Auf der Suche nach dem perfekten kleinen Familienhund für uns

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    Hallo zusammen, wir möchten unsere Familie mit einem kleinen Vierbeiner komplett machen.

    Zu uns: Wir wohnen in Hamburg und haben drei Kinder (3, 6 und 7 Jahre). Ich bin aktuell noch komplett zu Hause und fange im Sommer wieder in Teilzeit an zu arbeiten (15-20 Std). Wir wohnen in einem Townhouse mit Minigarten, haben aber viel Grün um uns herum.

    Aktuell beschäftigen wir uns intensiv mit der Anschaffung eines Hundes. Wir haben dabei auch schon ein paar Fehler gemacht und wollen uns jetzt vorher noch etwas mehr Hilfe holen und hoffentlich von eurem geballten Wissen und euren Erfahrungen profitieren.

    Mein Mann ist Jäger und wollte eigentlich immer einen Jagdhund. Vom Jagdteckel sind wir (bzw. ich) dann aber doch abgekommen. Fast hätten wir dann einen „Modehund“ gekauft. Ich hatte mich in Cockapoo und Cavapoo verguckt und wir waren schon bei einer sogenannten Züchterin und hätten problemlos direkt einen Welpen mitnehmen können. Die Rücksprache mit einer befreundeten Tierärztin und das nicht wirklich stimmige Bauchgefühl hat uns dann doch zurückgehalten. Es war aber echt schwer, nachdem wir das kleine Fellknäul schon auf dem Arm hatten und ziemlich verliebt waren…

    Optisch finde ich die Pudelmischlinge (Cavapoo, Cockerpoo, Maltipoo, etc. ) aber immer noch sehr schön. In unserem Umfeld gibt es diese „Rassen“ auch und es sind alles sehr liebenswerte und bisher auch gesunde Tiere. Ich kenne aber die Meinung hier zu diesen Verpaarungen und wir sind jetzt auf der Suche nach einem Rassehund von einem VDH Züchter.

    Wir wünschen uns einen eher kleinen Hund, der auch problemlos mit ins Flugzeug kann. Wir denken, dass die Gruppe der Begleithunde gut für uns geeignet wäre. Von Bichon Frisé, Havaneser & Co gefällt uns der Bolonka Zwetna am besten. Ich bin auch schon im Kontakt mit einigen VDH und RTBD Züchtern. Allerdings geht mir auch ein Zwergpudel nicht aus dem Kopf. Uns ist bewusst, dass wir den Hund nicht nach Optik kaufen sollten, sondern der passende Charakter im Vordergrund steht, aber es schadet ja nicht, wenn man ihn besonders schön findet ;-) Ich mag einfach das lockige Fell und das teddyhafte. Besonders in Rotbraun wie Apricot, Fawn, etc.. Beim Pudel hatte ich aber Bedenken, dass er eventuell zu anspruchsvoll als Anfängerhund (ich bin zwar mit Hund aufgewachsen, aber das ist eine ganze Weile her) ist und unterfordert wäre.

    Ich habe hier auch schon einiges gelesen und weiß, dass es teilweise kritisch gesehen wird, wenn man einen Hund als “Familienergänzung“ kauft. Wir wollen aber definitiv kein Kuscheltier für unsere Kinder und uns ist bewusst, dass es Erziehungsarbeit bei Kind und Tier erfordert. Wir kaufen den Hund auch nicht als Geschenk für die Kinder, sondern wissen, dass die Arbeit in den nächsten 15 Jahren bei uns liegt.

    Ich würde mich daher vor allem über Tipps zu einer geeignete Rassen, seriöse Züchter, etc. freuen. Vielleicht fällt euch ja noch etwas ein, was wir gar nicht auf dem Schirm hatten. Und mich würde auch die Meinung der Zwergpudel-Kenner/Besitzer freuen, ob ein kleiner Pudel doch zu uns passen könnte.

    Vielen lieben Dank im Voraus!

  • Ich finde jetzt nicht, dass ein Pudel zu anspruchsvoll als Ersthund ist und gerade ihr klingt ja wirklich sehr reflektiert und vernünftig :nicken:


    Es gibt hier einige Pudelhalter, vielleicht mögen Czarek oder datKleene was dazu sagen?

  • Mein Mann ist Jäger und wollte eigentlich immer einen Jagdhund.

    Was ist denn dann mit einem Rauhaardackel? Dann habt ihr eine kleinen, robusten Hund, den man gut mitnehmen kann und gleichzeitig einen Jagdkumpel für den Mann?

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  • Hätte dein Mann denn Lust auch mit dem Hund jagen zu gehen?

    Auch ein Jagdhund kann daneben ein guter Familienhund sein. Dann könnte ein Terrier vielleicht auch etwas sein.

