Kind überfällt mein Hund, was soll das?

  • Ich würde den ollen Dicken auch nie mit zum Shoppen nehmen, aber wenn Hunde das können, kennen und keine Probleme damit haben, warum nicht? Dann muss man aber auch mit solchen überfällen" rechnen.

    Zitat

    Sehe ich auch so. Man selbst schnappt sich ja auch keine fremden Kinder zum Umarmen.

    DAS müsste man eigentlich wirklich mal machen!

  • ich an deiner stelle hätte auch eingegriffen alleine weil ich das bedürfnis hätte dieses kind aufzuklären das es auch hunde gibt die nicht do locker darauf reagieren, daran das du deinen hund da mitgenommen hast finde ich nix auszusätzen

    ich hatte auch schon die begegnung erwachsene mit kleinen kind, kleines kind n bissel ängstlich (ich hab nichts dagegen wenn fremde menschen und kinder samira streicheln oder auch mit ihr spielen aber eben kontroliert) die erwachsenen "guckmal der ist doch noch klein der beißt doch nicht" ich: "gerade weil sie noch klein ist beißt sie eben doch manchmal!"

    wenn ich jemanden überfahre bin auch immer ich schuld auch wenn der jeniege nicht geguckt hat bevor er über die straße gelaufen ist... oder bin ich da falsch informiert?

    ich als hundehalter bin dafür verantwortlich das mein hund niemanden schden zu fügt, was nicht bedeutet das ein sollches verhalten eines kindes tollerierbar ist

    (das kind überfallen und knuddeln erinnert mich an ne freundin von mir die schon mal zu nem süßen kind hin gerannt ist und es durch geknuddelt hat, aber auch nicht ohne mutter und kind vorher zu fragen :lol: )

  • Bei uns war das auch extrem, als Ben noch ganz neu (hab ihn mit 8 Wochen bekommen) bei uns war.
    Mit dem tapsigen Wesen natürlich DER Hingucker!. Ich hab echt Dinge erlebt, die glaubt mir keiner. Leute sprangen vom Rad, oder rannten quer über die Straße, dass es echt schon richtig lästig wurde. Vor allem, wenn du an der Schlepp üben willst: Lektion: springe keine fremden Leute an. Wenn diese fremden Leute sich dann quiekend vor ihm hinhocken (bist duuuuuu aber ein Feeeeiiiiner) und am Besten noch versuchen, ihm Naschzeugs ins Maul zu schieben!Oder ihre Kids auf ihn losschicken (guck, da ist ja auch ein Baby). Aber die kleinen spitzen Milchzähne (hab ich dann wohl das ein- oder andere Mal "vergessen" zu erwähnen) und dass er gewachsen ist, und das Tapsige nach und nach von ihm abfällt, haben die Situation dann doch wesentlich verbessert. Mittlerweile können wir einigermaßen entspannt gassi gehen.... :gut:

  • Hm, ich denke, dass ein schnelles Einschreiten mehr gebracht hätte, als jetzt über unerzogene Kinder bzw. deren Eltern zu schimpfen. Nicht umsonst wird der HH in fast allen Fällen als "schuldig" dargestellt. Und wenn man mit deinem Hund Schuhe kaufen geht, muss man eben auch mit solchen Situationen rechnen, die der Ts "widerfahren" sind. Auch wenn meine Doggies kinderlieb sind, aber diesem Stress gehen wir einfach aus dem Weg, indem die Hunde beim Einkaufen eben daheim bleiben. Zumal ich sowieso niemals behaupten würde, dass meine Hunde NIEMALS auch eventuell mal ein Kind beißen könnten. Ich frage mich eher, warum sie ihren Hund nicht einfach dicht bei sich an der Leine geführt hat, sondern ihn einfach "irgendwo" hat rumliegen lassen....

  • Ich sass daneben auf dem Stuhl und probierte ein Paar Schuhe. Ich kann nicht Leine halten, Schuhe probieren, Schachteln aufmachen alles gleichzeitig! Deswegen nehme ich ihn ja normalerweise nicht mit! Diesmal ging es nicht anders und es war eine Ausnahme!Es sind nicht immer die Hundehalter Schuld! Zudem sass meine Freundin auch dort, 4 Augen auf den Hund gerichtet. Familie mit Kind kam, Kind stürzte sich auf den Hund wobei seine Mutter dabei super lächelte...und als Reaktion gingen wir weg!

  • Zitat

    Ich sass daneben auf dem Stuhl und probierte ein Paar Schuhe. Ich kann nicht Leine halten, Schuhe probieren, Schachteln aufmachen alles gleichzeitig! Deswegen nehme ich ihn ja normalerweise nicht mit! Diesmal ging es nicht anders und es war eine Ausnahme!Es sind nicht immer die Hundehalter Schuld! Zudem sass meine Freundin auch dort, 4 Augen auf den Hund gerichtet. Familie mit Kind kam, Kind stürzte sich auf den Hund wobei seine Mutter dabei super lächelte...und als Reaktion gingen wir weg!


    Ja klar...das war eine blöde Situation...aber deshalb mußt Du Dich nicht aufregen...manche Menschen denken wirklich nicht genug nach...und das Kind kann am wenigsten dafür, das die Eltern so sorglos sind...manche Kinder sind halt so begeistert wenn sie einen so schönen Hund wie Deinen sehen ( kann ich dem Kind nicht verdenken ) und denken nicht weiter.
    Meine Tochter ( 10 ) würde das auch nicht machen...weil sie halt weiß das nicht alle Hunde "Freundlich" sind...und TROTZDEM vergißt sie das oft bei unseren eigenen Hund und "bemuttert" sie manchmal derart, das ich sie zurückhalten muß...man weiß ja nie...Vorsicht ist immer geboten, auch wenn noch nie was passiert ist.
    Das nervt mich dann auch wenn meine Tochter ständig den Hund betüdelt...obwohl ich Ihr das strengstens untersage...da muß man echt konsequent sein.
    Wie gesagt...klar sollten Kinder das lernen nicht einfach einen Hund anzufassen...aber aus der Sicht des Kindes ist es verständlich.
    Und leider stehen wir Hundehalter da in der Pflicht, das nichts passiert.

