Tierheimtier oder Welpenwahn für Spätberufene?
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Und hier kommt wieder mein Plädoyer für kleine(re) Hunde: einen Klein- oder Zwergpudel, Cockerspaniel, Papillon, Zwergschnauzer etc. kann man auch hundeunerfahrenen Personen in die Hand drücken, damit fühlen sich viel weniger Personen überfordert als mit einem großen Hund wie einem Golden Retriever.
Einen kleinen Hund kannst Du schnell 'unter den Arm nehmen' und in den Zug hüpfen, ein großer bedeutet schon mehr Aufwand in der Mitnahme.
Auto ist für alle Größen - wenn es auf Hundetransport eingerichtet ist - kein Problem.
Die Strecke ist auch kein Problem (außer bei sehr jungen Hunden), da plant man ggfs. halt Zwischenstopps ein, Hunde können erstaunlich lange einhalten.
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9. Februar 2026 um 10:55
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Tierheimtier oder Welpenwahn für Spätberufene? - Vor einem Moment
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Eiligste sieben Stunden der eine im Auto hin, die andere per Bahnfahrt in insgesamt 10 Stunden, gestern dann fast 8 Stunden im Auto... klar, man muss dann mehr Pausen für das Tierchen machen. Aber mit der Bahn...? Und erst recht mit einem Welpen?
Wir sind mehrmals im Jahr an der deutschen Nordsee. Das ist für uns eine Strecke von rund 800 Kilometer. Hinzu kommen Urlaube in Dänemark und Südfrankreich. Da fahren wir jeweils über 1.000 Kilometer. Wir hatten aber auch schon Wochenendtrips von in Summe rund 2.000 Kilometern zu Ausstellungen und zur Zuchtzulassung.
Für unsere Hunde ist das überhaupt kein Problem. Die liegen in ihren Boxen und schlafen. Wenn sie unruhig werden oder länger wach sind, dann machen wir eine Pause zum Pfoten vertreten.
Unserem Junior Kuno wurde anfangs übel beim Autofahren. Das hat sich aber nach einigen Wochen verwachsen und er ist schon lange ein begeisterter Reisehund. Sobald das Auto mit offener Heckklappe und geöffneter Box im Hof steht, liegt Kuno erwartungsfroh drin.
Nichtsdestotrotz gilt natürlich, was schon mehrfach geraten wurde: Den Hund unbedingt von klein auf an Fremdbetreuung gewöhnen und hier auch möglichst mehrere Optionen, wie Familie, Freunde, Nachbarn, Hundepension etc. vorhalten. Wobei hier natürlich ein Hund in der Größe eines Golden etwas anspruchsvoller, als ein kleinere und leichterer Hund ist bzw. die eine oder andere Fremdbetreuung rausfallen könnte.
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Na ja - ihr seid doch gerne mit dem Camper unterwegs?
Den lernt der Welpe schon kennen - erst mal nur ein kurze Fahrt, zu einem Wald, wenn er schon etwas länger Autofahren kann (manche Hunde - auch erwachsene aus dem Tierschutz - haben Probleme mit dem Autofahren, und müssen daran gewöhnt werden), macht man mal einen Ausflug mit einer Übernachtung im Camper.
Wenn der Welpe noch nicht lange im Auto mitfahren kann, fährt man dann halt nur ein kurze Strecke (20min oder so) bis zu einem Waldparkplatz (oder Campingplatz), und macht dort "Kurzurlaub" - einfach damit schon der Welpe den Camper KENNEN LERNT.
Denn darum geht es: Nicht so viel wie möglich an neuen Sachen in die Welpenzeit reinpacken, sondern ganz gezielt wenige, dafür sorgfältig ausgesuchte Aspekte.
So werden im Gehirn die erforderlichen Synapsen angelegt, die dem Hund ermöglichen, auch neue Situationen im späteren Leben als Junghund und auch erwachsener Hund souverän zu handhaben.
Nehmt diese Gedanken von mir einfach mal als "Spielball", für eure Vorstellungen, und wie man Probleme handhaben kann, mit Hund.
Ich sehe einen Hund bei euch, der die Veranlagung mitbringt, freundlich, offen und neugierig auf alles zu reagieren, was euer Leben so mit sich bringt.
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tomlang : wir saßen 2024 durch äußere Umstände an 2 Tagen jeweils 11 Stunden im Auto - einmal mit 3 Hunden, auf dem Rückweg mit 4 Hunden. Der vierte Hund hatte danach insgesamt über 30 Stunden Autofahrt hinter sich. (das war aber auch die absolute Ausnahme)
Früher haben wir auch auf Fremdbetreuung gesetzt, das machen wir inzwischen nicht mehr. Die Hunde kommen mit. Sie sind inzwischen auch sehr alt und brauchen uns. Sie sind ein Leben lang daran gewöhnt, mit uns zu reisen und sich an fremden Orten unauffällig zu verhalten. Sie schlafen im Auto und fressen auf Rastplätzen, egal, ob im Hellen oder Dunklen. Hunde sind unglaublich anpassungsfähig. Wir haben für solche Fälle eine Hundetasche, in der Näpfe, Futter und Medikamente für ein paar Tage vorbereitet sind, wir müssen nur noch frisches Wasser mitnehmen. So kann man wirklich schnell los und sucht in solchen Fällen nicht noch ewig alles zusammen.
Auch in eurem Fall wären sie mitgekommen, allerdings wären wir nicht getrennt gefahren sondern zusammen. Am Ziel hätten die Hunde je nach Wetter im Auto gewartet oder wir hätten uns aufgeteilt.
