saueeeeeeeeeeeer -_-

  • @ Bentley: Klar wäre das schön. Es wäre auch schön, wenn es im wald keine spaziergänger mit weißen hosen gäb. und keine jogger, die angst vor hunden haben. und keine hundehalter, die ihre hunde nicht davon abhalten können auf meine lotte zuzustürzen.

    und wo ich grade dabei bin: es wäre auch schön, wenn es keine freilaufenden kaninchen und eichhörnchen gäb!!!

    leider sind wir hier nicht bei "wünsch dir was"

    nicht dass ihr mich hier falsch versteht: würden besagte jugendliche mir ihr leid über die unhöfliche hundehalterin klagen, gäb es erstmal einen vortrag über die notwendigkeit geschlossener tore!

    aber die sind nicht hier. hier ist nur eine hundehalterin, die ein äußerst unschönes erlebnis hatte.

    da ich davon ausgehe, dass sie dieses erlebnis nicht wiederholen möchte, mein apell an ihr verantwortungsgefühl und der rat mehr wert auf erziehungsarbeit und rückruftraining zu legen.

    Man kann andere nun mal nicht ändern. man kann auch die umwelt nicht verändern. aber man kann sich selbst ändern...

  • Zitat

    Ja, du wirst es nicht glauben, das war früher besser, da brauchte ich am hellen Tag keine Strassenseite zu wechseln, weils mir nicht geheuer war.

    Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. (Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.)

    Mehr zu finden:
    http://www.little-idiot.de/teambuilding/JugendvonHeute.pdf

    Ich musste noch nie wegen Jugendlichen die Strassenseite wechseln! Wurde aber schon bedroht (verbal und mit nem Stock als Waffe), beleidgt, sexuell belästigt - waren aber alles Männer 50 aufwärts (übrigens alles in meiner Arbeit). Ich behaupte aber auch nicht, das alle Männer 50 aufwärts Schweine sind und früher alles besser war! ;)

    Und meine Mama hat immer gesagt:
    "Wie man in den Wald hineinruft so kommt es zurück!"

    Und im Falle der TS war das "reinrufen" ja auch kein laues Lüftchen.
    Aber wie schon mal gesagt: durchatmen, ein wenig Yoga zur Entspannung machen, gerne auch den eigenen Namen tanzen oder einem Strickzirkel beitreten und die sache abhaken. Ist ja Gottseidank gut ausgegangen - obwohl Fehlverhalte auf beiden Seiten vorlag! ;)

  • Und seither ist er wildrein? Und kommt immer und in jeder Situation?
    Nie brensliche Situationen gehabt?
    Ich bin da zusehr Schissbuchse.
    Schleppleinenarbeit bedeutet doch nicht, dass man den Hund an der Leine versauern lässt. Beziehungsarbeit, Auslastung und ein systematischer Aufbau sind doch unumgänglich für einen sauberen Appell.

  • also wir machen das grade mit dem supersignal.... find ich eigentl sehr gut.
    aber ich denke für nen hund mit extremen jagdtrieb is das vielleicht wirklich zu "soft"
    meine jagt nicht und die bindung lässt sich so bei un "relativ" leicht verbessern. dauert aber eben schon n bissl, wie alle anderen methoden auch :)
    ich wüßte auch garnich wie ich das mit schlepp machen sollte, meine wieg mehr als ich, wenn ich sie an der kurzen leine hab, kein problem, aber an der 10 m leine??? ich würde sagen, da würde ich ganz schnell fliegen lernen :D vorallem weil meine extrem hibbelig drauf is für ne dogge.

  • Moin,

    mal abgesehn vom gewicht.

    Mein Hund, weiß ganz genau ob schlepp drann ist und wie lang die is oder ob nich.

    Is ja toll wenn der hund an der schlepp super hört, aber sobald er merkt das ding is nich drann oder so kurz das mann eh nimmer drann kommt wenn er 5 schritte gemacht hat, einfach nimmer hört...

    Da bau ich das doch lieber gleich ohne schlepp auf, dann brauch ich mich über sowas nicht ägern.

    Meinen Schlawiener habe ich nun 5 Monate, und er lässt sich in 90% der fälle abrufen, was will ich denn nach so kurzer zeit noch erwarten?

    Und nachdem ich gemerkt habe das er das mit der Schlepp nunmal nicht lernen kann, habe ich das in nem eingezäunten freilauf aufgebaut. Ist der Hund nicht gekommen war ich weg!
    War dort super, weil man das eben echt ne weile aussitzen konnte, ohne angst zu haben das er vors nächste auto rennt oder sonst wie weit weg.

    lg

  • Zitat

    Hier wurde jetzt bereit 2mal die These aufgestellt, dass man Hunde auch ohne Schleppleine abrufbar bekommt, mich interessiert das wirklich.

    *meld*

    Bei meinem Podenco und später auch bei dem Yorkie-Terrier habe ich als "Schleppleinen-Legastheniker" über den Aktionsradius des Hundes gearbeitet.
    Anfangs durfte er einfach nicht so weit weg, als dass er sich aus meinem unmittelbaren Einflussbereich hätte bewegen können und im Laufe der Zeit, als der Abruf immer besser saß, durfte er sich allmählich weiter von mir weg entfernen.

    Aus der Überlegung heraus, dass das HIER auf Distanz eben auch erst allmählich aufgebaut werden muss.

    Dazu kommt, dass man im Grunde ständig die Aufmerksamkeit des Hundes bei sich behält, z. B. in Form eines auf mich gerichteten Ohres....und so in einer ständigen Kommunikation miteinander ist.

    Der Podenco ist seit einigen Jahren auch bei Wildkontakt absolut zuverlässig abrufbar, der Terrier, der noch nicht so lange da ist, ist in einem Radius von ca. 80 - 100 Metern um mich rum zuverlässig abrufbar.
    Was im Grunde ausreichend ist - aber wir möchten das gerne noch ein wenig verbessern.

    Es ist eine völlig andere Arbeit, als die mit der Schleppleine.
    Sehr viel über Körpersprache, anfangs auch sehr anstrengend, weil man sich eben absolut auf den Hund (bei mir ja die Hunde) konzentrieren muss, aber es hat sich gelohnt.

    LG, Chris

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