Welcher Hund passt zu mir? Ersthund, Wohnung, wenig Haarverlust
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Ich weiß nicht was du mit "kompromisslos" meinst - bedürfnislos? Kompromissbereit?
Für Hunde soviel einzufordern, wie du es tust, aber eine Katze (in Einzelhaltung?) auf 50 qm in der Stadt mit bissel LIebe und Futter ist voll ok - sorry, das irritiert mich grad schon sehr.
Katzen sagen in der Regel deutlich, wenn ihnen was nicht passt. Meiner Erfahrung nach können Menschen damit sehr gut umgehen. Bei Hunden hängt da auch sehr viel mit dem sozialen Umfeld zusammen, da gehen grundlegende Dinge oft unter.
Was genau fordere ich denn hier ein?
Du interpretierst grade ziemlich viel in meine Worte zur Katzenhaltung hinein.
Ehrlich gesagt, wirkst du - zumindest auf mich - sehr überheblich.
Mag sein, dass das auf dich so wirkt. Ändert nichts an meinem Gefühl zur TE.
Den Aufwand für den Hund in Zeit zu bemessen, ist eigentlich nicht möglich. Der Hund verändert das ganze Leben. Man muss ihn immer mitdenken - wie lange bin ich weg, wann muss der Hund raus, kann ich ihn hier oder dort mitnehmen, solche Dinge. Er ist einfach immer im Hinterkopf. Das durchzieht den ganzen Alltag. Es geht also nicht nur um die "große Runde". Da sollte schon etwa ne Stunde am Tag drin sein, finde ich - plus die kleinen Löserunden.
Nochmal zum "viel einfordern": Was du schreibst ist nichts anderes als das, was ich und andere bereits geschrieben haben.
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Ich lese aus deinen Beiträgen heraus, dass der Hund sich ausschließlich dir anpassen muss. Tut mir leid, aber unter diesen Umständen sehe ich keinen Hund. Eine Katze passt besser, das sage ich nicht aus Zynismus. Katzen kommen besser klar, da sie BEINAHE kompromisslos sind und meistens mit ein wenig Liebe und Futter absolut ruhige Zeitgenossen sind. Aber man muss sich auch auf die einstellen. Ganz ohne Anpassung geht es nicht.
Sorry, Wohnungskatzen sollte man auch nicht in Einzelhaltung haben (ausser man hat ein älteres Exemplar aus dem TS, was vom Menschen bedauernswerterweise dazu gemacht wurde). Katzen sind zwar Einzeljäger, aber keine Einzelgänger. Wenn man Katzen vernünftig halten möchte, dann gibt es 2 Möglichkeiten: Wohnungshaltung oder gesicherter Freigang. Bei Wohnungshaltung sollte man sich erst recht bemühen, die Katzen möglichst auch geistig auszulasten. Viele ruhige Zeitgenossen sind eigentlich depressiv und haben aufgegeben. Ich halte selber neben meiner Hündin 5 Katzen in Wohnungshaltung und habe dafür entsprechend die Wohnung auf mehreren Ebenen für die Katzen eingerichtet. Und um sie auch geistig auszulasten gibt es auch Futtersuchspiele, diverse Intelligenzspielzeuge etc. Ich bringe im Herbst mal Blätter, mal Eicheln etc vom spazieren mit um all ihre Sinne anzuregen. Geistige Stimulation sollte auch bei Wohnungskatzen nicht zu kurz kommen. Wenn man Wohnungskatzen vernünftig halten möchte gehört da deutlich mehr zu als ein wenig Liebe und Futter.
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Katzen sagen in der Regel deutlich, wenn ihnen was nicht passt.
Und was macht die TE, wenn die Katze ihr sehr deutlich sagt, dass sie Einzelhaltung af 50qm nicht gut findet?
Naja, was solls. Wir müssen hier nicht artgerechte Katzenhaltung diskutieren. Ich wollte das nur nicht so stehen lassen.
Nochmal zum "viel einfordern": Was du schreibst ist nichts anderes als das, was ich und andere bereits geschrieben haben.
Du schriebst von 3 Stunden täglich Gassi sogar mit einem "alten, verkrüppelten Hund" - und das ist defintiv nicht das, was ich geschrieben habe.
Wir können auch da gerne unterschiedlicher Meinung sein. Ich denke nur, wenn jemand mit so bestimmten Worten konfrontiert wird, ist es wichtig, das Bild ein bisschen geradezurücken und zu zeigen, dass man das auch anders sehen kann.
Ich finde es auch nicht egoistisch, für sich klar zu formulieren, was man gerne hätte und was nicht. Im Gegenteil. Dass man als Hundeanfänger vieles noch nicht weiß, hat ja mit Egoismus nichts zu tun.
