Hund schreit vor Schmerz auf

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    Guten Morgen,


    Ich brauche mal eure Hilfe.

    Das Ganze fing gestern ca. 17h plötzlich an.

    Lotte schrie mehrfach ohne ersichtlichen Grund schrill auf.

    Teilweise beim Liegen wenn sie sich umlegte oder beim Stehen. Dabei hat sie im Stehen das Linke Vorderbein weggestreckt.

    Dachte erst ihr sei der Fuß eingeschlafen.

    Das Ganze häufte sich dann, beim Anheben des Hinterbeines, wir haben sie nicht mal berührt, trotzdem schrie sie auf.

    Ganz deutlich wurde es im Liegen, sie lag da, wollte sich dann auf die Seite drehen um den Bauch streicheln zu lassen und in dem Moment wo sie den Kopf seitlich ablegen wollte schreit sie schrecklich auf.

    Gelaufen ist sie beim Gassi normal, ohne Aufschrei, Gefressen hat sie auch super, Katze verbellen ging auch.

    Nach Telefonaten mit der Tierklinik gestern Abend bin ich so verblieben dass wir ihr Schmerzmittel gegeben haben (mehr hätte die TK nachts auch nicht gemacht).


    Problem, Lotte hat einen Nierentumor der nächsten Freitag entfernt werden soll. Lotte hat wegen einer dadurch bedingten Blasenentzündung bis vor 3 Tagen Schmerzmittel bekommen. Die sollte ich aber absetzen da sie die gesunde Niere belasten. Ich hatte in den 3 Tagen ohne das Schmerzmittel nicht das Gefühl dass sie wieder Schmerzen hat. (Antibiotika gegen die Blasenentzündung bekommt sie weiter).

    Mein erster Gedanke gestern war dass der Tumor viellt aufgegangen ist, aber der TA mit dem ich telefoniert habe meinte dass ein Hund dann ohne Schmerzen still verblutet innerlich. Die Symptome passen nicht. Auch sonst konnte ich nicht feststellen dass der Schmerz aus der NiereGegend kommt, eher hatte ich das Gefühl er kommt vom Halsbereich/vorderen Teil des Hundes.

    Treppen ist sie normal gelaufen, auch ins Auto rein und raus ist sie ohne Schmerzäußerung gesprungen. Genau so Sofa hoch und runter.


    In 1h sind wir beim TA, aber ich hab keine Ahnung was ich anschauen lassen soll?

    Jetzt mit Schmerzmittel zeigt sie keinerlei Schmerz mehr, liegt entspannt und schläft.

    Aber ich muss wegen der Niere das Schmerzmittel schnellst möglich los werden.

    Gibt es soetwas wie "eingeklemmter Nerv" oder "steifen Hals" beim Hund? So in der Art sah das für mich gestern aus. Auf jeden Fall schrecklich diese Schmerzenschreie 😔


    Hat jemand eine Idee?


    Danke euch

    Sam mit Emma (Galgo-Podenco-Mix *15.04.12) & Lotte (Podenco-Mix *01.03.13) Bin (Galgo-Mix *16.02.2017)


    Unser Fotothread

    Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste. (T.Heuss)

  • Gibt es soetwas wie "eingeklemmter Nerv" oder "steifen Hals" beim Hund?

    Ja gibt es, Juro hatte sowas schonmal. Da gab's zwei Tage Schmerzmittel und dann noch ein paar Tage schonen und dann war der Spuk vorbei. Ich drücke euch sehr die Daumen, dass das bei euch auch so ist!

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  • Gibt es soetwas wie "eingeklemmter Nerv" oder "steifen Hals" beim Hund?

    Ja gibt es, Juro hatte sowas schonmal. Da gab's zwei Tage Schmerzmittel und dann noch ein paar Tage schonen und dann war der Spuk vorbei. Ich drücke euch sehr die Daumen, dass das bei euch auch so ist!

    Nur kurz...den "eingeklemmten" Nerv als Diangose gibt es so nicht. Wird wohl manchmal noch von Haustierärzten aus Sparsamkeit als Diagnose verwendet, hat aber, wenn es wirklich das Problem ist, immer eine ernste primäre, das Rückenmark komprimierende Ursache.


    In solchen Fällen wie bei dir ist es viel öfter eine Iliopsoas Zerrung oder andere muskuläre Ursache und nicht nervenbedingt. Sorry fürs Zwischengrätschen, der "eingeklemmte Nerv" sorgt bei vielen älteren Hunden für viel unterdiagnostiziertes Leid

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  • Ja gibt es, Juro hatte sowas schonmal. Da gab's zwei Tage Schmerzmittel und dann noch ein paar Tage schonen und dann war der Spuk vorbei. Ich drücke euch sehr die Daumen, dass das bei euch auch so ist!

    Nur kurz...den "eingeklemmten" Nerv als Diangose gibt es so nicht. Wird wohl manchmal noch von Haustierärzten aus Sparsamkeit als Diagnose verwendet, hat aber, wenn es wirklich das Problem ist, immer eine ernste primäre, das Rückenmark komprimierende Ursache.


