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    Hallo Zusammen,


    seit Tagen geht es mir nicht mehr aus dem Kopf, hab auch schon hier gesucht, nur nichts passendes dazu gefunden.


    Thema Ruhe.


    Was versteht ihr darunter? Ist es nur das schlafen oder rumliegen vom Hund, oder zählt ihr da auch das ruhige kauen auf einem Holz dazu?


    Habt ihr es aktiv aufgebaut und wenn ja wie?


    Wieviel schläft/ruht euer Hund so im Schnitt täglich?


    Macht ihr Ruhetage? Also Tage wo so gar nix passiert außer Garten/ oder nur kurz zum lösen raus?


    Bin wirklich neugierig wie ihr es handhabt. Ich erzähl dann auch noch wie es bei uns so aussieht.

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    Hallo,


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    • Ich würd mal sagen, gechilltes Rumliegen, auch wenn ich dabei beobachtet werde. Ruhe ist aber NICHT, wenn ich beobachtet werde, damit man mit gleich folgen kann, wenn ich aufs Klo renn oder an die Haustüre. Das wär dann eher lauern *gg


      Ruhe ist auch, wenn ich mit dem Nachbarn draußen quatsche aufm Gassigang, und Hund setzt sich/legt sich von alleine ab. Oder wenn Hund irgendwo rumliegt und knabbert, ja - wenn er dabei entspannt, ist das Ruhe, klar. Ist er dabei auf 180, weil Hund Nummer 2 oder 3 danebensteht und scharf auf den Knochen ist, und er sogar warnend grummeln muß, ist das keine Ruhe mehr.....


      Ich mach definitiv viele Ruhetage. Die zwei Älteren brauchen die Action nimmer, machen abr nach wie vor alles mit, WENN ich denn mal was tu. UNd Faro braucht nicht viel Streß, das verträgt er net, daher oft Ruhetage, wenn mal Action war. Aber ab und an kriegt der schon was zum Verarbeiten für sein Hirn, ich pack den jetzt nicht explizit in Watte. Aber ich weiß, daß er viel Ruhe braucht, wenn er also mal 2 Tage hintereinander Action hat, weil es sich grad so ergibt, dann wird die Folgetage gezielt gar nix mehr gemacht, also kurze Gassirunden, keine Lerneinheiten dabei, außer Leinenführigkeit (weil er nur leinenführig kann, wenn er ruhig ist, und nicht ruhig sein kann, wenn er zieht, das schließt sich einfach gegenseitig aus.).


      Garten passiert hier überhaupt nicht, außer ich guck früh nach den Hühnern, wenn ich aufm Weg zum Gassi bin, und Futter vorbeibringe. Weil geschäftelt wird nicht im Garten, da lauf ich barfuß, da wächst mein Gemüse, da spielen die Enkel im Sommer. Maximal im Sommer gibts chillen im Garten, während ich Unkraut zupf oder so, da liegen sie dann neben mir. Also, Biene und Bossi zumindest, Faro net. Der ist im Garten auf 180, weil: Hühner.... :see_no_evil_monkey:  Depp DJT halt.

    • Thema Ruhe.


      Was versteht ihr darunter? Ist es nur das schlafen oder rumliegen vom Hund, oder zählt ihr da auch das ruhige kauen auf einem Holz dazu?

      Schlafen ist schlafen. Ruhe ist für mich so was wie ruhiges Verhalten an der Leine etc ... Kauen ist Beschäftigung und das Gegenteil von Schlafen oder Ruhe.

      Habt ihr es aktiv aufgebaut und wenn ja wie?

      Schlafen geschieht durch die passenden Rahmenbedingungen. Ruhiges Verhalten an der Leine, bei Außenreizen etc trainiere ich gezielt.

      Wieviel schläft/ruht euer Hund so im Schnitt täglich?

      15 bis 16 Stunden Schlaf.

      Macht ihr Ruhetage? Also Tage wo so gar nix passiert außer Garten/ oder nur kurz zum lösen raus?

