Hund als Kindersatz?
-
-
Hallo,
das kenne ich auch. Ich bin 23 und mein Freund 25 und wir haben nun seit 4 Monaten unseren Hund. Viele unterstellen uns auch einen Kindersatz, aber mal ehrlich, das stört mich kein bisschen....Natürlich hätten wir gerne auch schon ein Kind aber das passt beruflich bei meinem Freund einfach nicht - leider. Also kam als erstes der Hund (der wär normaler Weise erst später geplant :) ).
Aber mir ist das total egal. Wir 3 sind eine glückliche Familie :).
lg
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
oh gott, solche kommentare bekomme ich auch ständig zu hören. gerade auch von meiner schwiegermutter (obwohl die selber einen hund hatte, aber das war ein hofhund - als ob es sowas gibt) denn mein großer hat z.b. sehr mit kaltem wetter zu kämpfen und brauch dann nun mal einen pullover, sonst wird er krank. ist nun mal so und da kann ich mir immer gerede anhören... da krieg ich nen hals! oder ich soll doch endlich mal was anschaffen, dem man einen strampler anziehen kann. kannst du doch nem hund auch! musst nur nen loch reinschneiden
wir haben jetzt zwei hunde und so lange der zweite noch so klein ist, gibts kein kind. so viel stress wollen wir uns nicht antun. ich hab auch bekannte, die haben drei hunde und lieben die über alles, aber wenn ich dann mal erzähle, wir wollen einen ausflug mit den hunden machen, dann lachen die mich auch aus! wie ein ausflug mit den hunden? so ein schwachsinn! ihre hunde sind wohnungshunde - wieder so ein mist! die dürfen nur immer so 5 minuten runter in den garten und dann wieder hoch! selbst, wenn die im sommer grillen, müssen die hunde oben bleiben. ich versuche meine immer mit zunehmen und wenn ich zu freunden fahre, vorher abklehren ob ich sie mitnehmen kann. wenn leute mir gegenüber und meinen hunden so reagieren, dann blende ich sie einfach aus!
denn es gibt genug leute (freunde) die mich verstehen -
Hallo zusammen,
es ist beruhigend, dass es vielen von Euch genauso geht, wie mir. Mir wird auch ständig unterstellt, meine Lea wäre mein Kindersatz.
Das ist zwar ansatzweise richtig, da ein Hund natürlich unser Leben auch an vielen Stellen verändert hat und ein großes Stück Verantwortung verlangt.
Es ist aber nervig, dass meine Oma mit jedem Familienmitglied (außer mit mir) darüber philosophiert, dass ich nun, wo ich mir mit meinem Mann einen Hund zugelegt habe und außerdem noch ein Klavier gekauft habe, bestimmt keine Kinder mehr möchte
.Meine ehem. beste Freundin hat mir sogar gesagt, dass sie eifersüchtig auf den Hund ist
, weil ich soviel Zeit mit ihr verbringe und mein einziges Gesprächsthema (zumindest als sie frisch bei uns eingezogen ist) der kleine Hund gewesen ist.Und ich denke das ist der Punkt bei den meisten, die dumme Sprüche ablassen. 1. kann ein Nicht-Hunde-Besitzer sich nicht vorstellen, was für eine Bindung man zu einem Hund aufbauen kann (auch wenn man ihn artgerecht hält) und 2. sind viele eifersüchtig darauf und auf die Zeit, die wir mit unseren Hunden verbringen.
Also ihr habt schon recht: Machen wir es unseren Hunden gleich und schaffen wir uns ein dickes Fell an ;-)!
-
Was mich auch immer nervt an diesem Kinderersatzscheiß, dass dahinter ein so enges Bild steht, was Menschen in ihrem Leben machen sollen. Nämlich Kinder.
Dass es jede Menge andere Lebenskonzepte gibt als Heile-Welt-Familie (die zudem ja oft nicht hält, was man sich von ihr verspricht), wird ignoriert.
Da sind dann plötzlich die meisten doch wieder Höhlenmenschen, biologisch determiniert und ohne Bewusstsein 2.0
-
Ab und an hören wir auch so Kleinigkeiten wie "Es ist doch nur ein Hund" oder "Verhätschel ihn doch nicht so sehr".
Uns ist das allerdings egal. Klar, ein Hund ist Luxus und kostet Zeit und Geld, aber dass investieren wir sehr gerne. Wenn andere ihr Geld stattdessen lieber in Alkohol, teure Autos oder Zigaretten investieren wollen, dann sollen sie das doch tun.
Als Max ein Welpe war wurde er von uns ausgesucht und mit nach Hause genommen. Er konnte sich das nicht aussuchen. Also hat er es auch mehr als verdient das es ihm bei uns gut geht. Er darf nahezu rund um die Uhr den Tag mit uns verbringen, er hat einen warmen und kuscheligen Schlafplatz, bekommt gutes Futter, wird beschäftigt und erhält natürlich viele Streicheleinheiten. Unser Urlaub wird so geplant das auch Max etwas von ihm hat. Daher fahren wir oft Campen oder mieten uns ein Häuschen am Strand. Allerdings denken darüber nicht mehr wirklich oft darüber nach, sondern es ist für uns eine Selbstverständlichkeit geworden. Max ist zwar kein Kinderersatz, jedoch ist er in unseren Augen ein vollwertiges Familienmitglied.
Durch die Ausbildung als Rettungshund und den Hundesportverein sind wir glücklicherweise von vielen Leuten umgeben die das genauso sehen und handhaben wie wir.
-
-
Wir haben hier einige Mädels im Bekanntenkreis. 17 - 19 Jahre alt, erstes Kind, teils ohne Ausbildung etc.
Einstellung: wird schon alles irgendwie werden. Alles easy.
Denen hätte ein Hund mehr als gut getan, als Vorbereitung, was da an Verantwortung, Aufgaben und Arbeit auf einen zukommt. Ich mein jetzt nicht überheblich Hund statt Kind, sondern mit einem Hund aufgewachsen zu sein.......