    Wenn nicht, passen die von Dir aufgezählten Rassen (auch der Pudel) mAn gut :nicken:

  • Ein Papillon wäre vielleicht auch erwähnenswert, aber nicht die zarten 2kg Hunde, sondern die robusteren ab 4kg.

    Unsere waren alle super Jagdhunde, wenn wir es gefördert hätten.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Mein Mann ist Jäger und wollte eigentlich immer einen Jagdhund.

    Was ist denn dann mit einem Rauhaardackel? Dann habt ihr eine kleinen, robusten Hund, den man gut mitnehmen kann und gleichzeitig einen Jagdkumpel für den Mann?

    Das war der ursprüngliche Wunsch von meinem Mann. Und es war fast scheidungsrelevant ihn davon abzubringen 🙈 😂 Ich habe aber tatsächlich etwas Respekt vor dem Dickkopf des Dackels. Mein Mann ist super interessiert an der ganzen Jagdhundausbildung. Vor allem Schweißarbeiten, Nachsuche, etc. , aber da ich diejenige bin, die den Großteil des Tages den Alltag mit dem Tier bestreitet, hätte ich lieber ein Tier mit weniger Jagdtrieb und ein Hund, der auch nicht unterfordert ist, wenn ich es mal nicht schaffe im Aufgaben zu stellen, etc.

  • Hätte dein Mann denn Lust auch mit dem Hund jagen zu gehen?

    Auch ein Jagdhund kann daneben ein guter Familienhund sein. Dann könnte ein Terrier vielleicht auch etwas sein.

    Wenn nicht, passen die von Dir aufgezählten Rassen (auch der Pudel) mAn gut :nicken:

    Wenn mein Mann hier mitliest, spielt im das voll in die Karten 😂 ein Terrier stand auch auf seiner Liste. Jack Russel oder Border Terrier. Aber auch da war ich dagegen 🙈 Ich habe auch etwas Respekt davor, wenn die Tiere mit auf die Jagd gehen. Erst kürzlich sind bei uns zwei Terrier gestorben, weil sie eine unschöne Begegnung mit einem Keiler hatten.

    Also kurzum: Nein, er soll nicht mit auf die Jagd. Gern etwas Nasenarbeit, aber eher wenig ausgeprägter Jagdtrieb. Ich weiß, dass kann je nach Tier in jeder Rasse vorkommen, aber mir wäre es sehr recht, wenn er nicht jedem Hasen nachstellt. 😉

  • Wenn der Dackel und der Terrier rausfällt, wäre ein Kleinpudel eine gute Alternative. Muss es denn zwingend ein Zwergpudel sein?

    Kleinpudel erscheinen mir etwas robuster im Hinblick auf das Alter eurer Kinder? Nicht, dass man sich mal versehentlich schwungvoll auf die Couch schmeisst und der Hund ist platt? ;)


    Ich finde, es klingt bei euch sehr reflektiert und ihr werdet bestimmt super Hundehalter werden :bindafür:

  • Es gibt beim Pudel ne recht große Bandbreite, es gibt die nervösen Hibbel, aber auch recht entspannte Socken. Ich erlebe die Zwerge meist etwas nervöser, dafür höre ich oft, dass bei denen der Jagdtrieb keine so große Rolle spielt. Und auch da gibt es eher ruhige Exemplare.


    Schaut euch wenn möglich Pudel live an. Sie sind schon eher hüpfig, schnell zu begeistern und gerne überall dabei. Sie binden sich meist stark an ihre Bezugsperson. Kenne auch Familien mit Kindern, das funktioniert meist gut, bei einer Bekannten muss man eher den Hund vor den Kindern schützen, als dass der da jemals was tun würde.


    Fawn ist momentan extreme Modefarbe. Ich hab gerade die Aprikosen eher als nervös erlebt, muss ich sagen.

  • Ich hab einen Zwergpudel als Ersthund und finde ihn nicht anspruchsvoll. Was bei meinem Zwerg schwer ist, ist Ruhe halten, wenn um ihn herum was passiert. Er möchte am liebsten alles mitbekommen, ist schnell aufgeregt bei Trubel und das stelle ich mir mit Kindern anstrengend vor. Ich hab selber noch keine Kinder und bin gespannt, wie das dann wird :tropf: Anfangs sicher etwas mühsam, aber wird sicher funktionieren.


    Ansonsten ist er wirklich problemlos. Kein Jagdtrieb, immer gut gelaunt, macht jeden Blödsinn mit, liebt kuscheln auf der Couch, aber auch mehrstündige Wanderungen am Berg.


    Bolonka steht bei mir übrigens auch auf der Willhabenliste =) Am besten wäre es, wenn ihr mal ein paar Pudelchen bzw. Bolonkas kennenlernt.

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