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Beiträge von Tucker

    Ich denke nicht, dass es zur Räumung kommt, da tun sich schon irgendwo die Helferlein auf und plötzlich ist sie weg, da ist die einzige Frage dann, wieviele Hunde sie auf die Schnelle mitnehmen oder verschwinden lassen kann... der Rest wird zurückbleiben, 120 Hunde in der Größe sind schon ne logistische Aufgabe die ich ihr einfach nicht zutraue, dazu kommt, dass sie viele Hunde so isoliert hat und nicht an andere (Bezugs)personen gewöhnt hat, dass die auch schwerer schnell mal bei Freunden abtauchen wie damals bei Gesa am Zarenhof.

    Es werden vermutlich Hunde zurückbleiben, ich hoffe nur Lebende, mit viel Pech gibts dann noch eine lange, zehrende Auseinandersetzung wem die Hunde gehören und solange dürfen sie auch nicht vermittelt werden... womöglich ist Training wegen ungeklärter Haftungsfragen auch erstmalein Problem.

    Nein, einfach und schnell wird es nicht gehen, das wäre schon mehr als nur optimistisch.

    Die Frage ist, ob deren Stiftung auch gut genug aufgestellt ist, nötige Instandhaltungsarbeiten und Renovierungen zu finanzieren...

    Den Eindruck hatte ich schon, wobei ich nicht weiss, ob die Aussage, dass man mit dem Bagger anrücken wollte, wörtlich zu nehmen gewesen wäre (irgendwo hatte ich das gelesen). Vorgestellt hatte ich mir dabei, dass man tatsächlich schon Baumassnahmen in Angriff nehmen wollte :ka:

    Ich finde das immer ganz schwierig, es scheint ja oft so. Aber andrerseits heißt es, das Anwesen sei schon 2016 beim Umzug auf den jetzigen Hof und Vermietung des Hofes in Hörpel an V.B. ziemlich marode gewesen. Da frag ich mich natürlich ob da eigentlich der Background wirklich so groß ist. Denn ehrlich, wenn da Vanessa mit 20 Hunden und zwei Kleinkindern ankommt und vor dem restaurationsbedürftigen Hof steht und davon träumt ein ganzes Zentrum zu erschaffen, muss man doch auch mal nach den Mitteln fragen...

    Das ist auch so ein klassisches Problem vieler solcher Stellen und Höfe: erst gründet man ein Suuuuper Projekt und hilft ganz vielen Hunden, bissigen, ängstlichen, behinderten oder einer bestimmten Rasse/Typus angehörigen, da gibt es ne große Bandbreite und ein noch einen größeren Markt, man kriegt ja wirklich überall binnen zwei Stunden für kein bis kaum Geld nen Hund mit dem irgendwer nix mehr anfangen kann, der einfachste Teil. Selbst in den Kleinanzeigen finden sich Überschriften ala "wird sonst am xy eingeschläfert", gut also sammeln wir für unser Projekt, das im Geiste eh stetig wächst und das beste und tollste Hundeprojekt überhaupt wird, soviele Hunde, bis man halt auch nen Hof braucht, und möglichst keine Nachbarn, und schnell, die Frist läuft nämlich schon (jetzt ja auch, wieder...). Bis dahin hat man sich aber ein bisschen inszeniert und eine Unterstützerszene gefunden, einen Verein,eine Stiftung oder ähnliches gegründet. Die Unterstützer sind meist aber mit der Klappe wesentlich stärker als finanziell. Der Hof muss daher günstig sein, schließlich hat man schon zig Hunde die Fressen und trotz inzwischen halbwegs laufender Spenden und immer mal größere Spenden doch nicht die Kohle was richtig Handfestes zu machen, Spenden sind ja eh immer so ne stark schwankende Sache, so richtig rechnen kann man mit nichts was man nicht in den Händen hält...

    So steht man dann nach recht kurzer Zeit vor einem sanierungsbedürftigen Objekt mit genügend Fläche und bekommt mit einem Vermieter zu tun. Dort tritt man natürlich als Verein auf, präsentiert den Strauß der tollen Ideen, wo Zwingeranlagen, Ausläufe, Trainingsplätze, Seminarräume etc. entstehen sollen und möglichst viele Hunde resozialisiert, therapiert und vermittelt werden bzw gar nicht erst in die Situation kommt. Soweit so gut, aber ab da wird es für mich dann in praktisch allen diesen Fällen nicht mehr nachvollziehbar.

