Welcher Hund passt zu mir? Ersthund, Wohnung, wenig Haarverlust
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Kein halbwegs normaler Hund bellt nachts um 3, außer irgendwas Ungewöhnliches passiert und dann sollte danach direkt wieder Ruhe sein. Klar, mit einem Spitz macht man sich das Leben sicher eher schwer, wenns ganz leise sein soll, aber du kannst ja bei den Hunden auf Pflegestelle schon rausfinden, ob die besonders bellfreudig sind.
Prinzipiell kann auch jeder Hund lernen drinnen im Homeoffice ruhig zu sein. Mit einem hypernervösen Hütehund mit angeknackste Nerven wirds natürlich deutlich schwerer und ich würde mir das nicht ans Bein binden. Was nicht heißt, dass alle Hütehunde so sind.
Einen Tierschutzhund finde ich ne super Lösung, schau dir vielleicht eher die Exemplare ab 3 aufwärts an, die schon auf einer Pflegestelle sind, damit machst du dir das Leben viel einfacher.
Von dem Thema wenig haaren würde ich mich dann aber verabschieden. Aber du wirst, wie wir alle, damit leben lernen

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Hi,
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Ich habe zu deinem letzten Post noch Rückfragen:
1. Wieso kannst du mit dem Hund mittags nicht auch kurz raus, wenn du dein eigener Chef bist? Muss ja gar nicht lange sein, 15-20 Minuten?
2. Hast du bei den Kosten einkalkuliert, dass Hunde auch krank werden? Hier in Deutschland sind die Tierarztkosten bestimmt nochmal höher als bei dir. Ich hatte zwei Hunde, der eine war ständig krank und hat mich in normalen Jahren circa 1.000 € für Krankheiten und Verletzungen gekostet, in schlechten Jahren durchaus 3.000 €. Ganz zum Schluss kamen in vier Wochen 6.000 € zusammen, als er sehr plötzlich sehr krank wurde und letztendlich erlöst werden musste.
Meine Hündin ist eigentlich nie krank. Aber auch sie reißt sich mal eine Kralle aus, hat eine Pfotenverletzung o.ä. und das sind dann auch mal ein paar Hundert Euro.
Zu Deinen Fragen:Ein Welpe muss das Alleinesein schrittweise lernen, ein erwachsener Hund evtl. auch. D.h. dass der Hund vielleicht nicht einmal allein bleiben kann, damit du in Ruhe den Müll rausbringen kannst. Oder in den Waschkeller gehen kannst. Oder aufs Klo.
Bei manchen geht’s schneller mit dem Lernen, bei anderen dauert‘s länger. Meine Hündin konnte mit 7 Monaten super 4 Stunden mit meinem Rüden zusammen allein bleiben. Mein Rüde brauchte 1,5 - 2 Jahre, um wirklich zuverlässig 6 Stunden allein zu bleiben, ohne doch etwas kaputt zu machen oder zu jaulen.
Mit der Stubenreinheit ist es das selbe.
Mein Rüde brauchte 6-7 Monate, um stubenrein zu werden. Auch nachts tat er sich sehr schwer. Wir sind deutlich öfter als alle 2 Stunden raus und trotzdem ging viel in die Wohnung. Meine Hündin war bis auf wenige Ausrutscher mit 7 Monaten komplett stubenrein und konnte 4 Stunden anhalten, nachts länger.
Alles, was viel Fell hat, wird vermutlich viel haaren. Bei echten Retrievermixen musst du davon ausgehen, dass du jeden Tag staubsaugst und trotzdem alles voller Haare ist. Ich habe einen Golden Retriever und das Fell ist zwar selbstreinigend und macht wenig Arbeit (1-2 mal pro Woche gründlich bürsten für eine halbe Stunde), aber hier ist alles voller Haare. Alle Räume, die sie betritt auf unseren 170 qm (davon sind nur zwei Räume tabu) sind jeden Tag voller Haare. Auch meine Kleidung, auch mein guter Mantel und das Auto sowieso. Um die Wasserschüssel herum ist alles nass, an manchen Stellen sind immer Pfotenabdrücke, so ist das halt. Und ich mag es auch sehr sauber. Aber mit Hund ist das nun einmal schwierig, auch wenn Gäste meinen, bei uns wäre es sauber - außer sie kommen unangekündigt, dann ist es halt mal ungesaugt.
