Beiträge von Billieshep
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Auf die schnelle habe ich hier eine gefunden, eine finnische Studie zu den Unterschieden zwischen Welpen/Junghunden, die mit Trockenfutter ernährt wurden und jungen Hunden, die roh ernährt wurden.
https://www.sciencedirect.com/science/articl…1662?via%3Dihub
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Trotzdem geh ich jetzt nicht in den Barfthread und schreibe da: "Ihr vergiftet alle eure Hunde und jeder Barfmix ist Gift" weil is halt so
Ich bin nicht in diesen Thread gekommen, ich wurde aus einem anderen Thread zitiert in dem ich geschrieben habe "Trockenfutter ist ungesund", nichts weiter, du machst gerade eine ganz andere Sache draus. Wie gesagt, ich wurde gefragt, ich habe geantwortet. Wenn der Fragesteller damit nicht zufrieden ist, dann ist das nicht mein Problem.
Ich frage mich schon: ist das auf Hundeernährung übertragbar? Ist das bei der Lebensspanne eines Hundes überhaupt eine relevante Fragestellung, da "Langzeitfolgen" in menschlichen Dimensionen eh nicht zutage treten? Oder bedingen hochverarbeitetes Trofu und Leckerlies tatsächlich ernährungsbedingte Krankheiten?
Ich glaube, ich weiß es aber nicht, dass zumindest die deutsche Trofu Produktion einigen Vorgaben unterliegt. Rein gesetzlich ist aber nicht definiert was genau rein muss, wie das Futter verarbeitet und beschaffen sein. Selbst die Nährstoffgehalte sind nicht festgelegt. Ich kann mich aber auch irren.
https://www.bmleh.de/DE/themen/tier…rordnungen.html
Hier kann man das nachlesen.
Ich denke schon, dass Hunde trotz ihrer im Vergleich zum Menschen kurzen Lebensdauer auch Langzeitfolgen durch unpassende Fütterung haben können. Warum sollten sie das nicht? 10 Jahre ist ja auch schon eine lange Zeit.
Studien und anderweitige wissenschaftliche Texte müsste man suchen, vielleicht bemühe ich mich im Laufe des Tages drum.
Trofu hat für mich ebenfalls den Vorteil, dass zumindest die grundlegenden, lebenswichtigen Nährstoffe in irgendeiner Form enthalten sind und ich im schlimmsten Fall eine lange Zeit damit überbrücken kann, wenn ich gerade nicht für den Hund kochen kann. Auf Reisen zum Beispiel. Ich persönlich halte es aus meinem Bauchgefühl heraus dennoch nicht für gesund. In meinen Augen kann man das gut mit den heute beliebten "Nahrungsmitteln" für Menschen vergleichen, die schnell viele Nährstoffe bieten sollen wie diverse "Food Drinks" bzw. Pulver.
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Billieshep Ich denke, es geht darum: Deine Antwort/Erklärung besteht aus deinen Empfindungen, deiner Meinung und deinen Einzelfall-Beobachtungen, enthält aber nichts Fundiertes (wie z. B. Studien, die deine Aussagen untermauern). Daran ist auch gar nichts falsch oder nicht in Ordnung, aber für eine seriöse/faktenbasierte Einschätzung, ob Trockenfutter nun tatsächlich „gut“ oder „schlecht“ ist, nicht geeignet.
Dieser Anspruch wurde nie gestellt und war auch nicht meine Intention.
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Pure Ideologie und Meinung also. Völlig legitim aber schlichtweg nichts weiter als das.
Da braucht man gar nicht großartig nachfragen, es kommt eh immer dasselbe.
Als pure Ideologie würde ich es nicht bezeichnen. Mich interessiert auch nicht was du oder andere ihren Hunden geben, trotzdem darf ich, genau wie jeder andere sagen, was ich wovon halte und wie ich mein Leben führe. Ich finde es nur bezeichnend, wie du mich abwertest - oder was meinst du mit "pure Ideologie" und "da braucht man gar nicht großartig nachfragen", wenn nicht Menschen mit ähnlicher Meinung wie die meine als Idioten zu kennzeichnen. Denn "wir" sind ja dumm und folgen stumpfen, sinnbefreiten und starren Narrativen, was ein guter Idealist numal eben tut. Sorry aber.
Jemand hat gefragt, ich habe geantwortet.
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Wenn TroFu so ungesund ist, wieso verfüttern es dann so viele. Auch hier im Forum? Und würdest du alle Arten der Futterherstellung (kaltgepresst, extrudiert, etc.) über einen Kamm scheren? Wieso?
Trockenfutter ist einfach. Es ist schnell im Napf, man muss sich im Alltag keine Gedanken um die Fütterung des Hundes machen. Es wird seit Jahren mit immer wieder wechselnden, sich dem Zeitgeist anpassenden, Versprechen vermarktet.
Die meisten Trockenfutter haben eine Zusammensetzung, die ich persönlich als "zu viel" beschreiben würde. Das, was an "Fleisch" im Trofu vorhanden sein soll, hat mit dem Ursprungsprodukt wenig zu tun. Bei der Herstellung von Trockenfutter müssen die Nährstoffe, die laut Vermarktung eigentlich durch die darin enthaltenen Lebensmittel vorhanden sein sollten, künstlich hinzugegeben werden. Mit Natürlichkeit hat Trockenfutter jeglicher Art nichts zu tun. Aber das liegt eigentlich auf der Hand.
