Hundeanhänger vs. Fahrradkorb

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    Huhu zusammen :winken:


    Es dauert zwar noch ein bisschen, bis Gizmo einzieht und von Fahrradtouren sind wir entsprechend auch noch eine Weile entfernt.

    Allerdings kamen Männe und ich hier gerade auf eben dieses Thema, weil meine Freundin uns den Kinder-Fahrradanhänger zum Kauf angeboten hat.

    Der käme für uns jetzt generell nicht infrage. Wenn, dann würde es wohl auf einen Anhänger für Hunde hinauslaufen.


    Bisher haben wir uns damit jedoch noch gar nicht auseinandergesetzt, weil - wie gesagt - das Thema jetzt noch nicht aktuell ist; und mit Blacky waren wir damals nicht mit dem Rad unterwegs.


    Ich hab hier Threads gefunden, die sich entweder mit dem Anhänger oder mit dem Korb beschäftigen, jedoch nicht vergleichsweise. Deshalb starte ich mal eine neue Diskussion.


    Wo sind die Vor- bzw. Nachteile eines Anhängers bzw. Korbs?

    Würdet Ihr bei einem kleinen Hund (6 kg) eher zu einem Anhänger oder einem Korb tendieren?


    Hier mal meine Überlegungen dazu:

    Anhänger:

    - nimmt im Auto wahnsinnig viel Platz weg

    - hat meist bereits ein hohes Eigengewicht

    - nicht jeder Weg ist befahrbar (ggf. zu schmal, Probleme mit Gegenverkehr)

    - nicht jedes Fahrrad eignet sich zum Anhängen.

    + Hund ist besser gesichert

    + Hund hat mehr Platz / bequemer bei längeren Fahrten


    Korb:

    + nimmt weniger Platz weg

    + ist leichter

    - Fahrrad lässt sich ggf. schlechter händeln (schlenkern)

    - weniger Platz für den Hund

    - Gefahr des Rausspringens (Sicherung?)

    - sichere Befestigung an allen Fahrrädern möglich? (Mountainbike)


    Hinzu kommt wahrscheinlich der höhere Preis für einen Anhänger, wobei der jetzt erstmal zweitrangig wäre.


    Dann mal her mit Euren Ideen und Erfahrungen.


    Danke. :D

    Liebe Grüße aus dem Lipperland,

    Gizmo's Frauchen Bibi und Fini


    mit Labbi-Mix "Blacky" im Herzen (02.2003 - 17.01.2014)


    Gizmo - eine Fellnase zieht ein ...


    Zitat
    Die kalte Schnauze eines Hundes
    ist erfreulich warm gegen die
    Kaltschnäuzigkeit mancher Menschen. ”

    (Ernst R. Hauschka)


  • Für unseren Familienhund (cavalier king charles spaniel) hatten wir einen Fahrradkorb - erst vorne, später hinten.

    Man hatte zwar vorne den Hund im Blick, gleichzeitig hat der Korb aber auch einiges an Sicht genommen.

    Außerdem fand ich das fahren immer sehr unangenehm, da man sehr viel ausgleichen musste wenn der Hund sich bewegte, egal wo der korb befestigt war.

    Der normale Fahrradständer hat auch nicht gehalten so dass wir uns einen extra stabilen haben einbauen lassen.


    Mit Hund im Hänger habe ich keine große Erfahrungen (unser Hund saß nur einmal im Kinderhänger) aber ich fahre seit 10 Jahren Kinder im Hänger spazieren.

    Der Hänger hat einiges an Eigengewicht aber wenn dies in Bewegung ist geht es. Dank E-Bike ist das heutzutage aber nicht mehr so gravierend.

    Der Kurvenradius wird durch den Hänger größer und an manchen Stellen kommt man schlecht durch (zb Gitter an einem Bahnübergang).

    Dafür steht der Hänger sehr stabil. Ein und aussteigen ist kein Problem. Das Fahrrad kippt dabei nicht.


    Die Auswahl würde ich u.a. davon abhängig machen wo man unterwegs ist. Fährt man viel in der Stadt oder ohne extra Radweg auf der Straße dann würde ich eher den Korb nehmen.

    Ansonsten den Hänger - finde ich persönlich angenehmer zu fahren.

  • Ich habe beides für meinen Pudel, der 9 Kilo wiegt.


    Ich bevorzuge den Korb bei weitem und nutze den Hänger so gut wie nie.


