Fragen, die man sonst nicht zu stellen traut .... Teil 24
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Dein Hund hat also grds schon Lust an Hundekontakt knurrt und schnappt dann aber erst mal, oder habe ich das falsch verstanden? Braucht sie dann einfach Zeit um warm zu werden und genießt dann den Kontakt?
Grundsätzlich hat sie Interesse an anderen Hunden, ist aber oft nicht verträglich. Es ist in all den 8 Jahren nur ein paar Mal vorgekommen, dass sie einen anderen Hund wirklich nett gefunden hat. Oft ignoriert sie den anderen Hund dann, wenn der sich vorbildlich benimmt oder ich muss aufpassen, dass sie nicht auf Angriff geht, und meine Terrierdame macht keine Gefangenen. Besonders bei kleineren und deutlich größeren Hunden muss ich aufpassen, die legt sich auch mit Pitbulls an, wenn sie grad drauf ist.
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Birkenzucker, insbesondere Erythrit, süßt zwar, geht aber durch den Körper unverändert durch, wird nicht verstoffwechselt. Und das ist ein für Hunde giftiger Stoff.
Birkenzucker, also Xylit ist sehr giftig für Hunde.
Erythrit jedoch ist für Hunde ungiftig
Sorry, ja, Du hast recht. Ich hatte Erythrit als fermentierten Birkenzucker abgespeichert.
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Dein Hund hat also grds schon Lust an Hundekontakt knurrt und schnappt dann aber erst mal, oder habe ich das falsch verstanden? Braucht sie dann einfach Zeit um warm zu werden und genießt dann den Kontakt?
Grundsätzlich hat sie Interesse an anderen Hunden, ist aber oft nicht verträglich. Es ist in all den 8 Jahren nur ein paar Mal vorgekommen, dass sie einen anderen Hund wirklich nett gefunden hat. Oft ignoriert sie den anderen Hund dann, wenn der sich vorbildlich benimmt oder ich muss aufpassen, dass sie nicht auf Angriff geht, und meine Terrierdame macht keine Gefangenen. Besonders bei kleineren und deutlich größeren Hunden muss ich aufpassen, die legt sich auch mit Pitbulls an, wenn sie grad drauf ist.
ah okay danke. Mein Fehler, ich habe "Interesse" mit "Nett finden" gleichgesetzt.
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Ich fühle mich gerade wie ein Rabenfrauchen, weil ich nie drüber nachgedacht habe, ob Blinky gerne einen Zweithund hätte
Es wäre gesundheitlich meinetwegen eh nicht in Frage gekommen... Aber eigentlich habe ich auch nie einen Gedanken daran verschwendet, weil mir Blinky bei Fremdhunden und auch bei bekannteren Hunden jetzt nie so das Gefühl gab, sie hätte gerne immer Hunde um sich. Ich hatte immer den Eindruck, auf Fremdhunde kann sie generell verzichten (sie fiddelt eher als dass sie sich wirklich über Kontakte freut) und auch bekanntere Hunde waren zwar manchmal schön, aber sie schien zu Hause nie was zu vermissen oder ich hab's nicht bemerkt 
Jetzt sowieso in ihrem Alter (wir schätzen doch eher an die 14 als offiziell 13) kann sie auch noch mehr auf Hunde verzichten. Sie scheint sich zwar draußen etwas öfter über Hundekontakte wirklich zu freuen statt herumzufiddeln, aber das ist dann in 1-2min erledigt und sie hat dann auch kein Interesse mehr.