    Bei Privatpersonen gehört heute eine Schufa-Auskunft fast überall zu den Unterlagen wenn man sich auf eine Wohnung bewirbt, ein Gehaltsnachweis ist auch durchaus üblich. Aber einer kleinen Tierschutzorga glaubt man das einfach so? Jemandem der sonst samt unden auf der Straße steht, weil eigentlich eben nicht genug finanzielle Mittel? Ausgerechnet im TS, wo eigentlich nie genug Geld ist, und vorne und hinten improvisiert wird...letztendlich kann man kaum so schnell bauen wie die Kohle im Futternapf und beim Tierarzt versickert... und das kann jeder wissen oder sehr schnell in Erfahrung bringen. Da muss man doch mal fragen von welchen Mitteln diese Wunschträume umgesetzt werden sollen. Insbesondere wenn Vermieter dann selbst im Tierschutz aktiv sind, muss man sich doch sehr wundern.

    Da sieht man mal wieder, wieviel Interpretationsspielraum da immer bleibt.

    Ich habe es so verstanden, dass die Hunde der HHF auch auf dem Gelände bleiben könnten wo sie jetzt sind, sobald Frau Bokr der Kündigung nachkommt die auch nur für sie und nicht für die Hunde gilt. Dann kann man das umsetzen was das Vetamt fordert und was eigentlich zusammen mit Frau Bokr geplant war, was jene aber offenbar nicht will. Also erstmal den Bestand korrekt erfassen, sich ein Bild der Hunde und ihres Bedarfs machen, möglichst auch akut ein wenig entlasten über das eigene Netzwerk (PS, kooperierende Vereine, THs, so wie SinL jetzt auch erstmal zwei Tiere übernommen hat) und dann eben die Reduzierung binnen zwei Jahren auf die erlaubte Anzahl Tiere.

    Das ergäbe für mich insoweit Sinn, dass das Grundstück denen ja eh gehört, die auch offenbar beim Vetamt einen guten Stand haben und bereits eine Vereinbarung mit denen hatten, an deren Umsetzung sie nun schlicht gehindert werden.

    Die Frage ist, ob deren Stiftung auch gut genug aufgestellt ist, nötige Instandhaltungsarbeiten und Renovierungen zu finanzieren... es heißt ja, das Anwesen sei schon zuvor, unter Tom Bode eher marode gewesen. Was ich da an Fläche sah, auch wo die Pferde stehen/standen und ihr Trainingszentrum entstehen sollte, ist auch durchaus großzügig genug um mehr Raum für die vorhandenen Hunde zu schaffen, Nicht ideal, aber weit besser als es ist. Der Punkt: schon alleine eine hundesichere Bezäunung eines solchen Geländes ist eine teure Geschichte.

    Rein vom Thema Platz scheint es mir aber echt naheliegend und auch fast die einzige realistische Option, es so zu machen.


    Das große Problem wird werden, die Hunde übereignet zu bekommen, ich vermute sogar, dass ist einer der Gründe, warum es da geknallt hat. Ohne offizielle Beschlagnahme seh ich da absolut schwarz.

    Ihr habt absolut recht.


    Die Selbstinszinierung ist so wirksam, dass sie es selbst glaubt und ihre Truppe sowieso. Wenn man Dinge immer wieder wiederholt, wird es irgendwann zu eigenen Wahrheit, die nicht mit der Wahrheit anderer Leute zusammen passt.


    Und wie immer in diesen Fällen sind die Hunde die Opfer. Aber Hilfe brauchen da auch die Menschen. Denn selbst so die Realität aus den Augen zu verlieren, ist ein generelles Problem.

    Das Problem mit den Menschen ist ja, dass sie dafür erstmal selber erkennen müssten, dass sie ein Problem haben und dann Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ihrer Meinung nach hat die Frau aber nur ein Problem mit der Bürokratie, dem Papierkram und den Ämtern, das mit den Hunden ist kein Problem, das hat sie im Griff... wie willst Du da helfen? Gehirnwäsche? Da geht ja nichts, die blockt rundweg ab.

    Wobei man sagen muss, dass CM sich mittlerweile schon runter geschraubt hat und in seinem "Lager" die Hunde weder so runter kommen lässt, noch einfach machen läßt. Das eine ist eine komplette Selbstinszinierung mit Gebleichtem Zahnpastalächeln, das andere wird, meines Erachtens, sogar von der Verursacherin selbst geglaubt.

    Ja, mir ging es da rein um die Eigenvermarktung, wie man Hunde in häßliche Szenen bringt und damit dann erst den Grundstein für die vermeintliche Gefährlichkeit des Hundes und die eigene Rolle als Held und Retter ohne den die Tiere längst tot wären, legt.

