Nicht immer ist alles wie es scheint

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    Ich habe lange überlegt, ob ich es euch erzähle/davon berichte weil einfach immer unheimlich viel Gerede hinterm Rücken läuft und Person A Person B kennt, B dann C und C wieder A usw usw. aber ich habe mich dafür entschieden. Warum? Ganz einfach, selten wird negatives berichtet und wenn man selber was negatives hat denkt man man ist alleine damit und woanders ist immer alles schick. Genau so ist es aber eben auch häufiger mal nicht.

    Ich möchte also berichten, um Vorallem auch Mut zu machen und sich auch zu trauen und ehrlich zu sein.

    Bei mir leben 2 Aussie Hündinnen (11 und 8), 2 Border Rüden (4 1/2 und 2 1/2) und ein Border Mädel (9Wochen).

    Ich versuche nur mal ganz grob die Umstände die mit rein spielen zu beschreiben. Der jüngere Bc Rüde hatte viel Pech ab dem 6 Monat (ständig Schonung, Bein Op usw) der Kurze war dann endlich wieder auf dem Damm, da kamen seid Juli bei dem älteren Bc Rüden Rückenprobleme, weshalb er seid dem absolute Schonung hatte. Sprich kein hüten mehr, kein spielen, kein Freilauf usw. aktuell steigern wir das grad langsam wieder aber die letzten Monate pure langweile.

    Lange Rede kurzer Sinn, dass führte im Prinzip dazu, dass die Jungs kaum Kontakt hatte also nie viel Freilauf zusammen, durften nie spielen etc einer fiel halt immer aus. Und zu allem übel musste ich im Januar auch noch ein wertvolles Rudelmitglied in den Himmel ziehen lassen.

    Samstag folgende Situation (auch nur kurz beschrieben).

    Der ältere Bc ist ohne Leine der andere an der Leine. Der ältere Bc kommt angerannt von hinten und der kurze will ihn ausbremsen, dass fand der Große gar nicht witzig und macht ihm ne Ansage. Ich unterbreche sofort und sag beiden sie sollen es lassen. Taten sie für etwa 10 sek. Eh ich mich versah wurden beide steif und da „flog“ der größere auch schon drauf und verbiss sich vorne im Hals.

    Es dauerte bestimmt 5min bis ich den Kiefer geöffnet kriegte er hing einfach fest... Ich hatte wirklich Panik, ob der kleine das überlebt aber sein „Kragen“ hat ihm echt gutes getan.

    Ich bin selber gelernte Tierpflegerin, habe auch die Trainerprüfung für Aggressionshunde, etliche Fortbildungen usw usw und dann passiert ausgerechnet mir sowas. Tja ich musste mich erstmal beruhigen und meine Gedanken sammeln und in alles Struktur bringen, daher sind bis zu diesem Beitrag auch ein paar Tage ins Land gegangen.

    Was ich jetzt mache?

    Drinnen sind beide strikt getrennt! Die Räume liegen aber direkt aneinander so dass quasi trotzdem beide in meiner Nähe sind und ich einfach die Räumchen Wechsel.

    Für beide habe ich mir direkt gut sitzende Maulkörbe besorgt.

    Hier herrschen jetzt nochmal mehr Regeln, weniger Freiheiten und co für beide!

    Mindestens einmal am Tag geh ich nur mit den beiden (an der Leine und mit Maulkorb) spazieren. Erstmal ohne die anderen Hunde und ohne das einer freilaufen darf. Eben alles klar und strukturiert.

    Morgen geht dann mal eine Freundin mit ihrem Hund mit usw usw. Das werde ich pö a pö steigern und immer „mehr“ dazu packen.

    Alles abgesichert und mit ganz klaren Verboten und erlaubnissen.

    Mein erster Gedanke nach diesem Schock war „es muss einer ausziehen“ ich war völlig fertig, bis ich es nüchterner betrachten konnte und an all die Gedacht habe, die mich in ähnlichen Situationen gefragt haben oder was ich raten würde wären es nicht meine Hunde.

    Es ist sicher eine anstrengende Zeit und das genau dazu grad der Hundewelpe eingezogen ist macht es nicht leichter aber es ist machbar. Ich habe zum Glück einen Freund, der mich immer unterstützt und mir den Rücken frei hält! So dass es problemlos möglich ist, entspannt meine Runde mit den Jungs alleine zu drehen.

    Das vertrauen zu meinem älteren Rüden muss allerdings erst wieder wachsen.

    Ich hoffe, dass hier bald in allem wieder mehr Entspannung herrscht und auch die Auslastung wieder normal laufen kann :)

    Falls es euch interessiert, berichte ich euch gerne von unseren Vor und Rückschritten.

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Falls es euch interessiert, berichte ich euch gerne von unseren Vor und Rückschritten.