Sollte es irgendwann so sein, daß unsere Hunde nicht mehr mit uns reisen können, weil zB dement, dann würde einer von uns zu Hause bleiben bei ihnen.
Wenn der Hund erst einmal da ist, dann wird es selbstverständlich, ihn mit zu integrieren und das Leben auch ein Stück weit nach ihm auszurichten. Vorher kann man sich nicht vorstellen, was später selbstverständlich ist.
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Ich fahre ca 60000 km im Jahr. Meist mit wohnmobil. Und meist auch mit beiden Hunden. Das sind die gewohnt, gehört zu ihrem Leben. Nehmen Sie gerne in Kauf, wenn sie dafür bei mir sind. Fahren wir zb 800km in die Schweiz und das sehr regelmäßig, mache ich eine Pipi Pause unterwegs. Thats IT. Da meine Hunde rassebedingt etwas stressanfällig sind, mache ich nur diese eine Pause. Wenn ich mehr mache, werden sie kläffig. Aber das ist ja individuell und man kriegt das schon raus.
Solange ein Auto da ist würde ich mir nicht so einen Kopf machen, das lernen die schnell. Lucifer hat in seinem ersten Viertel Jahr im Auto gekotzt. Da hatte ich echt Sorge, weil ich eben viel fahre. Aber als sein Gleichgewichtssinn erstmal gut funktioniert hat, war das vorbei. Ein Glück.
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Alles war gut, soweit sowas gut sein kann. Aber bei der ganzen Aktion fragten wir uns öfters: wenn wir jetzt einen Hund hätten, wie soll das gehen?
Einfach Hund ins Auto und los.
Gegebenenfalls hält man mal zwischendurch an und lässt den Hund raus zum Lösen.
Ansonsten fahren meine Hunde sehr viel und absolut problemlos Auto. Die verschlafen in der Regel die komplette Fahrt. Man hört und sieht Nix von ihnen. -
Zu jeder Hundehaltung gehört eine große Portion Katastrophenoptimismus. Hier hat ehrlicherweise noch nie ein Notfallplan funktioniert, weil aus Prinzip was Anderes passiert ist als das worauf ich vorbereitet war oder genau dann die Personen A-E warum auch immer nicht verfügbar waren.
Aber, es ist noch immer alles gut gegangen und es haben sich Lösungen gefunden.
Spoiler anzeigen
Das letzte Mal war ich ohne Hund hunderte Kilometer weit weg und der Mann ist auswärts verunfallt und war im Krankenhaus.
Meine Nachbarn zu denen ich außer grüßen und einmal im Jahr 5 Worte wechseln, keinen Kontakt pflege haben den Hund und die Katzen ganz wunderbar versorgt. Wobei Katzenversorgung daraus bestand, dass sie ihre Freunde die ich nicht mal kannte akquiriert haben, weil die Allergie doch stärker war als gedacht.
War das ein blödes Gefühl? Definitiv. Habe ich mir Sorgen gemacht? Und wie. Waren alle gut versorgt? Vorbildlich sogar.
War übrigens mein erster Notfall bei dem ich jemals auf Fremdbetreuung angewiesen war. Sonst konnte ich das alles immernoch irgendwie selbst regeln.
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Erstmal danke für die vielen
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Die Verstorbene war 83 und ist einigermaßen friedlich, aber auch plötzlich von uns gegangen, und sie wohnte mit einem Teil unserer Familie knapp 700 km entfernt. Also bin ich vorletzte Woche da hin gefahren, sehr zügig und und ohne große Vorbereitung. Meine Frau ist ein paar Tage später mit dem Zug nachgekommen. Gestern abend sind wir dann mit dem Auto wieder nachhause und haben noch eine Verwandte mitgenommen.
Alles war gut, soweit sowas gut sein kann. Aber bei der ganzen Aktion fragten wir uns öfters: wenn wir jetzt einen Hund hätten, wie soll das gehen? Eiligste sieben Stunden der eine im Auto hin, die andere per Bahnfahrt in insgesamt 10 Stunden, gestern dann fast 8 Stunden im Auto... klar, man muss dann mehr Pausen für das Tierchen machen. Aber mit der Bahn...? Und erst recht mit einem Welpen?Sorry, das hilft natürlich nicht bei der Ursprungsfrage, beschäftigt uns aber sehr.
Meine Hunde fahren alle problemlos Bahn, auch oft die Strecke von Österreich nach Deutschland (mindestens 10 Stunden). Lumi hat mich auch schon mit 5 Monaten auf dieser Fahrt begleitet. Man muss halt nach einer Verbindung mit Umsteigen für Pipipause suchen und im Optimalfall früh üben. Das ist schon anstrengend für Hunde, aber zumindest bei meinen war das nie ein Beinbruch.
Autofahren ist hier einfach nur Schlafzeit für die Hundis. Die wachen üblicherweise nur zu den Stops auf oder schauen mal eine Weile aus dem Fenster und legen sich dann wieder hin.
Alles machbar mit Hund, wenn man den passenden Hund aussucht... aber man sollte natürlich eine Betreuung für den Notfall haben. Auf einer Beerdigung braucht man ja normalerweise eher keinen Welpen/Hund.
Es gibt natürlich nie Garantien, dass der einzelne Hund diese Situationen dann auch gut kann. Ein Argument mehr für einen erwachsenen Hund, von dem man weiß, dass er kein Thema mit Autofahren hat.
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Ach Leute, ich hab mich hier einige Tage nicht mehr gemeldet - vielen herzlichen Dank für's Mutmachen. Tut gut!
Wir haben die Gedanken nur grad woanders, aber keine Sorge, wir kommen noch suf den Hund.
Freundliche Grüße Tom
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