Der "gefährliche" Hund Teil 3

  • ..und weil es mich nicht losgelassen hat, habe ich noch meine alte Ausgabe der Hundepsychologie (2004) herausgekramt. Nicht, dass ich gerade Zeit hätte, da rein zu schauen, aber: es gibt ein Kapitel "Deutsche Schäferhunde und Wölfe - ein Verhaltensvergleich". Möglich, dass von hier der Eindruck kam, Schäferhunde wären mimisch weniger gut aufgestellt. Was ja stimmt, im Vergleich zum Wolf. Aber mutmaßlich nicht im Vergleich zu vielen anderen Hunderassen.

    Und nun versuche ich mal, was zu arbeiten ;D

  • ..und weil es mich nicht losgelassen hat, habe ich noch meine alte Ausgabe der Hundepsychologie (2004) herausgekramt. Nicht, dass ich gerade Zeit hätte, da rein zu schauen, aber: es gibt ein Kapitel "Deutsche Schäferhunde und Wölfe - ein Verhaltensvergleich". Möglich, dass von hier der Eindruck kam, Schäferhunde wären mimisch weniger gut aufgestellt. Was ja stimmt, im Vergleich zum Wolf. Aber mutmaßlich nicht im Vergleich zu vielen anderen Hunderassen.

    Und nun versuche ich mal, was zu arbeiten ;D

    Wobei es ja auch bei den Wölfen nicht den einen Wolf gibt. Bekannte von mir haben Filmwölfe und dafür eignen sich keine Grauwölfe habe ich mir sagen lassen, man nimmt dort arktische Wölfe.

    Das Buch ist ja eh sehr DSH geprägt, und die genutzten Hunde wurden auch vom SV zur Verfügung gestellt.

  • Wobei Fed-Pet eben auch erwähnt, dass der DSH eben genau deshalb gewählt wurde, weil sein Erscheinungsbild dem des Wolfes sehr ähnelt (mehr, als bei anderen Rassen).

    Nebenher erwähnt sie eben auch, dass Bullterrier über mehr Mimik verfügen (14 Gesichtsausdrücke gegenüber 12 beim DSH) als sie selber vermutet hat, dass der Pudel sehr mimikarm ist, und dass bei den Hunden mit vielen Gesichtsfalten eben auch nicht oder nur schwer auffällt, wenn zu diesen Gesichtsfalten noch 1 oder 2 weitere dazukommen als Ausdruck eines bestimmten Verhaltens (drohen z. B.).

    Auch stark ausgeprägte Lefzen engen das Ausdruckverhalten sehr ein.

    Dass mehr Haut im Gesicht (auch beim DSH) ein Zeichen der Domestikation ist, und eine feine Mimik, wie sie den Wölfen zueigen ist, deshalb beim Haushund gar nicht möglich ist.

    Dafür bellen Haushunde (zumeist) mehr, und auch differenzierter.

  • Was noch berücksichtigt werden sollte:

    Auch Mimik wird geübt (erlernt), und es spielt auch eine Rolle, wie Hunde aufwachsen, und welche spielerischen Interaktionen beim Aufwachsen bevorzugt werden.

    Genauso wie Spezialisierungen eine Rolle dabei spielen, welches Ausdrucksverhalten besonders "geschult" wird.

    So wie auch der Körperbau Einfluss auf Verhalten hat, und dadurch bestimmte Verhaltensweisen bevorzugt zeigt.

  • ..und weil es mich nicht losgelassen hat, habe ich noch meine alte Ausgabe der Hundepsychologie (2004) herausgekramt. Nicht, dass ich gerade Zeit hätte, da rein zu schauen, aber: es gibt ein Kapitel "Deutsche Schäferhunde und Wölfe - ein Verhaltensvergleich". Möglich, dass von hier der Eindruck kam, Schäferhunde wären mimisch weniger gut aufgestellt. Was ja stimmt, im Vergleich zum Wolf. Aber mutmaßlich nicht im Vergleich zu vielen anderen Hunderassen.

    Und nun versuche ich mal, was zu arbeiten ;D

    Ah, guck .. sieht man mal, was das Hirn in so vielen Jahren draus macht. Ich habe das Buch irgendwie nicht mehr ... vermutlich irgendwem geliehen und nie zurückbekommen oder so. Danke fürs Recherchieren!

  • Die Unterscheidung des Angriffs finde ich auch gut, ebenso wie in Hamburg die Zuordnung nach Bezirk oder Ursache. Wenn fast ein Drittel der Vorfälle in Wandsbek stattfinden, ist dort entweder der größte Hundeauslauf und/oder die schlimmste Klientel vertreten.

    Weder noch - Wandsbek ist der größte Bezirk. Geht über die Walddörfer und Alstertal bis fast zur Innenstadt Bezirk Mitte. Und die beiden ersten genannten sind eher keine sozialen Brennpunkte.

