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Beiträge von terriers4me

    Ich finde das auch unmöglich von der Nachbarin - aber deswegen zum Anwalt gehen? Macht man es sich nicht selbst unnötig schwer, wenn man so einem Pipifax so viel Einfluß auf das eigenen Leben und die eigene Zeit einräumt?


    Zumal das a.) eh im Sande verlaufen wird und dir b.) noch giftigeren Ärger einbringen wird, wenn dein Hund das nächste Mal bellt.


    Das ist natürlich absolut deine Sache - aber ich würde mich auf so einen Level echt nicht runterziehen lassen. Dein Hund hat kurz gebellt, das Problem ist beseitigt - und die Reaktion der Nachbarin würde ich unter "Jeder blamiert sich, so gut er kann" abhaken.

    Zitat

    nur haben hier ja einige sich darauf berufen wollen, dass mit dem Wolf nun mal andere Haftung eintrifft.

    Wo das denn?!


    Wir haben dir lediglich zu erklären versucht ,dass die REALE Gefahr mit dem Wolf zigfach gestiegen ist.


    Nochmal: Das Haftungsrecht für einen professionellen Landwirt verlangt lediglich einen hütesicheren Zaun, dann ist er haftungsrechtlich aus dem Schneider.


    So einen Zaun durchbricht aber jedes Großtier, das der Wolf in Panik versetzt und/oder hetzt. Die kann dann nämlich nichts mehr aufhalten, vielleicht abgesehen von einer Panzersperre oder der Berliner Mauer. Wenn dir eine so aus der Weide getriebene Kuh ins Auto knallt, haftest du also höchstwahrscheinlich selbst, und zwar über deine Versicherungen. Der Bauer hat ja getan, was er kann - mehr verlangt das Gesetz nicht von ihm.


    Wie Chris es so schön auf den Punkt bringt: Wir müssen eben alle lernen, mit dem Wolf zu leben - warum sollen da die Tierhalter die einzigen sein, die Opfer bringen müssen....?


    (Oder, um es - Achtung, Ironie - mal in Wolfsfan-Sprech zu übersetzen: Ein Auto hier und da müssen uns die Wölfe einfach wert sein. Das gehört zum normalen Lebensrisiko, und die werden ja ohnehin irgendwann abgewrackt.)

    Zitat

    ich kann jawohl erwarten, dass mir kein Bulle entgegen kommt,

    ...und das ist natürlich der Kern des Problems (ich dachte, das würde schon aus dem Filmchen deutlich): In Wolfsgegenden kannst du leider genau das NICHT mehr erwarten. Großtiere, die einmal in Panik versetzt worden sind, hält nichts und niemand mehr auf. Zäune schon mal garnicht.

    Ich würde mal sagen: Hinsehen bildet:


    1.) ist das ein kleiner Biobetrieb, also kein Großmäster, und 2.) ist das nicht SEIN Bulle, das sagt er doch mehrmals klar und deutlich. Der gehört jemandem anders, ist von irgendwas so gereizt/gescheucht worden, dass er durch VIER Zäune gegangen ist und jetzt vor seiner Weide steht. Er hat den Besitzer benachrichtigt und versucht hier nur netterweise zu verhindern, dass da ein Unglück passiert. Wo siehst du darin Rumgejammere?

    Das klingt, als hätte ihr da schlicht und ergreifend ein Wildtier untergejubelt bekommen. Also einen Hund, der im Aufwachsen weder an Menschen noch an ihre Umgebung gewöhnt wurde und wahrscheinlich auch bisher frei gelebt hat. Infolgedessen ist das Zusammenleben mit euch auf engem Raum für ihn genauso eine dauernde Qual wie es das das für einen wildgefangenen Fuchs, Wolf oder Koyoten wäre.


    Ich kann mir schlicht nicht vorstellen ,dass das (in einer Wohnung ohne Garten!) je was werden kann und würde weder das arme Tier noch mich weiter quälen, erst recht nicht mit Besuchen bei irgendwelchen Ärzten, Trainern und Gottweißwas. Der Hund kann einfach nicht leisten ,was da von ihm verlangt wird.


    Versucht, die Orga, die euch da **** hat, in Regreß zu nehmen. Die sollen ihm einen Platz suchen, wo er auch wie ein Wildtier in Gefangenschaft leben kann, also nur mit Hunde- und möglichst keinem Menschenkontakt und keinem Zwang, das Gehege zu verlassen.


    Die Sch***, die da gebaut wurde, habt nicht ihr und der Hund auszubaden, sondern die Idioten, die das arme Tier hierher verschleppt haben.

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