Box zum Beruhigen - es funktioniert irgendwie nicht?

  • Box ist hier ein hochhochemotionales Thema. Das geht nicht nur an euch

    Hochemotional hin oder her...was genau soll die Box denn bringen, wenn man ein flippendes Hundekind da rein setzt? Ich gestehe, ich hab es nie ausprobiert, aber rollen die sich dann ein und schlafen selig, sobald die Tür zu ist?

    Oder hat man das Problem damit einfach nur auf kleineren Raum begrenzt?


    Wenn meine Kleine mal drüber war, hab ich mich ruhig auf den Boden gesetzt und sie hat sich zu mir gelegt. Paar ruhige Worte und Streicheleinheiten später war das Thema gegessen.

  • Was soll ich echt machen, eurer Meinung nach?? Den Hund auf die Katzen losgehen lassen? Dann sind ja alle Ratgeber um sonst mit - Tiere trennen, erstmal ein Zimmer, Katzenzimmer einrichten, einige Tage erstmal nur Gerüche tauschen etc. - alles unfug?

    Soll ich Hund und Katze alles selber regeln lassen, wenn Welpe einfach Katze jagt? Die eine Katze flieht nicht, die schlägt zu, wenn Welpe sie jagt.

    Wir üben fleissig, dass sie sich verstehen, mit Begegnungen etc. Mittlerweile können sie neben einander schlafen ohne Probleme - nur die Kleine jagt halt im Spielmodus.


    Und die Kleine ist ziemlich ausgeglichen und wir haben eine Trainerin und nächste Woche auch Welpenschule und und und…

    Na dann bist du ja bestens versorgt mit eurer Trainerin. Wieso fragst du dann hier? Hast du das Gefühl, dass eure Trainerin nicht so richtig gut ist?


    Ich verstehe nicht recht, welche Ratschläge du dir hier im Forum erwartest, wenn die Kleine ziemlich ausgeglichen ist. Und natürlich nicht Hund und Katzen alles selber regeln lassen. Katzen aber nicht wegsperren, nur weil jetzt hier auch ein Hund wohnt. Die Katzen haben die älteren Rechte. Das musst du irgendwie anders in den Griff bekommen. Was sagt eure Trainerin dazu, dass euer Welpe die Katzen jagt?

  • Naja du schreibst von schreien, vom koten in die Box (egal wie oft, das ist NICHT normal oder ok), usw.

    Ja das mit dem Koten hat uns heute sehr überrascht! Fanden wir auch nicht fair und hatten nicht damit gerechnet. Zuerst wollten wir sie anleinen, mit Spielzeug und weil sie müde war. Dann hat sie die ganze Zeit den Katzen nachgebellt und wollte auf sie los. Also haben wir es mit der Box versucht, weil wir irgendwie essen wollten… Dann ging es keine 5min und sie war voll Kot drin und hat viel gebellt. Dann halt raus mit ihr und ab ins Büro… dann hat sie dort auch friedlich gepennt…


    Weiss nicht ob sie unsicher ist wg Katzen und daher so unter Dauerstrom ist im Wohnzimmer.


    Trainerin ist der Meinung, dass der Welpe seine Box braucht, um runter zu kommen. Aber sie hat noch keine Meinung geäussert wg anleinen und Katzen (kennt angewöhnen mit Katzen leider nicht…) und das mit Koten weiss sie noch nicht.


    Viele sagen ja auch, dass man nicht auf das Bellen und Jaulen vom Hund eingehen soll, damit es lernt dass es kein Sinn hat. Woher sollen wir dann wissen, wann ignorieren und wann nicht? Das ist manchmal echt nicht einfach.

  • Kasper ist als 10 Wochen alter Welpe zu zwei 6-jährigen Katzenschwestern gezogen. Hier gab es keine Box und hier wurde in dem Sinne auch nicht getrennt. Es gab Kindergitter, wo die Katzen drüber springen konnten. Die Kindergitter gab es nur, weil der Hund, als Welpe, nicht die Treppe im Haus hoch und runter rennt. Kasper hat die ersten zwei Tage Geschirr und Hausleine getragen und danach war klar, die Katzen werden nicht gejagt und die Katzen wußten, das Kleinteil wird nicht verprügelt. Ich denke, man muss ganz schnell Normalität einkehren lassen und nicht den jeweils anderen zu etwas besonderen machen. Dann schaffen die Tiere es niemals, normal miteinander umzugehen. Wenn du den jeweils anderen aussperrst, kann nie Allrag einkehren


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  • Box ist hier ein hochhochemotionales Thema. Das geht nicht nur an euch

    Also sollen alle ganz entspannt sein, wenn der ueberdrehte Welpe in die Box gepackt wird, da dann rumschreit und reinmacht?