      Ja. Ich habe Tage, da müssen meine Hunde echt viel leisten, daher gibt es solche Tage.

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    • Ruhe ist für mich tatsächlich schlafen, dösen, entspannt rumliegen (mit abgelegtem Kopf) und ein bisschen durch die Gegend blinzeln.


      Aufgebaut haben wir das insofern, dass ich ein Freund fester Strukturen und Abläufe bin und bei uns zumindest die Wochentage immer relativ gleich von den Abläufen sind. Nach der Morgenrunde z.B. hauen die sich hin und pennen bis ich anfange das Mittagessen vorzubereiten. Einfach weil ich sie in der Zeitspanne ignoriere, bzw. Termine habe, einkaufen bin oder halt im Haus rumwurschtel. Und so wechselt das den ganzen Tag zwischen Aktivität und "es passiert nichts".


      Die Hunde ruhen/schlafen durchschnittlich 16-18 Stunden.


      Wir machen keine Ruhetage außer es ist jemand krank. Die Runden sind an manchen Tagen vielleicht mal kleiner als an anderen, aber 2 Runden gibts eigentlich immer am Tag. Die sind generell entspannt, also ich sehe für uns den Sinn von Ruhetagen nicht.

    • Ruhe heißt für mich, dass mein Hund zu Hause nicht an mir hängt. Dazu gehört auch Dösen und Schafen. Aber auch draußen abschalten können würde ich unter Ruhe zusammenfassen.


      Wir haben von Tag 1 an viel mit Box und Laufstall gearbeitet, später hat dann das Körbchen gereicht. Inzwischen ist Fine 2 Jahre alt, drinnen fast unsichtbar, wenn sie nicht gerade Hunger hat. Sie hat gelernt, dass sie Pause hat, so lange ich sie nicht aktiv anspreche (oder in die Küche gehe :D). Ab und an fordert sie zwischendurch ne Kuscheleinheit. Hab ich Zeit bekommt sie die. Passt es nicht, schicke ich sie weg.


      Und draußen klappt es langsam auch, dass sie trotz fremder Menschen und fremder Ungebung abschalten kann.


      Bei uns ist meistens

      von 6:00- 8:00 wach

      8-14 Uhr dösen/schlafen

      14-18 Uhr überwiegend wach

      19-6 Uhr schlafen


      Eigentlich gibts jede Woche einen Tag, an dem wenig passiert, also nur so 20-30 Minuten Löserunde und sonst lösen im Garten.


      Wenn ein Tag extrem anstrengend war (Seminar, Turnier,…) ebenfalls. Ich merke dann auch, dass Fine lieber schläft als Gassi zu gehen.


      Ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir bezüglich Ruhe erreicht haben. Das war echt viel Arbeit, da sie vom Typ her eher Duracellhase als Schlaftablette ist.

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      Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

      Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


      Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


      Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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      Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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    • Was versteht ihr darunter? Ist es nur das schlafen oder rumliegen vom Hund, oder zählt ihr da auch das ruhige kauen auf einem Holz dazu?

      Schlafen, Dösen. Sobald der Kopf oben und die Augen offen sind, ist das keine Ruhe mehr. Kauen gibt's hier nur dosiert, weil Beschäftigung, an der man sich hochdrehen kann.


      Habt ihr es aktiv aufgebaut und wenn ja wie?

      Nö. Wenn hier nix passiert, passiert hier nix. Nur als er lütt war gab's gezielt Auszeiten außerhalb des Sichtfelds weil er sich an meinem Anblick hochgedreht hat.


      Wieviel schläft/ruht euer Hund so im Schnitt täglich?

      15 bis 18 Stunden. Nach Jagden auch mal 20.


      Macht ihr Ruhetage? Also Tage wo so gar nix passiert außer Garten/ oder nur kurz zum lösen raus?

      Im Winterhalbjahr gibt's fünf Tage die Woche nix außer Pipi-Schnüffel-Trödel-Runden und evtl mal ein paar Minütchen Leinenführigkeit ODER Orientierungsübungen ODER Unterordnung - sofern er das mental packt. Zwei Tage die Woche ist anstrengendes Jagd-Halligalli für ihn.

