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Alleinlebender Student als Hundehalter?

  • Hallo! Also ich bin neu hier und wollte mich mal von den Profis beraten lassen -.-


    Ich spiele schon seit geraumer Zeit (eigentlich schon seit ich 10 bin oder so, aber ERNSTHAFT erst seit ca 2 Jahren) mit dem Gedanken mir einen Hund zu besorgen, habe es bis jetzt aber nie gemacht, da ich mir immer Gedanken gemacht habe alla "Was ist wenn ich irgendwann keine Lust mehr hab auf ihn" oder "Kann ich ihm die Zeit geben die er braucht?"


    Also die Sache ist die: Ich bin Student und wohne alleine (Auch nicht wirklich Hilfe von aussen möglich, da ich weit von meiner Familie entfernt wohne und ich als Student nicht unbedingt das Geld für eine "richtige" Gassigeherin hätte, einem Kind will ich den Hund dann nicht geben....). Da ich als Student "nur" eine 21x45min woche hab (im Durchschnitt....) bin ich recht häufig zuhause (auch wenn ich da natürlich dann arbeiten muss).
    Das Studium geht auf Lehramt, folglich sollte dieser Umstand sich nicht viel ändern (Lehrer ist auch RECHT viel zu hause, muss da aber arbeiten)


    Nun zu meinen Fragen:


    1. Wie kann ich sicher sein dass mein Wunsch nach einem Hund wirklich anhaltend ist und nicht nur eine "Phase"


    2. Kann ich als Alleinwohner überhaupt einem Hund geben was er braucht? Wie lange kann er alleine sein wenn ich auf die Uni muss?


    3. Würden Semesterferien (Also ca 3 Monate) reichen um den Hund einzugewöhnen? (Muss natürlich kein Welpe sein, ich würde auch einen Hund aus dem Tierheim nehmen.... Wäre vermutlich für einen "Hundeanfänger" sowieso besser...


    Bin ich ein "geeigneter" Hundebesitzer?


    So und jetzt wage ich noch eine Frage die bestimmt fehlverstanden wird, aber interessiert mich schon.
    Also wenn dann sollte es ein größerer Hund sein (Nicht gleich Leonberger aber irgendwo zwischen Beagle und Retriever) Wie groß sollte meine Wohnung sein (würde mein 1,5 Zimmer Appartment reichen?) und gibt es in dieser "größenordnung" (natürlich nicht genau aber es sollte halt kein Dackel oder Pudel oder so sein) einen "pflegeleichten" Hund? Nicht dass ich den Hund vernachlässigen will aber als Alleinstehender wäre das wohl schon von vorteil....
    Also einen der vielleicht etwas weniger gern Auslauf hat als ein Husky und bisschen weniger Beschäftigung will als ein Border Collie....


    Über Antworten würde ich mich sehr freuen
    Gesia

  • Hey,


    erstmal Willkommen hier im Forum :)


    Ich bin im Moment in einer Ähnlichen Situation wie Du! Ich bin auch Student (hab nur etwas mehr Stunden als Du : D ), wohne alleine und spiele mit dem Gedanken einem Hund ein zu Hause zu geben..


    Du wirst sicher hier auf deine Fragen Antworten finden nur bin ich kein Profi in diesem Sinne : ) Ich lese hier nur sehr viel und geben Dir mal ein paar Denkanstöße:


    1. Welpe / Tierheim / Privatvermittlung:
    Viele haben auch bei mir geschrieben, dass ein Welpe in dieser Situation nicht "angebracht" ist. Ein Welpe muss alle 2 Stunden rausgebracht werden und mann muss sehr viel mit Ihm arbeiten damit er Stubenrein wird. Und Du musst dich halt mal ab und zu in der Uni blicken lassen :)
    Er braucht verdammt viel Aufmerksamkeit und du kannst ihn nicht alleine lassen :/
    Ein etwas älterer Hund der schon stubenrein ist würde hier "besser" passen. Dennoch braucht auch dieser noch Erziehung und eine Hundeschule wäre angebracht.


    2. Da wären wir auch schon beim nächsten Punkt. Hast Du dich schon mal wegen Hundeschulen oder Hundevereinen in deiner Umgebung umgeschaut? Ältere Hunde haben evtl. schon die Grunderziehung aber es würde auch Dir sehr viel bringen. Es ist dein erster Hund und es würde Dir helfen auch den Hund zu verstehen.