    Natürlich gern :bindafür:


    Hast Du schon mal überlegt, einen Pfoto-Thread zu erstellen?
    Nachteil dort - nicht angemeldete Leute haben gar keine Chance, mitzulesen und grad wenn's um solche Dinge geht, können doch viele Mitleser arg profitieren.



    Zum Glück ist alles gut gegangen bei Dir.
    Wenn Du mal Zeit hast und magst: mich würde auch die Fortbildungen zu den Aggressionshunden und so interessieren, falls Du mal erzählen magst :nicken: ich fänd's spannend zu erfahren, wie das so abläuft und so.

    CH-Tröte hier
    Mit LZ DSH Bambam aka Tröti, dem Schneeflöckchen-Wolfsspitz Tessi,
    Katzi Thiana und den Federflauschbällchen Panda, Falbala, Burma, Goldi und Geierli

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  • Darf ich fragen wieso sich jetzt der ältere BC dein Vertrauen wieder erarbeiten muss?

    Gerade im Anbetracht der Tatsache, dass beide ja einige Zeit gehandicapt waren und das Zusammenleben ja nicht „normal“ lief, das ganze zudem völlig verletzungsfrei ablief...


    Von der Beschreibung der Situation klingt es zumindest für mich so, als hätte der jüngere für sein Ausbremsen keinen „Darf-Schein“ gehabt, dafür ne Ansage bekommen hat, noch leise „A...loch“ geflüstert und dann dem Großen die Hutschnur geplatzt ist.

    Je nachdem wie das Ausbremsen lief hat dann ggf doch der Rücken wieder gezwickt...?

    Hatten die beiden vorher schonmal Auseinandersetzungen?

  • Hey:streichel: das muss ja echt heftig gewesen sein, dass dich das so aus der Bahn wirft.


    Zur Sache selber kann ich nix sagen weil es hier viel kompetentere Stimmen gibt.


    Nur soviel:

    Ich bin selber gelernte Tierpflegerin, habe auch die Trainerprüfung für Aggressionshunde, etliche Fortbildungen usw usw und dann passiert ausgerechnet mir sowas.

    Mach dir bitte keine Vorwürfe! Das wäre das selbe, wie wenn der Sohn eines Unfallchirurgen einen Fahrradunfall hätte und der Vater sich schuldig fühlt, weil er "vom Fach ist" und im Normalfall für die Heilung solcher Unfälle zuständig ist.


    In dem Fall bist du weder Tierpflegerin, noch Trainerin für Aggressionshunde. Das bist du vielleicht bei allen anderen Hunden. Bei deinen eigenen bist du genauso eine , bitte entschuldige, stinknormale Hundehalterin wie wir alle hier!


    Du hast das Beste aus der Situation gemacht (wahrscheinlich hätten 90% der Hundehalter das nicht geschafft), jetzt bist du ja dran, dass du die beiden Streithähne wieder resozialisierst, wenn man das in deinem Fall überhaupt so nennen kann!


    Wenn du die Kraft hast, zu berichten, würde ich mich gerne hieranhängen. Bin gespannt, wie sich das entwickelt und wünsche euch viel Durchhaltevermögen und Erfolg!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Tröti

    Ja ich habe mich auch freischalten lassen nur immer wenn ich Fotos hochlade ist die Quali aufmal so mies (totaler Grünstich), dass ich’s dann wieder gelöscht habe.

    Klar ich schick dir gerne dazu eine pn.


    Elaia


    Natürlich darfst du fragen. Das Vertrauen beim großen liegt daran, dass seine Reaktion übertrieben hab. Er hat von alleine nicht abgelassen und sich festgebissen so dass es Lufttechnisch beim kurzen echt eng wurde. Was einfach dazu führt, dass ich da grad kein Vertrauen hab das so eine Reaktion nochmals passiert.

    Die zwei hatten bisher kein Problem oder besser gesagt nicht in diesem Ausmaß. Ne Woche vorher sind sie noch zusammen frei gelaufen. Eine gewisse Anspannung war da sobald es hektischer wurde bzw. einer mehr Tempo gemacht hat aber eher in der Form, dass sie den anderen dann ignoriert haben und eine andere Richtung eingeschlagen haben. Vor etwa 8 Monaten gab es einmal ne Situation, wo der kurze dem Großen zu wild war, da der große einmal die Zähne blitzen lassen und tief geknurrt. Der kleine hat sich unterworfen und dann sind beide normal ihres Weges weiter. Das Ausbremsen vom kleinen beim großen war seitlich am Rücken und natürlich kann da auch Schmerztechnisch was mit rein gespielt haben aber ich konnte die zwei ja zu erst voneinander weg schicken.


    &Whiskeymara


    vielen Dank für deine Worte! Ja du hast recht, aber irgendwie fühlt man sich am Ende ja doch schuldig

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