Sie musste sich zu ihrem Einzug für ein paar Jahre mit Katzen anfreunden und nun seit einem Dreivierteljahr auch wieder 😅 Dann hat sie noch mich als Menschen und wenn mein Mitbewohner da ist, auch ihn, oder wenn Besuch da ist, ... Ich hatte nie den Eindruck, dass ihr ein Zweithund gut tun oder sie sich drüber freuen würde.
und ich würde mich doch als einen Menschen einordnen, der schon drauf achtet und versucht herauszufinden, was den Hund glücklich macht. Gehe diesbzüglich also nicht achtlos durchs Leben
Glaube das wäre mir schon aufgefallen.Trotzdem fühl ich mich gerade n bisschen wie n Rabenfrauchen
andererseits auch gut, es hätte eh nicht sein können und so hab ich wenigstens deswegen nie n schlechtes Gewissen gehabt 
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Dein Hund hat also grds schon Lust an Hundekontakt knurrt und schnappt dann aber erst mal, oder habe ich das falsch verstanden? Braucht sie dann einfach Zeit um warm zu werden und genießt dann den Kontakt?
Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Wohl nicht bei jedem Hund, aber bei einigen.
Ich würde auf jeden Fall nicht nur auf einsamen Wegen gehen und Kontakt vermeiden.
Aber vielleicht einfach Kontakt auf Sichtdistanz, hinter Hunden, mit deinem Hund angenehmen Abstand gehen. So kann dein Hund den anderen beobachten, mit den Augen, aber vor allem auch mit der Nase.
Vielleicht, wer weiss, könnt ihr auch zusammen geheen. Hunde sehen zwar gelegentlich so aus, als würden sie sich ignorieren, aber sie nehnen den anderen schon wahr.
Sogar damals meine Wega

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Meine wird wohl Einzelhund bleiben, ich habe nicht den Eindruck das ihr zu Hause etwas fehlt.
Sie braucht aber ganz eindeutig Hundekontakt, draußen möchte sie zu fast jedem Hund, und zumindest kurz Hallo sagen möchte sie unbedingt.
Wir haben eine Hundesitterin die selbst fünf Hunde hat, sie liebt es dort alle 2-3 Wochen einen Tag zu verbringen.
In der Hundezone bei uns haben wir auch schon einige Freunde gefunden, es ist einfach schön sie da zu sehen. Sie ist halt ein sehr soziales Wesen, mag alles was sich bewegt.
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Danke für die ganzen Antworten! wilderbse
Dein Hund hat also grds schon Lust an Hundekontakt knurrt und schnappt dann aber erst mal, oder habe ich das falsch verstanden? Braucht sie dann einfach Zeit um warm zu werden und genießt dann den Kontakt?
Ich bin bisher mit Hank immer weiter gegangen, wenn der andere Hund geknurrt hat. Kann das in der Situation auch was anderes heißen? Sollte man dann den Hund noch mehr Zeit geben? Ich hatte das immer als klares, ich habe kein Interesse gedeutet.
(Also erst Absprache mit Halter, dann Hunde ableinen, Hund knurrt, wir gehen einfach ruhig weiter)Ich würde solche Dinge nicht unbedingt mit Zufallsbekanntschaften auf der Straße erstmalig ausprobieren, sondern versuchen, deinen Hund - und ein wenig auch andere - in einer Hundeschule oder in einem Verein besser lesen zu lernen. Es kann z. B. auch die Leine am Hund Begegnungen sehr stark beeinflussen, je nach Hund auch das Territorium uvm. (Wie sozial mein Hund ist, habe ich erst erkannt, als ich ihn mal frei mit anderen in geschütztem Rahmen habe spielen sehen)
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An die Hundehalter/innen die nur einen Hund haben: Woran und wann habt ihr erkannt, dass euer Hund keine andere Hunde im Leben braucht? Oder wie habt ihr erkannt, dass der Hund andere Hundekontakt benötigt?
Irgendwie ist das ein Thema bei dem ich sehr verunsichert bin und manchmal ein schlechtes Gewissen habe.
Ich bin Ersthundehalterin und habe auch einen Einzelhund. Schon vor seinem Einzug wussten Mr Barnaby und ich, dass sobald kein Zweithund einziehen kann. Zumindest nicht die ersten Jahre.