    3. Ein weiterer Punkt sind die Kosten. Ich habe das Glück das ich ein Dual-Studium mache ( Berufsakademie, falls Dir das etwas sagt) und ich bekomme Monatlich Gehalt. Gehst Du nebenher arbeiten? Wieviel Geld bleibt Dir momentan zum Leben übrig? Du musst mit regulären Kosten rechnen die jeden Monat auf dich zukommen.
    -> Futter: ~45-60€ (Du willst ja keinen kleinen Hund : D )
    -> Hundesteuer: X € (muss mann jährlich bezahlen, ich breche das hier auf den Monat runter. Höhe ist von Gemeinde/Stadt unterschiedlich)
    -> Haftpflicht: 6€ (als Bsp. Agila. Diese Versicherung ist super sinnvoll und für viele Vereine Pflicht)
    -> OP-Versicherung: 16€ (als Bsp. Agila. Was ist wenn dein Hund eine Op braucht? Diese können locker mehrere hunderte von € kosten. )
    -> Krankenversicherung ( Gibts auch aber da scheiden sich die Geister)


    Du musst monatlich mit 80-100€ rechnen. Kannst Du dir das leisten? Was ist wenn dein Hund krank wird? Könntest Du dir die Tierarzt Besuche leisten und evtl. auch die Medikamente ?


    Zu deinen Hundespezifischen Fragen kann ich Dir leider nicht viel sagen aber für mein Empfinden ist ein 1.5 Zimmer Apartment doch recht klein.
    Was ist wenn Du deinen Hund allein lassen müsstest? Deine ganzen Sachen sind in einem Zimmer. Also Fernseher, Kabel, Laptop, Studiensachen, Bücher usw. da wird sich das Hundchen sicher freuen : D Eine Menge Sachen zum Spielen ... hehe


    Also wenn ich Dich bisher nicht abgeschreckt habe und Du dir über diese Sachen schon mal Gedanken gemacht hast, dann würde ich sagen Du hast den ersten Schritt zu einem Hund schon mal gemacht! Du kennst sicher den Spruch: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Wenn Dir wirklich soviel daran liegt dann wirst Du auf alles eine Lösung finden. Wenn nicht heute dann morgen oder übermorgen usw... :)


    So und jetzt mach ich wirklich den Weg frei für de Profis :D


    Grüße Georg


    PS: Ach du meine Güte da hätte ich doch fast was ganz wichtiges vergessen. Was wäre wenn Du krank werden würdest? Du hast gesagt das Du weiter weg von deinen Eltern wohnst und nicht soviel Unterstützung hättest! Mit Krank meine ich jetzt nicht unbedingt Grippe mit der Du ans Bett gefesselt bist und die nach einer Woche verschwunden ist. Als Bsp. Kreuzbandriss (faellt mir nur so ein da mir das vor ein paar Monaten passiert ist. Passierte beim Fussball, aber das kann auch beim Treppen steigen passieren. Sowas geht schneller als man denkt) dort musst Du erst mal operiert werden, hast 7 Tage Krankenhausaufenthalt, darfst 2-3 Wochen überhaupt nicht den Fuss belasten usw... Wer würde in einer solchen Zeit für Dich mit deinem Hund raus? Unterschätze solche Unfälle nicht.

    Georg und Fellnase Merlin

  • Hi,


    also ich bin ebenfalls Studentin und wohne ebenfalls alleine. Habe jedoch seit 1/2 Jahr einen Hund (border collie ;) ). Habe jeden Tag ca. 3 Stunden Vorlesungen im Schnittt...


    Also wenn du keine Zeit hast ihn stubenrein zu bekommen und ihn das Alleinebleiben beizubringen kannst du dir keinen Welpe holen. Ich hab mir zwar einen Welpe geholt aber 2 Monate vor Prüfungen und da war ich so gut wie NUR daheim...nur 1x pro Woche für 3 Stunden zum Praktikum und da hat eine Freundin aufgepasst. Also in deinem Fall kannst du dir keinen Welpe holen.


    Am besten gehst du einfach mal ins Tierheim und schaus was es da für liebe Hundis gibt. Die meisten sind bereits stubenrein...das Alleinsein muss aber bestimmt bei fast allen nochma von Grund auf geübt werden.


    Außerdem würde ich einen Hund, der gerade neu bei mir ist nicht gleich so lang alleine lassen...


    Was für eine Rasse interessiert dich denn??

    Liebe Grüße


    Meike


    mit Lucie *27.03.08 (Border Collie)



    Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen, dass Du die Mahlzeit mit ihm teilst;
    er sorgt lediglich dafür, dass Dein Gewissen so schlecht ist, dass sie Dir nicht mehr schmeckt.

