Welcher Hund passt zu mir? Ersthund, Wohnung, wenig Haarverlust
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Edit : Es gibt auch einfach Menschen die es generell nicht einsehen einen üblichen Kaufpreis vom Züchter zu zahlen, wenn es auch deutlich günstiger Hunde im Tierheim gibt. Das ist ja auch okay, wenn man dann denn auch nen Tierheimhund will und keinen Rassewelpen, und der Grund dafür nicht das Geld selber ist, sondern eher eben die eigene Meinung dazu.
Ja, es ist am Ende ja auch einfach eine Frage der Prioritäten.
Wenn ich einen Welpen möchte und mir bestimmte Rasseeigenschaften wichtig sind oder ich habe den Plan, mit dem Hund eine bestimmte Beschäftigung auf einem hohen Niveau zu machen, ist der seriöse Züchter praktisch alternativlos und dann sollte der Preis (in einem gewissen Rahmen) auch keine Rolle spielen
Wovon ich aber generell abraten würde, sind Welpen aus dem Tierschutz. Ich könnte mich regelmäßig über die Posts auf Social Media aufregen: "Im TS gibt es auch Welpen von Rassehunden!" und dann 2 Tage später: "Kauft keine Welpen von Vermehrern, die sind oft krank und es werden hohe TA-Kosten auf euch zukommen".
Welpen im TS sind praktisch ausschließlich Vermehrer-Welpen. Ja, man unterstützt damit nicht direkt die Vermehrer, aber am Ende irgendwie doch, weil sie ja von dort kommen und der TS gerne als Auffangnetz für übrig gebliebene Tiere missbraucht wird. Die gesundheitlichen Probleme bekommt man dann natürlich genauso.
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Hallo,
hast du hier Welcher Hund passt zu mir? Ersthund, Wohnung, wenig Haarverlust schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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edit: passt besser in einen anderen Thread.
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Bei den Vermehrerwelpen haben die Krankheiten vermutlich mehr mit der Aufzucht zu tun als mit den genetischen Anlagen.
Ich würde ganz sicher davon ausgehen, dass Vermehrerwelpen häufiger schlecht aufgezogen, falsch ernährt, nicht entwurmt/geimpft usw. sind als Welpen von einem vernünftigen Züchter.
Ich meine damit jetzt nicht "alles was nicht VDH ist, ist automatisch Vermehrer" sondern die von SophiaF angesprochenen Welpen aus dubiosen Quellen.
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Bei den Vermehrerwelpen haben die Krankheiten vermutlich mehr mit der Aufzucht zu tun als mit den genetischen Anlagen.
Wenn man die unmittelbaren Krankheiten anzieht - ja, mag sein. Aber bei den Welpen, die ich im TS kennengelernt habe, war das viel größere Problem die Inzucht. Das ist vor allem etwas, das nicht gleich auffällt, aber langfristig zu erheblichen Problemen führen kann.
Ich kenne einen Pudel, der als Welpe kerngesund aus dem Tierheim kam, der aber später ständig krank wurde und zusätzlich auch noch seit der Pubertät neurologische Anfälle hat. Der TA hat irgendwann vorgeschlagen, mal die genetische Diversität zu testen und lag damit richtig. Der Wert war so niedrig, dass vermutlich mehrfach Geschwister oder Eltern-Kind Tiere verpaart worden sind.
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Du lieber Himmel, wie froh bin ich, hier noch nicht mitgelesen zu haben, als ich, nun in Rente, doch wieder vorsichtig über einen Hund nachgedacht habe, zunächst immer mit dem Fazit: nein, nun nicht mehr (Alter, Krankheit). Und nie nie , aber niemals hätte ich mir einen Mops an meiner Seite vorstellen können, so ein krankgezüchtetes Röcheltier.
Hab aber die Spaziergänge an unserem tollen Hundestrand immer sehr genossen und mich an der Lebensfreude der Hund dort miterfreut.
Tja, und dann erlebte ich dort einen langbeinigen Mops mit längerer Schnauze, der sehr vital und unermüdlich in der August-Mittagshitze tobte. Von Röcheln keine Spur, echt untypisch.
Das Ende vom Lied: ich hab jetzt eine seinerTöchter, die ganz nach Papa kommt. Keine gesundheitlichen Probleme, freundlich zu allen Menschen und Hunden, kein Jagdtrieb, keine Allergien, einfach nix. Ja, es gibt gefälligere Rassen, aber für einen Mops ist sie hübsch.