    Und zweifelsfrei halten sich beide für ganz großartige Hundemenschen, der Eine ist in der Inszenierung einfach noch x-fach beschlagener und verfügt über mehr Ressourcen, aber er glaubt auch, dass er das kann und viel besser als alle anderen.


    Ich habe sowas schon im sehr nahen Umfeld erlebt, und da hatte man ein gutes Händchen und große Hundeliebe... man erkennt erst sehr spät, dass es nur um das Ego der Person geht. Die Muster laufen da immer ganz ähnlich, das ist Narzissmus vom Feinsten. Und im Gegensatz zu Menschen können die Hunde nicht einfach gehen, sie sind die idealen Opfer. Und Narzissmus ist praktisch nicht heilbar, geht aber hier auf Kosten anderer Lebewesen. Wer soweit abseits der Realität ist, dass er glaubt 120 Hunde mit nicht einmal einer handvoll Personen, geschweige denn qualifzierten Personen, adäquat betreuen, pflegen, reinigen und trainieren zu können, der hat sich in der eigenen Selbstüberhöhung und Selbstüberschätzung verloren. Es ist schon ein großer Kraftakt dieses Trugbild vor sich selbst aufrecht zu erhalten. Deshalb wird auch alles abgeblockt.

    Helfstyna Ja, der ist da auch. Aber der ist aus Koblenz, nicht Haddock von der HHF ;)

    Sie haben Xopela (X-er, keine Ahnung wo der herkommt), Mhaka (Privatabgabe an B.S., auf PS) Majengelane (Privatabgabe an B.S.) Kaluma (die mit dem schiefen Maul, weiss ned woher, auf PS), Byongo (ehem. TH Koblenz), Kulula (die tragende Huendin, mWn von B.S. gekauft, auf PS), Entile (ehem. SinL, Zwerg, Pflegestelle, die irgendwie mit TH Weil am Rhein am Hut hat) und noch einen auf den ich grad ned komme..

    Gehörte Fokisi nicht noch dazu, der jetzt bei Kathrin Scholz ist?


    Zum Thema: Überraschung ist das Andere...

    V.B. hat schon immer gerne auf zwei Dinge verwiesen:

    - ihr werden ständig Hunde aufgebürdet, per Erpressung, sie rettet jeden Hund vor dem Einschläfern wenn sie ihn in den Griff kriegt (das Opferimage ist von ganz langer Hand aufgebaut und gepflegt, auch in der aktuellen Stellungnahme von ihr)

    - nur sie kann einen Großteil der Hunde händeln...


    ...wobei sie natürlich auch gebissen wird, das ist halt ganz normal. Nee, ehrlich, wenn ich als Profi in dieser einen von ihr gerne mit Foto unterlegten Story von einem Hund ins Gesicht gebissen werde, während ich den Alpha markiere, dann beweist das nicht die Gefährlichkeit der Hunde, sondern die lediglich fragliche Kompetenzen im Einschätzen solcher Situationen, mangelnde Sicherheitsvorkehrungen, Selbstüberschätzung... alles nicht gerade professionell, auch fernab des Papierkrams definitiv mehr als einige Nummern zu groß.

    Allerdings bestätigt sowas passend verkauft (sogar die große Vanessa wird gebissen) natürlich den durchaus gewünschten Eindruck der so ganz gefährlichen Höllenhunde die niemand händeln kann außer der mutigen Vanessa, die sich sogar beißen lässt um den armen Hunden zu helfen. C.M. vermarktet sich teils ganz ähnlich, der geht wirklich beschwichtigenden und gutmütigen Hunden die alles versuchen um auszuweichen so lange an, bis sie ihn angehen und schon hat er den bösen bissigen RedZoneDog der eingeschläfert wird, wenn er jetzt nicht hilft, der große Retter.

    Und ehrlich, das ist nicht schwer, wenn man weiß wie Hunde reagieren und ein paar Auslöser setzt, kriegt man schnell ne gruselige Szene...

    Es ist für mich aber absolut kein Qualitätsmerkmal von qualifizierten, erfahrenen und fähigen Trainern, regelmäßig so planlos, unvorbereitet und fahrlässig zu sein, dass sie gebissen werden. Das kann passieren, sollte aber allenfalls der persönlichen menschlichen Weiterbildung dienen, weniger der Selbstdarstellung.

