Hund kann nicht alleine bleiben - eure Erfahrungen

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    Hallo zusammen,


    ich bin leider ein sehr pessimistischer Mensch und weiß gerade nicht weiter.


    Ich wohne seit 5 Wochen in einer neuen Wohnung, in der alten konnte mein Hund problemlos alleine bleiben. Hier nicht, sie bellt, jault und entspannt nicht (habe eine Furbo Kamera).


    Ich habe es leicht angefangen mit 5 min etc. wir sind bei etwa 20 minuten, und sie entspannt nicht...wenn ich nach den 20min wieder komme und wieder gehe, ist es noch schlimmer. Ich bin beim rein und raus gehen entspannt.


    Ich wohne leider alleine was dazu führt, dass ich immer nach Hilfe fragen muss, wenn ich nur kurz einkaufen möchte. Ich weiß gerade echt nicht mehr weiter...

    Hattet ihr anfangs Schwierigkeiten und haben sich diese gelegt?


    Würde mich sehr über Erfahrungen freuen.

  • War bei meinem vorletzten Umzug auch so. Ich war echt verzweifelt denn meine Hündin hat die ganze Zeit geweint, gab schon böse post damals vom Vermieter.


    Ich habe jede freie Sekunde bis zum erbrechen geübt. Also ich bin aufgestanden, angezogen, raus, rein, raus rein, hinsetzen, ausziehen, anziehen, raus, rein, raus, rein.


    Dazu gab es immer ein Hörspiel an, habe sie räumlich auf den Flur begrenzt und irgendwann dann angefangen ihr ein Handtuch mit Leckerlie drin zu geben damit sie bisschen beschäftigt ist wenn ich gehe und das mit was positivem verknüpft.


    Hat dann auch irgendwann geholfen, seither kann sie wieder normal alleine bleiben, nach meinem letzten Umzug gab es dieses Problem zum Glück nicht nochmal

  • Mit einem Umzug kenne ich so etwas nicht - aber zumindest nach einem einschneidenden, Stress verursachenden Ereignis. Geri konnte, als meine ältere Hündin gestorben war, nicht mehr allein bleiben eine ganze Weile. Es hat sich - mit weiterem Üben - erst nach einer längeren Zeit wieder gegeben. Waren bestimmt 1-2 Monate. Vielleicht ist es vergleichbar, für einen Hund ist ein Umzug ja auch ein einschneidendes Erlebnis das das Leben stark verändert. Ich würde ihr etwas Zeit geben und neu üben, und dann wird es bestimmt wieder gut.

    Geri (Deutscher Schäferhund/Tschechoslowakischer Wolfhund, * 22.7.20); Garmr (Kangal, * 24.7.20); gegangen, doch weiter geliebt: Freki (Siberian Husky/Tschechoslowakischer Wolfhund) und Hootch (Labrador)


    Bilderthread mit Garmr und Geri

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  • Hallo,


    mein jüngerer Hund hat situativ auch immer mal wieder Probleme mit dem Alleine bleiben. Bei ihm hat beide Mal ein komplettes “Reset” geholfen.


    Ich habe ihm über drei Monate gar nicht alleine gelassen, auch nicht für einen kurzen Einkauf oder so. Also wirklich gar nicht.


    Als ich das Training dann wieder angefangen habe, habe ich das wirklich sehr kleinschrittig gemacht. Zu Beginn mit fünf Minuten, dann zehn, usw.


    Seine bangen Minuten kamen immer so zwischen 45 Minuten und einer Stunde 15 Minuten. Als wir über diese Länge drüber waren, konnte ich das ziemlich fix ausdehnen.


    Mittlerweile bleibt er wieder problemlos vier Stunden alleine. Einmal waren es aus Versehen fast sechs Stunden. Ging auch. Dennoch bleibe ich im Moment bei den vier Stunden und gucke, dass ich erstmal unterschiedliche Tageszeiten trainiere.


    Morgens ist es für ihn am einfachsten. Je später am Tag desto schwieriger. Gerade bin ich auf dem Rückweg von einer Geburtstagsfeier von einer Freundin. Hat super geklappt.


    Und genau, Trainingstagebuch schreiben. Ton- und Bildaufnahmen genau analysieren. Da kann man teilweise wertvolle Erkenntnisse rausziehen.


    Liebe Grüße und alles Gute,

    Rafi Le

  • Ich würde auf die Minutenanzahl gehen, die der Hund entspannt ertragen kann. Fünf sind offensichtlich zu viel. Gehe runter auf eine. Trainiere so lange diese eine Minute, bis der Hund dich weder begrüßt, noch in Stress Gerät, wenn du gehst.

    Evtl. musst du bei wenigen Sekunden beginnen. Niemals, niemals verlängerst du die Zeit, wenn dein Hund nicht mehrfach (15-20 Mal) zu unterschiedlichen Zeiten gut klar kam.

    Das ist zäh, aber machbar. Plane mit 3-6 Monaten Minimum.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Oh das kenne ich auch.

    ich würde anfangen damit, für den Hund nicht verfügbar zu sein daheim :smile: Klappt das bei Euch? Das ist ein guter erster Schritt :nicken:

    CH-Tröte hier
    Mit LZ DSH Bambam aka Tröti, dem Schneeflöckchen-Wolfsspitz Tessi,
    Katzi Thiana und den Federflauschbällchen Panda, Falbala, Burma, Goldi und Geierli

  • Also meine Hunde können alleine bleiben, aber was sie gar nicht mögen, das ist wenn ich komme und sofort wieder gehe.


    Darin sehe ich auch irgendwie keinen Sinn und vielleicht ist es auch einfach diese Unruhe, die den Hund irritiert.

    Man geht doch in der Regel und dann kommt man wieder und bleibt. Oder sehe ich das falsch? Bevor ich fünfmal zwischendurch wieder Zuhause aufschlage und immer wieder gehe, erledige ich alles auf einen Rutsch. Und wenn etwas wider Erwarten länger dauert und ich nicht die ganze geplante Tour schaffe, lasse ich das Unwichtigste weg und es kommt bei der nächsten Runde dran. Das kann am selben Tag ein paar Stunden später sein oder eine Woche später, je nach dem, wie dringend es ist.


    Ich würde auch beim Üben deutliche Pausen machen und nicht ständig rein und wieder rausgehen.

    Es grüßen Schneewittchen und die beiden Zwerge
    Silver, die stets gut gelaunte wilde Aussi-Hilde
    Pumuckl & Amun, das quirlige Schopfi-Power-Duo

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