Der "gefährliche" Hund Teil 3
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Gast41354 -
14. März 2024 um 17:10
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Ich frag mich ja obs beim American Bully vielleicht sein kann dass die vielleicht so auf Masse gezüchtet sein könnten dass genau deswegen nicht viel Mimik möglich ist ? Bei den meisten Staffs bspw lässt sich da noch viel mehr erkennen find ich.
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Schäferhund wäre mir nun auch nicht als schwer zu lesen eingefallen, allerdings auch sicher nicht als Beispiel für "langsame Eskalation mit allen Stufen".
Als Beispiel wurde glaub ich der Husky genannt.
Meine Hütehunde finden die durch die Bank eher provokativ. Merken tut man das natürlich am ehesten bei den nicht mit allen verträglichen, meinem Grisu, Enya... aber auch Joey und meine Shelties reagieren da vorsichtiger. Habe ich mir über sehr steil vorne, Rute überm Rücken und doch auotmatisch sehr vorwärts gerichteter Kopf erklärt (Ohren nach vorne, selbstbewusste Typen idR). Habe ich von Hütehundhaltern auch schon oft gehört, dass die mit Huskys und Co nicht gut können bzw. verunsichert sind.
Bulldoggen-Typen, Frenchies und Co haben wir hier quasi nicht, aber dass deren Mimik zumindest mal Übung im Lesen braucht für andere Hunde (von den Geräuschen ganz zu schweigen) dürfte selbsterklärend sein.
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Viele Hunde haben ja „Themen“ mit Schäferhunden. Habe ich in 21jahren DSH Haltung selbst regelmäßig festgestellt. Immer wieder hiess, es „der hat schlechte Erfahrungen mit DSH gemacht..“ aber ich habe Kommunikationsprobleme idR nicht bei meinen DSHs gesehen.
Ich habe vor 20 Jahren es auch anders erlebt.
Gehe mit meinem Sheltie ganz entspannt meine Runde, als ein Schäferhund regelrecht bei unserem Anblick ausrastete. Da kam vom Halter: "Der hat schlechte Erfahrung mit Border Collies gemacht, deshalb ist er so drauf!"
Und dieser war nicht der einzige gewesen, der sich so aufführte.
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So kenne ich die meisten Schäferhunde hier leider auch. Mit Bella und Ada hatte ich zwei Lämmchen an der Leine, die sich für fremde Hunde an der Leine gar nicht interessierten. Meine Cookie fixiert dagegen zurück, da verstehe ich dann eher, wenn einer an der Leine reagiert.
Schäferhunde sind beim Anblick von Ada und Bella trotzdem regelmäßig ausgerastet. Ich führe das ein wenig auf den spitzmäßig aufgerichteten Schwanz zurück. Von einem Schäfermix und einem anderen Mischling wurden wir dann sogar ganz überraschend angegriffen. Weder wir noch unsere Hunde hatten sie gesehen, bevor sie aus einem Gebüsch auf meine losgingen. Besitzer natürlich nur kurz zu sehen und dann weg.
OT: Den Besitzer habe ich trotzdem ausfindig gemacht und die TA-Kosten zahlen lassen. Beim Ordnungsamt seiner Gemeinde habe ich ihn auch gemeldet. Sowas geht gar nicht.
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Schäferhunde lassen sich gut durch die Leine aktivieren und moderne Trainingsmethoden mit unfähigen haltern verschärfen das Problem (ungewolltes bestätigen und fördern)
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Ja... die Schäferhund-Dichte (und deren Mixe) ist bei uns in der Gegend recht hoch. Mag ja sein, die kommunizieren so 2-3 Sekunden sehr fein, bevor sie ausrasten (warum auch immer das aus Schäferhund-Sicht dann angemessen ist), aber da warte ich gar nicht mehr drauf, sondern sehe zu, da Abstand reinzubringen, sobald ich einen auf uns zukommen sehe.
Wir haben hier keine XL-Bullies, ungefähr gar keine Molosser, keine SoKas und den letzten Rottweiler habe ich vielleicht vor 10 Jahren bei uns gesehen. Daher wohl, was hier einfach sehr auffällt als Rasse, um die man besser einen sehr großen Bogen macht und unter "fein kommunizieren" verstehe ich etwas ganz anderes...
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Eher darin begründet, dass bei vielen anderen Rassen Kommunikation schwammig wird. Z.B. mit übermäßigen fiddeln oder zu aktiver Beschwichtigung
Was findest Du denn an fiddeln oder aktiver Beschwichtigung undeutlich? Das sind doch eigentlich finde ich sehr leicht zu lesende Verhaltensweisen, oder stehe ich gerade etwas auf dem Schlauch?
Edut: mir fiel gerade auf, dass sich das etwas passiv-aggressiv lesen könnte, ich meine es aber wirklich als interessierte Nachfrage, nicht als pampig sein.
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Eher darin begründet, dass bei vielen anderen Rassen Kommunikation schwammig wird. Z.B. mit übermäßigen fiddeln oder zu aktiver Beschwichtigung
Was findest Du denn an fiddeln oder aktiver Beschwichtigung undeutlich? Das sind doch eigentlich finde ich sehr leicht zu lesende Verhaltensweisen, oder stehe ich gerade etwas auf dem Schlauch?
Edut: mir fiel gerade auf, dass sich das etwas passiv-aggressiv lesen könnte, ich meine es aber wirklich als interessierte Nachfrage, nicht als pampig sein.
Nicht schwammig, aber hier ist es im direkten Kontakt tatsächlich so dass man merkt das schaukelt sich hoch.
Hat ja aber nicht mit Begegnungen an der Leine zu tun. -
dass man merkt das schaukelt sich hoch
Ja, das kenne ich auch, dass Rassen die bestimmte gegensätzliche Konfliktlösungsstrategien haben, sich schnell gegenseitig hochschaukeln (ist bei Menschen genau so, oder?
). Aber da hätte ich das Problem jetzt nicht dabei gesehen, dass sie sich nicht lesen können, sondern dass sie halt das was sie da so korrekt lesen nicht mögen. -
Ich meinte übrigens mimische Veränderungen im Gesicht. (Macht aber nichts, dass die Diskussion fortschreitet. Nur, damit es noch mal klar ist, so mein "Startpunkt" war.)
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