Viel raten möchte und kann ich dir gar nicht. Aber ich drücke dir die Daumen für die Entscheidungsfindung und dass du deinen passenden Hund finden wirst. -
Ich hatte immer langhaarhunde und noch nie musste ich einen Hund jeder Woche 30 Minuten bürsten.
Wow, ich wusste tatsächlich nicht wie pflegeintensiv Golden sind.
Unsere langhaarhunde waren und sind nur im Fellwechsel haarend und das ein oder zweimal im Jahr. Dann muss das tote Fell halt raus.Am meisten Fell in der Wohnung gab es vom Collie. Da hatte ich dann auch einen Wäschetrockner in Betrieb.
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Ich habe ja zwei Berner, die auch gut haaren (dürfte sich mit dem Golden nicht allzuviel tun ...), aber als der Labbi meines Bruders eine Woche zur Pflege hier war, hab ich gedacht, ich ersticke in Haaren. Der hatte mehr Unterwolle als meine beiden und dazu die kurzen pieksigen Deckhaare, die überall drin gesteckt haben

Hab jetzt nur die letzten Posts gelesen: Hast Du mal ausprobiert, 20kg in den 1. Stock zu tragen? Und wie ist die Wohnung geschnitten? Bei 50qm räumt Dir ein großer Hund u.U. alles ab. Unsere dürfen nur im Erdgeschoss wohnen, das sind ca. 60qm und von Couchtisch, Deko und großen Blumenvasen haben wir uns verabschiedet ^^
Ganz unabhängig von so normalen Dingen wie Einkaufen/Gym/Feiern würde ich mir auf jeden Fall einen Plan B zulegen, wo der Hund hin kann, wenn es hart auf hart kommt. Kann ja auch eine Hundepension sein oder vielleicht eine Bekannte/Bekannter. Beim Gassigehen ergeben sich da auch oft Freundschaften, wo das möglich wäre.
Zu den Spielen: ich würd keine Ballspiele im Büro machen. Da wäre mir der Raum zu eng (Stop and Go ist für die Gelenke Mist) und drinnen wird nicht getobt.
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Hallo cydia ….alle die von dir favorisierten Hunde werden haaren, bellen und bringen vllt noch einige Verhaltensauffälligkeiten mit. Damit möchte ich dich nicht von deiner Linie abbringen, aber so sieht die Realität aus.
Um einer Enttäuschung vorzubeugen würde ich an deiner Stelle einen Tierschutzhund favorisieren, den du vor der Übernahme regelmäßig besuchen und kennen lernen kannst.Deine Wunschliste kann ich gut nachvollziehen, davon träumt wahrscheinlich fast jeder Hundehalter. Ich hatte selbst drei Tierschutzhunde, und jeder brachte seine eigene Problematik mit. Das muss man einfach vorher bedenken.
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Vielleicht ist das ja in Kroatien anders, aber mal angenommen die gezeigten Hunde sind keine Hofhunde oder HSH-Mischlinge:
Ich empfinde Retriever schon als ziemlich hyperaktiv, gerade, wenn sie jung sind. Für mich war das bisher oft genug unangenehm mit Golden Retrievern oder Labradoren, weshalb ich mich gegen diese Rasse(n) entschieden habe. Obwohl ich die vom Aussehen her total niedlich finde. Und, das "Alles-Fressen-Wollen" ist dann doch sehr anstrengend...
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Ich hatte immer langhaarhunde und noch nie musste ich einen Hund jeder Woche 30 Minuten bürsten.
Wow, ich wusste tatsächlich nicht wie pflegeintensiv Golden sind.
