Beiträge von BieBoss

    Danke für Deine Einschätzung dazu. Ich denk auch, der Beschreibung nach ist der Hund schon "sauber". Weder Bestie, noch grundsätzlich unberechenbar. Aber das hift halt bei falschem Umgang nix....


    Genau das meinte ich, Situationen im Alltag - in dem Moment, wo sie anfängt, ihn jetzt auf einmal einzuschränken, um die Führung zu übernehmen, wirds u.U. heikel. Oder wenn der Postbote meint, er wäre nett, und bringt das schwere Paket mit dem Hundefutter von draußen ausnahmsweise bis in den Hausflur.....


    Das mit dem eskalieren von jetzt auf gleich ist ja auch immer so ne Sache - der hat ja auch "von jetzt auf gleich" auf einmal nen Hund verletzt.... Oft gehen da halt ewig lange schon Dinge voraus, die vom Anfänger nicht erkannt werden, einem erfahrenen Hundeführer aber deutlich zeigen würden, daß der Hund da schon im Konflikt ist oder so. Und was nicht erkannt wird, darauf kann man halt schlecht reagieren.... ;-)

    Henry würde mir nie etwas tun.

    Sehr mutige Aussage!

    Und bevor das falsch verstanden wird: Ich finde es grundsaetzlich falsch sowas zu behaupten. Bei einem Hund, den man grad mal 6 Monate hat, erst recht..

    Danke..... Das war auch mein Gedanke. Genau diese Äußerung zeigt doch schon wieder, wie gnadenlos das Gefahrpotential unterschätzt wird - nach wie vor.......

    Ich gebs auf.... Finger wundschreiben bringt nix....

    .....

    Ach und Schlüsseldienst die vierte.... dank meiner unendlichen Dummheit hatten wir auch vor einigen Tagen. Vielleicht sollte ich ein Abo abschließen 😅🙈 wird günstiger. Der Schuppenschlüssel ist auch weg seit heute morgen, ich glaube er liegt auf den Winterreifen im Schuppen 🤣 Naja, Bolzenschneider bringt mein Mann morgen von der Arbeit mit, und diese Schlösser sind ja nicht so teuer.

    Geldspartip: kompletten Ersatzschlüsselbund irgendwo deponieren :-) :-) (oder zumindest den Wohnungsschlüssel, und die restlichen Ersatzschlüssel dann in der Bude). Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich meinen schon gebraucht hab, echt..... Vielleicht net grad im Blumentopf vor der Haustüre, aber gibt ja noch andre Möglichkeiten....


    Ich hatte ne Zeitlang den Wohnungsschlüssel bei den Nachbarn im Laden-die waren ja immer da tagsüber, und der Laden war neben ihrem Haus, d.h. auch nach Geschäftsschluß kam ich an den Schlüssel, wenn die net grad im Urlaub waren.. Die kamen aber net rein damit, weil sie keinen Hausschlüssel hatten. Ich kam aber ohne Hausschlüssel rein, weil irgendein Nachbar immer daheim war, bei dem ich hab klingeln können. Oder: Hausschlüssel im Garten deponieren, Wohnungsschlüssel dann in der Garage oder im Auto. Oder Garagenschlüssel im Garten, Rest dann in der Garage irgendwo untergebracht. Halt am besten so, daß einer, der einen der Schlüssel findet, nicht gleich in die Bude kommt. Man darf halt nur net vergessen, wo der erste Schlüssel liegt, mit dem man an den Rest kommt *ggg


    Den Schlüsselbund bei meinen Eltern zu plazieren, wär bissel sinnlos, da müßte ich erstmal 70 km fahren, um dranzukommen. Blöd, wenn der Original-Schlüsselbund samt Autoschlüssel in der Wohnung vergessen wurde. Noch blöder mitten in der Nacht - meine Eltern würden mich töten bzw. gar net erst die Tür öffnen mitten in der Nacht *ggg

    SweetEmma

    Ich wüsste aktuell nicht mal was ich mir kaufen würde wenn man mir 100€ gibt und sagt: los shopping. Ich habe so viel Klamotten, Hundekram sowieso und Schuhe auch. Mir tut das gerade so gut. Ich vermisse tatsächlich nichts. Vielleicht hole ich mir noch Winterboots. Aber oben stehen noch ungetragene Uggs und ich habe letztes Jahr ein Paar Sorel Winterschuhe gekauft, nie wieder andere, so bequem und warm. Schick finde ich sie auch total.

