Kranker Hund kann nicht mit zur Arbeit - Was tun?
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Wenn es ihm wirklich nicht gut geht, würde ich ihn entweder mitnehmen und in der Schule sein Körbchen/ Bett / Box an einer sehr ruhigen Stelle aufstellen und ab und zu nach ihm sehen, oder noch besser ihn zu Hause lassen und zwischendurch eins/ zweimal einen Hundesitter kommen lassen, der mit dem Hund kurz vor die Tür geht und nach ihm sieht!
Zumindest hier bei uns in der Gegend gibt es mehr Hundesitter (also Gassi-Service, Vor-Ort-Betreuung bei einem zu Hause) als HuTa's wo man den Hund den ganzen Tag hinbringt!
Im Auto zumindest würde ich meinen Hund nicht lassen (es sei denn er ist dies absolut gewöhnt und fühlt sich dort sehr wohl!)..wenn unsere Hündin kränkelt, hat sie es allerdings auch am liebste sehr warm und kuschlig, da wär ihr das Auto im Winter viel zu kalt! Vllt ist da dein Hund aber auch anders!
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Krank machen möchte ich auch nicht. Es ist Halbjahresende, die Noten müssen gemacht werden. Geht nicht.
Verstehe ich es richtig?
Du möchtest nicht krank machen, weil es Halbjahresende ist und die Noten "gemacht werden müssen"?Sorry, allein schon der Gedanke "krank zu machen", weil der Hund einen Hotspot hat, finde ich absurd.
Unterrichtsausfälle wegen (wirklicher) Erkrankungen der Lehrkräfte gibt es schon mehr als genug.
Wegen eines Hundes benötigt man Plan B, aber nicht aufgrund eines Hotspots, das ist kein Drama. -
So'n Labbi hat zwar gut was an Fell, aber einen kranken Hund im Winter im Auto zu lassen, käme mir nicht in den Sinn. Wenn Du Pech hast, kommt ein verantwortungsvoller Mitbürger vorbei, sieht den kranken Hund im kalten Auto und ruft die Polizei.
Du mußt jetzt kurzfristig handeln. Dir bleibt ja nix anderes übrig. An Deiner Stelle würde ich aus 'ner Decke und 'nem Pult eine Höhle für Newton basteln und hoffen, dass das Motto "aus den Augen, aus dem Sinn" bei Hund und Kindern wirkt und er Ruhe halten kann.
Halb-ernstes P. S.:
Eigentlich ist ein "Plan B" für den gar nicht so unwahrscheinlichen Fall, dass Hund oder Halter mal nicht hüpfen können, selbstverständlich. Es ist eines der ersten Dinge, um die man sich bei Anschaffung eines Hundes Gedanken machen muss. Vielleicht relativiert das Deine harte Haltung gegenüber anderen Menschen, denen mitunter Fehler unterlaufen, die - hätte man größere Vor- und Umsicht walten lassen - nicht hättten sein müssen. Nobody's perfect. -
Gute Besserung für Newton !
Wenn er es gewohnt ist im Auto zu schlafen sehe ich das nicht als Problem. Vielleicht kann er zwischendurch, in ruhigen Phasen, immer mal mit rein ? Wenn er gut alleine Zuhause bleibt dann wäre ausnahmsweise 8 Stunden auch mal drin. Vielleicht könnte ein Nachbar nach ihm schauen ?
Was mir etwas Sorgen macht das sein Allgemeinbefinden so schlecht ist, das sollte wegen einem Hotspot eigentlich nicht so sein. Meine Hündin hatte schon öfter Hotspots, aber bis auf den Juckreiz, ging es ihr sonst gut. Selbst im letzten Jahr, da war ihr ganzer Hinterlauf eine offene Wunde, ging es ihr gut damit. Antibiotika, Cortison und wir sind sogar in Urlaub gefahren, nur baden durfte sie nicht und man musst halt aufpassen das sie sich nicht kratzen. Aber bis so ein Hotspot abheilt dauert ja auch eine Weile.
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Kannst du ihn in einer Pause nach Hause fahren, damit er nicht ganz so lange alleine ist? Ansonsten würde ich mir keine so großen Sorgen machen. Auch für einen Hund ist es kein Weltuntergang, wenn er mal im Krankheitsfall nicht betüddelt wird, und ein Hotspot ist ja nun nichts, wo der Hund unter permanenter Beobachtung stehen müsste

Gute Besserung!
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Gute Besserung für Newton.
Ich würde wahrscheinlich eine Mixlösung anstreben. Den halben Tag mit in die Schule und die andere Hälfte kuschelig im Auto. Handynummer hinter die Windschutzscheibe legen, für den Fall dass äh.. motiverte Tierschützer unterwegs sein sollten.
