Tierheimtier oder Welpenwahn für Spätberufene?

  • Ja gerne, sind die denn wirklich sanfter, oder sehen sie nur so aus?

    Bei uns wohnen seit dem Jahr 2007 Wheaten Terrier, momentan Nr. 2 und 3. Alles unkastrierte Rüden bzw. Nr. 1 musste zehnjährig wegen eines Hodentumors kastriert werden.

    Der Jüngste, inzwischen Fünfjährige, hat von allen dreien am meisten Griff, ist aber noch immer sehr weit von den (unkastrierten) Irish-Rüden entfernt, die ich im Laufe der Jahre kennengelernt habe. Man sagt den Wheaten auch nach, dass es die sanftesten Terrier seien. Softies eben. :lol:

  • Man sagt den Wheaten auch nach, dass es die sanftesten Terrier seien. Softies eben. :lol:

    tomlang : Das kann ich bestätigen. Ich durfte Nr. 1 und 2 kennenlernen. :nicken: Wirklich wunderschöne sanfte Hunde. (aber im Wohnwagen/ Wohnmobil wären sie mir zu groß oder auch, wenn man sie mal heben muss. Solange man körperlich fit ist, denkt man nicht darüber nach, daß sich dieser Zustand auch ändern kann)

  • Irish Terrier, hm ja.....

    Ich habe einen Irish Terrier hier sitzen. Ein Wahnsinnshund wenn man mit Terriern kann.

    Sprich weiß das Terrier alles und jedes hinterfragen, gerne und besonders ihren Halter.

    Sie diskutieren für Ihr Leben gern, vor allem Grenzen, Kommandos und ob Verbote wirklich Verbote sind.

    Sie dies auch regelmäßig in unregelmäßigen Abständen.

    Sie fordern von ihrem Halter sehr viel liebevolle Konsequenz und vorausschauende souveräne Führung.

    Beständigkeit und Berechenbarkeit des Halters ist wichtig. Ebenso Authentizität.

    Einer anständigen Kneipenprügelei sind sie nicht abgeneigt und lehnen Einladungen dazu teilweise nur schwer ab.

    Der Irist selber ist sehr menschenbezogen und ein Allrounder.

    Er bringt neben Jagdtrieb und einen Anteil Wach- und Schutztrieb mit.

    Damit muss man umgehen und ggf. selbigen auch in gescheite Bahnen lenken können.


    Nachsatz: Der Irish ist clever und lernt schnell, auch mit den Augen und sie haben Geduld beim Knobeln. Das sollte man ebenfalls bedenken.

  • Zur Hundewiese ohne Leine durch Wildschweingebiet und Dummysport und sonstwas in Planung schließt den Eurasier zu 100 % aus.

    Den Collie auch ( ja kann apportieren, aber Dummysport🤣..., na klar, man auch mit Porsche ein Feld bestellen.

    Ich mach mal einen realistischen Vorschlag: Sortiert, was ihr machen wollt und was nicht.

    Allein (mit Verlaub, bin ähnlich alt) in dem Alter das erste mal einen Hund gut zu erziehen, ist ein RIESEN Projekt.

    Und dann als absolute Anfänger einen Hund im Hundesport ausbilden wollen ist einfach unrealistisch unrealistisch.

    Alles was ich sehe bei Leuten, die in Rente gehen und sich den 1. Hund anschaffen sind auf der guten Seite fröhliche Menschen mit komplett unerzogenen Hunden, oder heillos überforderte Menschen mit aktiven, sportlichen Rassen, Weil sie die nicht führen können

    Holt euch einfach einen netten einfachen Hund.

    Dansky wäre auch meine Empfehlung.

    Was ist mit Tibet Terrier?

  • Ich würde euch einen Hund um die 10kg empfehlen, auch wenn man sich da tiefer bücken muss. Wenn es etwas glatter ist oder man in 10-15 Jahren nicht mehr ganz so gut zu Fuß sein sollte, sind die einfach besser zu halten als 20kg.

    Mein erster eigener Hund war der x-te Pflegehund. Bei ihm war schnell klar, dass er der "wie für mich gemacht"-Hund ist. Er war damals ca. 6-8 Jahre. Bis zwei Tage vor seinem Tod rund 6,5 Jahre später war er sehr bewegungsfreudig und ausdauernd. Auch mein jetzt 10jähriger hält locker mit dem 1jährigen mit.

    Meine beiden aktuellen Hunde sind Privatabgaben. Ich bin jetzt 60. Angesichts einer Hundelebenserfahrung von 12-16 Jahren und dem Stubenreinheitstraining würde ich mir mit 65 keinen Welpen mehr holen.

    Meine beste Freundin hat mit Wolfsspitz + Mittelspitz (+Freund) im Van übernachtet. Könnt ihr euch einen Hund ausleihen, der ungefähr die gewünschte Größe hat? Wenn ihr mit dem mind. 1 Stunde im geschlossenen Wohnmobil sitzt und euch dazu mind. 3 Tage Regenwetter vorstellt, könnt ihr eine Ahnung davon bekommen, ob diese Größe wohnmobiltechnisch die richtige ist.

  • Und dann als absolute Anfänger einen Hund im Hundesport ausbilden wollen ist einfach unrealistisch unrealistisch.

    Ich denke, hier redet niemand von echtem Hundesport im Sinne von Prüfungen und Wettbewerben, sondern eher von "Dummy für Interessierte" oder "Dummy als Freizeitbeschäftigung". Und warum sollte auch ein (motivierter) Anfänger das nicht können? Und wenn man nach dem Einsteigerkurs aufhört, weil die Basics einigermaßen sitzen und man dann allein weitermacht, was spricht dagegen?

  • Ich würde das Gewicht auch nicht zu hoch ansetzen. Es geht ja nicht nur ums Ziehen (wir haben derzeit immer noch einige eisglatte Stellen und (in meinem Fall schreckhafte) 20 kg finde ich schon am Canicrossgürtel nicht so prickelnd weil ich ständig Gefahr laufe wegzurutschen), sondern ggf. auch ums Tragen. Also im worst case nicht du, sondern auch mal deine Frau.

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