    Wir sparen ja auch für ein Dach, ich rechne noch immer in Dachpfannen xD

    Die stehen da doch ganz gut. Die heißen nicht umsonst Ugg (wie ugly)..... :smiling_face_with_horns: :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing:


    Und die 100 €: geh mit irgendwem essen. Essen geht immer *ggg

    Das glaub ich sofort.... Aber es ist ja immer so: selbst wenn sie 20 Jahre leben würden, es wäre zu kurz....... Ich drück Euch die Daumen, daß sie noch ein Weilchen durchhält und Euch Gesellschaft leisten möchte ;-)

    Sagt mal, in was für einer Welt lebt ihr denn, dass man von Nachbarschaftsstreit sinniert, wenn ein Nachbar den Hund nicht füttern darf, wie er will? Wieso wird da gleich an Krieg gedacht? Warum sind die Optionen: Entweder du hältst den Mund und lässt den Nachbarn machen, wie er will, oder er wird auf ewig dich und deine ganze Sippe hassen und dir das Leben zur Hölle machen?

    Kann man heutzutage nicht normal miteinander reden, fernab von Drama und Polizei? Einfach an Respekt und Höflichkeit plädieren und klare Grenzen setzen? Ist eine Grenzsetzung heutzutage schon zu viel für jemanden?

    Ganz einfach: bleibt man freundlich, wird man nicht ernst genommen. Wird man aber so bestimmt, daß man ernst genommen wird, a la "meine Hunde, meine Regeln", stößt man den Andren meist derartig vor den Kopf damit, daß es durchaus passieren könnte, wenn Andre Uterschriften gegen Dich sammeln, weil der Hund einmal die Woche zwei Wuffs macht, er seine Unterschrift mit auf den Zettel setzt......


    Und solchen Ärger kann man sich sparen, wenn man eine diplomatische Lösung findet, die dafür sorgt, daß der Nachbar nicht zu jemandem wird, der meint, einem bei jeder Gelegenheit ans Bein pi...n zu müssen, weil er sich beleidigt fühlt.


    Es gilt halt immer noch: es kann der liebste Mensch nicht in Ruhe leben, wenn der Nachbar nicht mitspielt. Gibt doch so n schönes Sprichwort, ich kriegs grad net hin....

    Das empfände ich jetzt rein intuitiv nicht als die beste Lösung....... Das suggeriert nicht gerade, daß man in der Lage sein könnte, Probleme für den Hund zu lösen, wenn ich mich zu ihm kuschel..... Vielleicht trifft er dann ja auch die nächste Entscheidung - daß sein Körbchen ihm gehört? Und setzt das mit den Zähnen durch? Wenn der Damm einmal gebrochen ist, und er Entscheidungen übernommen hat, wär ich da eher vorsichtig mit Dingen, die ein Verteidigungsverhalten von ihm auslösen könnten..... Ich hab keine Herdenschutzhunde, aber das wären so meine Gedanken nach der Situation... Oder seh ich da Gespenster, McChris ?

    Beim Gemeindebauowtscharka in der Anlage meiner Schwiegermutter heißt sowas übrigens: der Hund ist ein duldsames, distanziertes Lamm, wenn der Besitzer dabei ist. Die Frau vom Besitzer darf nicht mit dem Hund allein sein bzw wenn, sich nicht bewegen. Sonst kommt sie vom Klo nimmer retour, sondern steht 5 Stunden regungslos an einer Wand, bis Herrchen heimkommt.

    Wenn sie nachts aus dem Zimmer geht und wieder rein will, muss der Gatte es erlauben, sonst sagt der Hund "Nein." und zwar mit den Zähnen.

    .....

    Genau sowas mein ich damit.....

