Herunterspringen von Möbeln o.ä. - wie belastend ist es auf Dauer?

  • Hallo liebe Foris! :winken:

    Wir haben ein neues Bett! Eigentlich richtig toll, weil wir endlich wieder gut schlafen! :sleep:
    Aaaaber... unsere Hündin liegt tagsüber oft im Bett, was grundsätzlich für uns auch total ok ist, weil sie dort gut entspannen kann und das Schlafzimmer der einzige Raum ist, in dem sie relativ gut alleine bleiben kann.

    Das neue Bett ist ca. 20cm höher als das alte und sie springt somit täglich mehrmals aus 60cm Höhe vom Bett runter. Sie selbst ist ca. 40 cm hoch und wiegt 15 kg. Leider ist sie zudem etwas durchtrittig an den Vorderläufen, was die ganze Sache sicherlich nicht besser macht :verzweifelt:
    Unser Fußboden im Schlafzimmer ist Laminat, sie rutscht also nach dem Aufkommen auf dem Boden ein paar cm.

    Findet ihr es vertretbar, wenn ein Hund mehrere Male am Tag aus dieser Höhe herunterspringt?
    Ich mache mir da irgendwie Sorgen, dass es ihr auf Dauer gesundheitlich schaden könnte. Knochen, Bänder, Sehnen, Rücken,... ?
    Mein Mann ist da sehr pragmatisch, er sagt, dass es ja auch Hunde im Sport gibt, die ständig irgendwo drauf, runter und drüber springen. Aber für mich hinkt der Vergleich und ich überlege, wie ich das Problem lösen könnte.
    Das Naheliegendste ist sicherlich eine Art Treppe, die ich ans Bett stelle. Ich befürchte allerdings, dass sie die nicht nutzen wird - zumindest nicht, wenn keiner von uns dabei ist ;)
    Abgesehen davon ist der Platz in unserem Schlafzimmer sehr begrenzt und ich müsste wohl einen ziemlichen Fight mit meinem Mann austragen, um das durchzusetzen :roll:


    Die andere Möglichkeit wäre, das Bett für sie zu verbieten.
    Was ich aber aufgrund ihrer Alleinbleibe-Problematik nur sehr ungern tun würde.

    Wie seht ihr das? Und wie löst ihr das bei euch zuhause, wenn die Hunde ins Bett dürfen?

    Mache ich mich vielleicht auch zu sehr verrückt und es ist gar nicht so schlimm, wenn sie da runter springt? :denker:

    Freue mich über eure Meinungen/Erfahrungen/Tipps :laola:

  • Meine Hündin bekam auch eine (selbstgebaute) Treppe neben das Bett als ich ein höheres gekauft habe.

    Gerade wenn die Vorderläufe schon vorbelastet sind (durchtrittigkeit) würde ich keine Experimente machen und eine Aufstiegslösung suchen. Kann ja auch eine schöne Holzkiste oder so sein, dann sind es zwei etwas niedrigere Sprünge.


    Wie ist den der Boden? Als Sofortmaßnahme würde ich einen rutschfesten Teppich an ihre Lieblingssprungstelle legen, dann ist die Landung minimal gedämpft und sie rutscht nicht blöd weg beim Landen

  • Und dann gibt es meinen Chi .. dem habe ich auch eine Treppe angeboten und er hüpft trotzdem hoch und runter

  • Meine Hunde springen auch die ganze Zeit irgendwo hoch und runter, das Bett, die Coutsch, Abby Liblingsplatz den Wippstul usw…

    Vorm Bett steht eine Stoffbezogene Aufbewahrungsbox die ist so ca. 40cm hoch und dient so ein bisschen als Treppe.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Wir haben auch am Bett einen Möbelhocker als "Treppe". Thorin sollte eigentlich noch nichtmal Treppe laufen. Allerdings haben wir kein Platz, um eine Rampe ran zu bauen. Also ist das der Kompromiss. Vorm Sofa liegt ein Körbchen mit breitem Rand als Aufstiegshilfe für ihn.

    Bei Belle ist wichtig, dass am Boden etwas rutschfestes, weiches ist - im Schlafzimmer ein Teppich, im Wohnzimmer das Körbchen.

    Lustigerweise nutzen bei uns alle Hunde überwiegend die "Treppen" und springen seltener an anderen Stellen hoch. Ohne, dass wir das mit ihnen geübt hätten.


    Selbst, wenn deine Hündin nur zu 50% die Treppe (oder Möbelhocker) nutzt, verringert es ja schon die gesamte Belastung. Von daher würd ich ihr das schon anbieten.


    LG Anna

  • Wir haben nach unserem Umzug eine Sitzbank am Fußende vom Bett aufgestellt. Das neue Bett ist höher und Speedy schon etwas älter. Hatten Bedenken, dass das Rauf- und insbesondere Runterspringen nicht gut für ihn ist.

    Er nimmt diese Hilfe sehr gerne an. ;)


    Liebe Grüße

    Chrissi mit Speedy

  • Kommt wahrscheinlich komplett auf die Robustheit des Einzeltieres an. Meine Russellhündin verbrachte einen großen Teil ihres Lebens im Luftraum, ständig große Hüpfer wie Fensterbrett-Holzboden unter Mißachtung aller Hilfen, und ich hab mir ewig Sorgen gemacht, weil sie relativ langrückig war.


    Als sie dann aus einem anderen Anlaß komplett geröntgt werden mußte, hiess es in der Klinik , man habe noch nie Wirbelsäule und Gelenke eines zehnjährigen Hundes in so perfektem Erhaltungszustand gesehen. Und Nachbars Dackel haute sich bei einem einzigen Betthopser mit zwei schon eine Bandscheibe raus. Ist also wohl wieder ein Fall von: Kommt drauf an!

  • Und dann gibt es meinen Chi .. dem habe ich auch eine Treppe angeboten und er hüpft trotzdem hoch und runter

    Hier genauso.

    Sie springt lieber.

    Find ich aber in Ordnung, davor liegt ein Teppich, da rutscht sie wenigstens nicht.

    Wenn sie es von sich aus machen möchte, obwohl sie eine Treppe hat, dann hindere ich sie daran auch nicht.

  • Kommt wahrscheinlich komplett auf die Robustheit des Einzeltieres an. Meine Russellhündin verbrachte einen großen Teil ihres Lebens im Luftraum, ständig große Hüpfer wie Fensterbrett-Holzboden unter Mißachtung aller Hilfen, und ich hab mir ewig Sorgen gemacht, weil sie relativ langrückig war.


    Als sie dann aus einem anderen Anlaß komplett geröntgt werden mußte, hiess es in der Klinik , man habe noch nie Wirbelsäule und Gelenke eines zehnjährigen Hundes in so perfektem Erhaltungszustand gesehen. Und Nachbars Dackel haute sich bei einem einzigen Betthopser mit zwei schon eine Bandscheibe raus. Ist also wohl wieder ein Fall von: Kommt drauf an!

    Nala ist auch so eine Kandidatin, sie liebt es auf Mauer hoch und runter zu springen

    Das ein oder andere mal hab ich mir auch schon Gedanken gemacht…

    Aber eigentlich vergleiche ich das immer mit Kindern,

    früher bin ich auch von allen möglichen Dingen runtergesprungen (und konnte es auch körperlich einschätzen)

    Mittlerweile setze ich mich auf die Mauer und hangel mich langsam runter xD


    Nala zeigt zum Beispiel an wenn es ihr zu hoch ist, dann geht sie entweder zurück oder möchte runtergehoben werden :D

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