Hund oder besser keinen Hund ???

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    Hallo zusammen...


    Ich bin Hundeneuling, und überlege mir grade die anschaffung eines Hundes...
    Doch bevor ich das tue, hätte ich gerne ein paar tips und Ratschläge von den experten :flehan:


    Ich schildere euch am besten erst mal meine Lebenssituation:
    Also als erstes bin ich Schüler (zweiter Bildungsweg), was heißt, das ich einen Hund brauche den ich auf jeden Fall alleine lassen kann...
    Ansonsten hätte ich eigendlich so gut wie immer die gelegenheit den Hund überall mit hin zu nehmen...
    Weiterhin hab ich ne 50 m² wohnung im erdgeschoss mit kleinem Garten hinten dran, in der ich alleine wohne und nen park direkt um die ecke...
    Und als sehr geduldigen und nicht-leicht-auf-die-Palme zu bringenden Menschen würd ich mich auch bezeichnen...


    So, nun mal meine Fragen:


    Sollte ich mit nem Hund aus dem Tierheim anfangen, oder mir lieber nen welpen besorgen ? Ich war mal im Tierheim nachgucken, aber die meißten Hunde sind ja aus dem Grund da, das man sie nicht alleine lassen kann... Ich mach mir ein bisschen sorgen darum, dass das mit der erziehnung nicht schnell genug klappen kann, da die einzigste zeit, wo ich nicht morgens aus dem Haus muss die ferien sind, und die ja nicht sonderlich lang sind...


    Weiterhin gibt es doch bestimmt eingenschaften der rassen, die man vorher mit der Lebenssituation abgleichen kann...



    Na ja, das reicht erst mal, glaub ich...
    Sagt mir mal, was ihr von meinem Plan haltet und falls irgendwelche fragen offen sind, beantworte ich diese gerne....


    Schon mal vielen Dank im Vorraus


    euer Bob

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Besteht die Möglichkeit einen Hund vom Tierheim "zur Probe oder Patenschaft" für ein bis zwei Tage mit nach Hause zu nehmen?
    Dann kannst du dich zum Gassigehen beim Tierheim anmelden und dir so einen Hund in die nähere Auswahl anschauen. Dabei siehst du dann bereits die ersten "Eigenarten" des Hundes; die Entscheidung, ob du damit leben kannst oder sie wegbringst fällt dir dann leichter.
    Die Größe und Rasse (oder Mischling) halte ich für nicht so auschlaggebend, raus mußt du mit jedem Hund.


    Meine persönliche Entscheidung wäre: EIN HUND VOM TIERHEIM; da ist jeder Hund zuviel der drin ist.


    Soweit von mir erstmal.


    Gruß aus dem Fichtelgebirge

  • Halloechen


    Wie lange bist du denn jeden tag weg? Wie stellst du dir den rest des tages mit hund vor, wie machst du das wenn du in urlaub faehrst, kannst du dir das finanziell leisten, wie aktiv bist du, wie sieht der vermieter das ganze?
    Ein Paar stunden sehe ich nicht als grund an keinen Hund zu haben, aber wenn du jeden tag von neun bis fuenf weg bist, dann ist ein hund nicht das richtige.
    Ich wuerde als erstes in die Bibliothek oder buecherei gehen und viel, viel lesen,
    erst mal solltest du dir sicher sein das du einen hund moechtest und artgerecht halten kannst, dann kannst du in ruhe ueberlegen was fuer ein hund, welpe, erwachsener, TH oder nicht, am besten zu dir passt. wenn du gerne einen Tierschutz Hund haettest kannst du ja mal nach rasse spezifschen rescue-gruppen gucken, die kennen ihre hunde oft besser als die im TH.


    lg

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  • -Auf jeden Fall würde ich den Hund in den Ferien holen, wenn du viel Zeit für ihn hast.
    -Das Alleinsein kann man trainieren.
    -Mit einem erwachsenen Hund hat man erfahrungsgemäß etwas weniger Arbeit (Stubenreinheit und so).
    -Bei Hunden aus dem Tierheim weiß man allerdings oft nicht, was die armen Viecher schon hinter sich haben, also welche Macken sie haben.
    -Die Wohnungsgröße ist nicht ausschlaggebend, wenn du den Hund anderweitig beschäftigst und auslastest.
    -Ein Vorteil wäre es natürlich, wenn du dich vor der Anschaffung eines Hundes schon mal "Schlau lesen" würdest, über Erziehungsmethoden, Eigenschaften der Rassen und so, damit du dann, wenn der Hund da ist nicht wie der Ochs vorm Tor stehst und nicht weißt wie du was machen oder beibringen sollst.
    -ich würde mir (als Hundeneuling) keinen "Arbeitshund" (Border, Jacky, Jagdhundrassen) zulegen.

    Grüße von Chris

  • hallo Bob,


    also, fine ich ja schonmal lobenswert, dass du VOR der Anschaffung um Rat fragst, und nicht hinterher...gibt ja leider genug solche Faelle.


    Und ich schliesse mich der Meinung an, moeglichst viele Informationen zu sammeln und dann wirst du besser beurteilen koennen, ob Hund oder nicht.


