Atopische Dermatitis - habt ihr Tipps?

  • Hej,


    der Pflegi meiner Mutter kam vor 14 Monaten zu ihr, es hieß, er habe Demodikose und wurde dagegen behandelt. Wurde aber nicht besser.

    Ein Tierarzt sagte dann, es sei eine Malassezia-Dermatitis, es hab ein Shampoo gegen die Pilze, wurde aber auch nicht besser.


    Eine weitere Tierärztin machte dann weitere Untersuchungen und legte sich auf atopische Dermatitis fest. Allergietest wurde gemacht, Umweltallergien gegen verschiedene Gräser liegen vor.

    Deshalb bekommt Arni nun seit geraumer Zeit eine Desensibilisierung, die aber irgendwie auch nichts bringt.

    Selbst im Winter kratzt er sich stark, verliert viel Fell, die haut sieht zum Teil übel aus.


    Cytopoint oder Apoquel in Kombination mit Kortison helfen zwar, aber nicht so, dass wirklich alles perfekt wäre.

    Das Futter ist irgendein Hypoallergenes.


    Aber irgendwie kann's so nicht weitergehen. Habt ihr noch irgendwelche Tipps? Der arme Kerl kratzt sich regelmäßig blutig.

  • Bekommt der Hund Kauartikel?

    Wenn ja, würde ich die mal über mehrere Wochen/Monate komplett weglassen.

    Ich hatte bei meinem 1. Dackel einen monatelangen TA-Marathon mit diversen Tests, Abstrichen, Hautgeschapsel, Hautgestanze, Allergietest, Ausschlussdiät, Apoquell, Shampoo usw. wegen genau diesem Problem.

    Und letztendlich hatte er "nur" einen Proteinüberschuss wegen der Kauartikel.

  • Ist der Hund in Betreuung eines Diplomates für Dermatologie?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Naja, er hat eine Umweltallergie und da ist die Empfehlung es auch mal mit einem Antihistamin zu versuchen. Unser Sammy ist auf einmal morgens total ausgeschlagen. Quaddeln im Gesicht. Gejuckt. Sah aus wie Quasimodo. Er hat Prednisolon zum abschwellen bekommen und danach war die Empfehlung Ceterizin. Er schien auf Pollen reagiert zu haben, den mit dem Ceterizin von März bis Oktober hatten wir dann jahrelang Ruhe. Irgendwann hat es leider auch nicht mehr geholfen und wir mussten auf Apoquel gegen den Juckreiz umsteigen

  • Habt ihr mal ein Shampoo bekommen das Haut beruhigend, bzw Juckreiz lindernd und Entzündungshemmend wirkt?


    Es gibt mittlerweile echt gute Allergikershampoos. Wenns zumindest ein wenig hilft ist das ja schon ein Fortschritt.

  • Habt ihr mal ein Shampoo bekommen das Haut beruhigend, bzw Juckreiz lindernd und Entzündungshemmend wirkt?


    Es gibt mittlerweile echt gute Allergikershampoos. Wenns zumindest ein wenig hilft ist das ja schon ein Fortschritt.

    Ja, er hat da irgendwas von der Dermatologin, dass sie speziell für ihn mischt.
    Es ist halt sooo komisch, dass es mal besser und mal schlechter wird, mal hat er überall Haare und es ist Ruhe, dann fängt es plötzlich wieder an, ohne, dass etwas verändert wurde. Ich leb ja nicht mit dem Hund und sehe ihn nur sehr selten, wir wohnen nicht so nah zusammen.

    Aber wenn ich Fotos oder Videos bekomme, es ist schon fast absurd, wie extrem das wechselt. Auch dass mal Cytopoint besser wirkt, dann wirkt es plötzlich nicht mehr, dann Apoquel, dann wirkt das plötzlich nicht mehr, dann hilft Kortisonerhöhung, dann wieder nicht mehr.. es ist echt zum Mäusemelken.


    Meine Mutter ist auch nicht blöd, was all das angeht, sie liest viel, ist selbst Pharmazeutin, die kennt sich schon gut aus. Aber manchmal gibt es ja irgendwelche Hints aus den gesammelten Erfahrungen, die man so nicht auf dem Schirm hat. Wie z.B. der Proteinhaushalt...



    danach war die Empfehlung Ceterizin

    Aaaah, Ceterizin ist ein Antihistaminikum? Ich bin blöd, das hatte ich nicht auf dem Schirm, ich bin bisher so verschont von Allergien geblieben und hab das irgendwie falsch verknüpft gerade. Ich glaube, dann hatten sie das doch schon probiert, aber ich frage mal nach.



    Mir tut der Kerl leid. Komisch eigentlich, mein Freund hat Neurodermitis und kratzt sich auch regelmäßig und kauft sich immer alles mögliche, da bin ich viel weniger mitfühlend. Muss ich mal drüber nachdenken. 🙈

  • Hausstauballergie ist ausgeschlossen?


    Oder Allergie auf Futtermilben oder so?


    Zu welchen Zeiten wird es schlimmer? Kann man da irgendwas sagen?

    Wie zB Frühling/Spätsommer/Herbst, bzw Heizperiode im Winter?



    Was auch noch ne Möglichkeiten sein könnten :

    Hat er nen Metallnapf? ( Nickelallergie)

    Liegts ans den Putzmitteln? Tut sich da was in der Hinsicht welche Putzmittel verwendet werden?

    Aus welchem Material sind Halsband und Leine ( besonders die Beschläge, auch hier gibt's Unverträglichkeiten)?


    Theoretisch kann ein Hund auf Alles und Nix reagieren.


    Aber es is natürlich seltsam wenn nichtmal Kortison und Co zuverlässig wirken.

    Hat man in eine andere Richtung geschaut? Also bspw bei den Auto-Immunkrankheiten oä?

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