    Der ist keine Bestie, wenn man ihn richtig handhabt, nein. Aber er entscheidet jetzt schon selbst, nachdem er ein halbes Jahr gesehen hat, Du tust es nicht, bist hilflos (glaub nicht, der merkt das nicht!! Sonst würde der sich net trauen, Dich so durch die Gegend zu ziehen!) und überläßt ihm (!!!!) die Führung! Das ist bei einem Hund, der dazu gezüchtet wurde, eigene Entscheidungen zu treffen, schlichtweg tödlich!!! Denn jetzt ist er erwachsen, jetzt packt er aus! Und er hat gelernt, daß ER führt und Probleme klärt. Der nimmt Dich in der Hinsicht überhaupt nicht ernst. Das wird über kurz oder lang (eher kurz!) irgendwann dazu führen, daß Du irgendwas willst, was er für sinnlos erachtet - und er wird das dann Dir gegenüber notfalls hemmungslos mit den Zähnen durchsetzen!! DER IST NOCH GENAU SO LANGE LIEB, WIE DU FUNKTIONIERST! Und warum: weil DU ihm das beigebracht hast, daß ER das Sagen hat. DER IST GEFÄHRLICH! Nicht, weil er eine Bestie ist. Sondern, weil er Führung benötigt. Und diesen Anspruch, zu führen, durchzusetzen, das kostet mental Kraft, schon einem normalen Hund gegenüber, und viiel Konsequenz. Du aber hast Dich ihm gegenüber ja schon geoutet als mental "unterlegen", weil Du ihm die Führung überlassen hast. Sprich, Du müßtest Dir erstmal seinen Respekt wieder erringen mit souveränem Handling, bevor Du überhaupt daran denken kannst, ihm gegenüber eine Führungsposition einzunehmen. Ich denke nicht, daß ein Herdenschutzhund eine einmal errungene Führungsposition widerstandslos abgibt, solange Du ihn nicht überzeugt hast, daß Du das kannst. Und bis dahin gerätst Du mit jedem Versuch, irgendwelche Entscheidungen durchzusetzen, selbst in Gefahr. Das ist die Zwickmühle, in der Du steckst. Ich sage das so deutlich, weil ich nicht den Eindruck habe, daß Du kapierst, daß Du da wahrhaft eine wandelnde Zeitbombe im Haus hast.


    Zum Thema fair: ja, mag sein, daß er fair bleiben wird. Aber WAS fair ist, wird er selbst entscheiden. Und DAS ist hier der Haken! Er hat mit Sicherheit auch nen Grund gehabt, den Husky zu maßregeln. Allerdings ist der Halter da jetzt mit Sicherheit anderer Meinung. Und DAS ist das, was ich meine: SEINE Entscheidung, die er trifft, weil ihm keiner (bisher) eine überzeugende Alternative genannt oder gezeigt oder geboten hat.


    Bittebitte - entweder, Du kaufst JETZT ungefähr tausend Bücher zum Thema Hedenschutzhund, belegst Seminare und zahlst Trainer, damit Du lernst, einzuschätzen, was Du Dir da ins Haus geholt hast (gibt mit Sicherheit auch tausend youtube-Videos zu dem Thema!). Oder ein eigentlich lieber Hund, der bei souveräner Führung und adäquater Beschäftung komplett unauffällig wäre, wird zur Katastrophe, weil er keinerlei Grenzen bekommt, Du ihn nicht lesen kannst, dazu noch unterschätzt, und ihm die Führung überläßt, weil Du nicht wahrhaben möchtest, daß der Hund Grenzen und Führung braucht.


    Herdenschutzhunde sind ruhig und nett - solange nix passiert. Aber guck Dir mal an, wie blitzschnell die auf einmal sein können, wenn irgendwas kommt, wo sie entscheiden, eingreifen zu müssen! So schnell hast Du nicht NEIN geschrieen, da haben die das Gegenüber schon an die Wand gestellt oder Schlimmeres. Das darf man einfach nicht unterschätzen, nur weil sie, solang nix passiert, scheinbar entspannt "rumliegen" (nur scheinbar - wie McChris schon schrieb, die wachen auch, wenn sie entspannt liegen.... Die Ohren und Augen sind trotzdem überall).


    Es meint hier keiner böse mit Dir - im Gegenteil, wir wollen Dich vor schlechten Erfahrungen bewahren, und auch Deine Umwelt, die zwangsläufig dann darunter leiden würde. Und so vielfältig die Meinungen hier im Forum auch oft sind: ich habe in diesem Thema nicht EINEN Beitrag gelesen, der sagen würde "das wird schon"..... Ganz seltene Einmütigkeit. Das sollte Dir zu denken geben, wenn die Tips so vieler Leute alle in dieselbe Richtung gehen...


    Bedenke eines: wenn der Hund nicht glücklich ist mit der Haltung bei Dir, dann wirst auch Du keine Freude an ihm (mehr) haben. Das wird ein Kampf, der so lange andauert, bis er Dir weggenommen wird, oder bis er stirbt. Den Hund dauerhaft nur nachts und an kurzer Leine Gassi zu führen - meinst Du, das wird Dich glücklich machen? Wer kümmert sich in der Zeit um die Kinder, die daheim im Bett liegen? Wie willst Du den Hund daheim sichern, und gewährleisten, daß den Kindern nichts passiert? Das wird ein Hundeleben lang Management bedeuten. Willst Du das wirklich?