Für mich trotz meiner Einschränkungen gut zu führen.
Einziger Nachteil: sie haart überraschend viel. Da hilft ein Staubsaugerroboter. Aber ich glaube, ich hätte sie auch genommen, wenn ich den Spruch: kluge Menschen halten sich einen Mops in der Farbe ihrer Kleidung , vorher gekannt hätte.
Eigentlich wollte ich nur sagen, dass es für Cydia vielleicht gut wäre, mit offenen Augen und evtl etwas Sehnsucht durch die Hundewelt zu streifen, im Tierheim, an Auslaufstrecken und in der Nachbarschaft, bis sich so eine ähnliche Situation ergibt, sie sich verliebt, und dann sorgfältig zu prüfen, ob so ein Tier wirklich ins eigene Leben passt.
Also ich bin trotz beträchtlicher Hundeerfahrung erst mal eine Woche lang in Bedenkzeit gegangen und hab mir an jedem einzelnen Tag von morgens bis abends vorgestellt, wie die Situation mit Welpe wäre, bis ich mir sicher war, dass Hund und ich gut miteinander leben könnten.
Nun ist sie 9 Jahre alt geworden und immer noch der schnellste Mops im Ort, weil sie und ich Glück gehabt haben. Keine Atmungs- oder Augenprobleme, kein Rückenleiden, kein garnix.
Viel Glück, Cydia
Vielleicht kann es dir ähnlich ergehen, denn grau ist alle Theorie
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Nun ist sie 9 Jahre alt geworden und immer noch der schnellste Mops im Ort, weil sie und ich Glück gehabt haben. Keine Atmungs- oder Augenprobleme, kein Rückenleiden, kein garnix.
Herzlichen Glückwunsch, du hast die Nadel im Heuhaufen gefunden.
Bitte nimm das nicht als Rassevorschlag auf. Der Mops ist eine Qualzucht mit in der Regel sehr großen gesundheitlichen Einschränkungen. Dass es einzelne einigermaßen gesunde Exemplare gibt, ändert nichts am Leid der Rasse im Gesamten.
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Wenn man die unmittelbaren Krankheiten anzieht - ja, mag sein. Aber bei den Welpen, die ich im TS kennengelernt habe, war das viel größere Problem die Inzucht.
Klar, das noch obendrauf.
Grundsätzlich ist einem ja hoffentlich klar, dass man einen Hund aus dem Tierschutz aus dem Tierschutzgedanken heraus holen sollte - mit allem, was das einschliesst - und nicht, weil man hofft, einen Rassehund in billiger zu bekommen.
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Ich würde dir empfehlen, dich mit anderen Hundehaltern in deinem Umgeld auszutauschen. Geh mit ihnen spazieren, und allenfalls anschliessend mit ihnen nach Hause. Auch mal bei miesem Wtter, nicht nur bei eitel Sonnenschein.
Dann erlebst du live, wie es so ist mit dem Hund spazieren zu gehen, was er an Dreck mitbringt, wie nass ein Hund wird, wie er riecht oder nicht riecht etc.Da gehen die Wahrnehmungen weit auseinander. Was den Eine stört, findet der Andere okay
Das empfehle ich dir NICHT, um dich abzuschrecken, sondern damit du es einschätzen kannst, ob das was für dich ist. So theoretische Überlegungen sind gut, und wichtig, aber live ist es doch nochmal besser zu spüren ob man damit klar kommt. Weil vieles ist auch extrem individuell in der Wahrnehmung.
Vielleicht kannst du auch erst mal in einem nahen Tierheim als Gassi Geherin anfangen? Um einen Einstieg in "Umgang mit Hund" zu bekommen.
Oder eben mal regelmässig mit jemandem mit, den du kennst.
Bisschen Hundehalter Luft schnuppern 😊 -
Edit : Es gibt auch einfach Menschen die es generell nicht einsehen einen üblichen Kaufpreis vom Züchter zu zahlen, wenn es auch deutlich günstiger Hunde im Tierheim gibt. Das ist ja auch okay, wenn man dann denn auch nen Tierheimhund will und keinen Rassewelpen, und der Grund dafür nicht das Geld selber ist, sondern eher eben die eigene Meinung dazu.
Ja, es ist am Ende ja auch einfach eine Frage der Prioritäten.