Meine zwei Golden Retriever haar(t)en im Fellwechsel (der bei uns irgendwie 2x im Jahr mindestens 2 Monate lang geht) extrem schlimm und ansonsten das restliche Jahr über halt auch schlimm, aber etwas weniger (keine Flocken an Haaren, die ausfallen, sondern einzelne Haare).
Im Fellwechsel könnte ich täglich eine halbe Stunde lang Unterwolle ausbürsten. Habe ich aber keine Lust drauf. Liegt jedes Mal so viel Wollmenge rum, dass ich mir einen Welpen draus Stricken könnte. Also mache ich es 2x pro Woche. Kurz drüber bürsten, um Kletten, festgetrockneten Schlamm o.ä. zu entfernen kommt noch on top. Meine Nelli wälzt sich gern, badet gern, läuft durch jeden Matsch.
Vorm Fernseher den Hund zu bürsten finde ich aber nicht so schlimm
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Zitat
Ich habe mir hier im Land grob die Kosten angesehen und finde sie zwar nicht niedrig, aber für mich machbar.
Ganz grob (pro Jahr) habe ich durchgerechnet:- Versicherung mit OP-Schutz etc. ca. 120 € im Jahr
- Impfungen (Tollwut + andere): ca. 45 €
- Futter geschätzt ca. 600 €
- Zecken-/Parasitenschutz ca. 40 €
Also insgesamt irgendwo um 800–1000 € im Jahr, also etwa 65–85 € im Monat.
Das kann für viele Hunde passen, Zecken/Parasiten finde ich sogar etwas zu viel, aber du solltest auch immer noch etwas für Extra-Ausgaben einrechnen.
Die OP-Kosten werden ja durch die Versicherung übernommen, aber auch Erkrankungen, die keine OP brauchen, können viel Geld kosten. Unser Pudel hatte als Junghund immer wieder Husten, da hatten wir mindestens 700 Euro TA-Kosten (inkl. Medikamenten) bis überhaupt mal die Diagnose da war.
Ansonsten auch noch so Standard-Dinge. Wenn man eine gute Erstaustattung kauft, kommt man erst einmal klar, aber man braucht dann vielleicht doch mal ein neues Halsband/Geschirr, einen Regenmantel, usw. Dafür würde ich auf jeden Fall auch noch mal Budget einplanen.
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Der Golden hier haart zweimal schlimm ab, ist aber den Rest der Zeit echt moderat. Ich müsste ihn vermutlich wochenlang gar nicht bürsten. Er filzt nicht, es sammelt sich auch nicht übermäßig Unterwolle an.
Trotzdem bürste ich ihn so alle 10 Tage mal für fünf Minuten, hauptsächlich Rute und Hosen.
Was ich aber sehr genau nehme, ist das regelmäßige sauber schneiden der Pfoten, einkürzen der Befederung und (gefällt mir optisch einfach besser) trimmen von Ohren, Hals und Brust.
In der Form ist die Fellpflege meines Golden komplett unkompliziert.
Wenn er haart, ist das auch immernoch angenehmer als die Fellwechsel beim Labrador, die haben die Haare des Teufels.
Die Masse an Fell sowie dessen Qualität hat beim Golden auch noch großen Einfluss auf den Pflegeaufwand. Nach moderaten Hunden zu schauen wäre eine Möglichkeit.
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Das stimmt so einfach nicht, dass man da irgendwie vorher wissen kann, wie stark ein Golden haart. Auch nicht, wenn er nicht so ein Plüschkissen ist. Hier meine Nelli:
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Sie hat sehr moderates Fell. Kurze Behänge, am Bauch fast gar nix, sie ist keine Plüschbombe. Und trotzdem haart sie so stark. Jedes Mal, wenn ich sie streichle, fallen Unmengen an Haaren runter.
Mein Balou hatte auch nicht mehr Plüsch und hat dennoch stark gehaart.
Wenn man wenig Fellverlust toleriert, ist ein Golden einfach nicht die richtige Rasse. Und die Mischlinge daraus vermutlich auch nicht. Wenn das ein wirklich wichtiger Punkt ist, würde ich persönlich nach anderen Rassen und Mischlingen gucken. - Vor einem Moment
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