    Ich bin kein Boxengegner. Alle meine Hunde kennen und moegen ihre Boxen. Aber wenn ich sowas lese, dann bin ich dezent entsetzt!





    Ich hab keine Katzen. Also kenne ich mich mit Hund und Katze nicht aus. Ich wuerde den Katzen Rueckzugsorte geben, an die der Hund nicht kommt. Kratzbaeume, Stufen an der Wand zum Schrank hoch (haben Freunde von mir fuer ihre Katzen), Tuergitter ueber die Katzen springen koennen, usw.

    Dann waere der Zwerg auch mal alleine in seinem 'Bereich'. Ein welpensicherer Raum oder Bereich im Raum, der mit Gittern abgetrennt ist. Da darf und kann der Zwerg im Grunde tun was er will (welpensicher so das nix passieren kann und man nicht staendig schauen muss), auch spielen. Nicht abschotten im Sinne von isolieren. Sie soll schon sehen koennen was so passiert ;)

    Katzen jagen waer bei mir verboten, auch fuer einen Welpen! Ruhiges Verhalten (auf beiden Seiten!) wird ruhig belohnt.


    Und dann seid einfach auch fuer sie da. Wie gesagt, man kann so Zwerge auch schnappen, festhalten und sie durch streicheln runterfahren. Das dauert u.U., aber das geht.

  • Wir haben zudem eine Trainerin, die uns begleitet - sie hat uns empfohlen, dass wir dem Welpen eben NICHT alle Räume auf einmal zeigen sollen und auch wenn wir Ratschläge von unterschiedlichen Eingewöhnungsartikel lesen - heisst überall - Tiere erstmal räumlich trennen.

    Nicht alle Räume auf einmal ist aber was anderes als "Welpe hat nur einen Raum", und überall sonst wird er angeleint oder in die Box gesperrt! Schafft den Katzen sichere Rückzugsorte (ZB mit Türgittern, Halter von Hund un Katz haben da sicher mehr praktische Tipps), und gebt dem Welpen mehr Bewegungsfreiheit!

    Es geht mir nur darum - wenn wir sie beruhigen wollen (z.B wenn ein spaziergang zu lang war und sie überdreht ist), dann geht weder Box noch anleinen - was gibt es für Alternativen?

    Punkt 1: Sorgt dafür, dass der Welpe weniger überdreht, indem ihr ihn zum Stress in der Wohnung nicht auch noch draussen überfordert! Ihr müsst nicht gross spazierengehen, setzt euch auf eine ruhige Wiese/Waldrand/in den Wald und lasst ihn da die Welt entdecken - mit ruhiger Rückendeckung durch euch, aber ohne grosses Trainingsprogramm.


    Punkt 2: Leg dich mit dem Hund aufs Sofa, oder auf den Boden oder woimmer ihr Ruhe und Entspannung findet - wenn du selber ruhst und entspannst, findet auch der übermüdete Welpe zur Ruhe. Manchmal muss man ihn anfänglich etwas halten, aber mit dem Körperkontakt und deiner eigenen Ruhe wird auch der Welpe runterfahren. Wenn ihr die Wohnungssituation entstresst, wird das auch immer leichter gehen.


    Ansonsten würde ich auch eine Fachperson empfehlen, die sich die Sache vor Ort anschaut, und Hunde- UND Katzenerfahrung hat.

  • :see_no_evil_monkey: Wie schon gesagt mir geht es nicht um das Thema an sich. Einfach darum der TE zu erklären, dass sie nicht 10min nach Registrierung mit "die halten mich alle für Monster" auf Nimmerwiedersehen die Flucht ergreifen muss.

    Das nützt nämlich niemandem was. Hatten wir ja nicht nur einmal.

  • Ich finde das sehr schwierig so vom Schreiben her zu verstehen, ob das nicht einfach normales quirliges Welpenverhalten ist mit Austesten von Grenzen und „wilde 5 Minuten haben“ oder ob der Welpe wirklich drüber ist und völlig überlastet, dass ernsthaft Sorge bestehen muss.


    Wenn man das normale welpenverhalten immer deckelt und in Ruhe Ersticken will, dann entsteht auch Stress und der Hund kommt nicht zur Ruhe und kotet in die Box.


    Ich hab’s bei meiner Aussie-Hündin damals ein einziges Mal „hinbekommen“ die völlig aus dem Lot zu bringen, dass ich sie auf dem Schoß festhalten musste, bis das Zwergi endlich geschlafen hat.

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