Hilfe: Erbrechen, starke Schlappheit, trinkt nicht

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    Hallo!


    Vorab: morgen früh gehts direkt in die Tierklinik, evtl fahre ich auch noch jetzt in der Nacht zum Notdienst der Vetmed.



    Mein Hund ist etwa 12 Jahre (25 kg, für die Größe also mehr oder weniger alt), hat keine bekannten Vorerkrankungen. Ultraschall und Lungenröntgen im Juli/August 2020 war einwandfrei.


    Letzte Woche Donnerstag und Freitag hatte er Durchfall, teilweise mit viel Schleim drinnen. Das Allgemeinbefinden war aber gut und Samstag+Sonntag war die Verdauung wieder ok. Sonntag war er eigentlich topfit.


    Heute/Gestern (Montag 30.11.) um 8 musste er brechen. Die Letzte Nahrungsaufnahme war am Sonntag (29.11.) gegen 21 Uhr. Das Erbrochene war nach 11 Stunden im Magen noch ziemlich unverdaut, die letzte Mahlzeit war noch gut erkennbar. Kein Blut im Erbrochenen, recht viel weißer Schaum.




    Und seit dem Brechen heute/gestern früh geht es ihm mies. Er hat sich danach direkt auf seinen Polster gelegt.


    Nun ist es leider so, dass er seinen Polster seit heute/gestern (30.11.) früh um 8 nicht verlassen hat. Er legt sich gelegentlich (so alle 3 std) anders hin. Aber er hat nicht das Körbchen gewechselt, ist nicht zum Wassernapf gegangen, hat meinen Freund nicht beim Heimkommen begrüßt usw.


    Er hechelt nicht, die Schleimhäute sind normal (weder rot noch blass noch gelblich), er ist nicht unruhig, er hat kein Fieber, keine schnelle Atmung, einen normalen Herzschlag. Der Bauch ist weich und nicht aufgequollen oä. Also nichts direktes/eindeutiges.


    Dass er seit 8 Uhr so schlapp auf dem Polster liegt ist das einzige komische. Aber die Tatsache dass das nun schon so lange ist, er überhaupt nicht trinken will (auch nicht wenn ich ihm den Napf bringe) ist doch sehr bedenklich.




    Habt ihr Ideen was die Ursache sein könnte?

    Insbesondere das nicht trinken finde ich sehr merkwürdig, gibt’s eine Krankheit die dazu passt?



    Wenn er eindeutige zusätzliche Symptome (Fieber, Hecheln, Unruhe, blasse/rote Schleimhäute) gehabt hätte, wäre ich direkt mit ihm in die Tierklinik gefahren. Da er aber nur schlapp war/ist habe ich mir noch keine großen Sorgen gemacht. Aber dass es ihm immer noch so schlecht geht macht mir Sorgen. Wahrscheinlich wird es bis morgen früh nicht besser, das wären dann 24 Stunden ohne Wasser.

  • Kann allerhand sein.


    Für mich ist das, nach 2 Hunden mit soner Symptomatik ein "Pankreatitisalarm".


    Letztlich kann es nur der Tierarzt sagen.


    Bei meinem Rüden war weniger das Nichttrinken, mal erbrechen, 2 Tage vorher 1x komisch farbener Schleimdurchfall, was mich alarmierte, sondern dass er das eine angebotene Frolic nicht fraß. Dann isser schwer krank.

    (Bei ihm übrigens ohne erhöhte Lipase. Pankreatitis war erst im Ultraschall zu sehen.)

  • Hast Du probiert Wasser mit irgendwas anzureichern?

    Minimale Mengen Fleischsaft, Leberwurst oder (von meinen bevorzugt) ein Schuss Milch (in den Minimengen sind Sorgen wegen Laktose unnötige Sorgen). Wird das auch verweigert?


    Nicht trinken ist halt wirklich blöd und ab nem gewissen Grad der Austrockung nicht ungefährlich.

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  • Sorry, Etappenpost. Aber wenn er angereicherte Flüssigkeit auch nicht nimmt, würd ich persönlich heut noch zum Notdienst fahren, sicherheitshalber.

    Weil Kreislauf klappt zusammen usw. einfach schnell gehen kann.