Des Weiteren kann ich mich nur anschliessen, dass Du Dich unbedingt um eine grundsätzliche Notfalllösung kümmern solltest. Besser noch zwei. Kein Scherz, ich hatte in den Jahren meiner Hundehaltung mehr als einmal den Fall, dass auch die Notlösung nicht griff.
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Da bin ich wieder. Erstmal danke für alle eure Beiträge.
Newton ist weiterhin recht schlapp. Ich habe ihn (bis auf eine Doppelstunde) den ganzen Schultag im Auto gelassen. Laut aufmerksamer Kollegen hat er da auch geschlafen. Während des Unterrichts bei meinen 13ern hat er ebenso geschlafen. Nun bin ich nach Hause gekommen und er hat sich gleich wieder hingelegt...
Eine Freundin von Newton hat auch öfter mal einen Hotspot und ich kenne das auch nicht so, dass sie dann so schlapp ist, wie Newton im Moment. Es könnte natürlich sein, dass er den Trichter gar nicht toll findet und deswegen "streikt" bzw. dass ihm der Besuch in der Tierklinik noch in den Knochen steckt. Da hat er sicher viel Energie verpulvert. Ich wollte nicht, dass er für's Scheren sediert wird und dann haben wir ihn zu dritt (!!!) festhalten müssen. Er hat ganz schön Power...
Ich werde ihm auf jeden Fall gleich mal den Trichter runter nehmen und nen Leinenspaziergang mit ihm machen. Heute morgen beim Gassigehen verhielt er sich relativ normal. Vllt mag er sich ja doch bewegen, wenn ich es ihm anbiete?
Nun zu euren Beiträgen. Ich hoffe ich vergesse nichts.
Im Auto bleiben, damit hat Newton kein Problem. Er hat eine Box, die den gesamten Kofferraum meines Astra Sportstourer ausfüllt, d.h. er hat (trotz Trichter) genug Platz darin. Weiterhin liegen da zwei warme Decken drinnen, in die er sich einkuscheln kann, wenn ihm kalt wird. Er verbringt ja regelmäßig Zeit im Auto, da ein 6-Stunden-Schultag für ihn schlicht zu lang ist. Bereits letztes Jahr konnte ich ihn den ganzen Winter über bedenkenlos im Auto lassen. Er war immer mollig warm, als ich ihn aus der Box holte.
Ihn zuhause lassen und in der Mittagspause nach Hause fahren, ist leider nicht möglich, da ich zur Arbeit pendeln muss. Die Mittagspause dauert 45 Minuten; der Weg zur Arbeit (einfache Strecke) 35 Minuten. Ihn durch meine Eltern betreuen zu lassen, geht leider auch nicht, da sie erstens gute drei Stunden Autofahrt entfernt wohnen und sie auch nicht in der Lage sind, ihn zu betreuen. Stundenweise ja. Aber nicht einen ganzen Tag oder gar länger.
Andere Hundehalter kenne ich natürlich. Auch eine Halterin, die im Moment arbeitslos ist. Die könnte sicher mit ihm in der Mittagspause kurz rausgehen. Da es gestern so spät war, war es kurzfristig nicht mehr so zu organisieren, aber für morgen, werde ich mal gucken, ob es geht. Wobei ich mich noch nicht entschieden habe, wie ich es morgen handhaben werde. Da habe ich von 7.45 Uhr bis 15.15 Uhr nahezu durchgehend (bis auf 45 Minuten Mittagspause) Unterricht. Da ich morgen Klassenarbeiten schreibe, wo er durchaus Ruhe hätte, überlege ich, ob ich ihn einfach wieder mitnehme. Dann wäre er zwei Doppelstunden im Auto und zwei Doppelstunden bei Klausuren dabei. Das müsste doch gehen.
Zu zwei Beiträgen wollte ich noch gesondert Stellung nehmen:
Verstehe ich es richtig?Du möchtest nicht krank machen, weil es Halbjahresende ist und die Noten "gemacht werden müssen"?
Sorry, allein schon der Gedanke "krank zu machen", weil der Hund einen Hotspot hat, finde ich absurd.
Unterrichtsausfälle wegen (wirklicher) Erkrankungen der Lehrkräfte gibt es schon mehr als genug.
Wegen eines Hundes benötigt man Plan B, aber nicht aufgrund eines Hotspots, das ist kein Drama.@Themis Du müsstest mich doch eigentlich schon lange genug hier aus dem Forum kennen, dass dieser Satz so wie du ihn (offenbar) verstanden hast, unmöglich zu meiner Persönlichkeit passen kann... Sonst bei allem 150%ig, aber dann auf der Arbeit blau machen... Also mit Verlaub, das passt bei Weitem nicht zusammen, sorry. Aber Hauptsache, wieder eine Spitze gesetzt?
