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Wie perfekt muss ein Rückruf sein?

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    Wir hatten gerade unsere vorerst letzte HuSchu Trainingsstunde und es ging in den Freigang in einem Wald, in dem wir ständig mit Lilly sind. Lilly war die einzige ohne Schleppe. Sie hat auch super gehört, war sehr aufmerksam (wir arbeiten jetzt mit Klicker am Blickkontakt) und hat sich ansich super benommen. Auch von anderen Hunden und sogar aus dem Spiel konnte ich sie abrufen. :gut:


    Nur dann gab es 2 Situationen, in denen sie nicht direkt gekommen ist... Das erste Mal hatte sie sich "festgeschnüffelt" an einem Loch und kam erst nach mehrmaligem, böser klingendem Rufen. Aber sie kam. Beim 2. Mal suchte sie eine Stelle zum Lösen. Normal hätte ich sie in beiden Situationen garnicht abgerufen weil ich schon sah, dass sie da gerade "unabkömmlich" war. :hust:
    Konsequenz soll jetzt nach Trainer wieder Schleppleine sein :muede:


    Wir üben natürlich weiter mit ihr und sind auch dabei die Pfeife (wieder) besser aufzubauen. Es ist ja nicht so, dass sie wegläuft. Sie braucht halt nur was länger... ;) Jagen ist da natürlich nochmal ein anderes Thema, das ich hier mal ausklammer.


    Man soll ja eigentlich nicht vergleichen, aber wenn ich es doch mal tu würde ich sagen, dass Lilly eindeutig zu den besser hörenden Hunden bei uns gehört... Klar wäre es mir lieb wenn sie IMMER aufs erste Kommando hört aber ehrlich gesagt fällt mir spontan kein Hund ein, der, wenn er sich wo festgeschnüffelt hat, direkt beim ersten Kommando zuverlässig IMMER kommt. Ich würde ansich weiter ohne Schleppe üben.


    Was sagt ihr dazu? Hören eure Hunde IMMER direkt? Würdet ihr wieder mit der Schleppe anfangen?

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  • Deswegen würde ich nicht wieder die Schleppleine verwenden! Das ist ein Hund und keine Maschine! Die Schleppleine würde ich nur in Betracht ziehen wenn du merkst das dieses Verhalten einreißt und der Hund sich immer öfter Zeit lässt.


    Klar muss der Rückruf sitzen, aber ich bin der das man es auch Übertreiben kann. Jagende oder aggressive Hunde sind aber natürlich noch mal ein ganz anderes Thema!

  • Maja hört nicht immer sofort. Ich rufe allerdings maximal 2 mal und sammel sie dann ein. Wenn ich das auf 'nem Spaziergäng mehrfach machen muss, kommt sie für 'ne Weile an die Leine.
    In der Regel hört sich wirklich gut und kommt zuverlässig zurück. Es dauert ab und zu mal 2-3 Sekunden länger, wenn sie sich irgendwo festgeschnüffelt hat, aber sie kommt.
    Ich sehe eigentlich keine Notwendigkeit, wieder eine Schleppe an deinen Hund zu machen, wenn sie nicht wegläuft. Zumindest die Situation, in der sie sich lösen wollte, kann man wohl schlecht werten. Sie musste sich halt lösen. Wie viele Hunde reagieren da schon sofort auf Rückruf?

    Es grüßt Sabrina Sophie mit
    der Corgizei:
    Welsh Corgi Pembroke Sheriff Carlie (*19.08.2014)
    & Welsh Corgi Pembroke Deputy Scooter (*07.08.2015)


    Lieben heißt auch loslassen...
    Berner Sennenhündin Maja (*09.04.2011 - †27.03.2015)

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  • Ach ja ganz vergessen. So wie Sabrina halte ich es auch mit dem einsammeln.

