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Beste Freunde und schlimmste Feinde?!

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    Hallo,


    ich habe kein Problem mit meinem Hund, aber ein Problem bei der Begegnung mit einem Hund meiner Freundin... Erstmal ein paar Grundinfos: Lilli ist mein Hund, 18 Monate, kastriert, sehr unterwürfig, verspielt, freundlich zu Tieren und Menschen aller Art. Amira ist der Hund meiner Freundin, 1 Jahr, eine Scheinträchtigkeit hinter sich, Kontrollfreak, zu Menschen sehr lieb, bei Hunden entscheidet die Sympathie, in Pferdebox geboren und gelebt bis zur 10. Woche, kannte nichts, sehr misstrauisch gegenüber unbekannten Dingen, jagt mit Erfolg (gestern fast ein Eichhörnchen erlegt).


    So, jetzt die Geschichte:


    Amira und Lilli kennen sich schon seit sie 3 und 9 Monate alt sind. Beim Spielen verstanden sie sich immer sehr gut, aber sobald Lilli ein Leckerli bekommt und Amira nicht festgehalten wird, stürzt sich Amira auf Lilli und unterwürft sie knurrend, bei Spaziergängen muss Amira Lilli immer im Blick haben und genau da schnuppern und graben, wo Lilli auch schon geschnuppert und gegraben hat, wenn Lilli zum Beispiel das Kommando "Peng" ausführt und auf der Seite liegt stürzt sich Amira auf Lilli und beißt ihr in die Kehle, wenn Lilli dann quietscht, wird Amira aggressiver, bis Lilli sich nicht mehr rührt, dann ist wieder alles gut... Nachdem Amira Lilli unterworfen hat, läuft Lilli weg, meidet Blickkontakt usw., aber dann kommt Amira und das finde ich so erstaunlich: Sie beschwichtigt Lilli, leckt ihr das Maul, duckt sich...


    Wenn Lilli sich dann hinter mich setzt oder zwischen meine Beine quetscht, blogge ich Amira ab, damit ich Lilli Sicherheit vermittle und das hat auch bis jetzt geklappt.


    Aber gestern hatte Amira Lilli mehrmals attakiert. Amiras Besitzerin ist ins Haus gegangen, um Leckerlis für den Spaziergang zu holen und ich war mit den Hunden im Garten, Lilli wollte anfangen zu buddeln... Dann preschte Amira zu Lilli und biss ihr in die Schulter, Lilli wehrte sich nur mit einem Schnappen in Amiras Richtung, aber das fand Amira nicht in Ordnung, sie biss Lilli in den Nacken und knurrte, daraufhin kam es zur Beißerei. Einen Moment lang stand ich da und dachte: "Das ist nicht mein Hund!!!" Man hörte Knurren und Bellen und Sand flog herum. Hundetrainer sagen: "Nicht dazwischen gehen!" Aber Amira hatte sich in Lillis Schulter verbissen... Ich schnappte mir Amira (hat erst nach dem vierten Versuch geklappt), weil ich mir ziemlich sicher war, dass die Aggression von ihr ausging. Ich hielt mit einer Hand ihr Nackenfell und mit der anderen Hand die Brust. Als ich sie hatte, schleuderte ich herum, sodass ich mit Amira zwischen den Beinen mit dem Rücken zu Lilli stand (Das tat ich um den Blickkontakt zu unterbrechen) und hielt Amira fest. Sie beruhigte sich sehr schnell und so hielt ich sie am Halsband und guckte nach meiner Maus. Lilli rannte mit eingeklemmter Rute weg!!!


    Wer wollte hier den Kampf? Wie freunden sich die Hunde an? Hat sich meine Maus nur gewehrt oder wollte sie kämpfen? Kann es sein, dass Amiras Rudelführerin nun nicht mehr da war und sie deshalb so extrem aggressiv reagierte?


    P.S. Danach haben wir die Hunde mit Schleppleinen zueinander geführt und meine Maus hatte Angst, aber nach 10 Minuten haben sie wieder gespielt.


    Ich brauche unbedingt Hilfe :hilfe: :hilfe: :hilfe:


    LG

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  • Das sollte sich am besten ein Hundetrainer anschauen, denn die Interaktionen die vorher abliefen - und die ihr beide Hundehalter wahrscheinlich nicht gesehen habt - kann ich hier im Forum erahnen, aber nicht wirklich beurteilen. Wäre viel zu gewagt!


    Ich denke, dass Ihr zumindest bei der Leckerli-Vergabe hättet besser managen müssen. Ihr vergebt die Leckerlis und da hat kein Hund das Recht dazwischen zu gehen und sich selbständig zu bedienen. Ich sehe hier bereits ein Versäumnis!

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

  • Die Hunde leben, wenn ich es richtig verstehe, nicht zusammen sondern treffen sich nur ab und zu. Wenn bekannt ist, dass es Probleme mit der Fütterung von Leckereien gibt, warum müssen die Hunde denn während sie zusammen sind gefüttert werden?

    LG Claudia mit Fritz, dem Schwarzen Russen *11.11.2012

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  • Ich würde Amira gar nicht mehr an Lilly ran lassen, denn für Lilly ist das alles Stress.
    Ob sie wirklich richtig miteinander spielen, oder ob Lilly nicht eher einen " Fiddle about" bietet?

