saueeeeeeeeeeeer -_-

  • Zitat

    UND es geht nur bei Hunden die einem noch die Zeit lassen und nicht sofort wenn sie von der Leine sind auf auf und davon sind Wild suchen.
    Ich bezeichne die als Flitzbogenhunde loslassen und abflitzen.

    Aber auch und gerade in diesem Beispiel stimmt irgendwas im Umgang mit der Leine an sich nicht - auch das liest sich mehr als "Nothalt-Leine" denn als feines Mittel der Verständigung.

    Wir haben die Ausweitung des Aktionsradius ja erst im letzten Jahr mit einer "ausbildungstechnisch" fast rohen 6-jährigen Doggen-Dame "durch" - zugegeben, ein anderes Level als ein Podenco, aber dennoch sehr interessant im Verlauf. Dort haben wir Nein und Hier so aufgebaut, dass es nie einen "Rohrkrepierer" dabei gegeben hat, der Hund also niemals nicht überhaupt eine Ahnung davon bekommen könnte, dass hund auf diese Kommandos nicht hören bräuchte. Klar, war das Döggelchen auch die erste Zeit an der Leine, sogar mit Doppel-Leine an Halsband und Geschirr gesichert, diese Zeit haben wir dafür genutzt, mit der Hündin in eine Kommunikation zu treten und sie für feine Signale unsererseits empfänglich zu machen, wir quatschen ja auch nicht in einer Tour auf die Hunde ein, sondern vieles geht über Gestik und oft auch Mimik ab. Gleichzeitig war das die Zeit, die die HÜndin brauchte, um die Leinenführigkeit zu lernen - und die heißt bei uns, dass der Hund (durchaus auch mal mit kleiner HIlfe bei abruptem Richtungswechsel oder Stop) lernt, von sich aus die Leine durchhängen zu lassen.

    Dass ein Hund, der schon an der Leine einen gewissen Spannungsbogen aufbaut, dann losflitzten will ist klar, aber bei einen Hund, den ich intensiv auf die leinenfreie Zeit vorbereitet habe, ist das doch eine grundlegend andere Voraussetzung. Leine ab in der Anfangszeit bei uns hiess z. B. nicht sofortiger Freilauf, sondern der HUnd wurde stimmlich mit den Bremse-Lauten (schhhhh) in einem bestimmten Abstand zu uns um uns herum laufen gelassen, das ist, denk ich eine völlig andere Lernsituation für beide. Und dafür brauch ich dann jedenfalls keine Schleppleine.

    LG, Chris

  • Warum keine Schleppleine um dem Hund mehr als 2,5m Radius zuermöglichen bevor ich ihn ableinen kann?
    Fakt ist doch dass ich solche Hunde erst ableinen kann wenn sie überhaupt empfänglich sind für irgendwelche Signale vom Hundeführer, oder?
    Und ein Mindestmaß an Radius zum sich lösen oder auch nur mal kurz schlüffel gestehe ich solchen Hunden auch zu. Klar geht das an der 1m Leine vorerstmal auch, aber 5m sind zumindest für mich das Minimum. *sonststresstmichdasganzeungemein*
    Vorallem wenn's bei völlig gestauten Hunden mit einem gewissen Alter einfach deutlich länger dauert, als bei nem Junghund oder Welpen.
    Ich glaube nicht dass sich unsere Art zu arbeiten wesentlich unterscheidet, ausser dass ich als Superschissbuchse eine Schleppleine drauf habe.
    Du leinst auch erst ab, wenn der Hund ein Abruchsignal und den Abruf kennt und arbeitest dann den Radius größer.
    Hier sind die Hunde erst an einer 5m, dann 10m-Leine und je nach Hund wird dann die Schleppleine abgebaut und der Radius dann erweitert, oder es folgen noch längere Leinen und dann erst der Abbau.
    Außerdem muss ein Tabu extrem beeindruckend sein um einen richtigen Jäger am Hetzen zuhindern.

    Und im übrigen glaube ich auch nicht dass die meisten sich mehr Mühe ohne Schleppleine geben. Wie Arbeit? Ich will doch bloß dass er kommt, der Rest ist mir gleich

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