    Haus mit Garten habe ich hier auch aber meine "madame" geht nicht in den Garten, wir gehen im Moment immer noch brav gassie ;)


    WENN du dir dann einen holst, geh doch bitte ins TH, nicht alle Hunde sind dort wegen "nicht allein bleiben koennen".
    Ich habe meine Huendin auch erst vor 4 wochen aus dem TH geholt (ist aber nicht mein erster Hund) und bin TOTAL happy mit ihr.
    Sie muss auch alleine bleiben fuer nen paar Stunden taeglich und das klappt einwandfrei, sie ist erst 2 und hat vorher auch schon Erziehung"genossen", sprich sie kann die ganzen Grundkommandos schon im Schlaf


    ich persoenlich wuerde mir keinen Welpen anschaffen VIEL VIEL ARbeit (habe das bei meiner besten Freundin hautnah miterlebt...) und selbst wenn du ihn in den Ferien holst, sind es im Ende doch nur 6 wochen, und das ist nicht sehr viel, um den Welpen das Noetigste beizubringen.


    Ich finde eh, es verwirrt den Hund nur, wenn man Anfangs immer da ist, weil man ja Urlaub/Ferien hat und dann auf einmal den ganzen Vormittag nicht mehr da ist....(aber das ist nur meine persoenliche Ansicht...)
    Ich hatte den Hund geholt und am naechsten Tag musste ich gleich wieder arbeiten und sie hat so den Ablauf gleich so mitbekommen.
    Weihnachten haben wir 4 Tage frei gehabt und unsere Zeit umso mehr genossen :)


    Ich weiss, nicht jeder TH Hund ist so unproblematisch und "vorerzogen", aber das weiss man vorher nie, daher ist das Probewohnen ne gute Idee.


    Und ueberdenke auch die Finanzen, nicht ganz unwichtig. Tierarzt, Futter, Versicherung..... nicht dass du nach nen paar Wochen den Hund wieder zurueckgeben musst weil das Geld nicht reicht :ka:


    so, dazu erst mal meinen Senf :blah:
    frag doch einfach weiter, wenn du mehr wissen magst, sind lauter nette hilfsbereite Leutchen hier, die irgendwie immer online zu sein schein und mit Rat (und Tat) helfen, wo sie koennen :blume:
    ...auch ein Danke an alle von mir an dieser Stelle!


    schoenen sonntag wuenschen
    zD

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Also wir haben unseren Welpen auch am Anfang der Sommerferien geholt, ich (16) Habe ihm dann beigebracht alleine zu bleiben und nach den freien ging das Einwand frei. Allerdings erst in seinem ziemlich großen "Gehege" damit er nicht die Wohnung voll pinkelt.Er war damals zwar schon weitgehenst stubenrein aber sich konnten wir nciht sein. Und warum sollte man sich nicht als ersten hund einen Jagdhund holen oder was anderes, hab ich auch(Irish Setter), wenn man ein sportlicher mensch ist und Zeit und Lust hat sich den ganzen Tag mit ihnen zu beschäftigen wird das wohl kein Problem sein. Aber wir haben natürlich auch professionelle Hilfe damit nciht schief geht *g*


    Würde aber an deiner Stelle einen Hund aus'm Tierheim holen, haben wir nur nciht gemacht weil bei uns zig kleine kInder ein und aus laufen und man weiss nicht was der Hund vorher schon erlebt hat. Da Risiko war uns zu groß! Und in einer Wohnung ist vielleicht eine kleine Hunderasse besser!? Einen großen Hund der dann auch noch viel Bwegung braucht in einer kleinen Wohnung zu halten, ist MEINER Meinung nach nicht so gut(Lass mich gerne etwas anderes belehren). Wenn cih bedenke dass wir unseren Hund schon in unserer alten Wohnung gekriegt hätten.... *horror*.


    Naja aber das solltest du dir alles sehr genau überlegen und vor allem Bücher, Bücher, Büchr lesen, auch über die verschiedenen Hudnerasen dann siehst du welcher am besten zu dir passt.
    Solltest du schon eine Rasse im Auge ahben kannst du auch einen Züchter anrufen, die beraten dich auch gerne.

  • @ Leoline:
    Dann belehre ich dich jetzt eines besseren :) Ich habe eine Schäferhund-Husky-Windhund-mischlingshündin, die was das Laufen angeht das Bedürfnis eines Windhundes hat und geistig gefordert werden will wie ein Schäferhund. Meine Wohnung ist auch nur 50 Quadratmeter groß, aber es klappt super. Ich denke, mit genug Auslauf und genügend sonstiger BEschäftigung über den Tag verteilt ist das alles kein Problem.


    @ Dr.Bob:
    Ich würde Dir auch zu einem TH-Hund raten. Viele Tierheime machen das, dass du den Hund auf Probe nehmen kannst. Oder vielleicht ist ein Hund aus dem Tierschutz auch etwas für Dich (sind ja oft Tierheimhunde), der in einer Pflegestelle ist? Dann sind doch die Eigenschaften des Hundes schon ganz gut erkannt.
    Aber wie gesagt, auch mit einem Tierheimhund kannst Du ja vor der Anschaffung spazierengehen und den Hund kennenlernen. Ich denke, da fallen einem die größten Macken (wenn vorhanden) dann schon auf.

