Freunde verloren wegen Hund - geht es euch ähnlich? Wie damit umgehen?

  • Hallo, ihr Lieben. Ich weiß nicht, wohin mit dem Thema, hoffe, ich habe es nicht komplett falsch eingeordnet.


    Aber mich beschäftigt seit längerem mein ganz bestimmtes Thema. Besonders an so einem tristen Sonntag kommt es dann hoch.


    Ich habe seit 2 1/2 Monaten meinen Sonnenschein Sky bei mir. Der Kleine verlangt natürlich sehr viel von mir ab, aber das war mir klar. Und macht unfassbar Spaß. Aber womit ich nicht gerechnet habe ist, dass ich durch ihn so viele Freunde verliere. Ist das Preis, den ich zahle? Am Ende des Tages weiß ich, dass das keine echten Freunde waren oder sind, und mir einfach damit zeigen, dass sie mich nicht vollkommen unterstützen. Trotzdem: Ich bin da doch krass verwundbar und das war mir alles nicht klar, dass es so krass wie ne Lawine kommen würde. frowning-dog-face


    Kurzer Exkurs: Als ich mir Sky holte, habe ich den Entschluss mit Freunden geteilt. Meine beste Freundin warf mir vor, alles zu spontan zu machen und nie mit ihr darüber geredet zu haben. Am Ende kam raus, dass sie sich sehnlichst eine Katze und mehr Haustiere wünscht. Habe ihr gesagt, dass mich ihre Vorwürfe verletzen. Seitdem ist der Kontakt mau. Und ihre Begeisterung für Sky gleich null. Sie wollte ihn nicht mal kennenlernen und auf Fotos kam die Reaktion „Oh, ok.“


    Bei anderen Freunden ging es in eine andere Richtung. Nicht, dass die Freundschaften nicht sowieso schon toxisch waren, aber hier kamen Sätze wie „So ein großer Schritt ist das ja nicht“, nachdem ich meinte „bei mir ändert Tisch gewaltig was“. Als ich meinte, mein Pom würde Sky heißen, dachten sich die Kumpels neue Namen „Coco Chanel“ aus und meinten ihn nur noch so zu nennen, weil er ein Luxus-Hündchen sei a la Paris Hilton. Habe mich dann einmal mit ihnen getroffen, aber naja. Sie haben ihn nur Coco genannt. Und der eine hat mich begrüßt, aber Sky nicht mal anfassen wollen bzw. ihn gekonnt ignoriert. Nun ist es so, dass es sich dabei um meine besten Kumpels und halt die beste Freundin hielt.


    Seit ich Sky habe, ist der Kontakt einfach abscheulich. Klar, ich kann nicht immer direkt antworten, aber Verständnis gibt es nicht. Keiner erkundigt sich. Und natürlich kann ich erstmal nicht feiern gehen. Aber was mir aufstößt, ist die bloße Ignoranz. Ich habe einfach innerhalb von 2 Monaten meine besten Freunde verloren.


    Habt ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht, dass sich im Freundeskreis negative Stimmen zeigten oder manche Leute sich sogar abwandten? Ich muss da erstmal irgendwie drauf klarkommen und es macht mich schon recht traurig.


    On a positive note: Manche Freunde wurden dadurch enger und auch in der Familie sorgt Sky für Harmonie, die es so niemals gab. Trotzdem, an einem Sonntagmorgen denkt man doch mal über viel nach… 😄

  • und nie mit ihr darüber geredet zu haben.

    Das ist ein Satz der mir schon gleich sauer aufstieß. Es ist doch nicht deine Pflicht mit deiner Freundin darüber zu sprechen bzw du musst dir doch nicht ihre "Erlaubnis" einholen. Sowas ist für mich gleich wieder ne rote Karte :rotekarte:


    Klar, ist halt doof wenn sie Haustiere will, aber keine haben kann/darf, aber dennoch kann sie doch nicht erwarten dass andere sich auch keine Tiere anschaffen :emoticons_look:


    Alles in allem habe ich diese Erfahrung noch nicht gemacht, bin aber tatsächlich jemand der sich dann denkt, "Joah, dann eben Pech gehabt :ka: "

    Natürlich sucht man, je nachdem wie wichtig die Menschen sind, nochmal das Gespräch usw aber wenn das gar nichts bringt, dann ciao Kakao.