      Sommerhalbjahr gibt's zwei bis drei Ruhetage, je nachdem wie sehr er sich zeitweilig an Außenreizen hochgespult hat und was ich ihm zumute - wenn ich ihn zB für eine halbe Stunde mit in der Stadt hatte ist er mindestens zwei Tage mit verarbeiten beschäftigt. Der Rest der Woche ist dann aber auch sehr geordnet und routiniert.

    • Ruhe heißt für mich, dass der Hund entspannt, locker und zufrieden ist. Beim Dösen oder Kuscheln indoror, outdoor beim ganz lockerem und entspanntem „Durch die Gegend Stöbern“. Indoor Spiel oder Kauen zählt für mich nicht zur Ruhe, ambitionierte Beschäftigung outdoor auch nicht.


      Wir haben es bei Ronja indoor eher unbewusst aufgebaut über „Hausregeln“. Draußen gings uns eigentlich nur darum, dass sie nicht jagdlich oder spielend abdampft und nicht pöbelt, das ging über „Begegnungsregeln“ einerseits und gezielte Beschäftigung andererseits. War nicht einfach mit der Dame. Schlafen im öffentlichem Raum, ob nun Bus, Bahn oder Restaurant und tiefenentspanntes Schlendern über die Zeil und Frankfurter Märkte war bei ihr ab Werk eingebaut, sobald die Regeln klar waren und sie adäquat beschäftigt wurde, sie ließ sich durch nichts aus ihrem Fell bringen und hat überall das Beste für sich rausgeholt :smile:


      Bei Lilly mussten wir die Fähigkeit zum Entspannen erst aufbauen, über viel Struktur, Sicherheit, dem Angebot von Nähe in Kombi mit viel Rückzugsmöglichkeit, Aufbau von Selbstbewusstsein, Führung. Seitdem sie es kann, ruht sie, sobald sie die Gelegenheit hat, ich habe noch nie ein Tier so genießend schlafen sehen :smile:

    • Habt ihr es aktiv aufgebaut und wenn ja wie?

      Aktiv aufgebaut nicht, aber hier kommt ja seit längerem der Welpe immer zu mehreren erwachsenen Hunden dazu. Ich nutz kein Gitter, Box... wasauchimmer, ich bau da auch nichts auf aktiv. Aber ich beachte den Welpen halt nicht nonstop (mal zum Spiel, kuscheln oder was zu lernen...), der läuft halt mit. Eigentlich wie die erwachsenen Hunde hier auch. Und der Welpe lernt schon, er ist da nicht "Mittelpunkt". Und ob der kaut, schläft... ich denk mir da immer, so lange ich die neuen Reize gut dosiere, kommt der im Alltag gut selbst klar, da werkel ich nicht groß dran. Hat bislang immer gepasst (wobei die letzten Welpen auch immer aus ähnlichen Haushalten kamen, es also nicht extrem viel neu war in der Richtung). Aber ich denk, wär doof gelöst von der Natur, ein Welpe kann keinen Rhythmus finden bei passendem Input.


      Erwachsen ist die Auslastung sehr unterschiedlich, kommen die alle gut klar mit. Bewusst Ruhetage mache ich nicht, gibt es aber. Ruhe haben die recht viel. Arbeitsbedingt morgens nur Minimalprogramm, verdösen den Vormittag, nachmittags Spaziergänge und "Auslastung/Sport". Aber zur Zeit sind wir im Urlaub und rund 4-5 Stunden am Tag draußen unterwegs, machen die auch mit. Und schlafen dann in der Ferienwohnung ungefähr nur :roll:. Zuhause sind eher rund 1,5 - 2 Stunden Spaziergang + je nach Tag Einzel-Trainingszeit + Garten bzw Interaktion miteinander. Auf 16 - 18 Stunden "ruhen" bzw. an die 16 Stunden Schlaf dürften die aber locker kommen. Ich meine, 16 Stunden Schlaf sind 8 Stunden aktiv dabei. Das schafft wohl keiner hier so wirklich :???: , von Ausnahmetagen abgesehen. Sind ein Border, ein Aussie und 2 Shelties. Wobei die mir in der Wohnung auch normal nicht nachdackeln (sehr wach, Kühlschrank mal außen vor)

    • Was versteht ihr darunter? Ist es nur das schlafen oder rumliegen vom Hund, oder zählt ihr da auch das ruhige kauen auf einem Holz dazu?

