Ist dieser Barf Ernährungsplan wirklich gut?

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    Hey


    Kurze Info, wir haben einen 9M alten Labrador.

    Bevor er eingezogen ist, haben wir uns im Barf laden einen Ernährungsplan erstellen lassen mit Anpassungen über 1J.

    Noch eine Erklärung dazu, er Verträgt keine Knochen, keine Pute und Hühnchen.

    Damals haben wir auch gefragt ob er mal Nudel oder Kartoffeln bekommen kann, das wurde aber verneint. ( kein Freund von )


    Hier die Eckdaten! Er bekommt am Tag.

    450g Muskelfleisch (Rind Mager und Lamm)

    140g Pansen

    110g Innenreinn

    200g 0bst/Gemüse


    Dazu noch

    Seealgenmehl, Grünlippmuschel, Knochenmehl, Kokosoel,Lebertran, Hanfsamen, Paranuss und Kürbiskerme und ein 3-6-9 Öl.




    Jetzt zu der eigentlichen Frage, ich bin gestern über einen Thread gestolpert wo angeregt wurde, das man so nicht Barfen sollte, da die Kohlenhydrate und ein gutes Pulver fehlen um den Bedarf zu decken (bsp Vitamin Optimix Barf Plus Calcium)

    Zudem sollte man nicht jeden Tag Innereien geben?


    Machen wir jetzt wirklich etwas falsch ? :thinking_face:

  • So auf dem ersten Blick > mir wäre das viel zu viel Fleischanteil (inkl. Innereien). Es fehlen mir auch die Kohlenhydrate.


    Ich würde das so auf keinen Fall füttern und lieber noch einen weiteren Barfplan von jemand anderes erstellen lassen.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Gerade bei einem Hund im Wachstum würde ich sehr genau schauen wie der Plan aussieht, bzw wo ich mir da einen Plan erstellen lasse oder erst später mit barfen anfangen. Für mich wären da auf Dauer auch zu wenige Kohlenhydrate drin, aber ich bin auch ein Freund von Reis, Kartoffeln, Nudeln usw.

  • Ich finde es immer befremdlich beim Barfen so viele "Mittelchen" reinzukippen. Gerade Grünlippmuschel kenne ich eher kurweise und nicht dauerhaft. Wozu Lebertran und 369Öl? Ein gutes 369 Öl gibt schon sehr viel mit auf den Weg, Lebertran wirkt da zusätzlich too much. Auch Kokosöl, wozu dauerhaft? (im Sommer gebe ich es auch mal ganz gern) In dem Plan sind so viele Fette drin, das quillt dem Hund ja aus allen Ohren. :tropf: :fear:


    Dein Plan:

    700g Fleisch = 78% (ohne Knochen)

    200g O/G = 22%


    Wer viel Fleisch füttert, füttert meist 80/20, jedoch mit dem Gewicht der fleischigen Knochen darin (das fehlt bei dir ja, da du als Mehl fütterst). Somit finde ich auch, dass das wirklich viel Fleisch darstellt. Ich selbst fahre sogar mit 70/30 besser (samt Knochen).


    Damit der Hund gut satt wird, sind außerdem Kohlenhydrate hilfreich (je nach Verträglichkeit). Ich gebe gern Hirse in meinen O/G Mix rein.


    Wie äußert sich denn, dass dein Hund Knochen nicht verträgt?

  • Ich glaube bei Kohlenhydrate gibt es echt gespaltene Meinungen. Ich füttere die auch nicht in seinem täglichen Futter. Er bekommt so mal eine Kartoffel zerdrückt oder ein paar Nudeln oder gekochten Reis.


    Mein Plan ist nach Wolf/Simon berechnet.


    Wegen den Knochen: Hast du schon versucht gewolfte Knochen zu geben? Damit fängt man ja eigentlich auch an im Welpenalter. Ich habe auch von Anfang an gebarft, weil der Züchter das auch schon gemacht hat und ich das auch von einer Freundin empfohlen bekommen habe.


    Ich habe mich dann etwas eingelesen und eine tolle Facebook-Gruppe gefunden. Ich stelle das Futter selbst zusammen nach diesem Plan und es macht nichts aus, die Innereien jeden Tag zu geben. Lebertran und Kokosöl kannst du aber weglassen, wenn du das 3-6-9 Öl gibst.


    Was wiegt denn dein Hund? Dann kann ich das ja mal in meinen Barfplan-Rechner eingeben und schauen was rauskommt.

  • Wozu Lebertran und 369Öl? Ein gutes 369 Öl gibt schon sehr viel mit auf den Weg, Lebertran wirkt da zusätzlich too much.

    Lebertran gibt man üblicherweise zur Vitamin A und D Versorgung damit hat das 369 Öl nichts zu tun.

  • Das ganze hat sich so geäußert, dass er nachts ständig geschmatzt hat, und ihm sichtlich schlecht war .

    So war es übrigens auch, wenn wir Huhn oder Pute gefüttert haben.

    Seit wir das weglassen ist dies verschwunden .


    Und den Lebertran bekommt er, da er kein Fisch verträgt, da hat er Durchfall bekommen.

    Wir haben das immer unserer Ernährungsberaterin mitgeteilt und sie hat dann den Plan umgestellt.

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