  • Zitat

    Ist ja WAHNSINN :schockiert: Mensch .... Wenn dein Hund beisst, schützt du dich denn auch gegen "Angriffe" ?

    Er beißt ja nicht wirklich ... er war damals vier Monate alt und mochte sowas einfach nicht und ging deshalb knurrend und Zähnefletschend nach vorne. Ich kann mit ihm alles machen, kein Problem.

  • Zitat

    Ich sass daneben auf dem Stuhl und probierte ein Paar Schuhe. Ich kann nicht Leine halten, Schuhe probieren, Schachteln aufmachen alles gleichzeitig! Deswegen nehme ich ihn ja normalerweise nicht mit! Diesmal ging es nicht anders und es war eine Ausnahme!Es sind nicht immer die Hundehalter Schuld! Zudem sass meine Freundin auch dort, 4 Augen auf den Hund gerichtet. Familie mit Kind kam, Kind stürzte sich auf den Hund wobei seine Mutter dabei super lächelte...und als Reaktion gingen wir weg!

    Die nächsten werfen dir jetzt vor, dass deine Freundin doch mit Hund draußen hätte warten können .. :roll:
    Einige sollen sich jetzt bitte nicht angegriffen fühlen, ich sage das mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen :-)

    Mich hätt es auch ziemlich genervt, man ist auch öfter so baff über die Frechheit, dass man nicht von einer auf die andere Sekunde reagieren kann (liegt bei vielen in der Natur des Menschen).

    Ich finde auch, dass es eine Sache der Erziehung der Kinder ist, und in diesem Fall die HH nichts ändern hätte können. Mir gings auch mal so, wir waren zu Besuch bei Verwandten und da waren zwei Mädels - um die 10 Jahre - und zack, mit meiner Maus auf Schmusekurs .. "die gehört jetzt mir hihi" - "du bleibst da, gell, bei uns isses viiiiel schöner" - solche Sachen durfte ich dann hören - DAS liegt an den Eltern ;-)

  • Ich habe jetzt ein ganz schlechtes Gewissen.
    Nie war ich mit Ulixes in einem Schuhgeschäft, mit Bruno auch nicht, aber Ulixes als Schuhfetischist, das wäre es gewesen. Das hätte ihm gefallen und mir ist es nicht eingefallen.

    Für mich ist die eigentliche Frage wie stark grenze ich mich ab?
    Als Hundehalter gegenüber Kindern, anderen Hunden und deren Leinenhaltern....
    Als Mutter gegenüber Mitmenschen, die mein Kind süß und knuddelig zum Anfassen finden....
    Ich habe den Eindruck da wird manchmal zuviel des Guten getan.
    Auf der einen Seite werden Hundehalter wegen der Art und Weise ihrer Haltung angeprangert und ein Hund muss dringend wegen solcher Haltungsfehler gerettet werden. Man schreckt nicht vor der Obrigkeit zurück oder nimmt den Hund gleich selbst mit. Auch ne Form von Übergriff.
    Die andere Seite, der Hund wird ungefragt gestreichelt. Man ärgert sich, sieht gleich juristische Konsequenzen, zweifelt die Erziehungsfähigkeit der Eltern an oder bei Erwachsenen deren geistige Zurechnungsfähigkeit.
    Dabei gehen die Menschen nur einer spontanen Regung nach, die erstmal weder gut noch schlecht ist.
    Ich empfinde oft, dass Menschen sich das Leben schwer machen und Freude vermiesen durch zuviel Zurückweisung, immer auf der Seite
    der, manchmal auch vermeintlich, Guten sein zu müssen.

    Ich finde es nicht so furchtbar, wenn in meiner Anwesenheit mein Hund gestreichelt wird oder meine Kinder angesprochen werden.
    Die Betonung liegt auf Anwesenheit, denn dann kann ich handeln wie ich es für richtig halte und muss nicht von meinen Mitmenschen jene Perfektheit erwarten, die ich mir gerade vorstelle, denn damit kann ich nur scheitern.

    LG, Friederike

  • Also, wenn ein Kind meinEN Hund "überfällt", dann geh ich hin und erkläre ihm, warum es das nicht machen sollte, ganz einfach. Und zwar höflich und nett, und zeige ihm, was meinem Hund mehr Spaß machen würde. Nicht immer auf Konfrontation gehen, das schafft keine Freunde...
    Wenn Du´s dem Kind anständig erklärst (warum nicht auf dem Kopf rumtatschen oder so) und zeigst, wird es auch beim nächsten Hund nicht wieder einfach so hinstürmen, sondern gesittet vorher fragen, ob es streicheln darf. Manchmal geb ich fremden Kindern dann ein Leckerli und zeige ihnen, wie sie´s dem Hund geben sollen.
    Oder ich sag dem Kind "STOP, warte mal", geb den Hund frei, daß er aufstehen darf - dann kann er ausweichen, und dann erkläre ich dem Kind, warum ich das gemacht hab, und wie es besser auf einen fremden Hund zugehen kann.
    Die haben dann ihren Spaß und wieder was dazugelernt, und ich den Hund beschützt, fertig. Nicht ärgern, das Kind weiß es nicht, die Eltern vielleicht auch nicht, weil sie keinen Hund haben.
    LG,
    BieBoss

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