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Beiträge von Livvy

    Zitat von "01zicke"


    (sitze schon vor meiner Wama und schau der beim schleudern zu... :fear: )


    :lol: Du Arme!


    Nee, im Ernst, als mein Wayne mal einen Nachmittag mit meinem Freund bei dessen Papa verbracht hat, bin ich auch voll depri geworden. Bin dann unsere Gassirunde alleine(!) gegangen. ^^
    Das hat's aber nicht besser gemacht. Es war so langweilig, außerdem musste ich mich dauernd vor Gassibekanntschaften verstecken, aus Angst vor unbequemen Fragen. :lol:

    Wir nehmen es da nicht so genau, weil wir eh nicht wissen, wie alt unser Wayne ist.
    Ich sag dann immer, was mir grad so in denn Sinn kommt, mal 6, mal 7. Mein Freund auch. Peinlich wird's immer nur dann, wenn wir gleichzeitig antworten, und der eine 6, und der andere 7 sagt. :lol:
    Da Wayne so riesige Pfoten hat, denken manche sogar, er wär noch ein Junghund ... dann kommt die Frage: "Monate oder Jahre?"^^
    Oder wenn er so rumspinnt oder Mist baut, dann sagen manchmal Leute: "ach, der ist wohl noch jung, was?"
    Ich sag dann immer einfach nur "Ja!" :lol:
    Oder kürzlich der Postbote: "Das is noch n ganz Junger, was? Weil er NOCH so klein ist..." :lol:


    Ich mag die Frage nach dem Alter gar nicht gern. Manche gucken richtig empört, wenn ich bloß antworte: "so 5 oder 6 oder 7...!"
    und sie dann so: "Meiner ist 16 einhalb Monate!"
    Ich hab dann immer das Gefühl, rechtfertigen zu müssen, warum ich es nicht genauer weiß...

    Yeah Ati, was freu ich mich, diesen optimistischen Beitrag von dir zu lesen! :gut:


    Klar wird es auch mal wieder Rückschläge geben und Tage, an denen du vielleicht nicht so optimistisch gesinnt bist - aber bei euch merkt man einfach (auch immer an den Fotos) dass da ne Familie ist, die einfach tut, was sie kann, wo alle dahinter stehen und wo die Hunde ihren Stellenwert haben, wie es sein sollte, und nicht auf Anhieb funktionieren müssen.


    Ich find's auch bemerkenswert, was so ein kleiner Tipp, so eine kleine Veränderung bewirken kann... lustigerweise ist es bei uns fast die selbe Kleinigkeit wie bei euch und Tasia, wenn auch eher in einer ganz abgeschwächten Light Variante und bei uns, wenn, dann eigentlich nur andere Hunde ein Thema sind...
    Wayne ist auch so einer, der schnell mal von einer Hundebegegnung überfordert ist, unsicher ist und dann nicht weiß was er machen soll... und dann mit Getöse nach vorne prescht. Witzigerweise ist er eher der "Nichtleinenpöbler".
    Bis ich endlich mal geschnallt hatte, dass es tatsächlich Unsicherheit ist.
    Schon mit Leine geht's ihm viel besser... und wenn ich dann bloß die Luft raus nehm und ein Stückchen vor ihm gehe, ihm die Konfrontation abnehme: wie entspannt geht er plötzlich an anderen Hunden vorbei.
    Gestern wurden wir sogar indirekt gelobt ^^
    Ein Mann sagte zu seinem Rüden: "guck mal, wie toll der da mitläuft" (wir waren mit dem Rad unterwegs). :ops: :lol:
    Was für den Wicht auch eine Erleichterung ist: wenn das Rad zwischen ihm und dem anderen Hund bleibt. Wie so ein Schutzschild.
    Aber Hauptsache, er darf ein bisschen im Hintergrund bleiben.
    Klar gibt's dann auch mal Situationen, wo es nicht klappt, sei es schlechtes Timing meinerseits oder sonst irgend ein kleiner Faktor. Aber die Tendenz ist schon deutlich.
    Und dann gibt es auch immer wieder Begegnungen, wo Wayne den anderen Hund einfach doch interessant findet, wo dann hinterher gelinst wird, und wo er dann deutlich macht: "och, eigentlich würde ich da doch gerne mal halloschnüffeln..." :D


    Aber wie du schreibst: es sind manchmal so kleine Veränderungen, da fällt es einem wie Schuppen von den Augen!