Es ist ein hochverarbeitetes Lebensmittel, solche Lebensmittel zeichnen sich in der Regel nicht durch gesundheitserhaltende Eigenschaften aus. Sicherlich gibt es große Unterschiede was die Qualität anbelangt. Grundsätzlich bin ich skeptisch gegenüber Produkten, die in solch exorbitanten Massen produziert und verkauft werden. Wie viele Prozesse durchläuft ein Lebensmittel um am Ende so auszusehen und zu riechen wie Trockenfutter?
Nur, weil viele etwas tun, muss es noch lange nicht gut sein. Wir tragen alle Kleidung aus Plastik, das macht es noch lange nicht zu etwas Gutem oder gar Gesundem. Aber so wie Plastik hat natürlich auch Trockenfutter seine Vorteile. Wie gesagt, es ist schnell verfügbar (Fastfood), gut lagerfähig und besonders auf Reisen unglaublich praktisch. Ich füttere ebenfalls Trockenfutter, zumindest aktuell, da wir kein Futter für Runa da hatten, als wir sie abholten und um einen Puffer zu haben. Dies soll aber keineswegs ein Dauerzustand sein, denn:
Ich bin überzeugt davon, dass die dauerhafte Fütterung von Trofu entzündliche Krankheiten begünstigt. Mir ist ebenfalls aufgefallen, dass meine Hunde viel mehr Hunger haben, wenn sie damit gefüttert werden und auch wesentlich schneller einen gänzlich leeren Magen haben. Starke Verhaltensänderungen, bzw. eine extreme Reizbarkeit und Unausgeglichen konnte ich jedoch bisher nur bei den Katzen feststellen, wenn sie mit Trofu gefüttert wurden. Ich schließe jedoch nicht aus, dass auch Hunde dadurch wahrscheinlich öfter "schlechte Laune" haben KÖNNTEN.
Ares kam nie so richtig mit Trockenfutter klar, egal welches, auch, wenn er regelrecht süchtig danach war. Dexter hatte es ständig mit dem Magen. Runa scheint es bisher gut zu verdauen. Ich lege aber auch bei mir Wert auf eine relativ gesunde Ernährung, beim Hund sollte es nicht aufhören. Ich nutze zum Beispiel keine gekaufte Gemüsebrühe, sondern mache sie selber, weil ich merke wie schlecht es mir danach geht. Sündigen gehört trotzdem zum Leben dazu, deshalb bin ich nicht militant.
Außerdem möchte ich nicht abhängig von irgendwelchen riesigen Unternehmen sein, was meine Ernährung und die der Hunde angeht. Ich habe den Anspruch in Zukunft nicht auf Hundefutter unbekannter Herkunft zurückgreifen zu müssen. Ich probiere gerne aus, den Hunden hat es bisher immer gefallen, wenn sie verschiedenstes Futter bekommen haben.
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Was hier als Gewalt betitelt wird überrascht mich jedes Mal auf's Neue

Wohlmöglich ist das der Grund, warum die, die im Forum zwar offen schreiben sie würden korrigieren, oder mit "allen Quadranten der Lerntheorie" arbeiten, niemals Beispiele geben...
Aber wie gesagt, ich halte es für sinnvoll einem Hund zu zeigen, dass er mir weh tut, wenn er mich zu hart beißt - wenn's zu viel wird, darf mein Hund lernen wie es sich anfühlt. Mit Gewalt hat das absolut nichts zu tun. Ich weiß manchmal echt nicht was manche sich hier vorstellen: Schläge? Tritte? Würgen? Solche Vorstellungen sind beunruhigend. Nicht der Moment, wenn mir mein ungestümer Junghund die Hand zerbeißt und ich ihm für einen Bruchteil einer Sekunde ein unangenehmes Gefühl als Feedback gebe.
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Danke für den Ohrwurm

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Vielleicht ist das ja in Kroatien anders, aber mal angenommen die gezeigten Hunde sind keine Hofhunde oder HSH-Mischlinge:
Ich empfinde Retriever schon als ziemlich hyperaktiv, gerade, wenn sie jung sind. Für mich war das bisher oft genug unangenehm mit Golden Retrievern oder Labradoren, weshalb ich mich gegen diese Rasse(n) entschieden habe. Obwohl ich die vom Aussehen her total niedlich finde. Und, das "Alles-Fressen-Wollen" ist dann doch sehr anstrengend...
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Als Ares ein Welpe war und mir unaufhörlich in die Haare gebissen hat, habe ich mir dir Haare abrasiert, 15mm. Danach hat der Welpe nie wieder irgendwelche Haare gekaut.
Okay, Spaß beiseite, die Haare habe ich mir wirklich abrasiert, aber nicht wegen des Hundes. Wenn mir das Herumgebeiße vom Hund zu ruppig, also schmerzhaft wird, dann gebe ich den Hund etwas Unangenehmes zurück. Entweder halte ich dann die Schnauze fest, bis der Hund merkt, dass das doof ist, oder ich piekse auf die Zunge, wenn meine Hand eh schon im Maul ist und es mir echt weh tut.
Meine jetzige Schäferhündin ist die ersten Male nach solch einer Korrektur/Spiegelung ihres Verhaltens total aufgedreht. Von außen betrachtet sah das dann für Unerfahrene wie ein Spiel aus, aber in Runas Fall ist das einfach nur ihre Reaktion auf unangenehme, neue Informationen. Sie hat dann immer wieder versucht zu beißen und hat sich reingesteigert, meine Antwort war immer dieselbe. Das hat sich dann nach ein paar Tagen gelegt.
Vielleicht hilft es dir mal Videos von Welpen untereinander anzuschauen. Auch Videos von Mutti und ihren Welpen. Lass dich mehr auf die Hundesprache ein und versuch nicht bei einem Welpen schon mit der reinen Menschensprache zu kommen. Die Mischung macht's.