Hund als Kindersatz?
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Zitat
Ich glaube, viele die keinen Hund haben können das nicht nachvollziehen.
da hast du deine antwort doch schon.
ich sags mit martin rütters worten...es gibt hundemenschen und keine hundemenschen.
was soll der hund den auch anderes sein als ein familienmitglied....alles andere wäre fatal! und da hunde nunmal nicht alleine rausgehen können und mal eben kurz allein zur hundewiese laufen können, muss man sich halt wie um kinder kümmern.
ich würde die leute quatschen lassen...die wissen garnicht was sie verpassen und wie schön es mit einem (vor allem gut erzogenen) hund ist.
echte freunde respektieren deinen lebensplan und lästern nicht.
lg
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ich habe beides hund und kind
und ich liebe unsren wuff wirklich sehr
ABER ein kind MEIN kind das ich in mir wachsen gesürt habe zur welt gebracht habe das sich von mir ernährt hat
daa sind gaaanz andere gefühle und bindungen im spiel
und dennoch würde ich sagen ja unser hund ist irgentwie auch ein kind ersatz
ich hätte gerne noch mehr kinder gehabt was aber leider nicht möglich ist
und so betütel ich jetzt eben unser riesen baby
ja und dem gefällt das....
ich versteh nicht warum ihr euch so gegen die aussage wehrt? -
Ich kann verstehen, dass dich solche polemischen Floskeln ärgern. Nichtmal des Inhalts wegen, sondern wegen dem, was da mitschwingt: Unverständnis, Häme, Zynismus, auch irgendwie Intoleranz und Kritik an eurem Lebenskonzept. Gerade im Alter zwischen 20 und 30 wird, glaube ich, extrem viel verglichen, oder noch schlimmer: geurteilt. Verurteilt. Es herrscht viel Unzufriedenheit und denen, die ihr Ding machen, gönnt man ihr Glück nicht, oder glaubt es ihnen zumindest nicht. Da wird viel fantasiert, nur damit man einen Angriffspunkt hat - und statt zu sagen, okay, da hat sich jemand einen Traum erfüllt, da lebt jemand seine Leidenschaft, wird der Hund gleich zum Kindersatz erkoren. Was auch mitschwingt, ist diese engstirnige, standardisierte Vorstellung, wie so ein Leben abzulaufen hat.. und was aus der Reihe fällt (wie eure Luna) wird schnell irgendwie wieder ins Konzept gepresst. Oberflächlich ist das, und deswegen würde ich mich da auch ärgern.
Zumal es auch, wie kaenguruh schon sagte, irgendwie unfair ist (euch und auch dem Hund gegenüber), denn Luna hat ja ihren ganz besonderen Stellenwert. Und selbst wenn das ein Dritter nicht nachvollziehen kann, zumindest erwarte ich doch von Freunden, dass sie ein bisschen Empathie übrig haben, diesen Stellenwert, den Luna für euch hat, zu respektieren.
Übrigens find ich das eigentlich ne total süße Vorstellung, wenn's denn lieb gemeint gewesen wäre:ZitatAls mein Freund und ich zusammen mit Luna mit dem Wohnmobil in den Urlaub gefahren sind, hieß es "oh, die kleine Familie macht Urlaub" etc.
Denn nach meiner Erfahrung ist eine Partnerschaft mit Hund nochmal was ganz anderes, als wenn man einfach nur so als Paar lebt. Nicht wie mit Kind. Sondern wie mit Hund. Eine ganz besondere Bereicherung. Lass dir das nicht kaputt reden! -
Ja genau, Livvy.
Durch das, was mitschwingt, und das tut es IMMER, fühle ich mich total missverstanden.
Das geht aber auch nur, weil es eben alles keine Hundehalter sind. Hundehaltern ist der Unterschied total klar, die würden nie sagen, dass ein Hund ein "Ersatz" für ein Kind ist (zumindest nicht in dieser unterschwellig kommunizierten Art mit vertüddeln und vermenschlichen und Lebensplanung etc. pp.)Grüßle
Silvia -
mich verstehen auch viele nicht....aber das ist deren meinung und ich muss ja auch akzeptieren das es eben auch andere menschen gibt..eben keine hundemenschen.
man merkt aber im freundes- und familiekreis schon recht schnell in welche kategorie man wen einteilen kann.
bei mir kommt dazu die rasse meines hundes hinzu. mennes familie ist seit jahren, bedingt durch die frühere tätigkeit vom opa, schäferhund geschädigt. daher nehmen sie meine plattnase entweder für nicht ganz voll, keinen echten hund (fehlende schnauze und schwanz).
ich dagegen grinse immer innerlich, wenn ich mir anschaue das mein pupser besser hört und besser erzogen und vor allem besser ausgelastet ist, als deren edle-reinrassige-hochgepriesene-alphawurf-schäferhunde
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Hallo,
also mir geht es ganz genauso.
