Niedersachsen plant radikale Wende beim Hundegesetz!
-
-
Warum sollte ich da nachfragen?
Weil es so klang als würde du das bemängeln und das es dir nicht egal wäre.
Ich würde mir die Mühe auch sparen, aber wenn vor Ort die Umsetzung fehlt kann man natürlich als Bürger nachhaken und auch Druck machen.
Das Problem des Nicht-Meldens haben ja aber auch die Rasselisten. - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Niedersachsen plant radikale Wende beim Hundegesetz! schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Es wird wohl auch kaum möglich sein, zu messen, welche Auswirkungen der Sachkundenachweis hat. Vieles davon fällt ja eher in den privaten Bereich bzw. in den direkten Umgang mit dem eigenen Hund.
Ganz objektiv betrachtet werden aber Fragen wie "Wie kann ich die Sozialverträglichkeit meines Hundes verbessern?" oder "Was muss ich im Sommer beachten?" Menschen erreichen. Man muss sich ja zwangsläufig mit den Fragen beschäftigen und sich eine Antwort überlegen. Ansonsten fällt man eben durch.
-
Weil ja auch immer der Autoführerschein als dummer Vergleich herangezogen wird: Man lernt die Verkehrsregeln und es hat halt echte Konsequenzen, wenn man dagegen verstößt.
Viele Regelbrüche haben nichts mit nicht wissen zu tun, sondern mit einer LMAA-Mentalität, sieht man an all den vielen Radfahrern, die sich an nichts halten, Nachts ohne Licht bei rot über die Ampel, auf Gehwegen, auf der falschen Straßenseite, viel zu schnell etc., die kennen die Regeln, es ist ihnen nur wurscht, weil erwischen tut man sie eher selten. Genauso all die Hundehalter, die die Kacke liegen lassen, sich nicht an Leinenpflicht halten, ihren Hund überall hinlassen - gerade letzteres dient einfach der Provokation, man sucht Streit, ein bisschen Unterhaltung im armseeligen Leben. Leute, die jetzt nicht bemüht sind um ihren Hund und denen auch ihre Mitmenschen egal sind - da hilft keine Prüfung was. Weil es keine Konsequenzen haben wird.
Und eben auch - was geprüft wird. Es wird in Bayern ja nicht geprüft, ob man mit dem INDIVIDUELLEN Hund zurechtkommt, sondern es wird eine Schablone drübergedrückt, der man sich anpassen muß und wenn der Hund das nicht leisten kann, dann was? Dann bin ich angeblich nicht fähig, einen Hund zu halten, nur weil ich die Fähigkeit besitze, Hunde aufzunehmen und sicher durchs Leben zu führen, die eben nicht der allgemeinen Vorstellung "was muß ein Hund können" entsprechen.
Der Hundeführerschein ist halt eine politische Alibihandlung: "Schau, dumme Bevölkerung, wir tun ja was. Wir verschwenden Eure Steuern für so einen Schmarrn, ein paar Wichtigtuer lachen sich ins Fäustchen, "Experten" bekommen eine Plattform, die sie sonst gar nicht hätten, wie wir das umsetzen sollen, wissen wir auch nicht, wir fordern einfach irgendwas und im Grunde ist eh alles wurscht, hauptsache, wir konnten Geld ausgeben, eine Scheinwelt aufbauen und den Bildleser beruhigen."
-
Und beim Hundekauf muss man auch nichts nachweisen - wenn also niemand kontrolliert, fallen wieder genug durchs Raster. Und genau die sind oft genug das Problem.
Beim Autokauf wollte auch niemand meinen Führerschein sehen. Würde ich persönlic jetzt nicht als Argument dagegen zählen

Man braucht auch keinen Führerschein um ein Auto zu kaufen. Nicht mal, um es anzumelden.
Nur fahren darf man es dann im öffentlichen Straßenverkehr eben nicht.
Mein Opa hatte teilweise 8 Autos gleichzeitig auf sich angemeldet und sein ganzes Leben nie einen PKW-Führerschein. Selbst fahren durfte er demnach natürlich keines seiner Autos. Hat er auch nie gemacht. -
Allerdings, wer kontrolliert, dass der Test tatsächlich abgelegt wurde? Daran fehlt es. Hier z.B. kontrolliert auch niemand, ob ein Hund überhaupt angemeldet ist.