    "Sie sehen meine Kleidung, meine Haare, meine Freunde. Und sie bilden sich ein Urteil, bevor sie einen Blick in mich geworfen haben. Ein solches Urteil zwingt mich zu lächeln- nicht in die Knie." (Kristiane Allert-Wybranietz)

  • Schon mal besten Dank für eure Tips...


    Also das ich mir einen "gebraucht"-Hund anschaffe, hab ich mir auch
    schon überlegt. Ich würde sogar zu einem älteren Hund tendieren da 15
    Jahre eine ganze menge Zeit sind...
    Denke es gäb nen alten mann, der sich freuen würde... :)


    Das mit den Hunde rescue stationen hört sich auch sehr gut an...
    Wo bekommt man denn die Adressen ?


    Und nun noch zu den Frage:


    Ich würde mich als mittelmäßig aktiven Menschen bezeichen, und ich bin
    nicht so der ewig-spazieren-geh Typ, was nicht heißen kann, dass der
    hund mich nicht dazu machen kann :lol:


    Weiterhin bin ich täglich von 7 bis 15 uhr aus dem Haus, manchmal
    später oder manchmal früher zu hause, kommt auf den stundenplan an...
    Und freistunden sind auch drin (wohn zu fuss 10 min von der schule weg)


    Und was den Urlaub angeht würd ich ich so machen, das der Hund mit
    kann. Oder notfalls irgendwo hinkommt... (eltern, freunde...)



    So, nun noch mal besten dank für eure Tips, und ich werd euch auf dem
    laufenden halten



    Bis dann, dann ...

  • Zitat von "Dr.Bob"

    Weiterhin bin ich täglich von 7 bis 15 uhr aus dem Haus, manchmal
    später oder manchmal früher zu hause, kommt auf den stundenplan an...
    Und freistunden sind auch drin (wohn zu fuss 10 min von der schule weg)


    Hi Dr.Bob!


    Sei mir bitte nicht böse, aber dieser Absatz würde für mich persönlich die Frage, ob ich mir einen Hund anschaffe oder nicht schon beantworten! Und sie wäre definitiv NEIN!


    Das sind 8 Stunden! Und das ist in meinen Augen viel zu viel! Ich hatte auch 3 Jahre Lehrzeit in der kein Tag verging an dem ich nicht über einen Hund nachgedacht hab. Aber ich hab es dem Hund zu liebe gelassen, weil in meinen Augen diese Zeit einfach zu lange ist! Vertretbar wären für mich 4 Stunden täglich und das nur im äußersten Fall!
    Klar, ginge es danach, dann könnten die wenigsten einen Hund halten, aber ich sehe das so! Und wenn du nun schreibst, dass es auch mal später werden kann, dann so wie so!


    Ich gehe jetzt mal von mir aus... Ronja ist nicht alleine! Klar, mal, wenn wir ins Kino gehen oder in der Stadt Besorgungen machen... Aber sie muss nicht allein sein! Und schon gar nicht regelmäßig!
    Wenn ich nicht selbstständig wäre und 8 Stunden am Tag außer Haus wäre wüsste ich auch nicht, wie ich mich um meine ganzen Sachen inkl. Hund kümmern sollte!


    Ronja ist mind. 3 Stunden am Tag draußen, wird daheim beschäftigt und ist in viele Abläufe mit eingebunden! Aber dann wäre es ja schon mal 20h bei mir (nicht mitgerechnet die Zeit, die ich zu Orten fahre, damit Ronja abwechslungsreiche Spaziergänge hat), ohne dass ich gegessen, gekocht, Wäsche gewaschen oder eingekauft habe geschweige denn mal eine Minute für mich gehabt hätte!? Wie willst du das bewerkstelligen? Noch dazu sagst du von vorn herein du bist nicht unbedingt der lang-spazier-geh-Typ! Das sollte man für einen Hund eigentlich schon von vornherein sein, sonst vergeht einem schnell die Lust!


    LG murmel

  • :bindafür: Kann mich nur den Menschen vor mir anschließen: Hol Dir einen Hund aus dem Tierheim oder vom Tierschutz!


    Habe mir vor ca. 6 Monaten meine Süße vom Veterinäramt geholt und kann das nur weiter empfehlen!
    Es gibt sooo viele Hunde, die, aus welchen Gründen auch immer, einen neuen Menschen suchen und diese Tiere lernen schnell und sind auch sonst recht umgänglich, einfach, weil sie sehr dankbar sind für jede Aufmerksamkeit, jeden Nackenkrauler.....
    Vielleicht schaust Du auch mal einfach in die Zeitung oder die Pinwand im örtlichen Zooladen, da finden sich oft Hunde, die ein neues Zuhause suchen und auch schon Erziehung genoßen haben. Außerdem hast Du dort die Möglichkeit vom Vorbesitzer zu erfahren, welchern Charakter der Hund hat und warum er abgegeben wurde.


    Liebe Grüße,
    Iris

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