    Wenn ich Hunde nun so darstelle und so vorführe, dann ist eine Vermittlungsabsicht da schon nur schwer zu erkennen. Was wiederum ja nur bestätigt, dass "diese Kaliber" ja so schwer vermittelbar sind und teilweise auch niemandem anvertraut werden können außer natürlich - is klar, ne...

    Meine Prognose: die setzt sich ab, mit mehr oder weniger vielen Hunden, und irgendwo wird das weitergehen...

    Die Tomatensache hab ich bei Hunden auch schon gehört aber nie probiert weil:
    Ich stell mir immer vor der Hund schüttelt sich mit der Pampe drauf... :D


    Ich würde es mit handelsüblichem Natron probieren (gibts im Supermarkt beim Backkram, ist so verpackt wie Vanillezucker oder Backpulver). Je nach Taschengröße 1-2 Päckchen Natron relativ gleichmäßig in der leicht angefeuchteten (dann bleibt das Pulver besser hängen- bessere Verteilung) Tasche verteilen, über Nacht in Wasser einweichen lassen und dann normal waschen.

    Dir ist aber schon bewußt, dass du durch dieses vorher auspowern nur einen kurzfristigen Effekt hast der genau so lange hält bis er die entsprechende Kondition aufgebaut hat und dann gehts von vorne los?
    Du gibst immer noch ein Schippchen zu... Ruhe hat was mit weniger zu tun, nicht mit mehr.

    Für mich klingt das sehr nach "viele Köche versalzen den Brei"...
    Mal das probieren, mal die Methode, mal den Trainer, dazu ne Halterin die offenbar selber so gar keine Richtung hat und dem ganzem ziemlich hilflos gegenüber steht.
    Mich wundert es gar nicht, dass der Hund permanent unter Strom steht und kaum noch zu händeln ist.
    Es scheint irgendwie überhaupt kein Fundament zu geben bzw. ein sehr zusammengestoppeltes...von jedem Trainer ein Steinchen- und das Haus wackelt bedenklich.
    Andererseits verstehe ich den häufigen Wechsel auch, wenn man einfach nicht zufrieden ist mit Arbeitsweise und/oder Ergebnissen. Allein das hier gennate Beispiel würde mich die Beine in die Hand nehmen lassen: 3 Monate Training, der Hund schleift Frauchen nur noch hinterher und die Übersprungshandlungen nehmen zu...das kanns nicht sein. Was ist der Plan dahinter? Wie soll der Hund so leinenführig werden? Wie soll Frauchen das Wegführen umsetzen wenn der Hund mit ihr geht?
    Begreif ich nicht, Lösungen sollen sicher so sein, dass sie den Hund nicht krank machen aber sie müssen auch vom Besitzer umsetzbar sein sonst sind es keine Lösungen sondern reines Theoriegequake.
    Faktisch lernt der Bursche seit 3 Monaten, dass er mit Geschirr machen kann wie er will Frauchen ist nur der Geschirranhänger...


    Zur Leinenführung:
    Ich würde es erstmal dual angehen. Das Zugstophalsband drauf, Leine dadran. Zusätzlich ein Geschirr mit Griff ohne Leine! Den Rüden an der HB/Leine Kombi führen und wenn eine Begegnung in Distanzen wo er flippt unausweichlich wird direkt am Geschirr zugreifen und weiter. Damit Frauchen (oder du) wenigstens erstmal halbwegs normal rauskönnen ohne Schweißausbrüche.


    Und dann würde ich die Trainergeschichte nochmal angehen. Ein guter Trainer sollte nach einem ausführlichen Gespräch und Sichtung der Problematik einen Fahrplan vorlegen können, welche Schritte, wie die aussehen und auch wann man Erfolge sehen muss.
    Meine Faustregel ist z.B.: Wenn nach dem ersten Gespräch gewisse Regeln und Übungen festgelegt werden, dann muss man bei einer halbwegs konsequenten Umsetzung ( halbwegs weil auch Menschen ne Weile brauchen um ihre Verhaltensmuster zu verändern) nach etwa 14 Tagen erste Verbesserungen sehen. Das heißt nicht, das dann alles gut ist, aber es muss tendenziell in die richtige Richtung gehen.
    Ist das nicht der Fall ist der Ansatz nicht gut, entweder weils beim Hund nicht ankommt oder weil die Halter es nicht umsetzen können, dann muss ich ne Alternative finden, aber auf keinen Fall kann ich ein Training wochenlang weiterverfolgen ohne dabei den kleinsten Erfolg zu erzielen.


    Wo seid ihr denn angesiedelt, vielleicht hat ja wer nen wirklich guten Tip?

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