Welcher Hund passt zu mir? Ersthund, Wohnung, wenig Haarverlust
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Vom Aussehen her finde ich Beagle, Whippet und Eurasier was ihr erwähnt habt sehr schön. Ich frage mich nur, ob diese Rassen wirklich gut für eine Wohnung geeignet sind, vor allem was Temperament, Lautstärke, Haarverlust und Auslastung angeht. Ich möchte keinen Hund, der zuhause viel bellt oder extrem unruhig ist, aber ein bisschen Temperament ist natürlich völlig okay.
Whippets sind ursprünglich Wildererhunde. Dementsprechend sind sie im Haus grundsätzlich eher unauffällige Zeitgenossen. Ja, der Welpe/Junghund hat im Haus durchaus scho mal mehr Quatsch im Kopf, aber ab einem gewissen Alter liegen sie die meiste Zeit mehr oder weniger dekorativ auf dem Sofa rum.
Meine Mädels dürfen anschlagen, wenn geklingelt wird, das ist aber ein reines Erziehungsthema und grundsätzlich beim Whippet nicht schwer abzutrainieren.
Die meisten Whippets haaren wenig bis kaum merkbar. Wenn ich im Fellwechsel meiner Mädels jammere, dass die viel haaren, dann werd ich von andren Hundehaltern nur belächelt - deren Hunde haben diesen Fellverlust ganzjährig (abgesehen von Pudel & Co.).
Garten ist beim Whippet (genauso wie bei den meisten Hunden) nicht zwingend nötig. Als Jin bei mir einzog, wohnte ich ebenfalls im 1. OG ohne Garten.
Ich find Whippets sind perfekte Begleithunde: sie lieben es, beim Menschen zu sein. Wenn man will, kann man mit ihnen Hundesport machen, sie sind aber auch mit "nur" Spaziergängen zufrieden.
Einziger Nachteil im Haus: manche Whippets klauen wie die Raben und ganz freche Exemplare scheuen auch vor dem Sprung auf die Küchenarbeitsfläche nicht zurück. Da heißt es entsprechend Ordnung zu halten.
Beagle und auch Whippet brauchen viel Bewegung.
Nein. Whippets sind Sprinter. Was sie brauchen ist die Möglichkeit zum Freilauf und ihre Beine ordentlich zu strecken: man benötigt also entweder einen ausreichend großen eingezäunten Freilauf oder entsprechend wildarme Gebiete für die Spaziergänge.
Was natürlich nicht heißt, dass längere Spaziergänge und/oder Wanderungen Whippets keinen Spaß machen!
Allerdings würde ich schon dazu raten, dass wenn man nicht viel Auslauf bieten kann (was hier nach meiner Lesart nicht der Fall ist), dass man dann dem Whippet auch anderweitig, z.B. durch Tricktraining, beschäftigt. Bzw. tut es ohnehin den meisten Hunden gut, wenn sie auch ihr Köpfchen benutzen dürfen und Tricktraining ist mMn eine super Auslastung, weil man das nahezu jederzeit und überall machen kann sowie keine besondere Anleitung dafür braucht. Beim Spaziergang kann man ein bisschen Laien-Apportiertraining mit einbauen - das finden die meisten Whippets toll; ich "verliere" z.B. gern ein Spielzeug beim spazieren gehen und schicke die Hunde dann, dieses zu suchen - so kann man auch künstlich den Laufweg der Hunde erhöhen und sie ordentlich flitzen lassen. Muss man freilich langsam aufbauen, sieht dann mehr oder weniger so aus:
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Das Geben in die Hand hab ich bei Sookie etwas vernachlässigt, das muss ich noch nachtrainieren. Da sie nicht ganz so spielzeugaffin ist, hatte ich erstmal auf andre Dinge Wert gelegt.Natürlich ist und bleibt der Whippet ein Hetzjäger. Am besten eignen sich Gebiete zum Freilauf, wenn es dort kein sichtbares Wild gibt. Wobei ich auch Whippets kenne, die Wild zuverlässig anzeigen und nicht hetzen - da steckt dann aber sehr viel Training dahinter.
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Ich bin ja mit einem Beagle aufgewachsen und würde diese Rasse nur sehr eingeschränkt weiterempfehlen.
Aber der Geruch erscheint mir bei dieser Rasse überhaupt kein Problem.
Während ich Berner und Cocker teilweise über weite Strecken riechen kann, Collies, Goldies und Schäferhunde geruchlich für mich auch ein Problem darstellen, fand ich, dass der Beagle selbst im Alter kaum Eigengeruch hatte.
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Hm Geruch ist ja wirklich sehr subjektiv. Ich habe zwei Langhaarhunde, die Wasser meiden wie der Teufel das Weihwasser, die riechen gut mich nicht. Baden tun sie maximal viermal im Jahr. Der Zwerg haart quasi nicht, der hat fast keine unterwolle und beim bürsten kommt mal so eine faustgroße Menge zustande. Der Collie haart deutlich, dass ganze Jahr, mag aber an der Kastration liegen.