    Ich bin aus dem Alter raus (und so alt bin ich noch nicht :tropf:) dass ich anderen nach laufe. Und wenn eine Freundschaft wegen einem Hund kaputt geht, sorry aber... nee. Meine Freunde müssen meinen Hund nicht lieben, das verlange ich gar nicht und würde ich auch nie, aber es muss respektvoll mit ihm umgegangen werden. Punkt. Und auch mit mir und meiner Entscheidung ihn anzuschaffen.


    Haben deine Freunde denn mal geäußert was genau ihr Problem mit dem Hund ist?

  • Vielleicht liegt es an meiner Altersklasse, aber ich würde mich bei derlei Erlebnissen eher über mich wundern. Was mich geritten hat, solche Kleingeister als Freunde zu bezeichnen.

    Und ich wäre dem Hund dankbar, dass er das Wesen meiner Freunde aufgezeigt hat.


    Also wundern, Kopfschütteln und weiter gehts.

  • Wie so oft, ist das Problem am oberen Ende der Leine.


    Mach dir doch mal deine Beziehungen bewußt und gehe mit Achtsamkeit in die Gespräche mit deinen "Freunden". Vielleicht lösen sich dann manche Bekanntschaften, andere vertiefen sich. Wie viele gute Freunde hat man eigentlich gleichzeitig?


    Am Hund liegt es eher nicht, ganz im Gegenteil findet man während der Gasssirunden einfach neue Bekanntschaften. Ob das dann Freunde werden, muss die Zeit zeigen. Wir (Chewbacca und ich) haben in den letzten 3 Monaten je einen neuen Freund gefunden. Zum Glück sind das Hund und Halter.


    Viel Glück damit, Alf!

  • Hallo,


    ein neuer Wegabschnitt ist auch immer eine Chance, das Alte zu prüfen.

    Ich denke auch nicht, daß der Hund der Grund ist, warum Freunde verloren gehen, es ist vielleicht nur noch der letzte Tropfen, der notwendig war, um etwas zu beenden.

    Oder auch einfach darüber zu reden, was genau denn so stört, daß Du jetzt einen Hund hast.

    Du klingst noch recht jung, vielleicht haben Deine Freunde auch Angst, daß Du nichts mehr mit ihnen unternimmst.

    Ich würde einfach mal fragen - aber gleichzeitig auch schaun, wie bist Du grad zu den anderen? Als Hundebesitzer, grad wenn man es ganz frisch ist, neigt man dazu, seine Umwelt damit zu nerven :smiling_face_with_halo: , Fotos hier und Fotos da und jedes Thema dreht sich nur um den Hund :shushing_face:


    Menschen, die so gar nicht mit Hunden können und kein Verständnis dafür haben, sind übrigens keine Freunde für mich, denn Hunde gehören halt zu meinem Leben. Es hat sich halt durchsortiert^^

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Erst mal herzlichen Glückwunsch zum Hundekind! Gibt es denn ein Foto von der Maus? :sweet:

    Verständnis gibt es nicht. Keiner erkundigt sich. Und natürlich kann ich erstmal nicht feiern gehen.

    Das klingt, als wärt ihr alle noch recht jung, kann das sein? Als ich so Anfang 20 war, waren viele "Freundschaften" auch noch recht oberflächlich, da ging es oft mehr ums Party machen als um alles andere. Wirklich echte Freunde gab es nur wenige und das sind auch die, die sich 15 Jahre später noch halten, über Höhen und Tiefen hinweg.

    Es kommen ja noch mehr Situationen im Leben, die eine Freundschaft auf die Probe stellen, irgendwann heiraten viele und bekommen Kinder, Lebenswege gehen auseinander. Das jetzt ist nur ein kleiner Vorgeschmack.