Wenn ich einen Welpen möchte und mir bestimmte Rasseeigenschaften wichtig sind oder ich habe den Plan, mit dem Hund eine bestimmte Beschäftigung auf einem hohen Niveau zu machen, ist der seriöse Züchter praktisch alternativlos und dann sollte der Preis (in einem gewissen Rahmen) auch keine Rolle spielen
Wovon ich aber generell abraten würde, sind Welpen aus dem Tierschutz. Ich könnte mich regelmäßig über die Posts auf Social Media aufregen: "Im TS gibt es auch Welpen von Rassehunden!" und dann 2 Tage später: "Kauft keine Welpen von Vermehrern, die sind oft krank und es werden hohe TA-Kosten auf euch zukommen".
Welpen im TS sind praktisch ausschließlich Vermehrer-Welpen. Ja, man unterstützt damit nicht direkt die Vermehrer, aber am Ende irgendwie doch, weil sie ja von dort kommen und der TS gerne als Auffangnetz für übrig gebliebene Tiere missbraucht wird. Die gesundheitlichen Probleme bekommt man dann natürlich genauso.
Hab das auch irgendwo angeschnitten, dass Welpen aus dem Tierschutz ne ungute Idee sind.
Aber ja das mit den Vermehrerwelpen hatte ich nicht erwähnt, nur dass häufig auch Welpen dabei sein können bei denen man kein Plan hat was da so drin steckt und wie die sich entwickeln.
Reinrassige Welpen oder "Modemixe" sind halt meistens Vermehrer Beschlagnahmungen.
Hinzu kommt, dass solche Welpen im Tierheim oft noch ne gewisse Zeit in Quarantäne müssen, was in dem Alter einfach drastische Auswirkungen auf die Entwicklung haben kann, weil in der Phase in der die alles lernen/erkunden/aufsaugen wie ein Schwamm, dürfen die dann nix sehen...
Und um nochmal drauf hinzuweisen : Ich fand Gassi gehen im Tierheim damals auch für mich ganz hilfreich, obwohl ich kein Hundeneuling war. Man bekommt einfach unterschiedlichste Hunde zu Gesicht, verbringt mit den unterschiedlichsten Hunden Zeit, und stellt sehr schnell fest wie anders man doch die Prioritäten setzen kann wenn man die Hunde vor sich hat. Es gibt ja total viele Leute die sagen: ,,Ochjeee Tierheim ! Da könnt ich alle mitnehmen!!!". Ja, nee, definitiv nicht
Zumindest ich nicht. Da waren bspw auch immer wieder total angenehme, einfache und unkomplizierte Hunde dabei, die mich so 0, garnicht angesprochen haben, für andere Menschen aber totaler Jackpot gewesen wären, nur beim Blick auf die HP entweder nicht aufgefallen wären, oder schlicht noch garnicht online standen. Die Hunde die mir zugesagt haben, fand ich auch beim Blick auf die HP nie besonders. Und diejenigen die ich ansprechend fand, waren live dann komplett uninteressant. Ich hab da bspw auch gemerkt dass richtige Sensibelchen und ich nicht soo wirklich ne gute Idee ist, oder dass ich mich zwar gut in die Angsthunde einfühlen konnte, das für mich selbst aber nicht brauche. Ich bin da auch teils mit Hunden gegangen, mit denen ich sonst nix am Hut gehabt hätte weil die so dermaßen garnicht mein Typ Hund waren, aber trotzdem wars lehrreich. -
Wenn man die unmittelbaren Krankheiten anzieht - ja, mag sein. Aber bei den Welpen, die ich im TS kennengelernt habe, war das viel größere Problem die Inzucht.
Klar, das noch obendrauf.
Grundsätzlich ist einem ja hoffentlich klar, dass man einen Hund aus dem Tierschutz aus dem Tierschutzgedanken heraus holen sollte - mit allem, was das einschliesst - und nicht, weil man hofft, einen Rassehund in billiger zu bekommen.
Es ist schlimm genug, dass die Welpen im TH laden. Wer aber Vermehrerwelpen krank und günstig kauft, unterstützt damit dieses Vorgehen.
Ich bin da ganz bei dir. Der Antrieb ist ein ganz anderer. Bewusst sollte sich jeder sein, dass ein Hund aus einer Beschlagnahmung Überraschungen in beide Richtungen im Gepäck haben kann.
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