Fragen, die man sonst nicht zu stellen traut .... Teil 24

  • Der Andere Hund knurrt, nicht Hank. Ich gehe dann weiter um Konflikte zu vermeiden. Meine Frage an wilderbse bezog sich eher darauf ob ich zu übervorsichtig bin. Und dem anderen Hund vlt mehr Zeit geben sollte. Hank geht dann einfach mit. Deswegen war es gut mal die andere Seite zu hören.

    Übervorsichtig find ich das nicht, der Hund knurrt ja und das ist nunmal ein Warnsignal. Je nach Hund entweder ein deutliches "komm mir bloß nicht näher" oder eben ein "mooooment, das geht mir jetzt zu schnell". Da kommt's dann aber eben drauf an, wie der Rest vom Hund aussieht, über Text lässt sich das schwer beurteilen - und den meisten Hundehaltern, die man spontan beim Gassi trifft, trau ich eher nicht zu, die feinen Signale ihres Hundes lesen zu können.

    Wenn's wirklich Kontakt geben soll, muss es ja nicht gleich Freilauf geben. Man kann ja auch schlicht mit den angeleinten Hunden ein Stück zusammen gehen. Das ist z. B. für meinen Knallkopf (tendenziell eher unverträglich mit Fremdhunden) wesentlich angenehmer und entspannter als Leinen los und gib ihm.

    Ich bin allerdings nicht der Typ Hundehalter, der sich über spontane Kontakte beim Gassi freut, sondern sowas lieber plant. Hatte schon einige sehr angenehme Gassitreffen mit Leuten aus dem DF, das war immer sehr schön und fast jeder Hund hat davon profitiert :applaus: Es gab auch mal zwei "große" Gassitreffen, als ich vor ein paar Jahren über Weihnachten in München war, das war schön...

  • Eigentlich hatte ich immer Hunde die kein Interesse an Fremdhunden haben bzw. die auch eher unverträglich waren. Die Arbeit mit der Zusammenführung hat man sich gemacht, wenn man sich sehr regelmäßig getroffen hat. Und mit sehr regelmäßig meine ich Sitterhund der 5 Tage die Woche 8 Stunden bei uns lebt, Hund der Arbeitskollegen, usw.

    Da hatte ich nie das Gefühl das meine Hunde da wert drauflegen. Obwohl es friedlich, harmonisch und unkompliziert war. Die gleichen Hunde haben auch fast alle phasenweise im Mehrhundehaushalt gelebt. Und wenn ich mal so im Forum querlese auffällig unauffällig. Natürlich haben sie zusammengehört, ein Tod hat das Gefüge auch mal durcheinandergewürfelt, aber auch da hatte ich nie das Gefühl, dass sie das brauchen.

    Und dann war es mal wieder so weit zu sozial schwierigem Ersthund sollte Zweithund ziehen. Sozial stand auf der Must Have Liste.

    War sie, ist sie und so gemein das jetzt klingt der größte Fehler meiner Hundekäufe. Das ist ein Hundehund, sie lebt für Sozialkontakt und leidet wirklich wenn der fehlt. Als Einzelhund schläft sie schlechter, ist reaktiver, hat Probleme mit dem alleine bleiben, ist pathoogisch ruhig, hat mehr Angst, ... Sie als Einzelhund ist richtig, richtig Arbeit, weil auch dieser Hund will Beziehungen pflegen mit "Hallo sagen" kann sie Nichts anfangen. Und sich mindestens einmal besser zweimal die Woche wegen seinem Hund zu verabreden ist zumindest für mich stressig und sehr, sehr aufwändig. Der Zweithund ist eine Erleichterung und Bereicherung für alle gewesen.

    Der Zweithund kommt aus Mehrhundehaushalt. Hatte so ab 6 Monaten kein Interesse mehr an Fremdhunden und ich habe bei ihm das Gefühl, der wäre als Einzelhund genauso glücklich :ka: obwohl er sehr freundlich und verträglich ist und das rassebedingt wohl auch bleiben wird.

  • Hunde erkennen und Menschen als (nahezu) gleichwertigen Sozialpartner an. Daher ist es für die meisten Hunde gar kein Problem, als Einzelhund zu leben. Je nachdem wie gesellig Hund ist, sind für ihn aber Sozialkontakte mit andren Hunden mehr oder weniger wichtig.

    Ich hab zwei Hunde. Jin braucht seit Sookies Einzug ansich keine Kontakte zu familienfremden Hunden mehr (was nicht heißt, dass sie sich nicht darüber freut, Hundefreunde zu treffen). Sookie hingegen braucht es durchaus auch Kontakt zu familienfremden Hunden zu haben - sie wird jetzt 3, es könnte sich noch verwachsen. Aber ich glaub es eigentlich nicht, da Sookie einfach ein sehr geselliger Hund ist.

    Beide Hunde gehen übrigens auch deshalb gern mit mir zur Arbeit, weil sie dort ihre menschlichen Freunde treffen.

  • Diese Hundekontakt Sache beschäftigt mich auch sehr, seit Einzug aktueller Hund.

    Der ist dermaßen extrem sozial und freundlich mit anderen Hunden, wie ich es vorher noch nie erlebt habe…kann aber aus Gründen (unkalkulierbare Geräuschangst primär) leider nicht komplett frei laufen.
    Das ist dann immer doof für einen spontanen Kontakt.


