Hundeleben gleich viel wert wie ein Menschenleben?

  • Oder auch - Menschenleben gleich viel wert wie ein Hundeleben?



    Die Frage kam in diesem Thread auf:
    http://www.dogforum.de/ftopic122448-50.html


    Ich selber habe geschrieben:

    Zitat

    Für mich steht ein Menschenleben immer noch über den Hundeleben.


    Von Lucanouk kam die Gegenfrage:

    Zitat

    warum ist ein hundeleben weniger wert als ein menschenleben?


    bitte ganz sachliche argumente :zwinkern:


    Und Liesellotte schrieb:

    Zitat

    ich denke man kann kein Hund mit einem menschen vergleichen. vlt sollten wir dies unter einem neuen Thread diskutieren



    So, hier ist nun der Thread, die Frage steht im Betreff. Ich bin gespannt auf eure Meinungen :)

  • danke für diesen thread, asmodiena ;)


    ich kann eben nicht ganz nachvollziehen, warum ein leben eines wesens mehr wert sein sollte (und zwar allgemein mehr wert) als das eines anderen wesens.

  • Ich denke auch, dass man das nicht pauschal beantworten kann! Ich meine, so jetzt ohne groß nachzudenken würde ich sagen, ein Hund ist als Lebewesen genauso viel wert wie ein Mensch, andererseits hingen jetzt z.B. ein Menschen- und ein Hundeleben am seidenen Faden, gut, ich glaube, dann ist einfach das Menschenleben vorzuziehen. Aber in so eine Situation wird ja wohl niemals jemand kommen von demher.....


    Mich würde interessieren, warum du das wissen willst, bzw. wie du darauf kommst?

  • Im Allgemeinen finde ich:


    Jedes Lebewesen hat das gleiche Recht auf Leben. Kein Lebewesen sollte sich aus niederen Beweggründen dazu berechtigt fühlen, über das Leben eines anderen Lebewesens zu verfügen. Oder es gar aus Spaß zu quälen.


    Im Einzelnen finde ich:


    Meine Familie und Menschen, mit denen ich Kontakt habe würde ich im Notfall immer über (meine) Tiere stellen.
    Wenn als Bsp. also ein Haus brennt, würde ich immer das Leben eines Menschen als wichtiger erachten.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ich würde sagen jedes Leben ist gleich viel wert, ob Hund Mensch Maus oder Ameise.

  • Die Frage ist imho schwierig mit 'weniger' Wert, 'gleich viel' Wert oder 'mehr' Wert zu beantworten, zumal ein Menschenleben ja auch nicht analog nur mit einem Hundeleben zum Vergleich stehen sollte/könnte, oder anders gefragt:


    Was ist mit Katzen, Hühnern, Pferden, Fischen, Fliegen, Regenwürmern, Rindern, Giraffen, Elefanten usw?

  • sehr schön.
    so:


    Zitat

    warum ist ein hundeleben weniger wert als ein menschenleben?
    bitte ganz sachliche argumente


    Man kann nicht sagen "weniger Wert", es hat eine andere wertigkeit. Ich denke man kann ein Tier und ein Mensch nicht vergleichen.
    Wobei ich bei diesem Satz, von Leben ein Ende setzen ausgehe und nicht von Lebensqualität


    Zitat

    bei hunden gilt grundsätzlich: erst mal töten. am besten gleich ausrotten. alle.


    Von Ausrottung spricht doch keiner.


    Zitat

    warum mussten beide hunde sterben? weil die menschen mit der situation überfordert waren?


    das beide Hunde sterben mussten ist, rein menschlich gesehen, für mich nachvollziehbar. Die Situation ist enorm belastend, da denkst du nicht mehr. Bzw das sind dir die Tiere wahrscheinlich relativ egal und du bist von selbstvorwürfen geplagt. Das der 2. nun auch gehen musste ist nicht richtig aber für mich menschlich durchaus nachvollziehbar.


    Zitat

    kein richter dieser welt würde gleich die ganze familie eines mörders mit einbuchten. obwohl vielleicht manche opfer dies verlangen würden.


    vergleiche zwischen Mensch und Tier bringen nichts. Tiere handeln aus anderen Beweggründen wie der Mensch. Was bringt den Mrder zum morden? eine schlechte Kindheit? psychische Probleme?
    man kann da sicherlich in gewisser Weise beim Menschen gegenwirken, im nachhinein, durch Therapie ect, auch wenn dieser Mensch sein Leben hinter Gitter führen darf und am besten nie wieder rausgelassen wird.


    Zitat


    das die beteiligten damit überfordert sind ist die eine sache. der tierarzt jedoch darf so etwas gesetzlich gar nicht.
    die hunde hätten untersucht werden müssen. dann hätte man entscheidungen fällen sollen.
    und den unbeteiligten hund hätte man rechtlich überhaupt nicht anfassen dürfen.
    ich möchte hiermit nicht die besitzer fertigmachen. die waren wahrscheinlich in einem absoluten ausnahmezustand. aber der tierarzt hätte anders handeln sollen.


    Dazu hatte Schnauzermädel was ganz treffendes gesagt:


    Zitat

    Wieso hätte der TA anders handeln sollen?
    TAs gelten als sachkundig bei der Einschätzung der Gefährlichkeit von Hunden. Es ist Teil ihres Jobs so etwas zu entscheiden.

  • Ich sehe es wie Lucanouk.
    Mir fehlt genau wie ihr das Verständnis, warum das Leben je nach Artzugehörigkeit mehr oder weniger wert sein soll.


    Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass wir ganz viele Probleme nicht hätten, wenn wir Menschen nicht immer der Meinung wären, dass wir am wertvollsten, am wichtigsten und am gescheitesten wären.


    Ganze Arten sterben aus, wir müllen alles zu, morden mehr als die Nahrungskette rechtfertigen kann, qüalen andere Arten aus Schönheitszwecken oder um ein paar Jährchen älter zu werden... wir kämpfen mit allem was wir haben gegen die Natur.


    Und wir werden unseren mangelnden Respekt vor der Natur und anderen Lebewesen noh teuer bezahlen, da bin ich überzeugt von.

  • Mir ist die eigene Art in der Regel näher und als fleischessender Mensch ist ein Tierleben in meinen Augen natürlich nicht gleich wertig, sonst würde ich das Tier nicht essen. Und ein Hund ist halt auch nur ein Tier. Aber mein Hund ist eben MEIN Tier und MIR deswegen besonders wertvoll.


    Ich denke ich bin ziemlich sozial und tierlieb und helfe wenn ich irgendwie kann sowohl Mensch als auch Tier. Aber ich finde es z.B. nicht schlimm wenn zwei Schäferhunde eingeschläfert werden weil sie ein Kind gebissen haben (oder auch nur einer davon). Weil ich einschläfern für einen Hund einfach für völlig unwichtig halte. Für den ist das genauso schlimm wie wenn man ihn zu einer OP bringt. Er schläft ein und das wars dann. Für Menschen wäre der selbe Akt viel krasser, weil die meisten Menschen aus irgendeinem Grund wahnsinnige Angst vor dem Tod haben.


    Wenn man beim berühmten Hausbrennbeispiel bleibne will: ich rette erst meine Familie inkl. Haustiere, wobei Hund und Katz selber laufen können und dann wenn ich kann helfe ich gerne den Nachbarn.

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