      Ruhe heißt bei mir keine Aktivität mit mir und auch nicht mit den anderen Hunden (hier waren zeitweise vier Hunde) untereinander. Vor sich hin dösen und entspannt auf den Plätzen liegen.

      Im Haus selbst mag ich kein Getobe, im Garten habe ich nichts gegen Action.

      Schlafen heißt schlafen.


      Habt ihr es aktiv aufgebaut und wenn ja wie?

      Von Einzug an den Punkt gesetzt.
      Mich nicht überall hin begleiten, heißt räumliche Grenzen.

      Bei Neuzugängen mit Türgitter/Treppengitter, die werden nach ein paar Wochen wieder weggepackt.

      Keine Erwartungshaltung aufbauen fürs Gassi gehen, nur weil ich mich anziehe muss hier nicht das Chaos ausbrechen. Angeleint zur Gartentüre (hier sind das einige Meter + Treppe) und nacheinander aus dem Grundstück. Auch mal die Hundegruppe verkleinern, oder Sologassi.

      Ruhig ins Auto und auch wieder ruhig raus und vor allem auch ruhig im Auto warten, heißt hier, keine explosive Erwartungshaltung aufbauen nur weil das Auto parkt und ich aussteige.

      Futterzeiten laufen auch ruhig ab.

      Es ist irgendwie ein Hand in Hand Gesamtpaket von Anfang an.


      Wenn Action angesagt ist, dann ist Action! Ich bin sehr körperlich mit meinen Hunden, raufen, balgen, gemeinsam auf der Erde rumkrauchen, Bestätigung ausschließlich bei mir.


      Wieviel schläft/ruht euer Hund so im Schnitt täglich?

      Das weiß ich nicht in Stunden :denker: viel, richtig viel.


      Macht ihr Ruhetage? Also Tage wo so gar nix passiert außer Garten/ oder nur kurz zum lösen raus?

      Ja klar.

    • Browny döst oder schläft auf ihrem Platz vor sich hin, oder sie legt sich am Abend zu uns ins Wohnzimmer (mit Streicheleinheiten). Oder sie liegt dösend im Garten. Das ist für mich Ruhe.



      Sie hat feste Ruhezeiten in der Woche.


      Aktiv von Anfang an aufgebaut:


      Von 6.00 Uhr bis 11.00 Uhr ( ich arbeite halbtags). Das Interessante ist, falls doch mal wer von uns ausnahmsweise um diese Uhrzeit zuhause ist, beachtet sie uns überhaupt nicht. Sie liegt im Körbchen und pennt, da kann man quasi neben ihr den Kasper machen, es juckt sie absolut nicht.


      Die nächste Ruhezeit ist dann von ca. 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr (ich koche und mache den Haushalt).


      Und dann ab ca. 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr (dösen bei uns im Wohnzimmer).


      Ab 22.30 Uhr ist dann Schlafenszeit bis 5.30 Uhr.


      Am Wochenende ist die Schlafenszeit von 23.00 Uhr bis 9.30 Uhr. Danach gibts den Tag über weniger Ruhezeiten. Erst wieder ab 20.00 Uhr.


      Die Gassigänge bewegen sich jeden Tag so um die 2 1/2 Stunden insgesamt. Dazu noch insgesamt ca. 30 Minuten Ballspiele im Garten. Es gibt keine Ruhetage bei uns.


      LG

      Petra und Browny

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      Hallo,


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