Ich habe gestern aus Interesse einen Freund gefragt, der keine Tiere hat, ob er meine Hunde riecht. Er meinte, daß er schon meint ein kleines bisschen was zu riechen, aber auf keinen Fall stark, oder störend.
Es macht auch was aus, ob man Teppiche hat, die halten Geruch auch fest. Wir haben Parkett und zwei große Wollteppiche. Die lasse ich alle zwei Jahre reinigen, dann passt das für mich.
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Diese Rassen gefallen mir nicht:
Bichon Frisé, Malteser, Pudel, Bulldogge, Shih Tzu, Schnauzer...Ich stell die Frage nochmal: Was ist es, was dir nicht gefällt?
Und was würde dir gefallen?
Für dich wäre ein Begleithund der nichthaarenden Variante (großer Kleinpudel z.B.) grundsätzlich ganz gut geeignet. Was würde dich daran stören?
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Ich möchte ja als Mischlings-fan nicht nerven, aber es gibt so eine unglaubliche Vielfalt unter den Mischlingen, gerade in "mittlerer Größe". Natürlich wäre wichtig, den Hund vorher gut kennenzulernen. Ich würde für die TE tatsächlich zu einem erwachsenen Hund tendieren, der schon einiges kennt und vielleicht schon etwas ruhiger ist. Ich weiß ja nicht, ob cydia unbedingt einen Welpen möchte.
Falls Mischling gar nicht in Frage kommt, bitte ignorieren, und ich bin dann auch still.
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Vom Aussehen her finde ich Beagle, Whippet und Eurasier was ihr erwähnt habt sehr schön. Ich frage mich nur, ob diese Rassen wirklich gut für eine Wohnung geeignet sind, vor allem was Temperament, Lautstärke, Haarverlust und Auslastung angeht. Ich möchte keinen Hund, der zuhause viel bellt oder extrem unruhig ist, aber ein bisschen Temperament ist natürlich völlig okay.
Die Krux in deinem Anliegen scheint mir zu sein, dass du einen Hund suchst, der in erster Linie unauffällig zu sein hätte und "wirklich gut" für eine Wohnung geeignet.
Temperament, Lautstärke, Haarverlust und Beschäftigungs/Bewegungsbedürfnis müssen in diesen von dir gesteckten engen Rahmen passen.
So funktioniert das aber nicht. Du holst dir da ein Lebewesen, was zwar je nach Rasse Tendenzen und Wahrscheinlichkeiten mitbringt, aber mit Sicherheit nicht vorhersagbar so gemäßigt, unlästig, sauber und genügsam ist, wie du es gern hättest.
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So völlig daneben finde ich den Basenji übrigens nicht. Die, die hierzulande zu kriegen sind, wurden seit Generationen als reine Showhunde gezüchtet und sind meist entsprechend wenig anspruchsvoll.
Woher die Idee kommt, diese Hunde bräuchten wahnsinnig viel Bewegung und seien nicht für Anfänger geeignet, ist mir rätselhaft. Die wenigen, die ich kenne, sind eher katzenhaft, distanziert und mit wenig zufrieden. Ganz bestimmt nicht Everybody's Darling im Sinne davon, dass sie stets im Mittelpunkt stehen und sich mit jedem anfreunden wollten, aber oft ignorant neutral. Sie legen keinen gesteigerten Wert auf Fremde - ob tierischer oder menschlicher Natur.
Allerdings sind sie - noch mehr als viele andere Rassehunde - stark ingezüchtet. Sie leiden öfters an Hautproblemen, manche weisen Nierenschäden auf und haben Probleme mit dem Harntrakt. Immerhin 10% werden, bzw. wurden laut einer Studie aus 2004 in England wegen Verhaltensauffälligkeiten eingeschläfert. (Dabei muss man aber auch bedenken, dass dort schneller mal kurzen Prozess gemacht wird und dabei auch die Ursache für das Verhalten nicht erhoben wurde).
Andererseits kämen aber einige der kleineren Begleithunde in der FCI Gruppe 9 auch infrage. (Wie auch, wie schon erwähnt, der Whippet, der auch gut passen könnte). Bitte halte Dich aber insbesondere von allen kurzschnauzigen Qualzuchten wie Bulldoggen, Pekingesen, den King Charles Spaniels. Japan Chins, Möpsen etc. sowie deren Mixen fern.
Ein gesunder, gut gefütterter, fachgerecht gepflegter, regelmässig gebürsteter, gebadeter und durchgeföhnter Hund riecht übrigens kaum. Das gilt für (fast) alle Hunde.
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Ich habe zwei Langhaarhunde, die Wasser meiden wie der Teufel das Weihwasser, die riechen gut mich nicht.
Ich finde in Langhaarhunden sammelt sich sämtlicher Umgebungsgeruch. Wenn ich an meinen Hunden rieche weiß ich wo sie die letzten zwei Stunden mit dem Hundesitter ohne mich waren. Verfliegt auch wieder, keine Frage, aber geruchlos ist das nicht. Und manchmal hätte ich lieber "Hund" als "Aftershave".