Ganz davon abgesehen: Nur weil ich krank bin, heißt das nicht, dass mein Unterricht ersatzlos ausfällt bzw. dass die Schüler Stoff verpassen etc. Ich weiß nicht, wann du in der Schule warst, aber heutzutage gibt es Online-Lernplattformen, wo man seinen Schülern Materialien zur Verfügung stellen und mit ihnen interagieren kann. Ich war dieses Jahr tatsächlich schon drei Wochen nicht in der Schule. Den für diese Zeit vorgesehenen Stoff haben die Schüler trotzdem gelernt.
Natürlich kann man sagen, ja, das macht doch keiner wenn der Lehrer nicht da ist. Nun ja, ich unterrichte größtenteils junge Erwachsene, die bereits einen berufsqualifizierenden Abschluss haben, d.h. sie sind freiwillig an der Schule. Wer will kümmert sich, wer nicht will, kann gerne gehen und stattdessen eine Ausbildung machen.
Halb-ernstes P. S.:
Eigentlich ist ein "Plan B" für den gar nicht so unwahrscheinlichen Fall, dass Hund oder Halter mal nicht hüpfen können, selbstverständlich. Es ist eines der ersten Dinge, um die man sich bei Anschaffung eines Hundes Gedanken machen muss. Vielleicht relativiert das Deine harte Haltung gegenüber anderen Menschen, denen mitunter Fehler unterlaufen, die - hätte man größere Vor- und Umsicht walten lassen - nicht hättten sein müssen. Nobody's perfect.Ich gebe dir vollkommen recht! Einen Plan B braucht man natürlich und diesen habe ich mir auch vor der Anschaffung von Newton gründlich überlegt. Nur ist es meiner Meinung nach vermessen zu sagen, ich überlege mir vor der Anschaffung einen Plan B und vielleicht noch einen Plan C und der gilt dann das ganze Hundeleben lang... Aktuelles Beispiel: Vor Kurzem fiel mir Newtons Notfallkarte, die im Auto liegt, in die Hände... Ja, den Notfallkontakt musste ich dann erstmal abändern, weil diese Möglichkeit so nicht mehr besteht. Und Newton ist erst eineinhalb Jahre alt. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie viel sich ändert bis er 10 oder 15 Jahre alt ist. Vielleicht ziehe ich mal in ein anderes Dorf, in dem ich niemanden kenne. Zack, alle Betreuungsmöglichkeiten erstmal weg. Oder vielleicht findet meine Bekannte (was ich auch für sie hoffe) bald einen Job, d.h. dann hätte ich niemand mehr, der auch mal mittags schauen gehen kann. Dann muss ich mir wieder was Neues überlegen...
Deswegen erhebe ich auch immer Einspruch, wenn im Bereich "Überlegungen vor dem Kauf" Einwände in dieser Richtung kommen. 10 oder 15 Jahre kann man im Vorhinein einfach nicht planen. Es können immer wieder Umbrüche kommen. Theoretisch könnte es ja auch sein, dass ich gerade in so einem Umbruch bin. Und dann? Darf ich dann hier nicht nach Lösungsmöglichkeiten fragen ohne mir anhören zu müssen, ich habe keine Sorgfalt bzw. Umsicht walten lassen?
So, ich werde jetzt mal gucken, ob Herr Depri zu einem Spaziergang Lust hat, wenn ich den Trichter runter nehme...

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Bezüglich scheren:
Mia hatte auch schon paar mal HotSpots und findet rasieren beim TA nicht so pralle. Es geht, aber toll ist anders.
Ich hab ihr dann bei einem kleineren HotSpot das Fell daheim mit der Schere gaaanz kurz geschnitten, das ging problemlos. Ist auch gut verheilt.
Also wenn es ne Stelle ist, wo du gut hin kommst, probier doch mal das.Und wieso Trichter wg HotSpot?
Bei uns war das bisher immer (4x ca.) völlig easy. Klar, bisschen gucken, dass sie nicht hinkratzen oder schlecken.
Aber Trichter?!
Ne, würde ich nicht einsehen wegen so Pipifax. -
Bei uns war das bisher immer (4x ca.) völlig easy. Klar, bisschen gucken, dass sie nicht hinkratzen oder schlecken.
Aber Trichter?!
Ne, würde ich nicht einsehen wegen so Pipifax.Wie soll das gehen, wenn Rafi Unterricht gibt? Oder nachts schläft?
Wenn der Hund zum Lecken neigt, würde ich auch die sicherere Variante (Trichter) wählen, als mich zu 100% darauf verlassen, dass er sich da nicht bei geht.
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Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten und da war das alles kein Thema. Besonders wenn der TA bisschen Cortison gibt, sollte der Juckreiz doch eigentlich eh abgeschwächt werden.
Ich würde halt nie auf die Idee kommen, meiner Maus wegen so was nen Trichter zu verpassen, aber wer das anders handhaben will (oder muss?), kann das ja machen. - Vor einem Moment
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