  • Hallo Gesia,


    die Sommersemesterferien reichen dicke zum Eingewöhnen, wenn du dir einen erwachsenen Hund holst. Das würde ich dir nämlich in diesem Falle empfehlen. Hab ich auch so gemacht und läuft spitze.


    Im ersten Semester daruf hab ich meine Profs beschwatzt, ob Bungee nicht einfach mit in die Veranstaltung darf (Decke und Kauknochen mitgenommen), wenn ich drei Veranstaltungen hintereinander hatte, also länger als 6 Stunden aus dem Haus war.


    Mittlerweile bleibt sie auch locker mal 7 Stunden alleine (was in diesem Semester glücklicherweise gar nicht vorkommt).


    Das erste Jahr finde ich, ist die anstrengendste Zeit, weil du da viele Weichen für das künftige Zusammenleben stellst. Außerdem solltest du dir in deiner Situation viele Hundebesitzerfreunde zulegen, damit du im Krankheitsfalle jemanden hast.


    Ich kann dir sagen, es ist wenig schön, mit 39 Fieber 3 mal am Tag Gassi zu gehen (auch das habe ich gemacht)


    Was du dir wirklich überlegen solltest, sind die Kosten:
    Rechne mal im Schnitt 100 Euro pro Monat bei einem mittelgroßen Hund. Die solltest du schon über haben. (die laufenden Futterkosten sind dabei der kleinste Anteil)


    Außerdem: man ist im wahrsten Sinne des Wortes "tierisch" angebunden.
    Keine spontanen Reisen für ne Woche ans Mittelmeer oder so mit dem Flieger. kannst nicht mal spontan beim Lover übernachten, musst ja im Zweifel wieder nachhause um mit Wuffi Gassi zu gehen und Fressen zu geben.
    Ich glaub, mit Anfang Zwanzig, hätte ich mich damit zu eingeschränkt gefühlt, weil man da ganz andere Dinge im Kopf hat, viele Freiheiten braucht, viel feiert, sich oft verliebt, mit Freunden ausgeht, viel verreist.
    In dem Alter wäre ich nicht bereit gewesen, so eine Verantwortung zu tragen.


    Mit welchen Hunderassen liebäugelst du denn?

  • Hallo Gesia,


    du schreibst, dass du dir schon sehr lange wünschst, einen Hund zu besitzen. Hast du nähere Erfahrungen mit Hunden?
    Vielleicht kannst du zunächst erstmal einen Hund sitten oder regelmäßig ausführen, um genauer abschätzen zu können, ob dein Interesse von Dauer ist.


    Ich glaube schon, dass bei dir die äußeren Umstände für einen nicht ganz jungen Hund in Ordnung sind. Zu klären wäre allerdings die Frage: Was passiert mit dem Hund, nachdem du dein Studium beendet hast? Auch die Referendariatszeit soll ziemlich anstrengend sein.


    Die Größe deiner Wohnung ist für den Hund zweitrangig, wenn du viel mit ihm unternimmst. Ich habe fast eineinhalb Jahre einen mittelgroßen Mix in einer Einzimmerwohnung gesittet und das klappte fast problemlos. Ich musste mir angewöhnen, Dinge nach Benutzung sofort hundesicher zu verstauen und auch daran, dass es eben nach Hund riecht. Es macht rein vom Geruch her einen riesigen Unterschied, ob man einen Hund in einer Miniwohnung hält oder auf 80 m², gerade bei Regen.


    Was deine Wünsche bezüglich der Eigenschaften des Hundes angeht, rate auch ich dir, mal im Tierheim vorbeizuschauen, am besten mit jemandem, der sich mit Hunden gut auskennt.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Zitat von "Gesia"

    Da ich als Student "nur" eine 21x45min woche hab (im Durchschnitt....) bin ich recht häufig zuhause (auch wenn ich da natürlich dann arbeiten muss).


    Was heißt du musst dann noch arbeiten? Kannst du definitiv sagen, auflisten, durchrechnen, -planen, wie viel Zeit, wertvolle Zeit vorallem, für den Hund übrig bleibt?


    Zitat von "Gesia"


    1. Wie kann ich sicher sein dass mein Wunsch nach einem Hund wirklich anhaltend ist und nicht nur eine "Phase"


    Eigentlich gar nicht^^ Vielleicht in dem du dich jeden Tag aufraffst, zum Tierheim zu gurken und dort auszuhelfen oder einen Hund auszuführen.


