Hund haut immer über den Gartenzaun ab

  • Hallo zusammen


    Wir sind mit unserem Latein am Ende:

    Kurze Vorgeschichte: Wir leben in Südamerika und haben seit 4 Monaten einen ca 2jährigen Cimarron-Mix. Er lebte vorher bei einer Frau, wo er immer abhaute und ihr das egal war, irgendwann hatte sie keine Lust mehr auf ihn und übergab ihn einer Nachbarin, die hatte aber schon 2 Hunde er verstand sich nicht mit ihnen..also band sie ihn draußen am Baum an, und ging mit ihm 1x täglich spazieren und danach kam er wieder an den Baum und sie suchte nach einem neuen Zuhause.


    Wir nahmen ihn zu uns in unseren großen Garten und holten noch eine Hündin dazu. Als er noch alleine ohne die Hündin , war büxte er immer über das Tor ab. Wir erhöhten den Zaun und mit der Hündin konnte er wunderbar alleine auf dem Grundstück bleiben und blieb auch noch dort, wenn wir zurückkamen. Beide Hunde leben nur draußen.

    Wir machen morgens immer einen sehr langen Spaziergang den beide Hunde komplett frei laufen, danach sind sie auf dem Grundstück und wir spielen noch mit ihnen und machen so ein paar Hundesachen- aber in erster Linie sind es Wachhunde....nur dass er seit 3 Wochen wieder abhaut und zwar immer wenn wir auch weg gehen. Wenn wir da sind, macht er keine Anstalten, spielt mit der Hündin , bewacht das Grundstück oder liegt bei uns rum- alles ganz entspannt.

    Nun haben wir das Loch bzw die Lücke im Zaun gefunden, wo er abgehauen ist..und haben es dicht gemacht. wir sind den ganzen Zaun abgelaufen und eigentlich ist er überall perfekt..aber wir haben einen Artisten als Hund und er ist wieder weg.

    Nun fragen wir uns: WARUM macht er das? Wenn er draußen ist, ist es nicht so, dass er an uns kleben würde oder uns sucht. Sonst würde ich noch auf "Trennungsangst" tippen. Aber er ist sehr souverän und stur und macht halt sein Ding. Die Hündin dagegen ist immer an unserer Seite und sehr gut abrufbar...aber es ist ihm egal.....


    Wir sind total ratlos und wissen nicht was wir machen sollen oder woher das kommt. Hundetrainer gibt es hier nicht und die Nachbarn meinten: Lasst ihn einfach und macht weiter ganz normal Eure Sachen....aber das kann ich nicht ...zudem dann die Hündin alleine ist. Generell gibt es hier auch viele Hunde die alleine spazieren gehen- also einige sogar...vielleicht fühlt er sich als "freier Hund" einfach wohler?

    Was würdet ihr machen und was tippt ihr?

    Hatte schon gelesen, dass es auch Langeweile sein kann...aber er macht es auch kurz nachdem wir vom langen Spaziergang (am Wasser, mit schwimmen und durchs Gestrüpp etc) zurück sind und noch kurz zum Einkaufen fahren.....da müsste er ja eigentlich müde sein......und mit der hündin spielt er ganz ausgiebig und viel.....


    Vielleicht könnt ihr mir helfen???


    Liebe Grüße

  • Wie hoch ist denn der Zaun?


    Ein Hund in der Größe packt locker 2 Meter, wenn er einmal weiß dass er das kann.


    Wirklich safe sind dann eher 2,5 oder 3 Meter Höhe mit Übersprungschutz und Untergrabungsschutz. ^^


    Aber ob ihr den Garten in ein Fort Knox umwandeln wollte und könnt ist dann wieder eine andere Sache...

  • Ich trau mich mal: Gegen laufige Hündinnen in der Nachbarschaft waren Verwandte von uns auch machtlos, also wurde kastriert. Seitdem ist er nie mehr weggelaufen :fear: . Und er kann vor allem nicht mehr wahllos decken, ist in Eurer Region aus meiner Sicht auch ein wichtiger Punkt.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Danke für eure Antworten. Beide Hunde sind kastriert.... Hier gibt es Kastrationsaktionen wo jeder seinen Hund kostenlos hinbringen kann. Das ist echt toll.

    Der Zaun ca 2m hoch ist mit Büschen bepflanzt und dahinter ist Zaun... Fort Knox... Ganz ehrlich.... Das Geld hätten wir dafür gar nicht 🙄.

    Wir wissen nicht warum er abhaut... Und das auch nur wenn wir auch weggehen..... Sind wir da und auch z. B im Haus und er ist draußen mit der Hündin alleine , ist ihm das ausbüxen total egal.... Warum nur will er weg wenn wir gehen? Seine Freundin bleibt ja auch auf dem Grundstück und er ist nicht alleine...

    Zu gern wüsste ich den Grund... Dann könnte man daran arbeiten.....

  • Naja, in anderen Gesellschaften wird der Hund als Familienmitglied angesehen, dass heißt er darf im Haus bleiben oder wird in Aktivitäten (von Arztbesuchen und Einkaufen abgesehen) meist mit einbezogen. Vielleicht ist dein Hund einfach einer der gerne mehr Familienanschluss hätte, wie im Garten mit der anderen Hündin bleiben zu müssen?

  • Hört sich an, als hätte der Hund keine gute Bindung an euch Menschen. Vielleicht liegt es daran, dass er immerzu draußen ist und nicht allzu viel gemacht wird, um eine gute Bindung aufzubauen. Das bedeutet nämlich mehr als füttern und Gassi gehen.

  • Da ich eure Lebensumstände nicht kenne, schlage ich einen Zwinger vor, um den Hund am Haus zu halten, wenn niemand ihn beaufsichtigen kann.

    Trainieren kann man immer noch.

  • Hm..... Ja vielleicht die Bindung... Aber würde er dann nicht auch abhauen wenn wir da sind?

    Es ist nicht so dass wir mit ihm im Garten nichts machen..... Beide ins Haus zu lassen steht aber nicht zur Debatte... Er bzw sollen nachts ja auch bewachen und da das Wetter fast immer toll ist sind wir fast immer draußen..... Hm

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