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  • wie "perfekt" ein Kommando ausgeführt werden muss, muss jeder für sich selber entscheiden; manchen ist es egal wann, Hauptsache es wird ausgeführt, manche möchten es noch bevor das Kommando zu Ende gesprochen wurde und dann gibt's noch viele dazwischen ;)


    Zitat von "Baily83"

    Normal hätte ich sie in beiden Situationen garnicht abgerufen weil ich schon sah, dass sie da gerade "unabkömmlich" war.


    warum hast du sie dann abgerufen?
    Ganz ehrlich: du scheinst ja ein Gespür dafür zu haben, wann du abrufen kannst und wann nicht - dann halte dich an dein Gefühl und trainiere damit weiter.
    Hört dein Hund wahrscheinlich ohnehin nicht, du musst ihn aber anleinen etc., dann geh einfach zu ihm hin.


    Ich persönlich würde eine Schleppleine nur bei einem Hund der wegläuft (z. B. beim Jagen) verwenden; zum Trainieren des Rückrufs braucht man keine Schleppe. Wozu auch? Zum Ranziehen? Dann lernt der Hund u. U. nur, dass er auf Zug kommen soll/muss - ohne Schlepp funktioniert es dann evtl. nicht.
    Am Sinnvollsten lehrt man dem Hund den Rückruf so, dass er ihn immer befolgen kann (also nicht unter zu hoher Ablenkung) und man ihn nicht "durchsetzen" muss.
    Es ist auch kein Beinbruch, wenn man mal ruft und der Hund das Kommando nicht befolgt - z. B. weil er zu stark abgelenkt ist, dann hat er den Rückruf ohnehin nicht richtig wahrgenommen; ich schau dann nur, dass ich kurze Zeit später bei geringerer Ablenkung einen funktionierenden Rückruf hinbekomme und belohne diesen stark.


    lg

  • Abgerufen habe ich sie nur, weil der Trainer es wollte und der Meinung ist, dass ein Hund in jeder Situation abrufbar sein muss. Weitere Stunden werden wir aber auch nicht nehmen... WAS wir tun müssen wissen wir ansich; wir müssen es halt nur üben. Bisher benutze ich die Pfeife auch nur in Situationen, in denen es sehr wahrscheinlich ist, dass sie kommt. Das dauert jetzt halt was bis das dann auch 100% sitzt.

  • Ich behaupte jetzt mal ganz frech: Einen 100% sitzenden Rückruf gibt es doch gar nicht. Irgendwo kann es immer mal einen Reiz geben der stark genug ist um nicht zu kommen.


    Ich halte es beim Rückruf so wie einige andere auch. Kommt er beim 2. Mal nicht hole ich ihn. Und manchmal muss er auch an der Leine bleiben, wenn er so Tage hat an denen es einfach nicht funktioniert.


    Ich finde du solltest da ganz bei dir bleiben und weiter ohne Schlepp arbeiten. Klappt doch ganz gut. Weiter so :gut:

    Wenn du heute aufgibst,
    wirst du nie wissen,
    ob du es morgen geschafft hättest!



    Jana mit Yoko

  • Ganz ehrlich: Mir könnteste auch die Millionen unter die Nase heben, wenn ich muss, dann muss ich ... ich würde nie auf die Idee kommen, meinen Hund in der Situation abzurufen.

    Grüße von Barbara & Idgie (*08.11.2012)
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  • Zitat von "SOACalifornia"

    Ich behaupte jetzt mal ganz frech: Einen 100% sitzenden Rückruf gibt es doch gar nicht. Irgendwo kann es immer mal einen Reiz geben der stark genug ist um nicht zu kommen.


    Eben. Man kann da so nah wie möglich rantrainieren, aber auch ich sage, 100% sind schlichtweg unmöglich. Die Ablenkungen, die auf den Hund wirken, sind viel zu komplex.


    Du kannst nur dein Training so gestalten, dass das "zu dir kommen" immer eine tolle, lohnenswerte Sache bleiben wird. Den anderen Teil, nicht zu rufen wenn der Hund eigentlich gar nicht kommen KANN, den erkennst du ja schon selber :smile:

    "Wir sind ebenso verantwortlich für das Übel, das wir zulassen, wie für das Übel, das wir begehen." – Elton Trueblood


    Viele Grüße
    Claudi mit Vanillekipferl Bokey, Magyar Keverék, *01.01.2005

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


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    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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