    Vor und Nachteile aus meiner Sicht:


    Es gibt Fahrradkörbe für vorne und hinten. Ich habe einen für vorne. Der ist mit dem Click-fix System gut gesichert. Der Hund sitzt darin ruhig und ich fahre damit seit fast 13 Jahren sicher. Es ist schon etwas unbequemer beim Lenken. Ist aber Gewöhnungssache und euer Hund ist mit 6 Kilo ja um die Hälfte leichter als meiner.


    Hat euer Hund einen langen Rücken und kurze Beine? Dann kommt nur ein Korb infrage, der hinten fest auf dem Gepäckträger befestigt wird. Da gibt es nämlich mehr Auswahl, auch etwas längere oder größere Körbe als für vorne. Nachteil: man hat den Hund nicht im Blick und es wird dann schwierig oder unmöglich, gleichzeitig Satteltaschen zu benutzen. Sicherung ist aber gut möglich, es gibt zB Körbe mit Drahtgitter oben.


    Ich benutze den Korb nicht nur für den Alltag, sondern auch für Tagestouren. Dabei wechsele ich immer zwischen Fahren im Korb und Mitlaufen ab.

    Für mehrtägige Radreisen mit richtig langen Strecken würde ich aber doch den Hänger bevorzugen, da der Hund darin bequem liegen kann.


    Mit einem Hänger für einen kleinen Hund kann man alle Wege benutzen, der ist kaum breiter als du mit deinen Beinen auf dem Rad. Ein Gegenverkehr, der deinen Hänger berührt, würde auch dein Knie schrammen.

    Ausnahme bei den Wegen sind eventuell bestimmte Wirtschaftswege, wo man in den schmalen Reifenspuren von Autos fährt.

    Lästig sind Drängelgitter, wenn sie sehr eng stehen. Da muß man den Hänger eventuell lösen und einzeln durchschieben.


    Anhänger kann man an jedem Rad befestigen. Die Kupplung wird bei meinem Modell an der Hinterradachse befestigt.

    Fahrrad mit angehängtem Hänger darf nicht mit in Öffis, aber den Hänger kann man leicht ab- und wieder dranmachen.


    Der größte Nachteil des Hängers besteht für mich darin, daß die Knie sehr viel mehr belastet werden. Durch das Eigengewicht des Hängers wird jedes Anfahren anstrengender, auch beim Fahren bergauf macht sich die Last bemerkbar.

    Und natürlich hab ich auch schneller meinen Korb ans Rad gehängt als den Hänger aus dem Keller geholt.


    Achja - Im Korb darf man den Hund keine Sekunde allein lassen, ohne das Rad festzuhalten - im Hänger kann man ihn auch mal "parken".


    Dagmar & Cara

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  • Ich hatte für Arek (10-11 kg) 2 Fahrradkörbe und jetzt einen (Kindera-)Anhänger.
    Der Kinderanhänger hat den Vorteil,

    + auch für Kinder (eigene Kinder, Gastkinder, ...) nutzbar

    + es gibt mehr Modelle zur Auswahl

    + oft sind die gefedert - was bei Hundeanhänger selten der fall ist

    + jeh nach Modell extra Stauraum (Seitentaschen, "Kofferraum")

    + meist ganz automatisch (und easy) als Buggy nutzbar

    - weniger Platz als ein herkömmlicher Hundeanhänger (Die Kindersitze müssen meist etwas ausgepolstert werden damit der Hund vernünftig sitzen kann - wobei es auch Kinderanhänger gibt wo die Sitze ausgebaut werden können und man quasi eine "Ladefläche" hat)

    - schlechterer Einstieg für den Hund (Hundehänger kann man meist von Hinten/ebenerdig öffnen - Kinderhänger nicht)


    Ansonsten schreib ich mal mit lila in die bereits von dir gemachte Pro- und Kontraliste rein.




    Würdet Ihr bei einem kleinen Hund (6 kg) eher zu einem Anhänger oder einem Korb tendieren?

    Definitiv zum Korb, der hinten befestigt wird und gefedert ist.

    Der ist im Alltag einfach praktischer wenn der Hund gut und sicher rein passt.


    Bei meinem 11 kg Hund ist das von gewicht und Größe grenzwertig - weswegen wir uns für den Anhänger entschieden haben und ich für meinen Hund den Anhänger lieber nutze.

    Aber für einen 6kg Hund würde ich zum Korb greifen und mich nicht mit einem Anhänger belasten.

  • der hinten fest auf dem Gepäckträger befestigt wird.

    Ganz kurzer Einwand.