Manchmal sind die Abwägungen also nicht allein „was will der Hund“ sondern „was schaffe ich und kann ich guten Gewissens und mit 100% leisten?“

Genau. Wir haben gesagt, es bleibt erstmal beim Einzelhund, weil wir wussten, dass es für uns als Berufstätige schon eine Aufgabe sein wird, einen Hund zu halten und ihm guten Gewissens gerecht zu werden.
Genauso waren wir aber der Auffassung, dass Hunde in gewisser Weise andere Hunde/ positive Sozialkontakte brauchen.
Meine wird wohl Einzelhund bleiben, ich habe nicht den Eindruck das ihr zu Hause etwas fehlt.
Wir haben auch nicht den Eindruck, dass ihm zu Hause was fehlt. Wir pflegen aber auch von Anfang an gute Hundekontakte.
Ich bin bisher mit Hank immer weiter gegangen, wenn der andere Hund geknurrt hat. Kann das in der Situation auch was anderes heißen? Sollte man dann den Hund noch mehr Zeit geben? Ich hatte das immer als klares, ich habe kein Interesse gedeutet.
(Also erst Absprache mit Halter, dann Hunde ableinen, Hund knurrt, wir gehen einfach ruhig weiter)Sie braucht aber ganz eindeutig Hundekontakt, draußen möchte sie zu fast jedem Hund, und zumindest kurz Hallo sagen möchte sie unbedingt.
Wir haben auf Spaziergängen nie direkten Kontakt zu Fremdhunden zugelassen. Einmal, weil wir nicht die Erwartung möchten "da kommt ein anderer Hund, da darf ich gleich Hallo sagen, da gibts gleich Action" und einmal, weil man einfach zT so schräge Leute trifft, die ihre Hunde nicht lesen können.
In der Hundezone bei uns haben wir auch schon einige Freunde gefunden, es ist einfach schön sie da zu sehen. Sie ist halt ein sehr soziales Wesen, mag alles was sich bewegt.
Herr Hund wird bald 5 und hat zum Glück seine feste Hundefreundschaften.
Pack ich mal hier rein, weil lang:
Seinen ersten Hundefreund hat er im Welpenkurs der 1.Hundeschule kennengelernt. Also von 8W bis fast 2J. waren sie beste Buddys und haben viele erste Male zusammen erlebt -
erstes mal Tierpark, erstes mal Eisdiele drinnen, erstes mal Straßencafe draußen, erstes mal Freilauf etc. Das war ein total toller Kontakt, auch für mich als Ersthundehalterin, weil das Gegenüber schon den 3.Hund hatte. Leider hat es sich zwischen uns dann auseinandergelebt, weil das Frauchen so viele Verpflichtungen hatte (Kinder,Haushalt,2 Hunde,2 Jobs,Studium), unsere privaten Treffen mehrfach abgesagt wurden und wir auch keine gemeinsamen Kurse mehr hatten.
Neben diesem Hundefreund hatten wir sporadisch Kontakt zu 5 Hunden aus dem Bekanntenkreis. Mal hier bei uns, mal dort, mal gemeinsam auf einer Freilauffläche. Und ich hab mal auf eine Kleinanzeige geantwortet, da kam aber nur 1 Gruppenspaziergang zu stande.
Auf dieser Freilauffläche habe ich dann so mit 1J, 1 1/2J ziemlich zeitgleich 2 Frauchen kennengelernt, die ich nur vom Sehen aus der Hundeschule kannte. Die ich dann nicht mehr besucht hab.
Mit Frauchen 1 und deren Hündin hatte ich gehofft, eine Hundefreundin fürs Leben gefunden zu haben, weil gleiches Alter, gleiche Rasse,ähnliches Temperament. Der Kontakt hielt aber nur 1J. / 1 1/2 Jahre. Wieder wegen anderen Verpflichtungen und ich die kurzfristigen Absagen irgendwann müde war.