Mein Hund lebt nun seit 3 Jahren bei mir.
Er begleitet mich auch wenn möglich überall hin. Zur Arbeit, zum Einkaufen (mehr oder weniger freiwillig
) ins Cafe... und ich richte meinen Urlaub nach ihm aus - im November gehts für eine Woche nach Dänemark.Ich sage klar, dass ich keine Kinder möchte, sehe meinen Hund aber auch nicht als Kindersatz - finde es persönlich gefährlich den Hund zu vermenschlichen. Er ist aber nun immer mit dabei und es gibt viele Menschen in meinem Umfeld, die oftmals den Kopf schütteln. Das stört mich aber schon lange nicht mehr. Und da wo mein Hund nicht willkomen ist, gehe ich einfach nicht mehr hin. Entweder wir zusammen oder keiner. Wer das nicht versteht hat eben Pech gehabt. Mein Freundeskreis hat sich dadurch sicher auch minimiert. Aber die wenigen, die geblieben sind, sind dafür auch wahre Freunde. Und darunter sind auch durchaus "Nicht-Hunde-Halter ".
Also ich würde das ignorieren und nen dickes Fell anschaffen.
Viele Grüße
Anja -
Dazu fällt mir gerade der Kommentar von der Oma meines Freundes ein, als wir unsere Mixi das erste Mal mit hatten. Sie meinte dann ganz schroff: "Ein Kind wäre mir lieber gewesen!". Mittlerweile findet sie Mixi allerdings auch sehr süß und hat glaube ich eingesehen, dass Kinder auch irgendwann geplant sind, aber eben noch nicht jetzt!
Lass dich durch solche Kommentare nicht ärgern. Jeder hat sein Leben selbst in der Hand und du/ihr habt euch ja bewusst für nen Hund entschieden. Ihr seit diejenigen die mit Luna leben und nicht die anderen. Und solange ihr mit Hund glücklich seit kann euch das doch auch niemand nehmen.
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Viele Leute ohne Hund können das bestimmt nicht nachvollziehen...Und auch wenn man viel für bzw. mit dem Hund macht ist ein Hund eben kein Kind.
Ich hab beides ... Kinder und Hund und ich versuche auch immer alle dabei zu haben.Ich würd es ein bisschen halten wie die Pinguine.. "lächeln und winken"

Vielleicht sind die ein oder anderen auch ein klitzkleinwenig neidisch wie gut du deinen Hund erzogen hast und sie einfach überall mit hin nehmen kannst !?!
Lass dich nicht ärgen, du machst das prima !!!
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Ich weiß ja nicht, WIE sehr Du das Leben nach dem Hund ausrichtest und wieviel deiner Gespräche mit Hunden zu tun haben, aber wart noch 3-4 Jahre ab, dann wird Dein Begeisterung (nicht dem Hund gegenüber, aber der Allgemeinheit) nachlassen und die anderen Leute merken das gar nicht mehr so

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Ach Gott ach Gott - Hund = Kindersatz??
NIEMALS!!
Meine Hunde werden artgerecht gehalten
Sprich: In der Stadt tragen sie Halsband/Geschirr und haben ne Leine dran. Gut, das wäre bei manchen Kindern auch praktisch.
Meine Hunde sind gut erzogen, stellen Befehle nicht in Frage, wollen keine Erklärung, warum sie den Kuhfladen jetzt nicht fressen dürfen.
Und meine Hunde haben vor allem ganz andere Bedürfnisse, denen ich gern nachkomme!Und dabei darf ich das mir gerne anhören - gerade, weil mein Partner und ich keinen Nachwuchs planen... Da behaupten einige, dass die Hunde die Rolle der Kinder übernehmen sollen.
Bei einem Paar, das keine Kinder will?!Es muss einem egal sein, was die anderen, außenstehenden, sagen. Wir leben doch jeder unser eigenes Leben. Und nur für uns selbst muss es richtig sein. Es kann doch kein allgemeingültiges, enggestricktes Schema geben, an das sich jeder anpassen muss.
Wenn es sich für jeden einzelnen hier gut anfühlt, viel Zeit mit seinem Hund zu verbringen? Super!
Und ich denke, jedem hier ist klar, wo die Unterschiede zwischen Kindern und Hunden liegen.
Die Rolle des Hundes hat sich nun einmal verändert - zum Glück. Die breite Masse hat das nur noch nicht begriffen. - Vor einem Moment
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