    Zum Lügen gehören immer Zwei. Einer der lügt und einer der es glaubt. <- Homer Simpson
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  • Ich würde Amira gar nicht mehr an Lilly ran lassen, denn für Lilly ist das alles Stress.
    Ob sie wirklich richtig miteinander spielen, oder ob Lilly nicht eher einen " Fiddle about" bietet?

    Ich sehe das ganz genauso. Die richtig große Freundschaft ist das zwischen den beiden Hündinnen nicht, irgendwann kracht es da richtig.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wenn die anwesenden Menschen die Signale nicht sehen, nicht erkennen oder nicht deuten können, kann wegen einem Leckerchen ein übler Kampf um Ressourcen entstehen.
    Für mich liest es sich auch, als hätte Amira ein Problem mit der Kommunikation. Aber das muss sich ein Profi anschauen.


    Ich persönlich würde meinen Hund nicht mehr frei mit Amira zusammen lassen. Denn wenn die Besitzerin nicht sieht, dass ihr Hund ein Problem hat/überfordert ist/ sich komisch verhält/was auch immer, dann musst du deinen Hund schützen. Und dafür sorgen dass beide Hunde nicht mehr in solche Situationen kommen müssen.

    liebe Grüsse Kathrin und die Golden-Bande


    Caron - Golden Retriever - 28.06.2007
    Mojito - Golden Retriever - 05.04.2014
    Nevis - Golden Retriever - 25.03.2019

  • Hundetrainer sagen Nicht dazwischen gehen ? Ich denke kein gut ausgebildeter Trainer wird sowas sagen.


    Ihr hättet schon viel eher einschreiten sollen, wieso darf Amira mit Lilli so umgehen ? So ein mobben würde ich niemals zu lassen und das Lilli sich wehrt wenn sie gebissen wird ist doch normal. Amira hat gelernt das es Spaß macht Lilli zu ärgern, das könnt ihr jetzt nur noch ändern wenn ihr sie konsequent davon abhaltet. Macht sie das auch mit anderen Hunden ?


    Lasst einen Trainer drauf schauen.

    Liebe Grüße Jana und Wuffel

  • Hallo,


    ich denke hier haben die Menschen schon von vorne herein Mist gemacht, sorry.
    Die Hunde haben miteinander gespielt. Alles war gut.
    Dann werden Leckerlies ausgepackt und es knallt. Das hätte das letzte Mal sein müssen das Leckerchen einfach so verteilt werden. Da arbeitet man dran. Ein Hund kann lernen es aus zu halten das ein anderer etwas bekommt, auch wenn sie nicht jeden Tag zusammen sind.
    Hunde gehen in den seltensten Fällen einfach so aufeinander los. Es gibt immer Anzeichen und da muss man einfach zeitnah reagieren damit erst gar nichts passiert.
    Gute Erziehung kann da sehr hilfreich sein.


    Ich gehe oft in Hundegruppen spazieren. Da mögen sich auch nicht alle und wenn man alle nur machen ließe würde es bestimmt nicht gut gehen. Hat die Bande aber mal geschnallt das die Menschen ein Auge drauf haben ist alles friedlich. Mal kurz meckern ist erlaubt, aber für mehr gibt es, wie aus heiterem Himmel, einen Anschiss. Das darf auch der, der gerade in der Nähe ist und nicht nur der Besitzer eines Stänkerers.
    Die Leckerchenverteilerei funktioniert nur wenn die Hunde es gelernt haben. In einer Gruppe können sie dabei sogar alle nebeneinander sitzen. Wir haben das geübt und es ging verdammt schnell.


    Bei den beiden Mädels würde ich mal jemanden mitnehmen der Hunde lesen und das auch erklären kann. Ich denke nicht das sie kämpfen wollen. Ihnen fehlt meiner Meinung nach Führung um stressfrei miteinander umzugehen.


    LG Terrortöle


  • Die Leckerchenverteilerei funktioniert nur wenn die Hunde es gelernt haben. In einer Gruppe können sie dabei sogar alle nebeneinander sitzen. Wir haben das geübt und es ging verdammt schnell.


    LG Terrortöle

    Ganz sicher kann man die Leckerchenverteilerei üben. Für mich ergibt das allerdings keinen Sinn. Ich wüsste nicht, aus welchem Grund Hunde während gemeinsamer Spaziergänge unbedingt etwas fressen müssen. Die halten es durchaus mal aus, einige Stunden nichts zu fressen.

    LG Claudia mit Fritz, dem Schwarzen Russen *11.11.2012

  • Hallo,
    wir hatten so ein Problem mit unserm Nachbar Rüden. Der ging von anfang an auf unsern los. Die Nachbarin sagte dann immer das ist nur spielen.
    Da wir beide auch zum Hundeplatz sind und ein Hundetrainer das verhalten gesehen hatte, meinte er das ist kein Spielen. Ihr Hund damals 2 Jahre wahr auf unsern Welpen eifersüchtig.


    Sind dann nicht mehr gemeinsam gelaufen. Ihr Hund wahr immer eher Aggressiv und meiner eben Treudoof und ich finde man muss es nicht drauf anlegen das was ernstes passiert.


    Würde da aus schutz für deine süsse erstmal aus dem weg gehen. Vielleicht legt es sich ja aber das wahr ja in dem fall schon sehr heftig.

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