungsgefahr schon raus fallen.

    Was ist, wenn der wirklich mal nen Infekt und/oder Durchfall hat?
    Was ist, wenn er ne OP hätte und 10 Tage Kragen tragen müsste?

    Geht das dann immer so einfach, ihn trotzdem mit zur Arbeit zu nehmen?

    Gerade als Einzelperson ist man echt auf andere angewiesen für den Fall der Fälle. Auch, wenn Du zum Beispiel so krank würdest, dass Du Dich nicht selbst kümmern kannst.

    Für den Fall jetzt würde es ja reichen, wenn Du jemanden hättest, der nach dem Hund sieht und ihn mal eben raus zum Pinkeln lässt. Dann könnte er ja gut den Tag zuhause bleiben.

  • Ich denke auch: kein Drama!

    Mitnehmen und entweder im Auto lassen oder in einer Faltbox in eine ruhige Ecke setzen oder aber die nächsten Tage zu Hause lassen und jemanden aus dem Dorf bitten, ihn Mittags mal kurz raus zu lassen.
    Du hast doch richlich Kontakte zu den anderen HH Deines Ortes, da wird wohl einer bei sein, der Newton mittags mal lüften kann. Einen Plan B brauchst Du sowieso, da kannst Du das gleich mal für den WIRKLICHEN Notfall testen.

    Allerdings würde ich jetzt auch ein verstäärktes Auge auf ihn haben, dass ein Hund wegen eines Hotspots so auffällig im Allgemeinbefinden gestört ist, kenne ich gar nicht!

  • Ich meine mal gelesen zu haben, dass deine Eltern auch einen Hund haben. Kannst du ihn nicht einfach zu deinen Eltern bringen?
    Oder sind die auch nicht daheim?

    So übervorsichtig wie du mir manchmal vorkommst wundert es mich ein wenig, dass du gar keinen Notfallplan hast.

    Wohnst du in einer großen Stadt mit Dogsitting Firmen?
    Da findet sich meist auch kurzfristig und für kurze Betreuung schnell jemand. Sowohl Chefs und Mitarbeiter sind da üblicherweise sehr tierlieb und helfen gerade in Notsituationen gerne aus.
    (Als ich mal nebenbei bei als Dogsitter gearbeitet habe, wurde mir zum Beispiel bei "Notfällen" wenn es nur um 1-2 Wochen ging und sich sonst niemand finden ließ sogar Teilweise das doppelte bezahlt. Natürlich von der Chefin, für den Kunden blieb der Preis normalhoch ;) )


    Ansonsten hast du vielleicht jemand arbeitslosen oder pensionierten (sagt man das in D so? Falls nein: jemanden der in Rente ist) in deinem Freundes - und Bekanntenkreis der nach ein paar Stunden kurz mit ihm rausgehen und evtl anschließend bei ihm bleiben könnte?

    Wenn es viele Hundehalter in deinem Ort gibt, könntest du ja auch einfach rumfragen, ob einer der HHs tagsüber zuhause ist und eine kurze Runde mit Newton drehen könnte (evtl gegen kleine Bezahlung).

    Im Auto würde ich ihn bei den Temperaturen nicht lassen wollen, evtl gibt es bei euch im Büro-/Konferenzraum eine Stelle wo er (zur Not in einer Box) ungestört sein kann.

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