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Ich suche nicht den ‚perfekten‘ Hund und ich sage auch nicht grundsätzlich ‚nein‘ zu bestimmten Rassen. Ich versuche nur herauszufinden, was realistisch zu meinem Alltag passt – und auch, was für den Hund fair wäre.Ich lebe in einer Wohnung (50 m², 1. Stock, Stadt), arbeite viel am PC, aber flexibel, und der Hund wäre meistens bei mir – entweder zuhause oder im Büro. Deshalb möchte ich vermeiden, dass ich am Ende einen Hund nehme, der eigentlich ein Haus mit großem Garten oder extrem viel Action bräuchte und sich dann bei mir eher unwohl fühlt.
Vom Aussehen her finde ich Beagle, Whippet und Eurasier was ihr erwähnt habt sehr schön. Ich frage mich nur, ob diese Rassen wirklich gut für eine Wohnung geeignet sind, vor allem was Temperament, Lautstärke, Haarverlust und Auslastung angeht. Ich möchte keinen Hund, der zuhause viel bellt oder extrem unruhig ist, aber ein bisschen Temperament ist natürlich völlig okay.
Spaziergänge, Kopfarbeit und auch sportliche Aktivitäten sind kein Problem – ich möchte nur keinen Hund, der ohne Garten und ohne stundenlange Auslastung unglücklich wäre.
Wenn ich mir das durchlese, habe ich direkt unsere Luna vor den Augen. Sie ist extrem menschenbezogen, und das größte für sie ist, bei (ihren) Menschen zu sein. Aber auch generell mag sie Menschen. In Städten bewegt sie sich ganz selbstverständlich ("Leute gucken" ist eines ihrer Lieblingsdinge). Sie haart nicht stark (wenn man sie regelmäßig bürstet), und unter den mittelgroßen Tierschutzhunden sehe ich immer sehr viele mit kurzem Fell. Spaziergänge, Bewegung und Toben braucht sie natürlich, aber das scheint ja kein Problem zu sein. Ich denke oft, dass Luna vielleicht in einer Stadt glücklicher wäre (mein Hund liebt zum Beispiel auch Hotels...). Und ich glaube jetzt nicht, dass Luna so eine große Ausnahme unter Tierschutz-Mischlingen ist, denn mittlerweile kenne ich doch einige davon (freundlich, menschenbezogen, relativ gechillt vom Wesen her ist hier bei unseren Gassikumpels eher die Norm als die Ausnahme, und da sind die meisten Tierschutzmischlinge). Es wäre halt wichtig, den Hund kennenzulernen.
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Ich wusste ehrlich gesagt nicht, dass die Hundesuche so komplex ist – daher bin ich auch bereit, Kompromisse einzugehen.
Was mir wichtig ist:
– ein wohnungstauglicher Hund, der in der Wohnung ruhig bleiben kann und nicht ausflippt, wenn er mal alleine ist
– nicht extrem haarend, wenn möglich – wenn er mal Haare verliert, aber ich ihn nicht ständig frisieren muss, finde ich das wohl besser, als wenn ich regelmäßig mit einer Maschine ran müsste. Wie gesagt, ich hatte noch keinen Hund, aber ich glaube, mir wäre es lieber, mal mehr staubsaugen, als zu frisieren.
– kein starker Kläffer
Mir ist es nicht wichtig, dass der Hund immer ruhig oder faul ist – es kann gerne ein aktiver, neugieriger Hund sein. Wichtig ist nur, dass er in der Wohnung zurechtkommt, zuhört und sich zurücknehmen kann, wenn es nötig ist.
Wenn ich z. B. ins Fitnessstudio gehe oder kurz unterwegs bin:
Kann man grundsätzlich die meisten Hunde so trainieren, dass sie alleine bleiben können, natürlich schrittweise und altersabhängig?
Diese Rassen sprechen mich persönlich nicht an:
Bichon Frisé, Malteser, Bulldogge, Shih Tzu, Schnauzer.
Auf die Frage „Was gefällt dir denn nicht / was gefällt dir?“:
Rein optisch treffen diese Rassen einfach nicht meinen persönlichen Geschmack. Das ist keine Abwertung, sondern wirklich nur subjektiv.
Zum Thema Pudel (Mischlinge):
Mir ist aufgefallen, dass es viele Doodle-Mischungen gibt, die ich optisch durchaus interessant finde, z. B.:
– Labradoodle
– Goldendoodle
– Aussiedoodle
– Sheepadoodle
Meine Frage dazu:
Was hat es generell mit Mischlingen auf sich?
Ich lese oft, dass sie eine Art „Wundertüte“ sind – also charakterlich und vom Verhalten her schwer vorhersehbar.
Gerade wenn man einen Hund aus dem Tierschutz / zur Adoption übernimmt, gibt es oft keine genauen Angaben zu den Eltern oder zur Rasse.
Bedeutet das, dass man nie wirklich weiß, wie sich der Hund entwickeln wird – oder kann man anhand von Verhalten, Alter und Größe trotzdem halbwegs realistisch einschätzen, was einen erwartet?
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