Frühmorgendlicher ‚Terror’ wird nicht weniger

  • Hallo Ihr Lieben,

    ich wende mich mal wieder mit einer Frage an euch. Unser Welpe ist inzwischen ein Junghund geworden (sechs Monate alt). Bisher hat sich allerdings an dem morgendlichen ‚Terror’ nicht so richtig etwas geändert.

    Wir gehen das letzte Mal zwischen 22:30 Uhr und 23:00 Uhr mit ihm raus. In der Regel ist er dann zwischen 5:00 Uhr und spätestens 6:00 Uhr munter, macht sich lautstark an dem Innenleben seiner Box (nachts noch geschlossen wegen melden, morgens mache ich sie auf sodass er im Schlafzimmer herumlaufen kann) zu schaffen und springt am Bett oder der Tür hoch wenn ich die Box öffne. Wenn wir dann mit ihm rausgehen macht er auch immer (meistens beides), ich bin mir aber nicht sicher ob die Kausalität wirklich melden = rausmüssen ist oder ob er einfach munter ist und aus Langeweile Radau macht. Er ist dann meist auch im Spielmodus (rennt rum, will sich ‚fangen‘ lassen usw). Da ich KEIN Morgenmensch bin, finde ich das deutlich weniger lustig als er.

    Unter der Woche steht einer von uns immer spätestens 6:30 Uhr auf, dann wird er mit runter genommen, geht (wieder) raus, kriegt etwas zu essen und wird circa 30 Minuten bespielt. Wenn man ihn danach wieder hoch ins Schlafzimmer bringt (falls einer von uns beiden noch dort schläft, falls nicht kommt dann die Phase in der er einige Stunden alleine bleiben muss), kommt er meistens auch wieder ganz gut zur Ruhe. Ich habe schon im Hinterkopf, dass man ihm damit natürlich 5 Mal die Woche ‚eintrichtert‘, dass um die Uhrzeit was los ist aber das Problem ist: Machen wir das nicht, lässt er einen gar nicht mehr schlafen.

    Abgesehen davon wäre es tatsächlich eigentlich ja echt schon ok, wenn er eben mal bis 6:30 durchschlafen würde aber das ist eigentlich nie der Fall.

    Habt ihr Ideen / Gedanken / Tipps?

  • Er ist ja noch jung und seine Blase noch nicht ausgereift. Da finde ich es normal, dass er früh raus muss.

    Wenn ich keine Lust hätte morgens zu spielen ( hätte ich um die Zeit), würde ich das nicht machen. In der Regel kapieren Hunde das schnell, dass das nicht drin ist.

    Weiß nicht, ob das nicht kontraproduktiv ist, ihn in die Box zu sperren. Da staut sich halt Energie auf.

  • Ich habe schon im Hinterkopf, dass man ihm damit natürlich 5 Mal die Woche ‚eintrichtert‘, dass um die Uhrzeit was los ist aber das Problem ist: Machen wir das nicht, lässt er einen gar nicht mehr schlafen.

    Herzlichen Glückwunsch. Ihr habt eurem Hund beigebracht, dass es um 6:30 raus geht, Futter und Aufmerksamkeit gibt ubd wenn es nicht von alleine passiert, er lange genug nerven muss, bis ihr spurt.


    Ich hab ehrlich gesagt mit meinem Welpen kurz aufstehen, Pipi im Garten und direkt wieder ins Bett geübt. Futter gabs immer später um sie da nicht zu konditionieren. Und spätestens in der Junghundezeit ist sie auch mal aus dem Schlafzimmer geflogen, wenn sie randaliert hat.


    Wie ihr das wieder rausbekommt? :ka:

    Denke mal nur mit viel Geduld und Konsequenz. Mehr als neuen Rhythmus etablieren, den Hund auf seinen Platz schicken, wenn er nervt und durchhalten fällt mir da nicht ein.

  • Ich halte überhaupt nicht davon einen Hund die ganze Nacht in eine Box einzusperren.


    Alle meine Hunde haben Nachts öfter mal ihren Schlafplatz gewechselt. Von einem Körbchen ins andere. Mal auf den Boden gelegt, weil es dort kühler ist etc. Mal zwischendurch etwas trinken gehen usw.