    Ich wünsch euch weiterhin ganz viel Erfolg im Training und viele schöne, entspannte Spaziergänge mit euren beiden Zwergen ;)

    Patrick! Herrlich geschrieben! :lol:
    Deine Kamele erinnern mich an meinen Wicht, hätte ich zwei davon, ich wette, ich könnte auch den Jesus mimen. ;)


    Bei uns beginnt der Morgen meist mit einem dumpfen, sich ausbreitenden Schmerz im Bereich des 3. Lendenwirbels. Ich liege im Bett wie ein Schlangenmensch, der ich leider nicht bin. So biege ich mich wenig grazil, dafür umso anatomisch sensationeller um den Wicht herum, der die komplette Diagonale des Bettes für seine schlafwandlerischen Yogaübungen benutzt. Ich möchte in diesen Momenten lieber kein Röntgenbild meiner Wirbelsäule sehen.
    Auf Finger-und Zehenspitzen kraxle ich dann aus dem Bett, möglichst, ohne dem Wicht ein Härchen zu krümmen, schlurche in die Küche, fabriziere mir meinen allmorgendlichen Instantkaffee/Milch Mix, statte dem Bad einen kurzen Besuch ab und kämpfe mit harten Bandagen gegen meinen inneren Schweinehund, mich gleich wieder zu dem genüsslich vor sich hin müffelnden Schlafewicht dazu zu legen. Obwohl dieser augenscheinlich gerade seine Tiefschlafphase erreicht hat, reicht ein kurzes Antippen mit dem Finger und er rollt sich stilsicher, aber mit weiterhin geschlossenen Äuglein auf den Rücken. Wer möchte nicht mit einem gekraulten Bauch in den Tag starten? Das Bäuchlein erscheint mir ziemlich dick, und ein aufmerksamer Beobachter weiß, dass darin neben dem regulären Hundeabendessen im besten Fall auch noch ein Stück geklaute Pizza, ein erbettelter Spekulatius, ein paar Dönerreste samt Soße aus der Biotonne sowie ein erbeutetes unreifes Äpfelchen vor sich hin gären.
    Wie Antennen recken sich zwei schwarze Vorderpfötchen schließlich gen Himmel, während die Hinterbeine gewohnt freizügig gespreizt und unbelebt bleiben. Was folgt ist ein tiefer Einblick in den Raubtierschlund, untermalt vom Soundtrack quietschender Gähngeräusche.
    Klar muss der Wicht, bei dem gefüllten Bäuchlein, bereits ultra aufs Klo. Das jedoch ignoriert er gekonnt zugunsten seines immensen Schlafbedürfnisses, bis es so dringend ist, dass man es kaum noch durch die Wohnung zur Haustür schafft und am Besten aushaltbar gerade noch im Sitzen. Spätestens dann ist der Wicht plötzlich hellwach und verflucht die Lahmarschigkeit seines Frauchens, das plötzlich noch tausend andere Dinge tun muss, bevor sie startklar ist: kämmen, anziehen, Schlüssel suchen, was anderes anziehen, Kacktütchen suchen, Mütze suchen, Leine suchen. Den Wicht ins Geschirr einfädeln. Oh wie stressig. Gähn.
    Dann steht man im Hof, den rettenden Busch hinter dem Hoftor bereits vor dem inneren Auge, die Blase drückt, gleich, endlich, kann man das Beinchen heben, nur noch ein paar Schritte - da fällt Frauchen ein, dass sie doch noch was anderes anziehen möchte.
    Letztendlich schafft es der Wicht noch gerade so in den Vorgarten, und es plätschert glückselig auf Herrchens liebevoll arrangierte Sukkulenten.
    Weiter geht's die paar Meter Richtung Kreuzung; man muss sich vorstellen, dass ein kleines Dorf wie unseres, das gerade mal aus zwei Straßen besteht, nur exakt eine Kreuzung hat, nämlich die, wo eben diese beiden Straßen sich kreuzen und so etwas wie den Dorfmittelpunkt bilden. Hier ist zum Beispiel auch das Bushäuschen und der Briefkasten, sozusagen der Hotspot unseres Dorfes, und wie soll es anders sein: die Lieblingsstelle des Wichts. Gerade als man die Kreuzung überqueren will, und dabei sollte man es inzwischen eigentlich schon wissen, bremst der Wicht abrupt ab, so dass man regelmäßig nur noch mit einem Ausfallschritt davon kommt. Als hätte er es mit dem Lineal ausgemessen, "sitzt" er also mitten auf der Kreuzung, und hat die Ruhe weg, da möchte ihm manch mitfühlender Mitbürger gerne noch eine Zeitung reichen, während Frauchen hektisch nach dem Kacktütchen kramt. Es kommt wie es kommen muss, Auto von Osten, Auto von Süden, beide bremsen ab, Frauchen mit Schweißperlen auf der Stirn, der Wicht unverrückbar, ja nichtmal das Tütchen lässt sich auseinanderfriemeln. Fenster werden herunter gekurbelt: "Na DER sitzt aber gut!"
    Frauchen tut so, als würde sie den Wicht, der da mitten auf der Kreuzung fest getackert scheint, gar nicht kennen. Zwei Autos schlängeln sich also mit einem Manöver über den Bordstein am selig thronenden Wicht vorbei. Ein Frauchen, das nach wie vor das knallrot angelaufene Gesicht hinter dem auseinanderzufriemelnden Kacktütchen verbirgt, und sich schließlich bückt, um die bis auf einzelne Maiskörner verdauten Pizzareste vom Asphalt zu klauben, merkt nicht, dass der Wicht bereits einen Plan hat.
    Kaum das Tütchen mit einem Knötchen versehen, muss Frauchen hilflos mit ansehen, wie der Wicht plötzlich einen Blitzstart in Richtung Nachbarshof hinlegt, und versucht, sich durch die Katzenklappe zu zwängen. Das gelingt natürlich auch mit entschlacktem Bäuchlein nicht, zum Glück steht das Hoftor einen spaltbreit offen, und der Fresssack macht sich gierig über den Katzennapf her, während das am liebsten unsichtbare Frauchen sich den Mund fusslig pfeift.
    Zum Glück taucht der Wicht bald wieder auf, duftet nach Whiskas und hat einen nagelneuen Fußball mitgebracht. Frauchen macht sich im Geiste eine Notiz: - Dose Whiskas kaufen, - unbemerkt Ball zurückbringen.
    Ist der morgendliche Schmachabschnitt schließlich überstanden, starten Wicht und Frauchen ins Feld zu einem feuchtfröhlichen Morgenplantsch in der nächstbesten Suhle...