Mit Frauchen 2 und ihrem Rüden verbindet uns noch heute, knapp 3.5J später, eine Freundschaft. Auch zwischen uns Menschen. Die Jungs verstehen sich, spielen, gehen entspannt zusammen spazieren, schnüffeln, tun Hundedinge. Auch, wenn wir Menschen viel zu tun haben, halten wir Kontakt. Und wenn es inzwischen nicht mehr wöchentlich, sondern nur 1x/Monat ist, dass wir uns treffen, es ist uns allen wichtig.
Zu diesem "besten Freund" ♥️ seit 3.5J hat er seit auch schon 2J wieder eine "beste Freundin", sogar wieder eine Labrador Hündin ♥️. Ein paar Monate jünger, gleich Rasse, gleiches Temperament. Wir haben sie in der 2.Hundeschule/ Hundesportverein kennengelernt. Nach der Enttäuschung vom Kontaktverlust zu den anderen fand ich es schön, dass das Frauchen mich angesprochen hat und die Initiative mal vom Gegenüber ausging. Wir treffen uns seitdem sehr regelmäßig zum Spaziergang. Und wir haben zwischenmenschlich eine besondere Freundschaft entwickelt. Mr Barbaby und ich haben auch mal die Hündin abgeholt und sie zum Spaziergang mitgenommen, weil es Frauchen&Herrchen aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich war.
Seine beste Freundin, die Labradorfreundin, hatten wir schonmal einen Nachmittag bei uns zur Betreuung.
Wir haben noch scherzhaf gesagt, dann haben wir ja mal eine Vorschau, wie es mit einem Zweithund wäre.
Das war eine Situation, die wir uns einfacher vorgestellt haben. Wir hatten angenommen, dass sie sich ja kennen und sie nach einer Runde toben und einem Spaziergang dann drinnen auch schnell zur Ruhe kommen. Überraschung: War nicht so. Es war wirklich Management, weil beide nicht zur Ruhe kamen. Da haben wir gesagt "noch zu früh für einen zweiten".
Und zusammenfassend ist es so: Wir sind zufrieden als Paar mit einem Hund und haben nicht das Gefühl, dass einem von uns dreien etwas fehlt.
LG
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Zu spät zu editieren.
Die regelmäßigen wertvollen Hundekontakten tun Herrn Hund gut und uns auch.
Schau dich doch mal um, nach einer Schule, einem Verein, vll hier im Forum oder Kleinanzeigen, App und da nach solchen Kontakten. Ich denke, an zufälligen Begegnungen mit Fremdhunden kannst du sein Sozialverhalten und seine (Un)Zufriedenheit nicht festmachen.
LG
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Dein Hund hat also grds schon Lust an Hundekontakt knurrt und schnappt dann aber erst mal, oder habe ich das falsch verstanden? Braucht sie dann einfach Zeit um warm zu werden und genießt dann den Kontakt?
Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Wohl nicht bei jedem Hund, aber bei einigen.
Ich würde auf jeden Fall nicht nur auf einsamen Wegen gehen und Kontakt vermeiden.
Aber vielleicht einfach Kontakt auf Sichtdistanz, hinter Hunden, mit deinem Hund angenehmen Abstand gehen. So kann dein Hund den anderen beobachten, mit den Augen, aber vor allem auch mit der Nase.
Vielleicht, wer weiss, könnt ihr auch zusammen geheen. Hunde sehen zwar gelegentlich so aus, als würden sie sich ignorieren, aber sie nehnen den anderen schon wahr.
Sogar damals meine Wega

sorry ich habe mich falsch ausgedrückt (schreiben ist nicht meine Stärke):
Der Andere Hund knurrt, nicht Hank. Ich gehe dann weiter um Konflikte zu vermeiden. Meine Frage an wilderbse bezog sich eher darauf ob ich zu übervorsichtig bin. Und dem anderen Hund vlt mehr Zeit geben sollte. Hank geht dann einfach mit. Deswegen war es gut mal die andere Seite zu hören.
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