Hündin uriniert ständig ins Haus

  • Hallo, und zwar habe ich seit etwa 2-3 Monaten ein Problem mit meiner 8 jährigen Hündin. Sie uriniert so gut wie jede halbe Stunde ins haus, manchmal riesige Pfützen oder normal große. Auch kommt es häufig vor, dass ich mit ihr rausgehe, sie sich vollständig entleert also eine große Pfütze und dann Sekunden nachdem wir nachhause gekommen sind, auch in den Flur wieder uriniert. Über den Tag trinkt sie auch nicht viel Wasser, sie ist 24 Stunden bei mir und ich sehe daher auch wieviel sie trinkt. Auch jede Stunde rausgehen hat nichts gebracht, zwischen durch urinierte sie trotzdem ins Haus. Ich hab mir Sorgen gemacht und bin auch dann zu meiner Tierärztin gefahren . Dort wurde der Urin untersucht, war unauffällig und Fieber gemessen und dann wurde ihr auch nochmal Blut abgenommen am nächsten Morgen um die Werte der Nieren, Leber usw sich anzuschauen. Alles unauffällig. Urinieren tut sie aber weiter, ich habe bereits gelesen, dass kastrierte Hündinnen häufig unter Inkontinenz leiden, meine Hündin ist aber nicht kastriert und ist auch noch regelmäßig läufig also hormonell ist das ganze auch nicht. Könnte ich irgendwas noch untersuchen an ihr, da ich glaube es ist ein gesundheitliches Problem. Meine Hündin wird im August 9 Jahre alt. Könnte es auch am Alter liegen? Sie ist an sich total fit, frisst ganz normal 2 mal täglich ihr Nassfutter, ich füttere Rinti. Trockenfutter kriegt sie nicht. Abnormal viel trinken tut sie nicht, nur nach Mahlzeiten oder wenn es ihr zu warm ist. Würde mich über Ratschläge sehr freuen. Hab ich vielleicht auch etwas falsch gemacht?

    Was ich noch dazu sagen wollte, das kommt nicht jeden Tag vor. Manchmal uriniert sie wirklich jede halbe Stunde und dann doch weniger

  • Erstmal, ich finde es gut dass du dich wieder ans Forum wendest mit dem Problem.

    Es geht wahrscheinlich um deine Hündin, über die du hier

    schon geschrieben hast.

    Darf ich fragen, wie es ansonsten läuft mit deiner Hündin, hat sich das Problem (sitzt nur in ihrem Körbchen) verbessert?

    Und hat sich zum Zeitpunkt, wo das ins Haus urinieren begonnen hat, oder vorher irgendetwas verändert bei euch? Neue Mitbewohner oder mehr Lärm oder etwas anderes, was deine Hündin stressen könnte?

  • Erstmal, ich finde es gut dass du dich wieder ans Forum wendest mit dem Problem.

    Es geht wahrscheinlich um deine Hündin, über die du hier

    schon geschrieben hast.

    Darf ich fragen, wie es ansonsten läuft mit deiner Hündin, hat sich das Problem (sitzt nur in ihrem Körbchen) verbessert?

    Und hat sich zum Zeitpunkt, wo das ins Haus urinieren begonnen hat, oder vorher irgendetwas verändert bei euch? Neue Mitbewohner oder mehr Lärm oder etwas anderes, was deine Hündin stressen könnte?

    Hallo, ja genau es handelt sich um diese Hündin. Ja gerne kann ich berichten, ihr Verhalten hatte sich wirklich ins Positive entwickelt darüber bin ich auch sehr froh. Sie läuft inzwischen auch im Haus herum, schläft jede Nacht bei mir im Bett, der Raum in dem sie sich vorher ganztags aufgehalten hat, ist nur noch ein Ort wenn sie frisst, woanders frisst sie nicht aber ich denke das ist in Ordnung. Spazieren gehen übe ich auch mit ihr fleißig, sie läuft zwar an der Leine und auch bei Fuß, nur mag sie generell das spazieren nicht und hat auch viele Ängste, die ich natürlich mit ihr üben möchte. Zuhause zeigt sie aber keinerlei Ängste, also sie hat wirklich große Fortschritte gemacht. Auch im Umfeld hat sich nichts verändert, es ist alles wie immer. Das einzige Problem ist nunmal das Urinieren. Das komische ist aber, da sie sich in meinem Schlafzimmer ja aufhält, geht sie meist ein Stockwerk nach unten, uriniert in den Flur und kommt wieder in mein Zimmer. Also sie uriniert immer nur in den flur. Ich hatte ja versprochen, ein Zwischenstand zu berichten in meinem anderen Beitrag, leider finde ich den nicht mehr, habe noch gestern geschaut.

  • Danke für den Sachstand. Jetzt bin ich ja leider jemand, der keine Ahnung hat, aber ich denke dass dein Bericht auch helfen kann, damit Leute für Erfahrung gute Ratschläge und Einschätzungen geben kann.


