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Beiträge von terriers4me

    Ich finde dieses Zitat viel, viel schlimmer als das mit dem Freund:


    Zitat

    Sie und ihr Team der „Hellhound Foundation“ hätten Chico trainieren und resozialisieren können, da ist sich die Spezialistin sicher.

    Wenn sie das wirklich so gesagt hat, über einen Hund dieses Kalibers, den sie selbst nie auch nur gesehen hat, dann ist das eine maß- und grenzenlose Selbstüberschätzung. Klingt nach einem Menschen ,der in seiner Heilsbringer-Blase jeden Sinn für Realität verloren hat. Was ich angesichts dessen ,was da auf dem Spiel steht, was sie jedes Mal an Risiko in der Hand hat, für sehr gefährlich halte.

    Wenn du - und kommt es hier ein bißchen rüber - heimlich davon träumst, dass sich die Wogen teilen und die Leute vor Bewunderung und Angst erstarren, sobald du mit deinem Riesen-Supermacho-Hund auftrittst, vergiß das lieber. Läuft nicht so.


    Was der charakterlich wirklich liebe, gewaltige Bordeauxdoggen-Rüde (irgendwo war auch noch ein Schuß eines anderne Mastiffs mit drin, er war größer als eine BX) hier im Revier wirklich auf sich zog, waren die Anteilnahme und das Mitleid vieler alter Damen mit Kleinhündchen, wenn der arme Kerl keuchend mit weitem Abstand hinter Herrchen herschlich und von jedem übergewichtigem Dackel spielend hinter sich gelassen wurde. In der Zeit, in der die Zwerge drei Runden machten, schaffte der nicht eine, und bei jedem Passieren kam wieder das vielstimmige "Ach, der Aaarme!" oder "Ja, was hatter denn heute wieder?" Ein Aufsehen, das Herchen immer endpeinlich war.


    Für den großen Superman-Auftritt sind solche Riesen absolut nichts, dafür haben sie zu viele gesundheitliche Probleme. Was glaubst du wohl, weshalb die wirklich eindruckvollen, tendenziell gefährlichen und harten Hunde nicht über Mittelmaß hinausgehen?

    Zitat

    Viele sind dann so gebrechlich, dass mit "beeindruckend" nicht mehr viel ist, eher mit Mitgefühl.)



    Ja, das kommt noch dazu. Die letzten drei Riesen hier im Revier, eine Bordeauxdogge, ein Kaukasenmix und ein Bernhardiner, waren nur ganz kurzzeitig sowas wie cool. Sie fingen alle drei verhältnismäßig schnell an, Probleme bei Laufen zu bekommen, und die Besitzer kassierten nur noch allgemeines Mitleid, wenn die armen Riesen da ihres Weges schlichen. Sie blieben dann auch bald für immer weg. Der momentan größte Hund hier in der Ecke, ein Doggenrüde, hat noch gewissen einen Coolness-Faktor (wenn man von der Sabberei absieht) - aber der ist auch erst anderthalb.

    Ich hab mal die Sommerferien mit so einem Koloß verbracht. Bernhardiner-Rottweiler.


    Reizender Kerl, aber schon diese Wahnsinnssabberei aus so einer Höhe hätte gereicht, um meine Riesenhundeträume platzen zu lassen. Wenn der sich schüttelte...boooaahh. Und wie das Zimmer bald aussah, war schon verdammt eklig.


    Ansonsten war's wie hier schon - zigmal geschildert: Wenn der Kerle irgendwohin wollte, wollte er und du hingst dran. Er war zwar eigentlich gut leinenführig, aber wenn er das vergaß, war er mit Kraft nicht zu halten. Auch nicht von seinem Besitzer, der ein fast ebenso bulliger Metzgermeister war. Futter kriegte er aus dem eigenen Betrieb, das ging, aber die Tierarztkosten waren nicht bloß hoch, die waren exorbitant. Das fing schon mit einer normalen Wurmkur an, die ja nach Hundegewicht geht.


    War, wie gesagt, ein supernetter Kerl, aber für meinen Geschmack irgendwie überhaupt nicht alltagstauglich. Er ist, wenn ich mich richtig erinnere, auch keine zehn Jahre geworden, und es war eigentlich ein eher sportlicher Koloß.

    Die Geschichte in Dänemark liegt offenbar noch ein bißchen anders- wenn ich den Artikel richtig verstehe, sind die Welpen erstmal an der Grenze abgewiesen worden, hätten aber lebend zurückgebracht werden können. Was vom Händler abgelehnt wurde:


    Zitat

    Da die Tiere illegal eingeführt wurden, und der 33-jährige nach Aussage der Polizei die Welpen nicht wieder nach Polen zurückbringen wollte, wurden sie eingeschläfert.

    Erstmal an der Leine üben, und sobald der Hund das Gehen an sich wieder kann und die Treppe vertraut ist, den Treppenauf- und Abgang deutlich mit einem anderen Untergrund markieren.


    Für meine blinde Hündin habe ich zum Beispiel Schmutzfangmatten auf den Holzfußboden gelegt. Da sich blinde Hunde stark über den Tastsinn orientieren, lernen sie sehr schnell, dass dieser andersartige Untergrund "Achtung, Treppe kommt!" bedeutet. Meine Hündin blieb dann prompt stehen und tastete mit der Pfote nach der ersten Stufe.

    Zitat

    Ist es jetzt sehr sarkastisch wenn ich mir so beliebten Ausflugswald am Sonntagnachmittag vorstelle, paar Wölfe im Gebüsch, die mit Zahnstochern im Mund abwägen obs lieber der etwas mopplige Herr Müller wird oder doch Oma Hilde- weil kann nicht so schnell weg- aber auf keinen Fall der Marathonläufer, an dem ist nix dran aber guck mal da.. das Paar im Busch, gleich zwei und so gut abgelenkt.. und jung und knusprig sind sie auch noch..|)

    Ich denke, letzten Endes wird es die Grillparty. Die sind schon so schön gefüllt und mit Bier abgeschmeckt.

    Ich würde mich den anderen anschließen: Sag ihnen, sie können den Welpen haben, vorausgesetzt, sie bezahlen deine Unkosten. Und zwar alle. Alleine 14 Tage Intensivpflege (was ja deutlich mehr Einsatz, sprich: Zeit, also Geld, verlangt als normales Sitten), Tierarzt plus Zeit & Sprit fürs Hinfahren, Medikamente, Futter, Eintragenlassen, Putzaufwand wegen der Giardien...und so weiter.


    Da wäre ich sehr kreativ, und ich wette, damit hat sich das Thema erledigt.

    Ich würde da tatsächlich auch einen Foxterriertypen mit drin sehen, vor allem am Gesicht, das schon an einen Glatthaarfox erinnert. Natürlich keinen reinrassigen, einfach einen Mix aus dieser Ecke. Ich denke, ansonsten ist das einfach eine richtig nett geratene Mischung aus Dorfmixen, bißchen Terriertyp, bißchen Hütehund dazu?

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