Im Gegenzug, wenn jemand nun sagen würde. Ich hätte eigentlich schon gerne ein Kind, es ist mir jetzt noch zu früh. Ein Hund würde momentan besser passen und damit bin ich auch glücklich.
Da gibt es eigentlich keinen Grund drüber zu lästern.....
-
Zitat
Da sind dann plötzlich die meisten doch wieder Höhlenmenschen, biologisch determiniert und ohne Bewusstsein 2.0
Danke, besser kann man es nicht sagen!!
Grüßle
Silvia -
Ja das kenne ich!Wir wollen auch keine Kinder und behandeln unseren Hund deswegen noch lange nicht wie einen Säugling!Manche Leute kapieren einfach nicht,dass man für Tiere auch Verantwortung hat und es durchaus kein Verhätscheln ist,die Bedürfnisse des Tieres zu kennen und den Hund möglichst überallhin mitzunehmen.Hunde sind nun mal Rudeltiere und ungern allein!
Und wenn ich so sehe wie manche Kinder von ihren Eltern behandelt werden,unerzogen,regellos etc.dann denk ich mir immer,tja hättest du vielleicht schon Hunde gehabt,wüsstest du jetzt was Verantwortung heisst.
Denn Regeln brauchen beide,Kinder und Hunde!Also lass die Leute einfach reden und wenn die dann Kinder haben und die Trotzphase kommt,Bahn frei für DEINE dummen Sprüche

-
Zitat
Wenn ich Kinder haben wollte, hätte ich Kinder.
Insofern sind die beiden garantiert KEIN Kinderersatz.
da schließe ich vollkommen an
spart mir das Geschreibsel 
-
Ich glaube Luna... diese Vergleiche kommen auch daher das Ihr und Eure Freunde sich im typischen Alter befinden, in denen die Familienplanung eine Rolle spielt...unbewußt machen das Deine Freunde zu Ihrem Hauptthema...ich weiß ja nicht ob Deine Bekannte Kinder haben, aber wenn nicht, seit Ihr Ihnen schon um einiges vorraus
...nämlich Verantwortung zu übernehmen. 
Klar sind Hunde kein Kinderersatz aber häufig (gerade bei Frauen) ein Betüdel und Bindungsersatz...aber was ist daran so schlimm? Es liegt einfach in der Natur des Menschen...
Ich sehe es oft bei meiner Schwester ähnlich. Sie und Ihr Freund(kinderlos) haben einen älteren Jagdhundmischling...und ja ,früher(als ich selber noch keinen Hund besaß) hat mich das ständige Thema "Hund" manchmal genervt...genauso wie ich sie mit dem Thema "Kinder" genervt habe :D.
Heute habe ich vollstes Verständniss dafür...und ja ich betüdel meinen Hund auch oft.
aber es ist ein anderes Betüdeln als bei Kindern.Sieh es mal von der anderen Seite, es sind weiß Gott nicht alle in Deinem Alter fähig, Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen...diesbezüglich machst Du gerade einen großen Entwicklungschritt und bist den Anderen vorraus...Nur... Die wissen es noch nicht.

- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!