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Ich lese aus deinen Beiträgen heraus, dass der Hund sich ausschließlich dir anpassen muss. Tut mir leid, aber unter diesen Umständen sehe ich keinen Hund. Eine Katze passt besser, das sage ich nicht aus Zynismus. Katzen kommen besser klar, da sie BEINAHE kompromisslos sind und meistens mit ein wenig Liebe und Futter absolut ruhige Zeitgenossen sind. Aber man muss sich auch auf die einstellen. Ganz ohne Anpassung geht es nicht.
Sorry, Wohnungskatzen sollte man auch nicht in Einzelhaltung haben (ausser man hat ein älteres Exemplar aus dem TS, was vom Menschen bedauernswerterweise dazu gemacht wurde). Katzen sind zwar Einzeljäger, aber keine Einzelgänger. Wenn man Katzen vernünftig halten möchte, dann gibt es 2 Möglichkeiten: Wohnungshaltung oder gesicherter Freigang. Bei Wohnungshaltung sollte man sich erst recht bemühen, die Katzen möglichst auch geistig auszulasten. Viele ruhige Zeitgenossen sind eigentlich depressiv und haben aufgegeben. Ich halte selber neben meiner Hündin 5 Katzen in Wohnungshaltung und habe dafür entsprechend die Wohnung auf mehreren Ebenen für die Katzen eingerichtet. Und um sie auch geistig auszulasten gibt es auch Futtersuchspiele, diverse Intelligenzspielzeuge etc. Ich bringe im Herbst mal Blätter, mal Eicheln etc vom spazieren mit um all ihre Sinne anzuregen. Geistige Stimulation sollte auch bei Wohnungskatzen nicht zu kurz kommen. Wenn man Wohnungskatzen vernünftig halten möchte gehört da deutlich mehr zu als ein wenig Liebe und Futter.
Okay, vielleicht sollte ich mal erläutern was ich mit "Liebe" im Kontext dieses Threads gemeint habe. Die TE hat gesagt, sie will Verantwortung übernehmen, mit denen von ihr geschilderten "Auflagen" gegenüber einem Hund, welche schon bei den Eigenschaften, die JEDER Hund aufgrund seines Hund-Seins mitbringt, sehe ich eben KEINEN Hund. Liebe gegenüber einem Tier bedeutet für mich, aus meinem Menschenverstand heraus, dass man sich im die Bedürfnisse kümmert. Ich sehe es oft bei Menschen, die ihre Katzen wirklich gern haben, dass sie sich wirklich Mühe gegeben, AUCH bei reinen Wohnungskatzen. Es wird sich mit ihnen auseinander gesetzt, sie bekommen verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten, gutes Futter (manchmal etwas viel) usw. Ich empfinde schon, dass Karzenhalter echt Spaß dabei haben ihren Stubentigern immer wieder was neues zu bieten und sich mit ihnen auseinander zu setzen. Wir können aber auch grundsätzlich vom Schlechtesten ausgehen und uns nur auf's Negative konzentrieren:
Ich habe EINE Katze gesagt, weil ich damit die Tierart angesprochen habe. Ich hätte, um es jedem in diesem Forum Recht zu machen, auch jedes kleinste Detail der Katzenhaltung aufzählen können. Das Internet ist ÜBERFLUTET von Informationen, jemand, der inzwischen in der Gegenwart angekommen ist wird wohl kinderleicht die wichtigen Infos finden.
Und um das Katzenthema auf persönlicher Note zu beenden:
Ich habe zwei. Einer davon ist freiwillige Wohnungskatze, die andere nicht. Der Wohnungskater will nicht groß beschäftigt werden. Ich bin persönlich gegen die ausschließliche Wohnungshaltung von Katzen, es gibt sie aber trotzdem, für alles gibt es Gründe.
Nochmal zur TE zurück:
Ein Hund macht halt eine Menge Arbeit und fordert viel. Das kann gerade für Neuhundehalter EXTREM belastend sein, und wie ich bereits gesagt habe, schätze ich die TE aufgrund ihrer Schilderungen nicht als Person ein, die dafür "geeignet" wäre. Es sei denn in ihr schlummert ein geheimer Wunsch nach lebensverändernden Erfahrungen. Diese gehen jedoch selten rein über positive Verstärkung ^^
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Vielleicht sollte man bevor man interpretiert einfach nachfragen? Seid wann ist es denn in nicht mit den Leuten zu reden sondern über.
Das kannst du Shalea und den anderen nun wirklich nicht vorwerfen, es wurde anfangs (sogar mehrmals) gefragt, aber nicht wirklich darauf geantwortet.
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Weil du den Preis für einen Rassewelpen hoch fandest und nun nach Tierheimhunden zu suchen scheinst, lass dir nur sagen, dass der Welpenpreis/ Anschaffungspreis das billigste an der Hundehaltung ist.
Nur beim "Tierheimhund" ist es halt schwerer was anzuraten.
