Schutzhund und Kinder ist das sicher?

  • Danke für den Ratschlag.


    Tatsächlich wurde uns mantrailing in Hundeschule vorgestellt und angeboten. Nach ein paar gesprächen wo ich gesagt habe das Dahlia schnüffelspiele liebt und wir verschiedene dinge ausprobieren wurde vorgeschlagen das ich mich in mantrailing anmelde. angeblich ist das perfekt für jede Hund.


    Die Schnupperstunde hat spaß gemacht deshalb dachte ich das ich da nichts falsches machen kann.

    Bereich Objektsuche oder Geruchsdifferenzierung sehen.

    Muss man das selbst aufbauen und lernen oder gibt es da auch kurse für? Mir hat jemand Zielobjektsuche empfolen aber ich weis nicht ob ich nur von Buch alleine das so gut machen würde.


    Ich hätte gerne etwas was man in Kurs macht und richtig lernt was aber nicht öfter als 1 maximal 2 mal die woche ist. Sonst wird mir zu stressig mit die Kinder und ich möchte ja spaß an meine hobby haben. Aber wenn für Dahlia etwas andere vielleicht besser wäre bin ich bereit mich umzuentscheiden.

  • Kommt halt drauf an was man so als Niveau anstrebt.

  • Ach geh doch hin und schau es dir an. Du hast Anleitung und triffst andere Hundehalter.


    Von der Hundeschule schicken sie euch ja nicht in Realeinsätze, wo man halt wirklich vermisste Menschen sucht. Von daher würde ich das nicht so eng sehen.


    Es geht doch im gemeinsame Zeit mit Dahlia und wenn die Kids mit machen können ist das doch klasse.

    Spaß machen soll es.

  • Genau. Angeblich..... Das hängt damit zusammen, dass ich für Mantrailing keinen eigenen Hundeplatz brauche, nach fünf Wochenenden ein Zertifikat mit dem Titel "Mantrailing Instruktor nach XY" bekomme. Vielleich auch noch, ohne jemals selber einen Hund im Trailen geführt zu haben.

    ?

    Für mich stellt sich eher die Frage: Wofür brennt mein Hund? Wofür schmeißt er die Bettdecke hoch, um im Dunkeln und Regen zu trainieren? Bei uns passt es - die Hunde und wir brennen für Mantrailing. Ich bin allerdings über den Beagle zum Trailen gekommen. Der mochte kein Agi, keine UO und auch kein RO.


    Vernünftiges Trailen ist unabhängig davon, ob jemand in den Einsatz gehen möchte oder nicht. Die Grundlagen müssen mM nach sauber aufgebaut werden. Sonst bin ich doch wieder beim begleiteten Spazierengehen an langer Leine.


    Wir haben ja u.a. einen Saint Hubert (Bloodhound). Der bringt die standardmäßige Ausstattung eines Hundes mit. Würde mir irgendjemand als Beschäftigung Hüten oder Mondioring empfehlen? Ich hoffe doch nein. Aber für jeden Hund soll Trailen geeignet sein.


    Entschuldige bitte, wenn Du jetzt sozusagen stellvertretend für andere hier keine nette Antwort bekommst. Es ist nur leider so, dass Mantrailing zu einer weiteren Einnahmequelle für Hundeschulen geworden ist, ohne dass wirklich Qualität dahinter steht.


    Wenn Du eine PLZ für mich hast, könnte ich gerne mal auch Hundesportvereine googeln.

  • Realeinsätze sind ohnehin nur Mitgliedern offizieller Rettungsorganisationen erlaubt.


    Worum es mir geht beim Ratschlag zum guten Trainer: falsches Leinenhandling kann schmerzhafte Schläge auf die Wirbelsäule durch den Karabiner bewirken und starke Verspannungen im Hals- und Schultergürtel auslösen. Ich würde meinen Hund ungern in so einer Situation arbeiten lassen.


    Durch unsaubere Kreuzungsarbeit läuft man Gefahr, dass der Hund ausserhalb des Blickfeldes des Hundeführers in fremde Hunde/Kinder/Fahrzeuge läuft. Da kann der Spaß beim Trailen sehr schnell vorbei sein.


    Wenn man den Hund falsch liest, kann es zur kompletten Demotivation des Hundes führen oder zum Frust inkl. rückwärtsgerichteter Agression. Oder in Frust und Agression gegenüber den mitlaufenden Personen (Kinder).


    Wenn der Hund keine Lust mehr hat weil der Erfolg fehlt, machts dem Menschen auch keinen Spaß.


    Das will man doch alles nicht. Genau aus dem Grund sollte man sich jemanden zur Unterstützung suchen, der sein Handwerk versteht.


    Richtig Trailen ist viel mehr, als dem Hund an der langen Schlepp hinterherzuhechten.

  • Ja ist nachvollziehbar.


    Aber ist doch weder gesagt welche Hundeschule es ist, noch welcher Trainer das macht. Oder habe ich das überlesen?


    Ohne diese Hintergrundinfo empfinde ich, Yasemin mag das anders empfinden, eher als übermotiviert.

  • Ich kann das ohne Ahnung vom Mantrailing zu haben bestätigen.. ich habe mit meinem alten Rüden mal so ne Schnupperstunde gemacht bei einer Gruppe.. ich komme ja aus dem FH Sport, also ein klein wenig Erfahrung was Nasenarbeit angeht, wenn auch in anderer Richtung ist da - und mit Verlaub, die Hunde haben nicht gesucht.. das war wie du so nett sagt, begleitetes Spazierengehen an langer Leine.. die HF haben ihre Hunde meistens unbewusst in die richtige Richtung gelenkt wenn die die Nase nur in die richtige Richtung gehoben haben - von selber wären die Hunde aber völlig woanders lang gelaufen - da hat kein Hund gewusst was er tut..


    bei einer anderen Gruppe sah das schon ganz anders aus, da hat man gesehen, dass die Hunde arbeiten und nicht nur zufällig ans richtige Ziel kommen

  • Ja ist nachvollziehbar.


    Aber ist doch weder gesagt welche Hundeschule es ist, noch welcher Trainer das macht. Oder habe ich das überlesen?


    Ohne diese Hintergrundinfo empfinde ich, Yasemin mag das anders empfinden, eher als übermotiviert.

    Wie Udieckman schon sehr gut beschrieben hat, ist grad beim Trailen, ohne offizielle PO, ohne zertifizierte Trainerausbildung, ohne festes Trainingsgelände die Kluft zwischen "gut gemeint" und "gut gemacht" einfach wahnsinnig groß.


    Mein Einwand sollte nur darauf abzielen, dass Yasemin98 bitte genau hinschauen soll, mit wem sie trailt.


    Bei anderen Sportarten wird ja auch drauf hingewiesen, welche Methode gut ist, wo Fallstricke lauern oder wo man besser die Finger davon lässt.

  • bei einer anderen Gruppe sah das schon ganz anders aus, da hat man gesehen, dass die Hunde arbeiten und nicht nur zufällig ans richtige Ziel kommen

    Hm, bei uns weiß der HF gar nicht wo die gP ist. Dachte das wäre immer so? Dann kann ich den Hund ja nicht lenken...

    Und die Rasse... Also bei mir ist es ein Collie, der dafür brennt, vom ersten trail an einen Plan hatte um was es geht.

    Klar, muss man probieren, ich finde das noch immer eine gute Idee. Gerade für einen Schäfimix.

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