    Zitat von "Gesia"


    2. Kann ich als Alleinwohner überhaupt einem Hund geben was er braucht? Wie lange kann er alleine sein wenn ich auf die Uni muss?


    Unterschiedlich und abhängig von Faktoren wie der mühselig antrainierten Fähigkiet, entspannt allein zu bleiben, dem Alter, dem Bewegungsbedürfnis, der Auslastung am Rest des Tages...


    Zitat von "Gesia"

    3. Würden Semesterferien (Also ca 3 Monate) reichen um den Hund einzugewöhnen? (Muss natürlich kein Welpe sein, ich würde auch einen Hund aus dem Tierheim nehmen.... Wäre vermutlich für einen "Hundeanfänger" sowieso besser...


    Generell für einen Welpen oder "unbedarften" Junghund würd ich generell sagen... ja. Aber gerade wenn du dir einen Hund aus dem Tierheim holst, der möglicherweise bereits jahrelang schlechte Erfahrungen gesammelt hat, kann es sein, dass er entweder niemals alleine bleiben kann oder nur unter bestimmten Bedingungen oder oder oder. Ich habe einen Junghund aus "dritter Hand" bekommen und es funktionierte recht schnell mit dem Alleinbleiben.


    Zitat von "Gesia"

    einen "pflegeleichten" Hund? Nicht dass ich den Hund vernachlässigen will aber als Alleinstehender wäre das wohl schon von vorteil....
    Also einen der vielleicht etwas weniger gern Auslauf hat als ein Husky und bisschen weniger Beschäftigung will als ein Border Collie


    Also ich kenne mich generell nicht aus mit Huskys und Border Collies, aber generell kann man schon sagen, dass es eher auf die Qualität der Auslastung ankommt als auf die Quantität. Du könntest vermutlich 5 STuden am Stück mit nem Husky im Park entspannte Runden drehen, auslasten würd es ihn nicht ;)


    Wie, wie viel, womit ein Hund ausgelastet werden muss, ist wirklich nicht nur rasseabhängig, aber extreme Jäger und vielleicht den Husky würd ich auch schonmal ausschließen. Allerdings kannst du auch mit nem Schnauzer oder Goldi ein jagdproblem bekommen, wenn du verstehst was ich meine.


    ALso auf dem Prädikat "leichterziehbar" oder "pflegeleicht" würd ich nicht erwarten mich ausruhen zu können^^


    Hast du dir auch schon solche Fragen gestellt?
    - Wohin mit Hund, wenn man krank ist?
    - Woher das Geld für TA- Kosten? (mit denen rechnet man irgendwie ganz lange nicht. Da ists gut, ein wachsendes Polster zu haben, das einen dann im Falle des Falles auffängt)
    - Wohin mit Hund, wenn sich mal was ändert?



    Ich finde nicht, dass im Leben immer alles auf Jahrzente im Voraus geplant werden muss, aber einige Dinge wären schon wichtig zu regeln.


    Ich für meinen Teil muss sagen:
    Zu zweit ists leichter und oftmals für mich auch erst möglich. Komplett alleine die Verantwortung zu haben, ist oftmals eine gar nicht so leichte Aufgabe. Sei es die Gassirunde, wenn man länger weg ist, das Einkaufen während man mit dem Hund trainiert oder einfach der Ansprechpartner für Zeiten des Frusts und der Freude.


    Alles in Allem kann dir niemand die Entscheidung abnehmen, aber wenn du weiterhin so vorausschauend bist, wirst du deine ANtwort sicherlich selber bald wissen ;)


    Viel Glück weiterhin dabei :)

    Liebe Grüße


    Anne
    ---


    "Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,
    aber nie kann, wenn er will,
    dann mag er auch nicht,
    wenn er muss."

  • Hi,


    Ich bin auch Studentin und habe einen Hund. Ich hatte das Glück mehrere Monate Zeit zu haben mit ihr zu trainieren. Vor allem das Alleinebleiben.


    Trotzdem würde das bei mir momentan nicht klappen ohne meine Mitbewohner und Freunde! :gott:
    Meine Mitbewohnerin hat auch einen Hund und wir können prima im Wechsel auf die Hunde aufpassen, das heißt alleine sind sie so gut wie nie!



    Ab und an kann auch mal einer den anderen Hund mitnehmen zum Gassi, aber das ist dann meistens wirklich nur Gassi! Das heißt also ich muss dann selbstverständlich noch einen qualitativ hochwertigeren :D Spaziergang machen. Sprich: mit Spielchen, Kommandos üben, Antijagdtraing etc...