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Du schriebst von 3 Stunden täglich Gassi sogar mit einem "alten, verkrüppelten Hund" - und das ist defintiv nicht das, was ich geschrieben habe.
Wir können auch da gerne unterschiedlicher Meinung sein. Ich denke nur, wenn jemand mit so bestimmten Worten konfrontiert wird, ist es wichtig, das Bild ein bisschen geradezurücken und zu zeigen, dass man das auch anders sehen kann.
Ich finde es auch nicht egoistisch, für sich klar zu formulieren, was man gerne hätte und was nicht. Im Gegenteil. Dass man als Hundeanfänger vieles noch nicht weiß, hat ja mit Egoismus nichts zu tun.
Es ist nicht egoistisch zu formulieren was man will, aber geht das was man will auch wirklich einher mit artgerechter Hunde-Haltung? MUSS man denn unter allen Umständen einen Hund halten?
Ich denke da in letzter Zeit wirklich viel drüber nach, da mir immer wieder auffällt wie selbstverständlich es doch zu sein scheint in einer bestimmten Lebensphase einen Hund zu halten. Ich hinterfrage das. Stark. Es wirkt fast als würde man versuchen zwei gänzlich verschiedene Welten unter einen Hut zu bekommen, da kann doch nur jeder verlieren?
Natürlich habe ich auch einige "festgefahrene" Ansichten über Hunde-Haltung und vertrete diese selbstverständlich. Nicht aus Böswilligkeit oder gar Überheblichkeit. Ich nutze klare Worte dafür. Zumindest hoffe ich das zu tun. Ich behaupte auch nicht alles zu wissen, ich laufe selber oft genug vor eigene Grenzen.
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Ich finde es auch nicht egoistisch, für sich klar zu formulieren, was man gerne hätte und was nicht. Im Gegenteil.
Ich finde es auch super, wenn jemand wie die TE klar sagen kann, was gewünscht ist und was nicht. Ist doch sehr viel besser als rumzudrucksen und sich zu verbiegen oder „für alles offen“ zu sein und am Ende, wenn der Hund schon da ist, festzustellen, dass es so gar nicht passt.
Die Frage, die ich mir hier in diesem Thread nur stelle, ist, ob Hundehaltung für dich, liebe @TE, wirklich das Richtige ist.
Wer schon vor der Anschaffung Bedenken wegen so grundlegenden Dingen wie Dreck, Geruch, Fell, Gassi, Beschäftigung und Wohnungstauglichkeit hat, der sollte meiner Meinung nach genau hinterfragen, ob er wirklich einen eigenen Hund mit allen Konsequenzen will. Denn genau diese Dinge bringt ein Hund (der eine mehr, der andere weniger) einfach zwangsläufig mit.
Das soll gar nicht heißen, dass man grundsätzlich keinen Hund halten sollte, wenn man diesbezüglich Bedenken hat. Es gibt ja auch Leute, die sich im Vorfeld zu viele Sorgen machen. Nur, ob die Sorgen der TE berechtigt sind und sie z.B. Dreck, Fell und Beschäftigung eines durchschnittlichen Hundes tatsächlich als störend empfinden würde oder sie sich unbegründet Sorgen macht, weil sie Wunder was an Gestank und Dreck erwartet, das kann hier halt niemand vorhersagen. Das musst du, liebe TE, für dich selbst ausloten.
Hast du denn Hunde im Bekanntenkreis, die du mal besuchen kannst? Oder kennst du unkomplizierte Hunde, die du vielleicht mal sitten könntest? Einfach nur, um mal ein Gefühl dafür zu bekommen, was für dich (an Dreck, Beschäftigung, Verhalten usw.) okay wäre und was du definitiv nicht willst? -
Ich denke da in letzter Zeit wirklich viel drüber nach, da mir immer wieder auffällt wie selbstverständlich es doch zu sein scheint in einer bestimmten Lebensphase einen Hund zu halten. Ich hinterfrage das. Stark. Es wirkt fast als würde man versuchen zwei gänzlich verschiedene Welten unter einen Hut zu bekommen, da kann doch nur jeder verlieren?
Genau das.
Ich erlebe das im Freundeskreis gerade. Alle haben Kinder im Grundschulalter. Alle wollen jetzt einen Hund. Weil man das halt so macht. Ist ja auch gut für die Kinder. Alle haben die selben Vorstellungen wie TE.
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. Ich sehe es oft bei Menschen, die ihre Katzen wirklich gern haben, dass sie sich wirklich Mühe gegeben
Nun, hierbei kann man den Begriff "Katze" auch gut mit "Hund" tauschen, oder mit "Kaninchen", "Meerschweinchen" und so weiter.
Jedes Tier, jede Tierart kann eine Menge an Arbeit machen und etliches an Aufmerksamkeit und Beschäftigung einfordern. Es nur auf den Hund einzugrenzen, ist auch nicht richtig!
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