  • Die AI sagt (Duck AI):

    "Die Anzahl der Gesichtsmuskeln in verschiedenen Hunderassen kann variieren, und aktuelle präzise Daten speziell für die genannten Rassen sind oft schwer zu finden. Hier sind jedoch einige Informationen zusammengefasst:

    Gesichtsmuskeln der Hunderassen

    HunderasseAnzahl der Gesichtsmuskeln
    Deutscher SchäferhundEtwa 20 Muskeln, die für eine ausgeprägte Mimik sorgen.
    Alaskan MalamuteUngefähr 20 bis 24 Muskeln, vergleichbar mit anderen Hunderassen.
    Shiba InuCa. 16 bis 20 Muskeln, was typisch für kleinere Hunderassen ist.
    Golden RetrieverRund 25 Muskeln, die für ein freundliches und ausdrucksvolles Gesicht verantwortlich sind.

    Detailierte Erklärungen

    Deutscher Schäferhund

    Der Deutsche Schäferhund verwendet seine Gesichtsmuskeln, um kommunikative Gesten zu zeigen, die oft in der Arbeit und im Training wichtig sind. Diese Rasse hat eine hohe Ausdrucksfähigkeit, was sie sehr vielseitig macht.

    Alaskan Malamute

    Die Muskulatur des Alaskan Malamute ist ebenfalls gut ausgeprägt. Diese Rasse unterscheidet sich in der Gesichtsstruktur, was auch die Anzahl der verwendbaren Muskeln betrifft, die maßgeblich für ihre Emotionen und Ausdrücke sind.

    Shiba Inu

    Der Shiba Inu hat eine relativ geringere Anzahl an Gesichtsmuskeln verglichen mit größeren Rassen, was ihm gleichzeitig eine weniger ausgeprägte Mimik verleiht. Sie sind jedoch bekannt für ihre wachsame und neugierige Mimik.

    Golden Retriever

    Der Golden Retriever zeichnet sich durch eine hohe Anzahl an Gesichtsmuskeln aus. Dies ermöglicht ihm, eine Vielzahl von Ausdrücken zu zeigen, was ihn als Familienhund so beliebt macht.

    Diese Unterschiede in der Anzahl und Stärke der Gesichtsmuskeln spiegeln sich in der Ausdruckskraft und dem Temperament der jeweiligen Rasse wider."

    Also, es gibt Unterschiede in der Muskulatur. Deutsche Schäferhunde gehören laut dem aber zu den Rassen mit einer hohen Ausdruckfähigkeit.


    Und im Vergleich zu Wölfen:

    "Hier ist ein detaillierter Vergleich der Anzahl der Gesichtsmuskeln zwischen Hunden und Wölfen:

    Vergleich der Anzahl der Gesichtsmuskeln

    TierAnzahl der Gesichtsmuskeln
    Hunde (verschiedene Rassen)Durchschnittlich 16 bis 30 Muskeln.
    Wölfe (allgemein)Etwa 12 bis 15 Muskeln.

    Detailierte Erklärungen

    Hunde

    Hunde weisen eine größere Vielfalt an Gesichtsmuskeln auf, typischerweise zwischen 16 und 30 Muskeln, je nach Rasse. Diese Muskulatur ermöglicht eine ausgeprägte Mimik, die für die Kommunikation mit Menschen und anderen Hunden wichtig ist. Rassen wie der Golden Retriever oder der Deutsche Schäferhund sind besonders bekannt für ihre emotionalen Ausdrücke.

    Wölfe

    Die Anzahl der Gesichtsmuskeln bei Wölfen liegt im Bereich von 12 bis 15 Muskeln. Diese Muskulatur ist weniger differenziert, da Wölfe nicht auf Mimik angewiesen sind, um zu kommunizieren. Sie verwenden hauptsächlich Körpersprache und Lautäußerungen, wodurch die Anzahl der benötigten Gesichtsmuskeln geringer ist.

    Fazit

    Die größere Anzahl an Gesichtsmuskeln bei Hunden zeigt ihren Anpassungsprozess an das Leben mit Menschen und ihre Fähigkeit, emotionale Ausdrücke zu kommunizieren. Wölfe hingegen verlassen sich auf andere Kommunikationsstrategien, was zu einer weniger ausgeprägten Mimik führt."

    Ganz spannend, daß Hunde im Vergleich zu Wölfen mehr Gesichtsmuskeln haben, aber irgendwie auch logisch. Wölfe haben auch so eine recht ausdrucksstarke Mimik und haben davon ab noch viel mehr Möglichkeiten, untereinander zu kommunizieren im Vergleich zu Hunden mit Sozialpartner Mensch.

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