Kind überfällt mein Hund, was soll das?
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Also ich seh das ähnlich, man sollte schon dem Kind erklären warum es nicht alle Hunde einfach so antatschen kann. Zu seinem eigenen Schutz.
Aber da ich kein Problem mit meiner Hündin und Kindern habe, sind mir solche Eltern lieber als die übervorsichtigen "ich reiss mein kind am arm hoch obwohl der hund nichts macht außer vorbei zu gehen und schimpf dann auch noch".
Man kann halt auch als Eltern nicht 24/7 auf sein Kind aufpassen, genauso wie wir Hundehalter af die Hunde. Gerade Kleinkinder sind so impulsgesteuert. Da muss man nur einmal nicht aufpassen und schwupps hängt sie am nächsten Hundehals. Hatte ich schon mal mit Juni. Ich nur so "huch, wo kommst du denn her und wo ist deine Mami?". Die kam dann hechelnd angerannt. Juni war ganz cool.... Gut fand sie es nicht aber wie mit dem Auto fahren, sie lässt es über sich ergehen.Daraus schließt sich was? Die Situation mit "süßer Hund" von den Eltern ist total fahrlässig und nicht zu verzeihen. Die hätten schön nen Anschiß von mir bekommen. Aber alles vermeiden kann man nicht. Cool bleiben ist die dewiese und wenn man weiss der wird unangenehm mit Kindern, sich dazwischen schmeißen bzw. Kaufhäuser vermeiden.
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Hallo,
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Ich betrachte das Ganze von zwei Seiten:
Als Mutter von zwei (erwachsenen) Töchtern sehe ich das so, dass ICH meine Kinder davor schütze, dass sie Hunde einfach so anfassen. Das liegt schon in meinem eigenen Interesse, dass meine Kinder nicht verletzt werden. Da verlasse ich mich nicht auf die Hundehalter!!!!
Aus der Sicht des Hundehalters handhabe ich das so, dass ich die fremden Kinder immer vorher abbremse, sage, sie möchten bitte einen Moment warten. dann lasse ich Aaron hinsetzen und die Kinder dürfen ihn KURZ streicheln. Auch wenn ich weiß, mein Hund würde nie einem Kind was tun, handhabe ich es so. Das hat bisher immer super geklappt!!

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Hallo.
Also ich denke, da muss man etwas unterscheiden...
Einmal gibt es größere Kinder, die einfach hinrennen - das geht gar nicht.
Weil die sind groß genug, dass sie es wissen können. Es liegt dabei an den Eltern, ob sie es erklärt bekamen oder nicht...
Hier entscheide ich, je nach Situation und Laune, ob ich erkläre, mit dem Hund weggehe, oder einfach nur aufpasse und abwarte... Manchmal kommt auch ein schroffes "bitte nicht", "nicht einfach hingehen", etc...Bei kleinen Kindern ist es was anderes, sie können es oft einfach noch nicht verstehen. (Meine hat's schon mit 2 kapiert, aber ich habe auch sehr viel Wert auf Tierbegegnungen gelegt.)
Dann: erklären, aufpassen und weder Kind noch Hund aus den Augen lassen...Bei Kindern (egal wie alt), die fragen, ob sie mal streicheln dürfen, sag ich meistens schon ja, pass aber auf und bleib dabei.
Tomy macht zwar eigentlich nix.
Aber ich würde nie meine Hand dafür ins Feuer legen...
Auch meine Tochter klebt nicht ständig an ihm, und das ist gut so.
Sie weiß, dass sie ihn in Ruhe lassen muss, wenn er weggeht, oder den Kopf wegdreht... -
Zitat
Genau...und deswegen erziehe ich meine Hunde dahingehend. Und einen Hund der einen Menschen beissen/schnappen koennte ...
jeder unserer Hunde KÖNNTE beissen/schnappen!! Insofern dürften wir unsere Hunde ja nirgends mehr mit hin nehmen. Dass man sich allerdings nicht auf den gesunden Menschenverstand der Mitmenschen verlassen kann, weiß ich auch und passe deshalb eben auf und sage wenn mir was nicht passt!
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jeder unserer Hunde KÖNNTE beissen/schnappen!!
Nee....echt?

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Nee....echt?