    Wenn dir deine Freunde wirklich wichtig sind, sprich mit ihnen über deine Sorgen und Gedanken - und wenn sie sich dann darüber lustig machen, ist es wohl doch keine so ernsthafte Freundschaft wie gedacht. Das ist hart, aber wer weiß, wo sich wieder neue Freundschaften auftun, denen man sonst vielleicht gar keine Chance gegeben hätte. Alles Gute für euch!

  • Skyler ist erst seit Januar bei uns aber ich kenne gefühlt 90% der Waldbesucher in unserer Nähe und habe auch schon engere Kontakte geknüpft. Ein paar nicht Hunde Kontakte musste ich aus Zeitmangel etwas reduzieren aber ich denke das wird sich wieder stabilisieren wenn Skyler etwas älter ist..🤞😅Ich vermute es ist nicht der Hund sondern etwas anderes was schon länger nicht so gut lief in deinen Freunschaften und was nun stärker zu Tage tritt.

  • Ich kann angesichts der Tatsachen gut verstehen, dass du traurig bist über das Verhalten deiner Freunde. Ich finde auch, dass es nicht mit der besten Freundin besprochen werden muss und wenn mein Hund absichtlich falsch benannt würde, ich wäre richtig sauer.

    Einzug das ignorieren und nicht streicheln fänd ich gut - wenn auch aus anderem Grund als von deinem Kumpel mutmaßlich beabsichtigt.


    Bei uns ist es meine Seite der Familie die kein Verständnis und auch kein Interesse bis hin zu Ekel vorm Hundegeruch hat. In dem Fall kommt es mir entgegen, weil ich die eh so selten wie möglich sehen mag, aber es ist einfach verletzend.


    Ich drück dir feste die Daumen, dass die gute Stimmung in deiner Familie bestehen bleibt und Freunde findest du vielleicht gerade durch Sky nochmal andere. Eine Tür schließt sich und die nächste öffnet sich derweil.

  • Ich erinnere mich noch an die Zeit vor rund 9 Jahren, als unsere Hündin zu uns kam. Da waren die Meinungen im Freundeskreis auch geteilt - und gerade die Kumpels von meinem Mann haben das ziemlich belächelt, dass er mit einem Junghund über den Boden kugelt oder in „Babysprache“ mit dem Hund spricht.

    Wir waren Anfang 20 und alle waren voll auf Party, ausgehen, feiern und konnten nicht verstehen, warum wir uns so „eine Last“ ans Bein binden.


    Das hat tatsächlich einige Freundschaften nicht überlebt. Aber im Nachhinein macht das gar nichts - wir haben teils durch den Hund so tolle andere Menschen kennengelernt, dass der Verlust vorhandener Bekanntschaften unwichtig wurde.


    Allerdings finde ich es von deiner Seite aus schon etwas , ja „viel verlangt“, dass deine Freunde die Begeisterung über den Hund teilen sollen und sich aktiv dafür interessieren sollen. Ich denke, dass du dich mit dem Anspruch zurück halten solltest - es ist dein Hobby und nicht das, deiner Freunde. Wenn das Gespräch auf den Hund fällt oder der Hund dabei ist, sollte es respektvoll verlaufen, aber sei nicht böse, wenn andere nicht aktiv nachfragen und alles wissen wollen.

  • In meinen Augen hast Du nichts verloren, sondern ganz viel dazu gewonnen, nämlich die Erkenntnis, dass Deine bisherigen "Freunde" gar keine richtigen Freunde sind.

    Das tut weh, da kann ich Dich schon verstehen, denn man möchte ja gemocht werden, akzeptiert werden und im besten Fall auch unterstützt werden. Das wäre auch das, was "echte Freunde" da leisten würden.


    Wenn jemand unsere Franzi nicht akzeptieren würde, der könnte mir sofort (und für immer) gestohlen bleiben.

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