    Meine Körbe waren immer auf dem Gepäckträger befestigt - Federung gleich Null - das stelle ich mir für den Hund recht unanegehm vor.

    Aber es gibt auch "Hinten-Körbe" mit so einer Federungsstange (wie bei Kinder-Fahrrad-sitzen - auch die sind idR an einer Federung dran und nicht fest mit dem Gepäcktäger verschraubt).


    Diese Federungsstange wird dann an der Rahmenstange des Fahrrads befestigt - dann wippt der Korb hinten zwar ein wenig, da muss sich der Hund sicher erst dran gewöhnen - aber er spührt nicht gleich jede Erschütterung.
    Sowas hier würde ich wählen: https://d1aev0esfa35jt.cloudfr…age-hinten-1579788290.jpg

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Danke für deine ausführliche Erfahrungswerte!

    Diese Federungsstange wird dann an der Rahmenstange des Fahrrads befestigt - dann wippt der Korb hinten zwar ein wenig, da muss sich der Hund sicher erst dran gewöhnen - aber er spührt nicht gleich jede Erschütterung.
    Sowas hier würde ich wählen: https://d1aev0esfa35jt.cloudfr…age-hinten-1579788290.jpg

    Hast du mal ein Beispielslink wo man diese Körbe mit Federung kaufen kann?

  • Danke für Eure Einschätzungen. :gut:


    Kinder-Anhänger hätte ich jetzt ausgeschlossen, weil da ja eigentlich der Sitz drin ist und das weniger Liegefläche für den Hund bietet.

    Abgesehen davon haben wir aber auch keine so kleinen Kinder um uns herum, für die man ggf. einen Kinderanhänger bräuchte.


    Aber ich lese aus Euren Beiträgen auch heraus, dass eher doch ein Korb infrage käme.


    Hat euer Hund einen langen Rücken und kurze Beine? Dann kommt nur ein Korb infrage, der hinten fest auf dem Gepäckträger befestigt wird.

    Ja, das kann man wohl so sagen. Laut TS-Dame ist er 45 cm lang, hat 34 cm SH und irgendwas mit Havaneser steckt in ihm drin. ;)


    Mit einem Hänger für einen kleinen Hund kann man alle Wege benutzen, der ist kaum breiter als du mit deinen Beinen auf dem Rad.

    Ok, das war mir auch noch nicht so klar. Wie gesagt ... Ich kenne bisher nur den Kinder-Anhänger von meiner Freundin und mit dem gab's seinerzeit des Öfteren mal Schwierigkeiten hinsichtlich der Breite.

    Liebe Grüße aus dem Lipperland,

    Gizmo's Frauchen Bibi und Fini


    mit Labbi-Mix "Blacky" im Herzen (02.2003 - 17.01.2014)


    Gizmo - eine Fellnase zieht ein ...


    Zitat
    Die kalte Schnauze eines Hundes
    ist erfreulich warm gegen die
    Kaltschnäuzigkeit mancher Menschen. ”

    (Ernst R. Hauschka)


  • Hundeanhänger für kleine Hunde sind deutlich schmaler. Es gibt Hundeanhänger in erschiedenen Größen.

    Kinderanhänger sind meist für 2 Kinder dimensioniert und daher viel größer.


    Bei der Suche nach einem Korb lohnt es sich, im Fahrradfachhandel und im Zoofachhandel zu schauen. Beide haben nämlich verschiedene Anbieter im Sortiment.

    Meinen Korb von der Firma Rixen-Kaul habe ich nach längerer Suche im Fahrradgeschäft gefunden. Der kommt aber leider für euch nicht infrage, weil er für kurzbeinige Hunde mit langem Rücken nicht geeignet ist.


    Dagmar & Cara

  • Ich würde das von der Hundegröße abhängig machen. Ist der Hund so klein/groß, dass man noch einen passenden Korb für hinten kaufen kann, würde ich auf jeden Fall den Korb nehmen, ich finde den viel praktischer als einen Anhänger. Der nimmt sowohl in der Garage als auch im Auto Platz weg wenn man ihn transportieren möchte.


    Hier fährt bereits der 3. Dackel in einem Aumüller-Korb mit, einer wog 10kg (für den wurde er vor 16 Jahren gekauft), der nächste wog 5kg und Sina wiegt 8kg.

    Grüße aus Niederbayern von mir und Dackelmädchen Sina.

    Im Herzen:

    DSH Dorli, Eyka, Falko und Una

    Dackel Benny und Tamy

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