    Ich drücke auf alle Fälle schon mal die Daumen, dass sich eine Lösung findet, dass du gute Ratschläge bekommt, was du machen sollst, damit deine Hündin nicht mehr ins Haus pinkelt. :bussi:

  • Es ist absolut nicht normal, daß ein erwachsener Hund alle halbe Stunde urinieren muß. Mit 9 Jahren ist ein Zwerghund auch noch nicht alt. Es überrascht mich, daß deine Tierärztin nichts gefunden hat. Ich würde hier doch für eine eingehendere Untersuchung, eventuell in einer Tierklinik plädieren.


    Das komische ist aber, da sie sich in meinem Schlafzimmer ja aufhält, geht sie meist ein Stockwerk nach unten, uriniert in den Flur und kommt wieder in mein Zimmer. Also sie uriniert immer nur in den flur.

    In deinem alten Thread hast du beschrieben, daß sie nie wirklich stubenrein war. Schon bei der Vorbesitzerin nicht, und auch bei dir hat sie lieber die Windelunterlagen benutzt als rauszugehen. Vermutlich, weil ihr die Welt da draußen eher unheimlich war und immer noch ist.


    Inzwischen hat sie aber dein Schlafzimmer als ihr Heim akzeptiert und löst sich folgerichtig in einer gewissen Entfernung davon. Und zwar in einem Bereich des Hauses, der in ihren Augen nicht zum Kernrevier zählt, weil sie sich dort kaum aufhält. Auch wenn das jetzt merkwürdig klingt, hat sie also tatsächlich Fortschritte in der Stubenreinheit gemacht. :smile: Nur das sie eben (noch) nicht dein gesamtes Haus als "Stube" ansieht.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Was mir dazu (bin ja auch kein Fachmann) einfällt ist:


    - Wenn der Hund, wie Du schreibst normal bis eher wenig trinkt und trotzdem solche Mengen Urin absetzt kann doch körperlich was nicht stimmen, denn der Urin muss ja produziert werden. Da gibt es dann verschiedene Möglichkeiten/Erkrankungen, die das verursachen können.


    -Ein Hund, der auf Dauer deutlich mehr ausscheidet, als er an Flüssigkeit aufnimmt, wird dehydrieren. Wie sieht es damit aus?


    - Der Urin wurde beim TA untersucht. Weisst Du, ob dabei auch die Konzentration bestimmt wurde?


    - Wenn Sie vom Schlafzimmer hinunter in den Flur geht, dann kann sie ja nicht nach draußen, oder? Also bleibt ihr doch gar nichts anderes übrig, als in den Flur zu machen. Warum lässt Du sie da nicht nach draußen?


    Ich würde, wenn es mein Hund wäre, diesen wirklich auch mal in einer Fachklinik vorstellen, denn, wenn es wirklich körperliche Ursachen gibt, dann können diese von Blase, Nieren über Herzerkrankungen, Schilddrüsenproblemen bis zu Diabetes und Hirnerkrankungen (Hypophyse) und und und gehen.


    Alles Gute für die kleine Maus!!

  • Wenn die Hündin Nassfutter bekommt und dazu noch trinkt, bekommt sie ja schon einiges an Flüssigkeit, da Nassfutter bereits viel Wasser enthält. Es wäre aber doch interessant, zu erfassen, wieviel sie am Tag wirklich trinkt und das ins Verhältnis zu den Pfützen zu setzen.

    wenn es wirklich körperliche Ursachen gibt, dann können diese von Blase, Nieren über Herzerkrankungen, Schilddrüsenproblemen bis zu Diabetes und Hirnerkrankungen (Hypophyse) und und und gehen.

    Das möchte ich auch nochmal unterstreichen. Das häufige Urinieren kann eine Vielzahl möglicher Ursachen haben, die nicht nur in Blase und Niere begründet sein müssen.

  • wie wurde der Urin denn untersucht? Wurde die Blase geschallt? Wie waren die Entzündungswerte? was wurde im Blutbild denn untersucht? Hast du es da und könntest es mal einstellen?

  • Also ins Haus uriniert hat sie schon immer das stimmt, aber wirklich vielleicht nur einmal am Tag, nur halt nicht jede halbe Stunde :(

  • Dehydriert ist sie nicht, das weiß ich. Ich gucke das immer mal wieder an ihrer Haut nach, die zieht sich auch wieder direkt zurück. Und das sie in den Flur geht, das macht sie auch wenn sie vorher draußen war. Ich sag jetzt mal ein Beispiel, ich gehe mit ihr raus, sie entleert sich, ich gehe mit ihr ins Haus und sie folgt mir ins Schlafzimmer, dann gehe ich etwa nach 10 Minuten raus in die Küche und wenn ich zurück ins Schlafzimmer gehe dann ist da im Flur schon wieder eine Urinpfütze. Also wirklich Minuten nachdem sie draußen war. Ich zwinge sie nicht dazu ins Haus zu machen, aufkeinenfall und sie uriniert auch nicht immer wenn ich das Zimmer verlasse. Also mal tut sie es, mal nicht.

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