Das Problem der Anmeldungen hat doch aber jedes Bundesland. Kontrolliert wird der SKN übers Hunderegister und über die Gemeinde, genauso wie die Verpflichtende Haftpflichtversicherung.
Nein.
Nur NDS hat diese Gesetze.
Andere BL haben das nicht!
-
-
Persönliche Meinung: ich halte es allgemein für immens wichtig, bei neuen Regelungen/Vorschriften/Verschärfungen etc. immer erstmal zu schauen ob das Ganze überhaupt nötig, sinnvoll und verhältnismäßig ist. Eine sachliche, evidenzbasierte Abklärung im Vorfeld und mit Fingerspitzengefühl was denn 1) wirklich das Problem ist, durch 2) wen oder was es verursacht wird und 3) ob die angedachte Regelung tatsächlich einen guten Erfolg verspricht.
Keinesfalls aber neue Regelungen nach dem Prinzip „viel hilft viel“ und „schau ma mal, vielleicht hilfts ja“.
Sonst landen wir irgendwann bei dem Problem, dass es Ärger gibt weil man vergessen hat die Sachkunde für Fußgänger zu erneuern.
-
Man braucht auch keinen Führerschein um ein Auto zu kaufen. Nicht mal, um es anzumelden.
Nur fahren darf man es dann im öffentlichen Straßenverkehr eben nicht
Ja klar, das weiß ich ja. So ähnlich wäre es ja beim Hundekauf vermutlich auch, für wen anders einen Hund kaufen könnte man ja bspw auch ohne Hundeführerschein.
-
Ich weiß, persönliche Erfahrungen sind nicht unbedingt verallgemeinbar - aber ich gehe seit 40 Jahren im selben, hundereichen Revier in Niedersachsen, Nähe HH, Gassi, und ich habe noch nie so viele komplett, teilweise sogar gefährlich unerzogene Hunde erlebt wie die letzten Jahre.
Tendenz steigend, weil sich Mutti inzwischen vom Boxer am Kinderwagen über Rottweiler zum Cane corso gesteigert hat - alle natürlich im Genuß ihre vollen Selbstverwirklichungs-Freiheit, weil nicht Hund, sondern Familienmitglied. Dazu kommen ich weiß nicht wieviele Importhunde, denen man wg. Kindheitstrauma keine Erziehung zumuten darf. Ja, klar, ich übertreibe, aber leider eben nicht so sehr, wie ich es mir wünschen würde.
Das einzige, was hier je spürbare Wirkung gezeigt hat, waren diese hysterischen Kampfhunde-Verordnungen vor 25 Jahren. Da verschwanden wenigstens die Teenagergruppen mit Staffmixen und der Senior, der andere so gern mit seinem bissigen "Kampfhund" bedrohte, sofort aus dem Revier.
Ansonsten wäre mir nicht aufgefallen, dass das Gesetz groß was bringt, aber ich freue mich natürlich sehr darauf, für den nächsten Siebenkiloterrier ordentlich ablatzen zu dürfen.
-
Rein von den jahrelangen Diskussionen um Hundeübergriffe und nicht zuletzt der Gleichheit Soka Hundehaltern ggü, ist die Neuerung nur konsequent.
WIR sind alle Hundehalter.
Das Leihhund Argument lese ich nicht. Im 'Der gefährlich Hund-Thread' ist ja schon einiges verlinkt diesbezüglich.
M.E.n. geht es immer um den neu hinzukommenden Hund mit dem dann der Praxisteil innerhalb 12 Monate erfolgen muss.Wie sich das weiter gestaltet, auch für andere BL, wird man sehen.
-
Gibt es in Niedersachsen nicht auch das Hunderegister, wo die Registratur verpflichtend ist, aber etliche Hundehalter nichts davon wissen bzw. wo nur ein Bruchteil aller gehaltenen Hunde registriert sind?
Ich hoffe wie Billieshep , dass dieses Theater nicht noch auf andere BL übergreift.
Und wie Lachmöwe sehe ich darin einfach nur die Möglichkeit, Geld zu kassieren. (und Menschen zu gängeln)
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!