    Wo ist der Hund, wenn ihr arbeiten geht und er alleine bleiben muss? Wieder in der Box?

  • Huhu, ich finde das in dem Alter jetzt auch nicht so ungewöhnlich. Wir dachten auch das wir wohl nie wieder ausschlafen werden (und ich bin echt auch der totale Morgenmuffel). Tatsächlich ist es dann aber irgendwann besser geworden. Heute schläft der Hund bis ich aufstehe. Ansonsten finde ich es auch kontraproduktiv einen 6 Monate alten Hund die gesamte Nacht in eine Box zu sperren. Bei uns wird mehrmals nachts der Schlafplatz gewechselt. Das Spielen am Morgen würde ich auch einfach sein lassen.

    LG

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hast Du es mal versucht ihn nachts nicht einzusperren? Vielleicht möchte er sich nach 6 bis 7 Stunden einfach nur mal bewegen. Meine Hündin tappert nachts häufig rum und wechselt ihren Schlafplatz. Wie häufig meldet er sich nachts in der Box weil er mal muss?

    Vielleicht meldet er sich von sich aus (auch ohne eingesperrt sein) oder muss nachts nicht mehr und kann bis morgens einhalten? Ein Versuch wäre es wert.

    Ist er wenn er tagsüber alleine ist auch in der Box?

  • Herzlichen Glückwunsch. Ihr habt eurem Hund beigebracht, dass es um 6:30 raus geht, Futter und Aufmerksamkeit gibt ubd wenn es nicht von alleine passiert, er lange genug nerven muss, bis ihr spurt.

    Naja, es lässt sich nicht vermeiden. Wir müssen beide früh raus und - zumindest an 3 Tagen in der Woche - muss er dann auch gefüttert werden damit noch genug Zeit (ca 1h) zwischen Mahlzeit und nochmal lösen können vorm Alleinbleiben ist. Ich kann ihm ja nicht erst mittags die erste Mahlzeit geben.. Wie ich schrieb befürchte ich eben auch, dass man das an den verbleibenden anderen Tagen gewollt durchbrechen sollte / müsste um es rauszukriegen.. Es ist nur leider sehr zermürbend.


    Wo ist der Hund, wenn ihr arbeiten geht und er alleine bleiben muss? Wieder in der Box?


    ??? Also ich finde es gibt schon einen großen Unterschied zwischen junger Hund schläft nachts in geschlossener Box (die morgens geöffnet wird) und Hund wirds tagsüber in die Box gesperrt. Natürlich machen wir das nicht, warum auch?! Wenn er allein ist hat er ca. 50 qm (Wohnzimmer und Küche) zur Verfügung. Im Übrigen ist die geschlossene Box auch nichts, was ich dauerhaft beibehalten werde. Mein vorheriger Hund konnte sich natürlich frei (im Schlazimmer) bewegen.

  • Nach 7-8 Stunden in einer Box, würde ich auch Terror machen. Ich würde es einfach mal ohne Box probieren. Kasper hat oben im Schlafzimmer und unten im Wohnzimmer einen bzw. mehrere Schlafplätze. Da wechselt er zwischen, auch öfter in der Nacht.

  • Also ich finde es gibt schon einen großen Unterschied zwischen junger Hund schläft nachts in geschlossener Box (die morgens geöffnet wird) und Hund wirds tagsüber in die Box gesperrt.

    Wo genau ist denn der Unterschied zwischen 7h in eine Box sperren und 7h in eine Box sperren?

  • Hast Du es mal versucht ihn nachts nicht einzusperren? Vielleicht möchte er sich nach 6 bis 7 Stunden einfach nur mal bewegen.

    Die geschlossene Box dient tatsächlich vor allem dazu, dass wir ihn hören mitten in der Nacht, sofern er raus muss (was eben auch noch manchmal vorkommt). Ich mache dann morgens wenn er anfängt in der Box zu spielen diese auch auf sodass er sich bewegen kann und auch auf einen anderen Schlafplatz könnte. Er springt dann aber eben an Bett und Tür hoch oder läuft hin und her. Ich bin dann einfach zu unruhig weil ich nicht sicher unterscheiden kann, ob es Langeweile oder rausmüssen ist.

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