Würdet ihr euren Hund an Rasseinteressierte "verleihen"?

  • Ich lese in einem anderen Thema mit, wo diese Frage aufkam und ich finde sie interessant und ich bin neugierig was andere dazu sagen.


    Würdet ihr euren Hund/eure Hunde an Menschen, die ihr natürlich halbwegs kennt, verleihen, wenn sie interessiert am Alltag mit der Rasse sind? Also für ein Wochenende oder länger/kürzer. Was wären die Voraussetzungen? Warum würdet ihr es tun? Warum würdet ihr es nicht tun?


    Ich persönlich würde es schon machen, aber nicht mit jedem meiner Hunde. In meiner Umgebung wohnen zwei Mädels 14 und 15 Jahre alt, die oft mit zwei meiner Hunde spazieren gehen. Jupiter (Aussie) und Damon (Husky) wären so Kandidaten die man fast jedem in die Hand drücken könnte, besonders Damon. Bei Jupiter wäre das Alter eine Sache, also unter 15/16 würde ich ihn nicht abgeben, da ich das Gefühl habe, dass Menschen in dem Alter schon vernünftiger sind als jüngere Teenager. Jupiter ist für einen Aussie ziemlich einfach, aber man muss schon ein bisschen wissen was man tut.


    Damon würde ich problemlos auch an Jüngere abgeben, da er wirklich ein Selbstläufer ist. Er ist gemütlich, gehorsam und tut für Futter alles, für absolut jeden :shushing_face:


    Sollten diese Mädels mich einmal fragen ob sie einen der Hunde über Nacht oder übers Wochenende sitten dürfen, würde ich also zustimmen.


    Bei Sadie muss ich erst einmal gucken wie sie sich entwickelt, aber da sie erst 10 Wochen alt ist würde ich sie nicht "verleihen" (das Wort ist im Zusammenhang mit Lebewesen echt doof, aber mir fällt kein besseres ein). Ich möchte sie schon selbst versauen. In dem Alter lernen sie so schnell so viel Blödsinn, da möchte ich keine Experimente starten.


    Jerry, mein geliebter Opa, ist mit dem Alter etwas speziell geworden, also auch ihn würde ich nicht für Experimente hergeben.


    Und June, mein Aussie Mädel würde ich keinem Neuling in die Hand drücken, da sie so einige Macken hat und mir das zu heikel wäre.


    Wie seht ihr das Thema? Würdet ihr motivierten, interessierten Menschen "aushelfen" und ihnen eure Hunde einfach so, ohne dass ihr es wirklich braucht, für mehrere Tage geben?

  • Nein auf keinen Fall !


    Balin ist für solche Aktionen komplett ungeeignet, da er fremde Menschen nicht leiden kann und selbst bei regelmäßigem Kontakt dauert es Jahre bis er händelbar wäre, wenn ich nicht dabei bin. Im besten Fall lässt er sich nicht anfassen, im schlimmsten Fall würde er seinem Wunsch da auch deutlich Nachdruck verleihen.


    Aber selbst wenn es ginge, würde ich wohl keiner mit unbekannten Person meinen Hund ausleihen. Dazu bin ich dann doch zu skeptisch veranlagt.


    Beim Kromfohrländer ist da aber auch nicht notwendig. Es gibt deutschlandweit mehrere regelmäßige Rasse-Treffen (meist 1x monatlich) bei dem man auch als Interessent mitgehen kann und die Gelegenheit hat verschiedene Besitzer und Züchter auszuquetschen.

  • Nein, würde ich nicht. Einfach, weil meine Hunde, die einen rassetypischen Charakter haben, sich sehr an ihre Menschen binden. Menschen, die Interesse an der Rasse haben, dürfen mich gerne Besuchen und mich beim Gassi begleiten.


    LG Anna

  • Ich persönlich würde es nicht machen, nein. Ich bin da vllt eigen, aber meine Hunde gehen über Nacht wenn dann nur zu meinen Schwiegereltern oder ein zwei ganz enge Freunde. Und das eben auch nur in bestimmten Fällen. Aber meine Hunde sind auch eher nicht so geeignet ausgeliehen zu werden… selbst nur Gassigehen würde ich nicht zu stimmen.


    Ich hätte keine Ruhe jemanden einen Hund zu geben den ich nur aus dem Verein kenne.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • No way! Kommt für mich garnicht in Frage!


    Beide Jungs sind da aber definitiv keine Selbstläufer, es wäre für sie sehr stressig und der eine wurde im Zweifelsfall auch zubeißen.

    Damit ist keinem gedient...

  • Verleihen nicht.

    Aber wenn ich die Leute gut genug kenne, sich das Umfeld meiner Meinung nach eignet und sonst nichts dagegen spricht (hängt ganz von dem einzelnen Hund und der Situation ab), dürfen sie gerne mal als Gassigeher oder Hundesitter einspringen. ;)


    Ansonsten lade ich lieber dazu ein, die Hunde im Alltag in ihrem gewohnten Umfeld kennenzulernen, einfach mal vorbeizuschauen und einen Tag lang zu begleiten.


    Um eine Rasse zu 'beschnuppern' reicht meiner Meinung nach ein einziger Hund oder ein einziger Haushalt sowieso nicht aus. Dementsprechend empfehle ich immer, sich noch bei ein paar weiteren Hundehaltern oder -züchtern entsprechend umzuschauen.

  • Gut bekannte Leute: Ja. Aber Lani ist auch total offen und hätte da keine Probleme mit. Natürlich, wenn man sich an die Spielregeln hält. Aber mein Mann würde das wohl nicht wollen :pfeif:

  • Ich geb mein Kasperl doch nicht wildfremden Menschen mit. Ich lade immer gerne rasseinteressierte ein, mit uns spazieren zu gehen und bei zweien ist auch schon ein KHC eingezogen, aber einfach mehrere Tage abgeben…..Nööööööö

  • Hmm, 100% ausschließen würde ich es nicht. Aber die Tendenz wäre wohl "Nein".

    Balu ist für Rasse-Versuche eh raus, aber wenn ich mir es als "Leben mit Hund" Versuch vorstelle, dann würde es natürlich gehen.

    Meine größte Sorge wäre, ob die andere Person meine Hunde wirklich halten kann, wenn sie mal an der Leine pöbeln. Tut Balu zwar eigentlich gar nicht mehr, aber der Teufel ist ein Eichhörnchen.

    Und da ich es schon zu oft mitbekommen habe, dass Menschen ihre Hunde nicht halten konnten, obwohl die Hunde leichter waren als meine und die Menschen mehr Muskeln und/oder Gewicht hatten als ich, bin ich da einfach erstmal grundsätzlich skeptisch geworden.

    Bei jemandem, dem ich das Halten zutraue, dessen Umgang mit Hund ich einschätzen kann etc. würde ich es aber vielleicht machen. Da würde ich dann auf mein Bauchgefühl hören.

    Wesentlich wohler würde ich mich aber mit gemeinsamen Spaziergängen fühlen.

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