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Beiträge von Tucker

    Die Tomatensache hab ich bei Hunden auch schon gehört aber nie probiert weil:
    Ich stell mir immer vor der Hund schüttelt sich mit der Pampe drauf... :D


    Ich würde es mit handelsüblichem Natron probieren (gibts im Supermarkt beim Backkram, ist so verpackt wie Vanillezucker oder Backpulver). Je nach Taschengröße 1-2 Päckchen Natron relativ gleichmäßig in der leicht angefeuchteten (dann bleibt das Pulver besser hängen- bessere Verteilung) Tasche verteilen, über Nacht in Wasser einweichen lassen und dann normal waschen.

    Dir ist aber schon bewußt, dass du durch dieses vorher auspowern nur einen kurzfristigen Effekt hast der genau so lange hält bis er die entsprechende Kondition aufgebaut hat und dann gehts von vorne los?
    Du gibst immer noch ein Schippchen zu... Ruhe hat was mit weniger zu tun, nicht mit mehr.

    Für mich klingt das sehr nach "viele Köche versalzen den Brei"...
    Mal das probieren, mal die Methode, mal den Trainer, dazu ne Halterin die offenbar selber so gar keine Richtung hat und dem ganzem ziemlich hilflos gegenüber steht.
    Mich wundert es gar nicht, dass der Hund permanent unter Strom steht und kaum noch zu händeln ist.
    Es scheint irgendwie überhaupt kein Fundament zu geben bzw. ein sehr zusammengestoppeltes...von jedem Trainer ein Steinchen- und das Haus wackelt bedenklich.
    Andererseits verstehe ich den häufigen Wechsel auch, wenn man einfach nicht zufrieden ist mit Arbeitsweise und/oder Ergebnissen. Allein das hier gennate Beispiel würde mich die Beine in die Hand nehmen lassen: 3 Monate Training, der Hund schleift Frauchen nur noch hinterher und die Übersprungshandlungen nehmen zu...das kanns nicht sein. Was ist der Plan dahinter? Wie soll der Hund so leinenführig werden? Wie soll Frauchen das Wegführen umsetzen wenn der Hund mit ihr geht?
    Begreif ich nicht, Lösungen sollen sicher so sein, dass sie den Hund nicht krank machen aber sie müssen auch vom Besitzer umsetzbar sein sonst sind es keine Lösungen sondern reines Theoriegequake.
    Faktisch lernt der Bursche seit 3 Monaten, dass er mit Geschirr machen kann wie er will Frauchen ist nur der Geschirranhänger...


    Zur Leinenführung:
    Ich würde es erstmal dual angehen. Das Zugstophalsband drauf, Leine dadran. Zusätzlich ein Geschirr mit Griff ohne Leine! Den Rüden an der HB/Leine Kombi führen und wenn eine Begegnung in Distanzen wo er flippt unausweichlich wird direkt am Geschirr zugreifen und weiter. Damit Frauchen (oder du) wenigstens erstmal halbwegs normal rauskönnen ohne Schweißausbrüche.


    Und dann würde ich die Trainergeschichte nochmal angehen. Ein guter Trainer sollte nach einem ausführlichen Gespräch und Sichtung der Problematik einen Fahrplan vorlegen können, welche Schritte, wie die aussehen und auch wann man Erfolge sehen muss.
    Meine Faustregel ist z.B.: Wenn nach dem ersten Gespräch gewisse Regeln und Übungen festgelegt werden, dann muss man bei einer halbwegs konsequenten Umsetzung ( halbwegs weil auch Menschen ne Weile brauchen um ihre Verhaltensmuster zu verändern) nach etwa 14 Tagen erste Verbesserungen sehen. Das heißt nicht, das dann alles gut ist, aber es muss tendenziell in die richtige Richtung gehen.
    Ist das nicht der Fall ist der Ansatz nicht gut, entweder weils beim Hund nicht ankommt oder weil die Halter es nicht umsetzen können, dann muss ich ne Alternative finden, aber auf keinen Fall kann ich ein Training wochenlang weiterverfolgen ohne dabei den kleinsten Erfolg zu erzielen.


    Wo seid ihr denn angesiedelt, vielleicht hat ja wer nen wirklich guten Tip?

