Hund als Kindersatz?
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Hallo ihr,
viele meiner Freundinnen können mich nicht mehr verstehen. Seit dem ich Luna habe (bald ein Jahr) dreht sich vieles um sie und ich strukturiere meinen Alltag so, dass sie rein passt und es ihr gut geht. Meiner Meinung nach "verhätschel" ich sie nicht zu viel, ich schenke ihr aber viel Aufmerksamkeit, das gebe ich zu. Für meine Freundinnen ist das nicht nachvollziehbar, sie machen sich oft unterschwellig lustig und meinen Luna wäre mein Kindersatz. Das ärgert mich sehr. Ich glaube, viele die keinen Hund haben können das nicht nachvollziehen. Bevor ich Luna bekommen habe, habe ich auch gedacht sie würde "so nebenher laufen" und ich hätte nie gedacht wie viel sie mir mal bedeuten würde und dass sie meine absolute Nummer eins wird
Nun ist es so, dass ich Luna möglichst immer an meiner Seite habe. Ich nehm sie zu Treffen im Cafe, zur Arbeit, zu Freunden (wenn das vorher abgesprochen wurde) mit und da Luna leider sehr oft krank ist, geh ich auch dauernd mit ihr zum TA, mache mir Gedanken über die Ernährung, gehe zur Hundeschule... Das können die nicht verstehen. Als mein Freund und ich zusammen mit Luna mit dem Wohnmobil in den Urlaub gefahren sind, hieß es "oh, die kleine Familie macht Urlaub" etc.
Ich weiß auch nicht ob ich mir bei so bissigen Kommentaren "ein dickeres Fell" zulegen müsste, wollte euch mal fragen ob ihr auch Erfahrungen damit habt und wie ihr damit umgeht?
Mich stört es schon. Klar möchte ich irgendwann Kinder, mein Freund auch. Aber momentan sind wir einfach beruflich sehr eingebunden und würden damit gerne noch ein paar Jahre warten. Aber das bedeutet ja nicht dass ich mir einen Hund als "Kindersatz" anschaffe...
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Hi,
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Hallo!
Du schreibst die Antwort schon selbst: Leute, die keine Hunde haben, verstehen das nicht!
Also, hau ein Ei drauf und versuch das mit dem dicken Fell
!!!Wir fahren auch mit Bud und Camper in den Urlaub!
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Kinderersatz, oder nicht, is doch wurscht.
Auch bei mir hat der Hund einen sehr hohen Stellenwert, obwohl ich zwei Kinder hab.
Der Hund gehört dazu, ist ein vollwertiges Familienmitglied und liegt abends bei meinem Mann und mir auf dem Sofa und schaut mit Tatort.Ich plane auch viel, wo ich den Hund immer berücksichtige und er ist auch meistens mit dabei. Uns gibts halt nur mit Hund.
Und selbst wenn sich Menschen einen Hund als Kinderersatz holen, ich finds ok.
Wenn einem der Wunsch verwehrt wurde, Kinder haben zu dürfen, dann kann man auf diese Art und Weise liebe schenken, tüddeln, sich ne Aufgabe suchen. Alle mal besser, als sich grisgrämig zurück zu ziehen.Gruß
dody -
Zitat
Hallo!
Du schreibst die Antwort schon selbst: Leute, die keine Hunde haben, verstehen das nicht!
Also, hau ein Ei drauf und versuch das mit dem dicken Fell
!!!Wir fahren auch mit Bud und Camper in den Urlaub!

solche Leute gibt es immer. Wenn ich manchen erzähle, was ich alles mit meinem Hund unternehme und ihn frisch fütter, dann schauen die mich auch mit großen Augen an und meinen "Ist doch NUR nen HUnd!" Spätestens bei dem Satz schalte ich ab

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Yap, da solltest Du Dir ein dickeres Fell zulegen

Ich schalte bei solchen Aussagen meistens ab, weil die Leute, wie schon gesagt wurde, offensichtlich keine Ahnung haben.
Klar ist unser Hund ein Familienmitglied. Für einige Leute scheint es in der Familien-Vorstellung nur Mutter, Vater und Kind zu geben, weshalb der Hund dann eben ins letzere Schema gepresst wird. Passt ja auch so schön, schließlich handelt es sich in beiden Fällen um Schutzbedürftige.
Wie ungerecht, meinen Hund in die Kinderrolle zu quetschen
- er hat doch seine eigene Rolle - die Hunderolle. -
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Ich stimme kaenguruh zu, leg Dir ien dickes Fell an.
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Wenn ich Kinder haben wollte, hätte ich Kinder.
Insofern sind die beiden garantiert KEIN Kinderersatz.
Was sich jetzt im täglichen Umgang von Hund auf Kind übertragen lässt, welche Gefühle da im Spiel sind, kann man ja analysieren bis dorthinaus. Hab ich keinen Bock zu :)
Allerdings musste ich schon ziemlich schmunzeln, als meine schwangere Freundin letztens meinte: "also ich werde versuchen, dem Kind alles positiv beizubringen. Nicht immer Nein sagen, sondern sagen, was man will. Nicht sagen "lauf nicht auf die Straße", sondern "bleib jetzt bei mir". Im folgenden Gespräch konnte ich sie (noch
) nicht davon überzeugen, dass beide Aussagen ihre Berechtigung haben. Ich glaub, ich kam richtig sch** rüber, naja, warten wir es ab...!Grüßle
Silvia -
Zitat
Wenn ich Kinder haben wollte, hätte ich Kinder.
könnte von mir sein!ich würds halt so formulieren: ich habe einen Hund STATT eines Kindes. Unser Hund ist vollwertiges Familienmitglied. Gefühlsmäßig unterscheidet er sich vielleicht sogar nicht mal von nem eigenen Kind.
Ich genieße das und muss mir das von anderen nicht madig machen lassen. Mein Freund siehts exakt genauso.
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Also meine Hunde sind Kinderersatz. Pluto ist Kind Nummer drei, Ewok Kind Nummer vier
Und ganz ehrlich, sie sind die besseren Kinder
Keine Schwangerschaft, keine Geburt, kein Wickeln, kein Schreien, kein Trotzen ^^Naja, Spaß beiseite. Warum soll man einen Hund nicht auch furchtbar lieb haben können? Klar bringen ich meinen Kindern andere Emotionen entgegen als den Hunden, aber die Hunde haben eben auch einen ganz festen Platz in meinem Herzen. Sie sind weniger als meine Kinder für mich, aber weit mehr als ein Hobby.
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Hund ist KEIN Kindersatz,
dennoch sind mein Freund, ich und Pacco eine kleine Familie. :baby-taptap:
Wir tun auch sehr viel, aber meine Freunde sagen "jaaa, nervt etwas - aber du hast auch die Verantwortung für den Hund übernommen"
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