    Dazu kommt dass er zwar zu allen Hunden friedlich ist, aber wilde Hummeln und dynamische Rennsemmeln nicht so sein Ding sind…er präferiert ruhige oder zumindest eher filigranere Hunde (Pudel, Doodel, Collies + fast alle Kleinhunde - voll sein Ding 😬). Merkt man dann überdeutlich am Gesichtsausdruck 🤣 die schiere, comicartige Begeisterung versus neutrales, seriöses „G‘schau“ und Körpersprache.

    Ich glaube ein Zweithund würde ihm gefallen, ist aber leider momentan nicht drin.

    So sind wir weiterhin unterwegs immer offen für Kontakt mit freundlichen Hunden, aber eine feste best Buddy Geschichte hat sich leider noch nicht ergeben. Ich fürchte auch, dass manche Kleinhundbesitzer hier etwas Angst vor ihm haben. Er ist zwar nicht sehr groß aber sehr dunkel und wirkt oft grimmig…das Schaf dass in ihm steckt erschließt sich leider nicht sofort. Er hat regelmäßig Kontakt mit einer Riesenschnauzerin die er auch sehr mag, die ihm aber eigentlich zu wild und zu rempelig ist. Gemeinsame Spaziergänge gehen aber gut, ist ja auch schon was.

  • Ich erlebe oft, dass aufdringliches Verhalten gegenüber anderen Hunden in welcher Form auch immer als "mag Hunde" interpretiert wird. Meistens sehe ich da eher ein Problem mit anderen Hunden, aber ich habe da oft eh eine andere Perspektive. (Ob die richtiger oder falscher ist, keine Ahnung.)

  • Ich bin mir sehr sicher, dass Aron keinen weiteren Hund hier bräuchte (mal abgesehen von der Tatsache, dass ich das absolut nicht schaffen und wollen würde). An der Leine macht er ja eh sehr sehr deutlich, was er von fremden Hunden hält, aber auch als ich mit ihm noch auf den Hundeplatz gegangen bin hat sich eigentlich jedes Mal bestätigt, dass er lieber sein Ding macht und kein Bock auf zocken oder so hat. Die Hündin meiner Mama mag er und wenn die beiden sich alle paar Monate sehen wird auch mal ein bisschen gespielt, aber ansonsten sucht er da oft auch einen Platz abseits von ihr und hat lieber seine Ruhe. Bin aber echt froh, dass das so ist und ich kein schlechtes Gewissen haben muss, dass wir hier keinerlei Hundekontakte haben.

  • Lucifer scheint ja die Sonne eh aus dem Plüschpo und er liebt andere Hunde sehr. Er ist immer anfangs vorsichtig und höflich und guckt wie der andere tickt. Am liebsten wird gerannt, aber gemeinsam schnüffeln ist auch toll. Hat ein anderer Hund keinen Bock auf ihn, geht er. Ich denke, Lucifer wäre kein guter Einzelhund.

    Emil dagegen braucht keine anderen Hunde in seinem Leben. Lucifer ist ok, weil er ihn auch nicht anzweifelt, die ein oder andere Hündin findet er auch ganz nett, was aber nicht heißt, daß er sie adoptieren würde wollen. Der wäre sicher gerne Einzelhund, ich denke aber nicht, daß uns beiden das gut täte.

  • Zu meiner Grabkerzen-Frage von vor ein paar Seiten.

    Woher weiß ich denn, dass meine vorhandenen Keramik-Schalen (zum Kochen und Backen) feuerfest sind? Diese billigen Grabkerzen gehen mir wirklich auf den Geist, weil die zum einen total schnell schmelzen (also die Plastikhülle) und zum anderen völlig ungleichmäßig abbrennen, egal, wie gerade/ eben die stehen.

    Das übrige Wachs kann man gut aus der Plastikhülle klauben, aber ich hab noch nichts gefunden, wo ich die Reste drin verbrennen können wollen würde. Glas müsste auch gehen, oder? Das Problem werden eher die Luftlöcher sein, wobei die Grabkerze als Solche ja auch keine hat... Extra was kaufen wollte ich nicht, ich hab hier sooooo viel Zeug noch rumfliegen...

  • Theo sollte ja eigentlich nicht als Einzelhund abgegeben werden. Hat sich aber Rausgestellt, dass er durchaus gerne Einzelhund ist. Also hier bräuchte keiner von beiden den anderen hund.

    die zocken zwar auch mal gerne miteinander aber brauchen? Nö.

    Falls Theo vor tilda geht, was passieren wird, wenn alles seinen normalen Gang geht, wird zu tilda vermutlich kein 2. Hund mehr einziehen.

    Sie kann echt ne kleine Pissnelke sein (terrier ist halt drin ;-) ) und übernimmt gerne und findet eh, dass grundsätzlich alles ihres ist. Sie buttert auch ganz gerne unter. Theo ist ja immer deeskalierend unterwegs, ich weiß nicht wie es wäre, wenn das anders wäre. Wir steuern das zwar deutlich, aber es war bisher immer gut, dass Theo einfach weggeht und es nie auf einen Streit ankommen lässt (bei Futter z.b.). Sie hört auch, wenn man ihr sagt, dass sie das seinlassen soll, aber es ist halt in ihr angelegt. Wobei ich glaube, dass sie schon auch ganz gerne kontaktliegen würde, was Theo ja gar nicht mag und das akzeptiert sie auch. Aber dafür hat sie ja uns 😄

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