    Da du nix über Verletzungen an einem der Hunde schreibst (Kratzer lassen wir mal außen vor), gehe ich davon aus es sah schlimmer aus als es war.
    Von daher würde ich es drauf ankommen lassen.
    Der Grund für die Aktion ist ja ganz klar, ein Spielzeug (und sei es auch ein Stock) und zwei Hunde die es haben wollen... das ist nie gut!
    Deshalb würde ich einfach drauf achten, dass sowas nicht vorkommt wenn einer nen Stock findet etc. ranrufen, abnehmen, fertig.
    Dafür muss man seinen Hund aber natürlich um Auge haben und nicht einfach um die Häuser ziehen lassen (wovon ich mal ganz generell nix halte, es kann immer was passieren und ihr habt die Verantwortung und ne gewisse Aufsichtspflicht dem Hund gegenüber).

    Also von allem was ich gelesen zhabe, würde ich vor allem zu einem erwachsenen Hund bzw. "spätjugendlichem"Hund von 1,5-2 Jahren raten.
    Da sieht man einfach die Anlagen schon sehr deutlich, gerade wenn man doch so klare Vorstellungen hat.
    Denn: auch bei der sorgfältigsten Zucht gibt es Ausreißer die eben nicht die angestrebten "Showlinieneigenschaften" mitbringen sondern mit Eigenschaften daher kommen die dir den letzten Nerv rauben bzw. die du einfach genau nicht haben wolltest.
    Und es gibt genügend erwachsene Hunde, auch Rassehunde deiner Favoriten, die auf ein neues Zuhause warten.
    G**gle mal Border in Not, Australian Sheperd in Not etc. DA findest du auch öfter "schlecht" veranlagte (also objektiv gesehen ist ein BC oder ein Aussie ohne Hütetrieb schlicht schlecht veranlagt) Hunde ohne Hütetrieb.
    Jede seriöse Notorganisation wird sich über einen ernsthaften, denkenden Interessenten freuen auch wenn der nicht gleich morgen nen Hund holt. Und auch da kannst du verschiedene Vertreter deiner Lieblingsrassen live kennenlernen und dir ein Bild machen.
    Da du auch Mixen nicht unbedingt abgeneigt bist kämen sicher auch andere Nothunde in Frage, hier ist ein umliegendes Tierheim eine gute Adresse, du kannst diverse Hunde kennenlernen, viellt. auch Gassigeher werden und dich überhaupt ein bisschen mehr vertraut machen was es so gibt und was dir noch gefallen könnte.


    Das wäre so meine Idee wie du zum passenden Hund kommen könntest.


    Rassemäßig würde ich viellt. auch noch nen Blick auf den Großpudel werfen, der ist viellt. nen Tacken größer, allerdings auch keiner vor dem Menschen zurückschrecken, freundlich, arbeitsfreudig und ein super Allrounder, kann allerdings mit Jagdtrieb um die Ecke kommen (ursprünglich halt ein Wasserhund, auch wenn die Menschheit ihm das Modepüppchen Image aufgedrückt hat), den man aufgrund der guten Ausbildbarkeit allerdings doch gut in kontrollierte Bahnen lenken kann.
    Kuschlig ist er auch, haart nicht und wie man ihn schert bleibt einem ja GsD selbst überlassen (ich wäre da sehr radikal... ohne Schnickschnack...auch wenn mancher Pudelaner mich jetzt an die Wand klatschen möcht :hust: )


    Auch der Tibet Terrier würde soweit passen, der ist halt wieder kleiner als gewünscht, aber man eben nicht alles haben. ansonsten ebenfalls freundlich, arbeitswillig, kuschlig und wirklich lustig und für fast jeden Unfug zu haben.


    Bearded Collie kommt auch noch hin, ist aber sehr fellig. Ansonsten passen auch auf den die gewünschten Eigenschaften ziemlich gut.


    Mit einem gewissen jagdtrieb muss man aber immer rechnen, die wenigsten Hunde interessieren sich nicht für einen davonrennenden Hasen oder Rehe... da muss man fast immer ein wenig an der Impulskontrolle drehen.


    Vom Münsterländer oder Bretonen rate ich unbedingt ab!!!
    Das sind einfach Jagdhunde vom feinsten, ohne Trieb so gut wie nicht zu kriegen (weil die Zucht noch ned so verdorben auf "Familienhunde" zu züchten versucht und untaugliche Hunde nicht selten noch klassisch erschossen werden (nicht das ich das gutheiße! aber es ist halt so- harte Selektion) aber auch wenn sie leben gelangen sie nicht in die Zucht dank Arbeitsprüfung).
    Ich glaube nicht, dass du so einen Hund willst, denn er entspricht eigentlich in keinster Weise deinen Vorstellungen abgesehen von Größe und Fell.


