Tierheimtier oder Welpenwahn für Spätberufene?
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Und zum Pudel muss man auch sagen: Er muss keine Showfrisur tragen, das Krönchen ist keine Pflicht. Und wenn der Pudel einfach nur 5mm überall geschoren ist, sieht er ganz einfach nicht wirklich so aus, wie man sich einen Pudel vorstellt. Der Hund ist da echt flexibel, was die "Kleidung" angeht.
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Hallo,
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Es ist jetzt spät am Abend, das müssen wir uns morgen in Ruhe alles durchlesen - aber DANKE für sooooo viel Input!
Freundliche Grüße Tom
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Zum Irish Terrier : Die können super sein, oder der rote Teufel in Hundegestalt. Ich finde die mit Menschen oft super charmant, hinsichtlich Hunden können die richtig richtig grätzig sein, und jagen können die durchaus auch ( wie alle Terrier ). Insgesamt muss man sagen die haben einfach ne super praktische Größe ( kniehoch aber sehr leicht gebaut ), sind super wenn man bspw gern nen Wanderbegleiter oä hätte, wenn der Typ Hund einem liegt können das echt super Hunde sein, vorausgesetzt man kauft nen Irish aus der richtigen Zucht. Kann man mit Terrier nicht, bekommt nen Hund mit viel Ami-Anteil oder hätt gern eher Everybodys Darling, dann äh, nein. 😅 Das Hauptthema sind oftmals andere Hunde, gibt Linien die da weniger Probleme haben, aber die muss man dann auch erstmal finden.
Wenn mittelgroßer Terrier, kann man sich mMn aber ruhig immer Wheaten und auch den Irish näher kennen lernen. Ich mein, schaden tuts nicht. Dabei empfinde ich auch die Wheaten im Schnitt als unkomplizierter. So als Beispiel weil das Hundetypen für mich wären - nen Irish würd ich nicht nehmen weil ich kein Interesse dran habe einen Hund zu erwischen der mit Artgenossen derart problematisch sein kann wie es manche Iren sind. Nen Wheaten ziehe ich für mich nur nicht in Betracht, weil ich mich mit der Farbe einfach nicht anfreunden kann ( sind halt wie der Name schon sagt, alle weizenfarben ).
Wenn man weiter schaut, stellt man fest dass es noch andere mittelgroße Terrier Rassen gibt.
Bspw den Kerry Blue, von dem würd ich abraten weil die schon recht kernig sind, nicht immer mit allem super verträglich und ordentlich Jagdtrieb haben können. Können geile Hunde sein, aber die sind schon ne gute Schippe mehr Terrier als bspw die Wheaten ( nennen wir sie einfach Blue Devils ^^ ).
Airedale - sind mAn für nen Terrier eher light. Aaaber es sind eben auch zum Teil Gebrauchshunde, daher einfach nix wenn man nicht gezielt vor hat mit dem Hund was zu tun. Und insbesondere der Jagdtrieb ( der dort recht variabel ist ) kann bei der Größe ( innerhalb Standards 20-30 kg ) eben sehr spaßig werden.
Was gibt's noch?
Fox oder Russell Terrier bspw, sind halt bissl auf Batterie und können ordentlich Jagdtrieb haben, eher nix für eure Anforderungen.
Manchester Terrier, etwas special, im Grunde eher mit Pinscher vergleichbar, auch eher nix.
Welsh und Lakeland, sind schon nochmal ne Spur anders. Vom Welsh würd ich definitiv die Finger lassen ( viel viel zu kernig und einfach n Typ Hund der einem wirklich liegen muss ), zum Lakeland kann ich nicht viel sagen.
Bedlington das Selbe, könnt ich auch nix zu sagen.
Frage die ich gern stellen mag : Wie schauts mit Jagdtrieb aus ? Hättet ihr da ein Problem mit oder stört es nicht wenn dahingehend stärkere Ausprägung vorhanden ist ?
Dann etwas wovon ich eher meine Finger lassen würde: Starker Wachtrieb/Schutztrieb, is halt unpraktisch auf dem Campingplatz. Ich schätze zudem dass ihr gern eher einen Netteren/gut verträglichen Hund möchtet, richtig?
Hinsichtlich Fell noch die Info : Irish Terrier bspw sind Rauhaar Hunde und müssen deshalb regelmäßig getrimmt ( ergo die alten Haare ausgezupft) werden.
Hinsichtlich Gewicht :
Prinzipiell erstmal Hinsichtlich halten Könnens ist das Gewicht als solche garnicht mal so relevant, zumindest wenn man rein um den Vergleich Mann vs Frau geht. Ab einer bestimmten Gewichtsklasse bekommt auch ein starker, großer Mann einen Hund im Ernstfall nicht mehr gehalten, zumindest nicht über Körperkraft. Ich gehe aktuell bspw immer wieder mit, zusammen gelegt ~45 kg Hund, wiege selbst deutlich weniger als 65 kg, und ich hab bisher keine Schwierigkeiten. Allerdings, liegt das schlicht und ergreifend daran dass ich sehr großen Wert drauf lege dass die Hunde vernünftig an der Leine laufen, sprich das läuft halt über Erziehung und nicht über Kraft. Wenn es rein um die Kraft geht, dann ist es auch schon krass wie viel knapp 20 kg Hund aufbringen können. Aber das ist in meiner Gewichtsklasse rein körperlich noch handelbar, + kann ich das noch tragen ( allerdings, wenn man bspw mal die Treppen tragen muss, is das schon in den ersten Stock recht anstrengend, ich musste schon paar mal meine Mittelschnauzer Hündin die Treppen tragen, die wiegt noch unter 20 kg, und da bin ich dann echt froh dass es nur bis in den 1. Stock ist ). 28 kg bekomm ich auch noch auf den Arm, aber naja.
Man muss dazu aber sagen- Mein Beispiel hat da keine Aussagekraft über euch. Ich würde mir also an eurer Stelle wirklich nochmal anschauen wo ich da die Grenzen setze und aus welchem Grund. 10 kg bspw gehen immer klar, 20 kg sind dann schon Ansichtssache, 30 kg ist definitiv in bestimmter Hinsicht umständlich.
Hinsichtlich Rassen hab ich mich gefragt: Was spricht bei euch eigentlich gegen nen Spaniel ? Ich meine, deine Frau hatte ja schonmal einen. Was mochte sie an diesem Hund und was nicht?
Wenn Spaniel bspw tendenziell zusagt, man mit dem Hund wirklich Nasentechnisch was arbeiten möchte, dann könnte man ja theoretisch auch English Cocker und English Springer Spaniel in den Raum werfen.
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