Mönsch, Tanja, die haben doch Zähne, wußtest Du das net?
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Mönsch, Tanja, die haben doch Zähne, wußtest Du das net?
....moment....das geh ich gleich mal ueberpruefen

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ZitatAlles anzeigen
Ich habe jetzt ein ganz schlechtes Gewissen.
Nie war ich mit Ulixes in einem Schuhgeschäft, mit Bruno auch nicht, aber Ulixes als Schuhfetischist, das wäre es gewesen. Das hätte ihm gefallen und mir ist es nicht eingefallen.Für mich ist die eigentliche Frage wie stark grenze ich mich ab?
Als Hundehalter gegenüber Kindern, anderen Hunden und deren Leinenhaltern....
Als Mutter gegenüber Mitmenschen, die mein Kind süß und knuddelig zum Anfassen finden....
Ich habe den Eindruck da wird manchmal zuviel des Guten getan.
Auf der einen Seite werden Hundehalter wegen der Art und Weise ihrer Haltung angeprangert und ein Hund muss dringend wegen solcher Haltungsfehler gerettet werden. Man schreckt nicht vor der Obrigkeit zurück oder nimmt den Hund gleich selbst mit. Auch ne Form von Übergriff.
Die andere Seite, der Hund wird ungefragt gestreichelt. Man ärgert sich, sieht gleich juristische Konsequenzen, zweifelt die Erziehungsfähigkeit der Eltern an oder bei Erwachsenen deren geistige Zurechnungsfähigkeit.
Dabei gehen die Menschen nur einer spontanen Regung nach, die erstmal weder gut noch schlecht ist.
Ich empfinde oft, dass Menschen sich das Leben schwer machen und Freude vermiesen durch zuviel Zurückweisung, immer auf der Seite
der, manchmal auch vermeintlich, Guten sein zu müssen.Ich finde es nicht so furchtbar, wenn in meiner Anwesenheit mein Hund gestreichelt wird oder meine Kinder angesprochen werden.
Die Betonung liegt auf Anwesenheit, denn dann kann ich handeln wie ich es für richtig halte und muss nicht von meinen Mitmenschen jene Perfektheit erwarten, die ich mir gerade vorstelle, denn damit kann ich nur scheitern.LG, Friederike
:reib:
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Ich wohne 300 m von einer Grundschule entfernt. Ich habe täglich, wenn die Hunde im Garten sind, mindestens 10 Kinder über dem Gartenzaun hängen, die die schweren Jungs streicheln und knuddeln.
Sind die Hunde mal nicht zu sehen, wird geklingelt. "Kommen die Bärchen heute gar nicht raus?"
Im Hundeauslaufgebiet treffe ich oft auf den Waldkindergarten. Meine Hunde sehe ich dann nicht mehr. Verschwunden in einer Horde Zwerge und begrabbelt von mindestens 40 Händchen.
Die Mütter/Väter bzw. Kindergärtnerinnen stehen dabei. Es hat noch nie jemand gefragt, ob es mir recht sei, ob die Kinder dürfen.
Ich hatte trotzdem nie das Bedürfnis im Gegenzug die Kinder zu begrabbeln.
Ich bin auch Mutter. Meine Kinder durften nicht ohne zu fragen an andere Hunde gehen, hätten sie es getan und daraufhin der HH sie angefaßt, ich hätte nicht nur "alphagerollt", ich hätte auch noch "nackengeschüttelt".
Ich weiß, für manch einen schwer zu verstehen, aber es besteht zwischen Kind und Hund ein ""klitzekleiner" Unterschied.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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Zitat
Hunde sind IMMER die Verlierern, wenn sie einem Menschen etwas antun, egal ob im Recht oder nicht...
Und genau aus diesem Grund trichtert mit mein Vater immer wieder ein, dass ICH meinen Hund aus solchen Situationen rauszuholen habe. Ich muss keine Eltern belehren - ich muss einfach nur dafür sorgen dass mein Hund aus der Situation rauskommt und nicht den Buman spielen muss, wenn irgendetwas passiert ist.
Das fängt schon bei alltäglichen Dingen an. Meine Schwester hat absolut nichts mit dem Hund zu tun - außer zu spielen und Hundchen ist ja nicht dumm und weiß, bei wem er wie weit gehen kann. Wenn ich Nein sage, dann hört er auf an meinen Socken rumzuziehen - wenn meine Schwester ihn zulabert, dann geht das ins eine Ohr rein und ins andere wieder raus und das schaukelt sich dann hoch, sodass meine Schwester ihn anschreit, er sie anspringt, zwickt usw. usw. Meine Schwester hat nicht das Bedürfnis sich bei ihm durchzusetzen und das muss ich so akzeptieren. Also ist es MEINE Aufgabe MEINEN Hund aus dieser Situation rauszuholen damit nichts passiert und das übertrage ich sozusagen 1:1 in andere Situationen.
Natürlich kann ich anschließend noch erklären warum, wieso, weshalb. Aber in erster Linie ist mir wichtig, dass mein Hund da erstmal raus ist.
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