    Solange da Menschen dranhängen die nix ändern würde ich die Finger weglassen. Da ärgerst u dich in allen Farbschattierungen über die Leute bis dir der Kragen platzt...glaub mir das mal sicher ;) .
    Der Hund gewinnt dabei auch nix, er lebt ja sein normales Leben bei den Leuts weiter.
    Wenn es Halter zum Hund gibt, dann gehts nur wenn die mitziehen, ansonsten schleunigst auf den Rückzug begeben bevor du Bande zum Hund knüpfst...sowas kann nur wehtun :/ .


    Sollten die Menschen bereit sein mitzuziehen, dann muss man sich erstmal hinsetzen und nen Rahmen gestalten.
    Was darf der Hund, was soll er und was auf keinen Fall? Wo braucht man klare Regeln weil der Hund zu Fehlentscheidungen in Situation X neigt (Besuch, Klingel, kläffen am Gartenzaun ...was auch immer).
    Dabei lautet meine Grundregel immer:
    Erstmal den häuslichen Bereich klären!
    Der Grund ist denkbar einfach: Was ich im kleinsten sozialen Rahmen, also im Sozialverband, nicht geregelt kriege, kriege ich in einer komplexeren sozialen Situation (Umwelt, draußen, fremde Räume) noch weniger in den Griff.
    Ein Hund der sich dort nicht an mir orientiert, wird es draußen noch viel weniger tun etc.


    Mein eigener Rüde bspw. ist ein sehr unsicheres Exemplar. Der hat Zuhause Regeln die ich eigentlich gar nicht brauche. Eigentlich händelt der Hund sich zu 90% wie von selbst, draußen wie drinnen, ich muss da theoretisch nur selten Einfluß nehmen.
    Aber je öfter ich Einfluß nehme und der Hund sich an mir orientiert, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er auch in einer gespannteren Situation ebenfalls auf die Strategie zurückgreift sich an mir zu orientieren.
    Ich trainiere quasi gezielt das Verhaltensmuster "sich an Frauchen orientieren".


    Wenn der Hund hier mit Führeraggression reagiert, zeigt dieses Verhalten, dass der Hund bisher gelernt hat, dass die Strategie "anknurren/zähnefletschen/zwicken" für ihn erfolgreich ist.
    Um das zu unterbrechen sollte man den Hund wirklich kennen, wie genau sieht diese Aggression aus, wann genau tritt sie auf? Und auch: was motiviert den Hund, worauf spricht er an, worüber kommt man an ihn ran?

    Ich gebe etwa 3-4x die Woche 1-2 Eßlöffel Öl (abwechselnd Lein-, Kürbiskern-, Weizenkeim-, Schwarzkümmelöl) zum Futter. Mit Gemüse, Milchprodukten aber auch Leber (Vit. A = fettlöslich).
    Milchprodukte muss man probieren ob und wieviel der jeweilige Hund verträgt. Tucker bekommt regelmäßig ca. 4x die Woche Joghurt/Quark/Buttermilch/Hüttenkäse/Frischkäse dazu. Er mag das und verträgt es wunderbar. Menge bei ihm (21kg Idealgewicht) dann: 1/2 kl. Becher Joghurt, ca. 100ml Buttermilch oder 2 gehäufte Eßlöffel Quark/Frischkäse/Hüttenkäse.

    Also so krass wie du das beschreibst sollte es nicht sein.
    Es ist aber schon so, dass Aussies in dem Ruf stehen "der Schatten ihrer Menschen" zu sein. Mein Aussie-Mix ist auch mein Schatten, allerdings in ner unaufdringlichen Weise und nicht so ausgeprägt wie du das beschreibst.
    Er pennt auch mal rum, bleibt morgens zum Beispiel generell bis 10 im Bett liegen, egal wie früh ich aufstehe, Ausnahme nur wenn ich ihn deutlich auffordere früher mit mir loszugehen...


    So ein extremes Verhalten wie du es beschreibst, würde ich schon beschränken. also Hund aufn Platz zurück schicken, nicht immer hinterherrennen lassen. Der muss ja auch mal zur Ruhe kommen.

    Trockenfutter ist für Katzen mal ganz generell ungeeignet!
    Katzen trinken eigentlich kaum (am ehesten kriegt man sie noch mit fließend Wasser z.B. Zimmerbrunnen, zum trinken), sie decken ihren Flüssigkeitsbedarf normal über den hohen Flüssigkeitgehalt von frischem Fleisch.
    Auf Trockenfutter nehmen sie nie soviel Flüssigkeit auf wie sie brauchen. dies führt langfristig zu Erkrankungen der Niere und der Blase (u.a. Struvit).
    Kann man nur von abraten.
    Besser hochwertiges Nassfutter.

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