  • Etwa 2 Esslöffel Joghurt hat er gegen Mitternacht genommen, aber nicht mehr als das. Verdünntes Joghurt-Wasser fand er doof.


    Ich probiere aber mal gekochtes Fleisch mit Wasser zu übergießen und das anzubieten, ich hab ja nichts zu verlieren.


    Mit regulärer Tierklinik vs Notdienst bin ich mir wahnsinnig unsicher. Der Notdienst wäre in der Vetmed, da bin ich vom Umgang mit den Tieren nicht sooo überzeugt, die rasche Weiterleitung von Informationen hat da auch noch nie gut geklappt. Wahrscheinlich müsste ich ihn (wegen Corona) an der Türe abgeben, würde den ganzen Tag nichts erfahren und könnte ihn ggf erst nach mehreren Tagen abholen.


    Die reguläre Tierklinik (ohne Notdienst) ist vom Ablauf her und im Umgang mit Angstpatienten wesentlich besser.


    (Wenn es ihm schlechter geht, fahr ich natürlich sofort los, Hauptsache er bekommt Hilfe. Die Fahrtzeit zur Vetmed sind zum Glück nur knapp über 10 Minuten.)


    Die Pankreatitis werde ich ansprechen, die möchte ich sowieso beim Blutbild unbedingt mitansehen lassen, Ultraschall möchte ich auch machen lassen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich kann nicht viel Beitragen, aber wünsche gute Besserung und lass einfach mal gedrückt Daumen hier dass es nix schlimmes ist und es ihm schnell wieder gut geht.

    Wenn er die Brühe vom gekochten Fleisch nicht nimmt würde mir evtl noch einfallen es zu pürieren?

  • Ich hab ihm vorhin noch etwas Kartoffelbrei gemacht, da ist er während der Zubereitung von alleine in die Küche getapst. Das war das erste richtige aufstehen seit 8 Uhr früh, dh nach 18 std.


    Etwa 3 gehäufte Esslöffel Kartoffelbrei hat er auch genommen. Ich habe den Eindruck er hat Hunger, kann/will aber wegen Übelkeit/Schmerzen nicht wirklich essen.


    Ich hoffe mal der Brei hilft ihm ein bisschen. Wenn ich nach Magen-Darm eine halbe Scheibe trockenes Brot vertrage gehts mir ein paar Stunden später auch etwas besser.


    Ab 6 kann ich zu einer AniCura Klinik (zu Notdienst-Preisen, 5 Minuten Fahrtzeit), ab 9-10 kann ich bei meiner bevorzugten Klinik um einen Termin bitten. Hoffentlich darf ich direkt kommen und muss nicht bis Nachmittag warten.

    Wenn sich was zum negativen verändert gehts natürlich nach wie vor sofort zum Notdienst.




    Danke Terri-Lis-07 , pürieren kann ich tatsächlich mal versuchen. Gekochtes Fleisch und fleischwasser waren doof, aber einen Versuch ist’s wert. Reis totkochen werde ich morgen früh auch mal testen.


    Ich hoffe echt, es ist was harmloses/behandelbares. Ich hatte schon viel Pech mit der Gesundheit meiner Tiere.

  • Er ist etwas wackelig/schwach in den Hinterbeinen, aber davon abgesehen läuft er normal. Keine Kopfschiefhaltung, kein Nystagmus, kein Schwindel, keine Gleichgewichtsstörungen.


    Zustand bisher unverändert, etwa 1 Esslöffel Joghurt hat er noch genommen. Kein Wasser. In 2-3 Stunden kann ich die Tierklinik anrufen bzw. notfalls kann ich sofort zu AniCura fahren.


    Nach wie vor kein Fieber, kein Hecheln, keine Unruhe, kein harter Bauch, normale Atmung, normale Herzfrequenz, schöne Schleimhäute. Ich wünsche er hätte gestern mehr/deutlichere Symptome gehabt, dann hätte ich es direkt ernst genommen. Nur KO rumliegen ohne Futter ist ja bei Magenbeschwerden nichts komisches, aber bei > 12-18 std dann doch wiederum sehr bedenklich.


    Hat noch jemand Input auf welche Untersuchungen und Blutwerte ich bestehen soll? Außer Blutbild (inkl pankreatische Lipase) und Ultraschall hab ich keinen konkreten Plan.

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