    Insektenmäßig hab ich hier dieses Jahr (hauptsächlich im Juni) was erlebt, das mich echt an meine Ekelgrenze gebracht hat: Maikäfer!!!
    Der erste war ja noch eine Freude: "Ooooh ein Maikäfer, lang nicht mehr gesehen!" :fondof:
    Und dann waren sie plötzlich überall, pünktlich zu unserer Abenddämmerungsrunde in den Weinfeldern ging's ab, schwarmweise...:muede2:
    sie manövrierten um uns herum, schnitten uns, crashten uns, verfingen sich in meinen Haaren und Waynes Fell, summten mir ins Ohr und flatterten mir im Nacken rum. Hitchcockmäßiger Horror. Einmal bin ich mit wedelnden Armen heim gerannt(!)... iieh das war so eklig. Ich bin ja sonst nicht so schnell zu beeindrucken von Krabbelzeugs, aber an diesem Abend bin ich echt ein bissl hysterisch geworden :ops: :ahhh: :scared:

    Wie süß sind deine zwei! :D
    Schöne Fotos!
    Ihr habt mich grad voll angefixt mit der Backerei... hatte mir erst kürzlich vorgenommen, mal wieder meine favorisierten Bananen-Honig-Haferflocken-Kekse zu backen. Ein Geschmackserlebnis für Hund und Mensch! sogar vegetarisch .... kann man dann zusammen auf der Wiese knuspern :ops:
    Wayne und mein Freund bevorzugen es allerdings herzhaft :lol:

    Ach Mann, und ich dachte, Corey geht es inzwischen bestimmt schon wieder besser.
    Ich kann deine Sorgen verstehen, das sind ja schon seltsame Symptome... :/
    An den Gendefekt hab ich auch denken müssen, oder vielleicht doch irgendne Art von Vergiftung...- nimmt er momentan vielleicht sonst irgendwelche Medikamente, wo es ne Wechselwirkung hätte geben können?
    Ich drück dem Süßen auf jeden Fall ganz fest die Daumen und denk heut Nacht an euch!

    Oh heftig, Corey! der arme Knirps, was für ein Horror!
    Und dann auch noch, wenn man nicht zuhause ist, und wenn jetzt die betreute Hündin auch noch Probleme hat - tust mir echt leid.
    Dass Coreys Körper jetzt geschwächt ist nach so nem Anfall, ist ja eigentlich klar... trotzdem hoff ich für euch dass er bald wieder komplett fit ist! :gut:
    Wär natürlich beruhigend, ne definitive Diagnose zu haben.


    Auch so haste mir jetzt nen Schrecken eingejagt ... hatte nämlich prompt vorhin erst einen Floh auf Waynes Kopf entdeckt :verzweifelt: (der ist bestimmt von unserem Igelchen rübergehüpft :muede2: ) ... frag mich jetzt auch gerade, was ich jetzt machen soll, Wayne hat Spot-Ons bisher gut vertragen (wobei er auch noch nicht so viele drauf gekriegt hat)... aber wenn das so plötzlich kommen kann wie bei Corey--- kacke, echt.

    Als ich gerade draußen unterwegs war, hab ich mal die fotografiert, die bei uns so das Problem sind (also die Pflanze dazu):


    Sind wohl wirklich genau die, die Finchen im Ohr hatte! Die wachsen echt überall am Wegesrand!


    Und ich glaub das sind auch die, die wandern können. Bisher war es bei Wayne immer nur diese eine Sorte, die Probleme in den Ohren etc. gemacht hat. Die anderen (kleinen) hängen auch höchstens mal im Fell.


    Wir reagieren mittlerweile total alarmiert auf diese Pflanzen! Ich muss mich immer total beherrschen, nicht ständig Leute mit Hunden anzuquatschen und vor Grannen zu warnen. :lol:
    Vor allem klingt das so irre, wenn man sagt, die können bis in den Körper rein "wandern"... :|

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