Meine Hündin hat ihr Wesen verändert

  • Hallo ihr Lieben,

    meine neun Jährige Hündin, hat seit dem Tod ihres "Partners" vor einigen Jahren, ihr Wesen verändert. Nicht gleich merklich, aber aktuell weiß ich nicht mehr weiter. Sie kommt eigentlich jeden Tag mit mir zur Arbeit und hat dort ihren Platz. Jetzt hat meine Chefin einen Welpen bekommen (9 Wochen Labi) und den ist sie heute direkt so angeflogen .... sie hört dann auch nichts mehr. Wenn ich sie dann wieder am Platz habe, ist sie so angespannt und zittert extrem. Sie bellt auch bei jedem Geräusch in der Firma z.B. wenn draußen jemand spricht. Jetzt haben wir seit einer Woche auch einen Welpen, der natürlich auch mit auf die Arbeit soll. Keine Ahnung wie das gehen soll. Sie mag den Welpen noch nicht unbedingt, ignoriert ihn aber bzw. korrigiert ihn auch (wenn er zum Napf will, wenn sie frisst). Soll sie auch. Er muss auch lernen wo die Grenzen sind. Hat hier noch jemand Probleme mit seinem "älteren" Hund, und das sich das Wesen geändert hat? Ich möchte Lucy nicht zu Hause lassen sondern trotzdem in die Arbeit mitbringen. Habt ihr Ideen?

  • Wie hat sie denn ihr Wesen geändert?

    Das eine neunjährige Hündin nicht begeistert ist, wenn ein kleiner Welpe dazu kommt, ist nichts besonderes. War das jetzt gleichzeitig, daheim und auf der Arbeit?

    Auf der Arbeit würde ich schlicht dafür sorgen, dass der neue Welpe nicht an sie heraus kommt. Z.B. indem sie in einer Box liegt und du sie sicher abschirmst.

    Was heißt, sie hat den Welpen "angeflogen"?

    Und um was für einen Hund handelt es sich?

  • Hallo im Forum,

    auch wenn du die Verhaltensänderung mit dem Verlust des Zweithundes verknüpfst, würde ich bei so etwas immer ausschließen wollen, dass es sich um ein gesundheitliches Problem handelt. Hunde werden dann gerne unleidlich, auch wenn sie sonst keine Schmerzen oder Probleme zeigen. Also wäre mein ersten Gang zum kompetenten Tierarzt und einmal gründlich durchchecken lassen.

  • 1. Tierarzt Check


    2. deine Hündin soll nicht den Welpen erziehen, das ist dein Job!

    Sorg dafür, dass der Welpe sie in Ruhe fressen lässt. Das kann so st bei deiner Hündin für massiven Stress sorgen. Und schau bitte, dass sie auch Rückzugsorte hat, wo der Welpe nicht an sie ran kommt. Sie braucht unbedingt Ruhezonen.


    Du bist der Dirigent in eurem Haushalt und verantwortlich dafür, dass niemand aus dem Takt gerät.

    Gib jedem seine nötige Unterstützung, manage früh genug, dann wird das schon klappen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hi,


    unser Senior war auch 9 Jahre, als der Welpe kam. Auch ein Rüde, ähnliche Rasse, gleiche (End-)größe.

    Senior ist für sein Alter top fit, spielt total gerne, liebt es, mit anderen Hunden zusammen zu sein.

    Und dann kam der Welpe. Und Senior hatte keinen Bock auf den.


    Obwohl wir mit dem Senior echt seeeehr viel in der Anfangszeit gemacht haben (stets alleine Gassi, weil es zu zweit eh noch nicht ging), viele Streicheleinheiten, etc., wirkte er immer "unzufrieden" und gestresst.

    Wir haben sehr großen Wert auf die Unversehrtheit seines Schlaf- und Futterplatzes gelegt, er konnte wirklich immer in Ruhe fressen und schlafen, dennoch war er eben gestresst.


    Die gute Nachricht: Zumindest bei uns hat sich das eigentlich fast komplett gelegt. Manchmal ist ihm der (jetzt) Junghund von 10 Monaten noch zu aktiv, aber zu 90% sind die beiden jetzt ein Team, tingeln gemeinsam durch Haus und Garten, Senior legt sich von sich aus neben das Pubertier zum Pennen.


    Unsere Learnings:

    * Man kann Zuneigung nicht erzwingen, höchstens Fehler vermeiden, die zu Abneigung führen

    * Der Altersunterschied ist einfach groß. Was will ein 9-Jähriger mit einem Welpen anfangen?! Das merkten wir auch draußen. Der Welpe wurde sehr oft angebellt und angeknurrt, selbst wenn er nur still da saß.

    * Es ist anfangs echt viel Arbeit.


    Unser Senior ist eigentlich jetzt wieder wie vorher. Altersentsprechend wird er allgemein etwas ruhiger, schläft mehr, aber er wirkt nicht mehr gestresst.

  • Wie sieht es denn gesundheitlich bei Deiner 9jährigen Hündin aus? Sie ist ja für diese Rasse jetzt schon ein uralter Hund. Bekommt sie irgendwelche Behandlungen?

  • Ich würde da auch eher die gesundheitlichen Alarmglocken schrillen hören.

    Die Rasse ist quasi für Schmerzen im Bewegungsapparat prädestiniert, wenn ein Welpe im Büro ankommt, der mit 9 Wochen schon größer ist und dann noch mit dem Feingefühl eines Labradors ist es klar, dass die Hündin da alles dran setzt, ums ich den vom Hals zu halten und weitere Schmerzen zu verhindern.


    Ab zum TA (idealerweise in die Orthopädie) und den Hund mal komplett durchchecken lassen.

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