    Hör dich doch mal in deiner Umgebung um (oder bei studivz, da gibts oft Hundegruppen für die einzelnen Städte), ob es Leute gibt die deinen Hund ab und zu nehmen würden und du dafür im Wechsel deren Hunde.
    Das finde ich eine gute Sache und ist da man sich ja gegenseitig hilft umsonst.


    Ansonsten würde ich dir auch raten mal im Tierheim vorbeizuschauen und mit den Hunden dort zu gehen!


    Viel Glück bei der Entscheidung (und vielleicht auch bei der Suche ;) )

  • So danke erstmal für die vielen superschnellen Antoworten!

    Zitat

    du schreibst, dass du dir schon sehr lange wünschst, einen Hund zu besitzen. Hast du nähere Erfahrungen mit Hunden?

    ja habe ich. Ich war für ein Jahr in einer Gastfamlilie in Amerika, welche einen Hund hatte mit dem ich auch viel gemacht hatte.


    zu der Frage mit der Krankheit: Also SOOOOO weit wohne ich nicht von meinen Eltern entfernt, aber doch so lange dass ich den Hund nicht "vor den Vorlesungen hinbringen" könnte, oder meine Eltern "Mittags mal nach ihm schauen" könnten....


    geld krieg ich von den Eltern, also "Arbeiten" muss ich ncihtmehr, aber ein Studium braucht natürlich immer noch Nacharbeitungszeit zuhause, das hab ich mit "Zuhause arbeiten" gemeint. -.-


    Das Geld sollte auf jeden Fall reichen, bekomme recht viel von meinen Eltern und habe eh noch massig Rücklagen vom Zivildienst...


    Was die Rasse angeht: Also vom aussehen her ist meiner meinung nach der Border Collie der Allerschönste, hab aber gelesen, dass der deutlich mehr Aufmerksamkeit/Beschäftigung braucht als alle anderen... Ansosnten gefallen mir auch Beagle, Golden Retriever (den hatten wir in Amerika) Schäferhund, und es gibt auch sehr schöne Dobermänner (aber auch weniger schöne... -.-)


    Wirklich "festgelegt" hatte ich mich nicht, wollte eh mehr nach dem verhalten der Rasse gehen als nach Aussehen, hübsch sind alle.....

  • Hi,


    also meine Lebensumstände sind ähnlich wie deine!
    Ich studiere ebenfalls (allerdings Vet-Med mit mehr Wochenstunden!), meine Eltern wohnen weit weg (ca. 500 km) und ich lebe alleine in einer kleineren Wohnung! Zusätzlich gehe ich noch arbeiten!


    Und inzwischen habe ich sogar 2 Hunde :schockiert:


    Allerdings geht auch meine KOMPLETTE Freizeit für meine beiden drauf und ich glaube, dass unterschätzen diejenigen, die noch nie einen Hund hatten!


    Ich bin mit Hunden aufgewachsen und kann mir ein Leben ohne Fellnase nicht mehr vorstellen, aber man ist halt wirklich gebunden!


    Ich denke, dass es sicherlich möglich ist, in deiner Situation einen Hund zu halten, ich tue es ja auch, aber bitte bedenke, wie sehr sich dein Leben dadurch verändern wird!
    Klar kannst du auch mal weggehen, aber an erster Stelle sollte doch immer der Hund stehen. Du musst deinen Tag relativ gut durchplanen, damit der Hund nicht zu kurz kommt und gerade als Anfänger sollte der Besuch einer guten Hundeschule Pflicht sein!


    Ich an deiner Stelle, würde mal im Tierheim vorbeischauen und mir dort die Hunde angucken und mit ihnen spazieren gehen. Somit kriegst du einen ersten Eindruck und kannst dir darüber klar werden, was ein Hund alles "verlangt" und ob du dies für die nächsten Jahre erfüllen kannst und willst!


    lg Josephine

  • Ich würde dir empfehlen, dir ein Tierheim oder einen Tierschutzverein in deiner Nähe zu suchen und dort die Hunde mitzubetreuen, einen oder mehrere täglich auszuführen, zu beschäftigen.


    So bekommst du zum einen ein besseres Gefühl für Hunde und den Umgang mit ihnen (lernst eine Menge), aber viel wichtiger:


    Wenn du das mal 2-3 Monate täglich durchziehst, bei Wind & Wetter, dann hast du eine ungefähre Ahnung, was auf dich zukommt.


    Hast du dann immer noch "Lust dir einen Hund zu besorgen", dann kannst du die anderen Punkte angehen.


    Gruß, staffy

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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