    In solchen Fällen wie bei dir ist es viel öfter eine Iliopsoas Zerrung oder andere muskuläre Ursache und nicht nervenbedingt. Sorry fürs Zwischengrätschen, der "eingeklemmte Nerv" sorgt bei vielen älteren Hunden für viel unterdiagnostiziertes Leid

    Ja ich muss fairerweise dazu sagen, dass unsere Diagnose so war, dass ich wie die TE gefragt habe "Gibt es sowas ähnliches wie einen eingeklemmten Nerven auch bei Hunden?" Und die Ärztin meinte "Ja, sowas in der Art ist das". Damit meinte sie denke ich aber eher die Symptomatik und die Behandlung (Schmerztabletten uns schonen, wie bei meinem eingeklemmten Nerv früher mal) als die anatomischen Ursachen, die ich ja als Laie eh kaum verstehe. Darauf bezog sich mein ja, das war vielleicht missverständlich.

  • Danke euch!


    Wir waren beim TA, er hat sie abgetastet und ist der Meinung dass es die Halswirbelsäule ist. Er wollte ihr wegen der Niere kein Cortison spritzen, wir sollen aber 2 Tage Schmerzmittel geben. Es sieht wirklich fast so aus wie wenn wir einen "steifen Hals haben". Je nach Bewegung in eine Richtung jault sie auf. Hat sie auch beim TA als er sie vom Tisch gehoben hat. Trotz Schmerzmittel 😔

    Wir sollen sie bis Montag schonen und Schmerzmittel geben, nur im CT kann man sehen wenn etwas an der Wirbelsäule ist. Laufen tut sie normal, auch Treppen und springen machen wohl keine Probleme.

    Einziges Problem, ich kann ihr nicht bis zum CT am Freitag Schmerzmittel geben, zur Not muss ich schauen ob ich eine Klinik finde die CT und die Nierenop vorziehen kann. Bis jetzt wissen wir ja noch nicht mal ob es überhaupt eine OP geben wird, weil wir nicht wissen ob nicht schon Metastasen da sind 😔


    Warum das jetzt auch noch? 😭 Sie tut mir so leid, ständig Schmerzen und TA 😢

    Sam mit Emma (Galgo-Podenco-Mix *15.04.12) & Lotte (Podenco-Mix *01.03.13) Bin (Galgo-Mix *16.02.2017)


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  • Ja, das deutet alles auf Problem im Halswirbel-Bereich hin, ich befürchte AASL. :verzweifelt:


    Vor allem das steife Wegstrecken eines Beines ist ein deutliches Symptom für AASL. Dass hatte meine Morelka auch.

    Bei ihr wurde es vermutlich verursacht, als sie vorschnell aus dem Auto sprang mit dem Autogeschirr, ohne zu warten, bis ich sie losschnallen konnte. Sie hing dann kurzzeitig im Geschirr und schrie.

    Ich dachte mir vorerst noch nichts dabei, aber ihre Schrei-Anfälle häuften sich im Laufe der Monate, sie schrie schon los, wenn ich sie nur hochhob.


    Als es dann akut wurde, schrie sie jedesmal in Situationen, in denen sie sich hinlegen wollte, konnte nicht mehr schlafen ausser bei mir auf dem Arm auf dem Sofa. :( :


    Bitte sprich den TA auf AASL an und lass unbedingt ein Röntgen und/oder MRI des Halsbereichs machen.


    Alles Gute!

    Smilla, KH Chihuahua, geb. ca. 2009, seit Weihnachten 2017 bei mir

    Bongo, LH Chihuahua, geb. 18.4.2011, am 12.5.2020 eingezogen


    Und im Herzen... Morelka, KH Chihuahua, geb. ca. 2006, gest. 19.6.2018

    Vicky, "katalanisches Windspiel", geb. ca. 2010, gest. 17.4.2020

  • Danke dir, das mit dem AASL könnte leider wirklich passen.

    Es ist immer die selbe Haltung des Kopfes der ihr Schmerzen bereitet und sie hebt ab und zu das linke Vorderbeinchen.


    Der TA hat auch gesagt, CT, müssen wir ja eh machen um nach Metastasen zu schauen, dann werde ich natürlich sagen dass sie die Wirbelsäule, explizit Halsbereich anschauen sollen.

    Komischerweise ist sie draußen total normal, waren gerade eine kleine Runde und sie hat nach Mäusen gebuddet als wäre nichts, kein aufjaulen, kein Schmerzensschrei.

    Echt seltsam, daheim geht dann das Jaulen wieder los.

    Versuche das Schmerzmittel noch 2 Stunden raus zu zögern, damit sie heute Nacht wieder ruhig schlafen kann.

    Sam mit Emma (Galgo-Podenco-Mix *15.04.12) & Lotte (Podenco-Mix *01.03.13) Bin (Galgo-Mix *16.02.2017)


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